Das klingt unglaublich herablassend. Ich war 20 Jahre lang mit meinem Mann in Swingerclubs, er hat daheim in 25 Jahren daheim kein einziges "Nein" gehört und hat alles bekommen was er wollte.
Mann muss nur die Richtige finden.
Aber vermutlich geht es einfach darum, wer die größten Defizite hat und deshalb gezwungen ist mehr zu zahlen.
Ich meine das jetzt nicht bösartig, wenn ich sage, dass Prostituierte gerade für Männer wie dich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft sind. Ihr müsstet euer Geld sonst beim Psychater lassen.
Die Dynamik von Freierforen begünstigt leider den Umstand, dass sich User von ihrer negativen Seite zeigen, obwohl sie im echten Leben vielleicht ganz anders sind.
(Die Realität im Paysex ist glücklicherweise oft differenzierter und "liebevoller" als die nüchterne Kühle des Internets:
Paysex ist, trotz mitunter harter Rahmenbedingungen für alle Beteiligten,
auch ein fruchtvoller Boden für Begegnungen voller Respekt und zwischenmenschlicher Wärme - man begegnet sich als Fremde und verabschiedet sich als Freunde).
Das Pauschalurteil, dass Männer, die für Sex bezahlen, "Defizite" hätten (meist von Menschen, die keine persönlichen Berührungspunkte mit der Branche haben)
ist leider ebenso unglücklich wie die generelle Abwertung von SW.
In Beitrag #382 wurde richtigerweise betont, dass auch Freier Verantwortung
tragen, abgesehen davon soll Paysex doch in erster Linie Freude bereiten:
Wenn die Tatsache, dass SW überdurchschnittlich verdienen können, prinzipiell Unmut erregt, wenn jemand den Anspruch stellt, Ablauf und Preise diktieren zu wollen, aufgrund einzelner negativer Erfahrungen allen SW gegenüber vorverurteilend und misbilligend
auftritt und wenn jemand es offensichtlich nur schwer mit seinem Stolz vereinen kann, für Sex zu bezahlen, dann wirkt der Ratschlag, Paysex einfach nicht mehr in Anspruch zu nehmen (Beitrag #384) bzw. das eigene Glück in privaten Beziehungen zu suche, eigentlich recht naheliegend.
Die Empfehlung aus Beitrag #378 lautete ja auch ausdrücklich „miteinander glücklich sein“ – nicht, den eigenen Frust oder Machtanspruch ins Private zu verschieben.