Wenn es ihnen gut geht, kann es mir nicht schlecht gehen.
Hut ab für diese öffentliche Ehrlichkeit!
Da sieht man mal wieder, dass die eigene Person im eigenen Leben ständig höchste Priorität genießt.

Bei mir und den meisten anderen Leuten hier nicht anders.
Bei diesem subjektiv sehr guten Thread müsste man fast schon ins Philosophische hineingehen und sich fragen:
Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?
Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, möglichst häufig zufrieden zu sein. Wie das ein Mensch für sich selbst möglich macht, bleibt jedem selber überlassen. Zum Beispiel legte ich früher den Fokus auf Geld. Heute sieht das anders aus. Zwar bräuchte ich bereits 2,25 Banken zur Abdeckung der
Einlagensicherung für das
selbst erwirtschaftete Geld, aber mir wurden die Moneten im Laufe des Lebens immer unwichtiger.
Was im Leben eines Einzelnen zählt, ist schlicht die allgemeine persönliche Zufriedenheit. Die kann ich zum Beispiel dadurch erreichen, dass ich Menschen helfe (was bei Mutter Teresa der Fall war). Oder die kann ich dadurch erreichen, dass ich mich in ein Netzwerk von Freunden begebe und danach vielleicht Innenminister werde.
Jeder soll das machen, was er für seine Zufriedenheit für richtig hält. Toll wärs natürlich auch, wenn diese Aktionen alle im legalen Rahmen bleiben und moralisch vertretbar sind, wenn ich da so an unsere Politik und ihre Chats der letzten Zeit denke...
Geld nimmt einem viele monetäre Sorgen im Leben ab, das stimmt schon. Ein großer weicher Polster gleicht sozusagen einer Grundlage für die persönliche Zufriedenheit.
Allerdings nutzt einem das ganze Geld am Ende ja gar nix, wennst z. B. wie meine Mutter an
Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben bist. Das kann recht schnell gehen, weil die Symptome meistens uncharakteristisch und in ihrem Schweregrad mild sind. Von Beileidsbekundungen bitte absehen. Sie war eine "
versteckte Narzisstin". Da kam ich erst nachher drauf.