Laufhäuser Wo sind die Freier und ihr Geld geblieben?

Also an manchen Tagen frag ich mich was mit den Kopf dieser Damen los ist.

Zum Vergnügen wird es wohl nicht gemacht werden, sondern vermutlich aus finanziellem Druck.
Also urteile bitte nicht über jemanden, dessen Beweggründe und Probleme Du nicht kennst.

Edit - Qualität und Engagement zum Diskont-Tarif wird sich schwer ausgehen. Um die nötige Erholung und Professionalität von SW zu gewährleisten, sind entsprechende Preise erforderlich.
 
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Ich finde es nicht ok Menschen nach Bildungsstand oder Einkommen zu beurteilen. Aussagen über wundgeriebene Intimbereiche finde ich auch geschmacklos.
Dass jegliche Art von Zwang zu verurteilen ist, da sind wir uns sowieso einig.
Jede Preisklasse im Paysex hat seine Berechtigung, egal ob Studio, Laufhaus Bar oder ( Edel- ) Escort. Solange Paysex im konsensualen Rahmen abläuft ist alles gut und sich Kund/innen und Sexarbeiter/innen auf Augenhöhe begegnen und sich einig werden.
Meiner jetzt auch nicht wenigen Erfahrung nach im Paysex schützt der Preis teilweise ja, aber gerade im sehr hochpreisigen Segment könnten manche Kund/innen glauben man kann alles kaufen.
Soweit meine bescheidene Meinung dazu.
Respekt ist auf beiden Seiten der Schlüssel.

als jemand der noch nie eine sw leistung in anspruch genommen hat, woher weiss man eigentlich die berufe der kundschaft?
 
Durchs reden kommen die Leit zsamm.

Wenn man jetzt kein Dauerrammler ist, bleibt auch Zeit für Unterhaltung, manchmal plaudert man halt mehr aus, als man preisgeben möchte.

ich haette kein problem meinen beruf zu nennen, aber ich fands nur irgendwie eigenartig, aber ja vermutlich small talk.
 
ich haette kein problem meinen beruf zu nennen, aber ich fands nur irgendwie eigenartig, aber ja vermutlich small talk.

Es ergibt sich einfach und ja, es gehört zum Small Talk* und ja, beim Reden kommen die Leut' zusammen.

Manche kommen direkt von der Arbeit, noch in Dienstkleidung und mit dem Firmenauto.
Andere erledigen während des Treffens geschäftliche Telefonate. Von wieder anderen weiss man, dass sie gerade auf Geschäftsreise sind. Einige erzählen von den Härten der in-between-jobs-Zeit, andere davon, dass sie im Ruhestand noch einmal zu studieren begonnen haben.

Bei Stammkunden kennt man einander ohnehin.

Viele wollen auch wissen, warum man als Sexworkerin arbeitet, ich empfinde es dann nicht als unhöflich im Gegenzug zu fragen, was der Kunde beruflich macht, wobei ich mich bei der Frage auf die Branche beschränke.

* Und nein, das hat nichts mit dem Klischee von "nur Beine breit machen genügt" zu tun, die unterschätzte Kunst des angenehmen Small Talks ist eine Zierde unseres Metiers. 😉

Wissen deine Töchter von der beruflichen neu Orientierung...?

Fragst Du das, weil es Dich interessiert oder um zu sticheln?
Wäre Dir ungekehrt die Frage, ob Deine Familie von Deinen Paysex- bzw. Freierforums-Aktivitäten weiss, angenehm?

(Tatsache ist, das Stigma betrifft beide Seiten - sowohl SW als auch Kunden.
Umso bedauerlicher, dass wir, wenn schon oft von der Aussenwelt weitgehend unverstanden, nicht wenigstens untereinander mehr Solidarität entwickeln - die Gründe dafür mögen auf beiden Seiten mannigfaltig sein.

Während im Freierforum die Tatsache, selbst Kunde zu sein, meist angenehm sachlich gesehen wird - weder Incel-Opferrolle noch die Überheblichkeit des applausverwöhnten Beau - scheint hingegen insbesondere die ewige Preisdebatte genug Zündstoffcharakter für eine dauerhafte Entfremdung zu besitzen. Das ist auch der Aspekt, den ich zu Beginn meiner Tätigkeit am meisten unterschätzt habe - der Kunde bekommt guten Sex und die SW gutes Geld und am Ende sind alle glücklich - oder? Dass die Preisfrage zu einer ständigen Kosten-Nutzen-Spannung, Neiddebatte sowie Preisdiskussionen mit quasi religiösem Eifer führen würde, hatte ich nicht bedacht.)

Im Kern dreht sich das Freierforum - nicht selten in fragwürdigem Ton - um die Forderung nach Respekt gegenüber zahlenden Kunden in Form von fairen Preisen, aktuellen, realitätsgetreuen Fotos und engagiertem Service. Warum soll sich eine SW nicht ebenso auch einmal hier zu Wort melden, um Respekt auch für sich einzufordern?

SW sollten Wertschätzung für ihr Engagement erhalten. Unsere Kunden sind unsere Könige - so lange sie sich auch königlich zu verhalten wissen. 😉
 
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Und auch für dich gilt: du kannst deinen Körper gerne um 100,- an jeden grindigen Dodl verkaufen. Wir halten uns mit höheren Preisen das Gsindl fern und legen Wert auf Qualität nicht Quantität. Lieber 2 gutzahlende, wertschätzende, niveauvolle Gäste, als jeden Russ. Unterm Strich kommt am Abend das Selbe raus. Die einen gehen zufrieden Heim, die anderen mit wunder Muschi und Depression. Wer glaubst du ist motivierter am Tag drauf wieder zu arbeiten. Und jede Frau sucht sich ihren Job selbst aus. Wer tagtäglich seinen Körper verkauft um Andere zu befriedigen, soll auch wertgeschätzt werden und sich davon etwas leisten, oder aufbauen können.
danke für diese Sichtweise, danke für diese Aussage
 
Und auch für dich gilt: du kannst deinen Körper gerne um 100,- an jeden grindigen Dodl verkaufen. Wir halten uns mit höheren Preisen das Gsindl fern und legen Wert auf Qualität nicht Quantität. Lieber 2 gutzahlende, wertschätzende, niveauvolle Gäste, als jeden Russ. Unterm Strich kommt am Abend das Selbe raus. Die einen gehen zufrieden Heim, die anderen mit wunder Muschi und Depression. Wer glaubst du ist motivierter am Tag drauf wieder zu arbeiten. Und jede Frau sucht sich ihren Job selbst aus. Wer tagtäglich seinen Körper verkauft um Andere zu befriedigen, soll auch wertgeschätzt werden und sich davon etwas leisten, oder aufbauen können.
Sei mir nicht böse, aber deine Ausdrucksweise passt eigentlich sehr gut zu Gsindl und grindigen Dodln. Echt furchtbar deine Rhetorik
 
Hallo, die UST Grenze sind 55.000 und nicht 50.000
Die 20% UST zahlt der Kunde die führst Du nur ab.
240 + 20% stimmt nicht.
250,00 plus 20%
Ist ein Bruttobetrag.
Aber sonst mische ich mich in Preisgestaltung nicht ein, jeder wie er meint und Angebot und Nachfrage bzw. bestimmt den Preis der Verkäufer. LG
 
Für eine Stunde Normalservice plus persönlichem Engagement
= Fullservice 150,- (ausgedachtem?) Wert
verlange ich von meinem Arbeitgeber aber nur so XX,- und führe (ehrlicherweise...) auch noch Steuern ab.

Davon ziehe ich noch die Sozialversicherung (u.a.) ab,
die Anschaffung meines Autos und
sämtliche Kosten für den Betrieb (Vignette, Reifen, Öamtc, und natürlich die Waschstraße...),
und komme (nicht nur wegen meiner Ehrlichkeit) auch noch für meine Pension auf.

Vielleicht rechnen wir noch Urlaub, Wohnungsmiete und Lebenshaltungskosten weg?
Dann verdiene ich am Ende eigentlich garnichts!
Also SO kann man das nicht rechnen, wollt' ich nur mal sagen.

Bleiben wir bei den 250,- pro Stunde, einer unbekannten Anzahl von Aufträgen (Stunden), und davon ist dann noch die Zimmermiete abzuziehen, vielleicht noch alle 5 Jahre ein Laptop im Wert zweier Arbeitsstunden, Drucker und was man als Selbständige noch so an Krimskrams braucht.
Es müsste sich von dem Beruf also immer noch halbwegs leben lassen :giggle:

Ich gestehe dir aber deine persönliche Preisgestaltung zu und bin überzeugt, dass deine Arbeit deinen Preis jedenfalls wert ist! :up:
(um das auch noch zu sagen)
 
Ist doch egal wie hoch Sie Ihre Preise gestaltet, wenn Sie genügend Geschäft macht um damit gut zu leben hat sie alles richtig gemacht, wenn nicht muss oder kann sie es eh ändern.
 
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