Wie geht man damit um?

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überleg dir folgendes: das leben ist endlich. wenn du jetzt abtreten müsstest, würdest du es bereuen, deine fantasie nie ausgelebt zu haben? es kann schneller gehen als einem lieb ist-ich habe letztes jahr 2 freunde verloren, die waren beide erst mitte/anfang 40. das gab mir zu denken. wenn man sich entscheidet, das außerhalb der beziehung aus zu leben, weil man es einfach haben will/muss, dann wenigstens diskret, auf schutz bedacht und so, dass die beziehung nicht leidet. warum sollte deine freundin/frau darunter leiden, wenn du ohne ihr wissen zu einer guten prostituierten gehst oder zu einer transe, um deine analbedürfnisse dort ausleben zu können? mach es diskret, möglichst in einer anderen stadt, schutz ist sowieso klar-warum sollte sie das stören, wenn sie es nie erfährt?


Anal ist ja im Grunde nichts was technisch richtig super ist. Vaginal ist vom technischen her deutlich überlegen. Noch dazu kommen diverse Dinge dazu die Anal umständlich machen. Ich würde sagen es ist eine reine Kopfsache. Und genau deshalb sind Besuche beim bezahlten Gewerbe ziemlich unbefriedigend. Es geht ja nicht nur technisch um raus und rein. Und wahrscheinlich könnte ich meine Frau dazu überreden, aber zu wissen, dass es der anderen Person nicht wirklich gefällt und das ist ja auch der Fall im Bezahlsektor, macht das Erlebnis klein.
 
Ich hab mich hier angemeldet um ein Thema mit euch zu besprechen.

Ohne den geringsten Zweifel liebe ich meine Frau sehr. Wir haben auch ein gutes Sexleben. Sie macht mich nach 10 Jahren Ehe immer noch extrem heiß und es macht viel Spaß. Davon abgesehen habe ich aber wie viele Männer, leider ist das immer noch ein großes Tabu Thema, einen stark ausgeprägten Anal „Fetisch“. Sowohl aktiv als auch passiv. Bzgl. passiv kann ich mir hier auch einiges vorstellen. Strapon, Bi ( noch keine Erfahrung damit ) und TS. Über die Jahre habe ich immer wieder versucht mich in gemeinsamen Gesprächen dem Thema anzunähern. Sie versteht das leider absolut nicht und findet es „grauslich“. Sie könnte sich aber zb. Sex vor oder mit anderen vorstellen und ein gemeinsamer Swingerclub Besuch steht definitiv mal an. Also sie ist absolut nicht unsexuell. Sie findet einfach Anal nicht gut. Dazu kommt, dass ich in unserer Beziehung für das, ich nenne es mal „Starke“ Element stehe. In ihren Augen ist Anal eine Form von Erniedrigung. Sexuelle Erniedrigung würde in ihren Augen das Starke Element schwächen. Somit ist es einfach für sie kein Thema.

Ich akzeptiere das, aber merke in immer wiederkehrenden Abständen, dass diese nicht ausgelebten Anal-Fantasien bei mir mit den Jahren stärker werden. Ich frage mich nun wie ich eurer Meinung nach damit umgehen soll?
Ich wollte jetzt nicht alles nachlesen. Möchte nur kurz meine Erfahrungen teilen. Ich war auch so eine die immer gesagt hat, nein anal ist grauslig und das ist ja schmutzig und eklig... kannte es auch nur aus pornos und konnte es mir gar nicht vorstellen. Hab es auch lange niemals je bei mir selbst probiert. Irgendwann wurde ich von meinem jetzigen Partner doggy genommen und er fing an zu spielen, was meine Lust extrem gesteigert hat. Wir haben uns langsam vorgetastet und irgendwann hab ich dann auch bei ihm langsam angefangen. Mittlerweile machen wir so gut wie alles und finden es beide extrem geil. Fazit: Bei mir war es nur irgendwie anerlernt und sozialisiert, diese Abneigung bzw. dieses Tabu in meinem Kopf. Erst als ich bemerkt habe wie gut es bei mir ist wurde ich offener und habe gelernt es als Erweiterung unserer erogenen Zonen wahrzunehmen. Es ist auch sehr stimulierend für mich zu sehen welche Reaktion ich bei ihm auslöse, ist halt doch klasse wenn man einen sonst eher stillen Mann so dermaßen zum stöhnen bringt das er am nächsten Tag heiser ist. Aber bei mir ist es wahrscheinlich dennoch leichter weil ich auch gerne dominant bin und ihn gern mit dem Strap-on nehme und ihn auf den arsch haue etc...😅
 
Anal ist ja im Grunde nichts was technisch richtig super ist. Vaginal ist vom technischen her deutlich überlegen. Noch dazu kommen diverse Dinge dazu die Anal umständlich machen. Ich würde sagen es ist eine reine Kopfsache. Und genau deshalb sind Besuche beim bezahlten Gewerbe ziemlich unbefriedigend. Es geht ja nicht nur technisch um raus und rein. Und wahrscheinlich könnte ich meine Frau dazu überreden, aber zu wissen, dass es der anderen Person nicht wirklich gefällt und das ist ja auch der Fall im Bezahlsektor, macht das Erlebnis klein.
naja. wenn es einem so wichtig ist, aktiv oder passiv anal zu erleben, dann bleibt wohl nichts anderes übrig. die partnerin unbedingt dazu zu bringen, etwas zu machen, was ihr nicht gefällt, kann auch nicht die lösung sein. wenn du unbedingt das bedürfnis ausleben willst, tu dir keinen zwang an-mach es einfach. wenn es dir nicht richtig vorkommt, es auf diese weise zu machen, überleg dir was anderes, oder leb damit, dass man nicht alles haben kann.
 
Devot sein ist für mich damit verbunden Dinge zu tun, die ich eigentlich nicht tun will, aber zu schwach sein um mich gegen den dominanten Part durchzusetzen.

na, na , na.
Jetzt muss ich meinen Senf dazu geben und dich etwas aufklären.
Aber du solltest dich erst schlau machen, denn du hast einen völlig falsche Vorstellung von BDSM.:kopfklatsch:

Devot hat nichts damit zu tun dass man so wie du es interpretierst gezwungen wird etwas zu tun oder Handlungen zuzulassen die man nicht will.
Das wäre ja eine Vergewaltigung!!!!!!!!!!!!

Im Gegenteil, der devote Pat in einer D/s oder anderen Beziehung ist eigentlich sehr stark. Auch wenn manche das nicht glauben wollen. :lehrer:

Die sub gibt ihre Tabus bekannt, an die sich ihr Dom halten sollte.
Die sub gibt auch das Ziel vor das erreicht werden kann.
Die sub ist es auch die einen Mann zu ihren Dom macht, in dem sie sich hingibt und das vertrauen zu ihm hat. Sie wird ihren Dom alles erzählen, ermöglichen und auch jede Handlung machen und zulassen soweit sich das mit ihren Grenzen und Tabus vereinbaren lässt, und natürlich auch mit ihren Neigungen Kompatibel ist.
Und nicht jede D/s Beziehung oder jede Neigung die ausgelebt wird hängt mit Gewalt, Schlagen oder ähnlichen zusammen.
Es ist so das sie oder er das mit sich machen oder lässt, und auch erwartet das es zu diesen Handlungen kommt, weil es dass ist was der devote Pat ausleben möchte und auch den Neigung entspricht.

Der Dom kann in seinen und ihren Neigungen verschiedene Wege gehen um das Ziel zu erreichen. Wenn das vertrauen da ist kann und darf er vorsichtig die Grenzen erweitern oder verschieben.
Auch gehört es zu den Pflichten des Dominanten Partners, egal ob es eine sie oder ein er ist, immer auf die Geistige und Körperliche Verfassung des devoten Partners zu achten.
Nicht jeden Tag ist man gleich drauf, daher ist auch das zu beachten.
Ich möchte jetzt nicht auf die einzelnen Spielarten eingehen.

Aber die devote Person muss eine starke Person sein, auch wenn es manchmal nicht so wirkt.
Und eine Dominate Person braucht viel Einfühlungsvermögen und Empathie und eine devote Person führen und lesen zu können.

So das war mir jetzt ein Bedürfnis das zu schreiben, auch wenn es einigen da nicht gefallen wird.:schulterzuck:

steinbock56:hurra:

Um auch bei den Analen zu bleiben, ein Beispiel.
Sie kann sich absolut nicht vorstellen das sie etwas anales spüren möchte., weil sie das noch nie gemacht hat und auch Ekel davor hat. Es ist schmutzig, man hört das es schmerzt, und überhaupt und außerdem. Ist aber doch fasziniert von dem was sie gelesen hat, und auch mit dem was ihr Dom erzählt hat. auch Freundinnen haben schon was positives erzählt. Sie bitten ihren Dom vorsichtig etwas zu zeigen. Und er hat jetzt die Aufgabe das umzusetzen, so das sie gefallen daran finden kann. Auch wenn es länger dauert und sich das ganze über Wochen hinzieht. Desto vorsichtiger er ist und desto rücksichtsvoller er sich anstellt desto größer wird die Dankbarkeit sein wenn sie merkt das es ihr gefällt.

In diesem Sinne :hurra:
 
Zuletzt bearbeitet:
is halt alles eine frage der technik :smug:
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Es ist schade seine sexuellen Vorlieben nicht ausleben zu können,. Damit hat man immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Allerdings will ich natürlich nicht meine Beziehung gefährden,

Ein Swingerclub ist bei euch schon mal im Gespräch, ok. Würde deine Frau damit klar kommen ( mit ihrem Beisein), wenn du von einer anderen Frau oder einem Mann anal genommen werden würdest?
 
is halt alles eine frage der technik :smug:
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ich glaub, als Mann hätte ich Angst, dass sie ihn mir abzwickt :nailbiting:
 
na, na , na.
Jetzt muss ich meinen Senf dazu geben und dich etwas aufklären.
Aber du solltest dich erst schlau machen, denn du hast einen völlig falsche Vorstellung von BDSM.:kopfklatsch:

Devot hat nichts damit zu tun dass man so wie du es interpretierst gezwungen wird etwas zu tun oder Handlungen zuzulassen die man nicht will.
Das wäre ja eine Vergewaltigung!!!!!!!!!!!!

Im Gegenteil, der devote Pat in einer D/s oder anderen Beziehung ist eigentlich sehr stark. Auch wenn manche das nicht glauben wollen. :lehrer:

Die sub gibt ihre Tabus bekannt, an die sich ihr Dom halten sollte.
Die sub gibt auch das Ziel vor das erreicht werden kann.
Die sub ist es auch die einen Mann zu ihren Dom macht, in dem sie sich hingibt und das vertrauen zu ihm hat. Sie wird ihren Dom alles erzählen, ermöglichen und auch jede Handlung machen und zulassen soweit sich das mit ihren Grenzen und Tabus vereinbaren lässt, und natürlich auch mit ihren Neigungen Kompatibel ist.
Und nicht jede D/s Beziehung oder jede Neigung die ausgelebt wird hängt mit Gewalt, Schlagen oder ähnlichen zusammen.
Es ist so das sie oder er das mit sich machen oder lässt, und auch erwartet das es zu diesen Handlungen kommt, weil es dass ist was der devote Pat ausleben möchte und auch den Neigung entspricht.

Der Dom kann in seinen und ihren Neigungen verschiedene Wege gehen um das Ziel zu erreichen. Wenn das vertrauen da ist kann und darf er vorsichtig die Grenzen erweitern oder verschieben.
Auch gehört es zu den Pflichten des Dominanten Partners, egal ob es eine sie oder ein er ist, immer auf die Geistige und Körperliche Verfassung des devoten Partners zu achten.
Nicht jeden Tag ist man gleich drauf, daher ist auch das zu beachten.
Ich möchte jetzt nicht auf die einzelnen Spielarten eingehen.

Aber die devote Person muss eine starke Person sein, auch wenn es manchmal nicht so wirkt.
Und eine Dominate Person braucht viel Einfühlungsvermögen und Empathie und eine devote Person führen und lesen zu können.

So das war mir jetzt ein Bedürfnis das zu schreiben, auch wenn es einigen da nicht gefallen wird.:schulterzuck:

steinbock56:hurra:

Um auch bei den Analen zu bleiben, ein Beispiel.
Sie kann sich absolut nicht vorstellen das sie etwas anales spüren möchte., weil sie das noch nie gemacht hat und auch Ekel davor hat. Es ist schmutzig, man hört das es schmerzt, und überhaupt und außerdem. Ist aber doch fasziniert von dem was sie gelesen hat, und auch mit dem was ihr Dom erzählt hat. auch Freundinnen haben schon was positives erzählt. Sie bitten ihren Dom vorsichtig etwas zu zeigen. Und er hat jetzt die Aufgabe das umzusetzen, so das sie gefallen daran finden kann. Auch wenn es länger dauert und sich das ganze über Wochen hinzieht. Desto vorsichtiger er ist und desto rücksichtsvoller er sich anstellt desto größer wird die Dankbarkeit sein wenn sie merkt das es ihr gefällt.

In diesem Sinne :hurra:

Danke für deine ausführliche Erklärung. Mir ist schon bewusst, dass devot in einer richtigen! BDSM Beziehung anders gelebt und interpretiert wird und dabei alles nur mit Konsens abläuft.

Nachdem hier aber die Meinung aufkam, die Mehrheit der Frauen sei devot weil passiv bin ich nicht in einem BDSM Kontext davon ausgegangen. Und außerhalb dieses speziellen Settings empfinde ich! devot so wie von mir beschrieben.
Vielleicht ist devot für dieses Empfinden auch das falsche Wort 🤔, nennen wir es unterwürfig. Unterwürfige Frauen gibt es leider in genug Beziehungen, viele davon sind es oft nicht freiwillig imo.
 
Danke für deine ausführliche Erklärung. Mir ist schon bewusst, dass devot in einer richtigen! BDSM Beziehung anders gelebt und interpretiert wird und dabei alles nur mit Konsens abläuft.

Nachdem hier aber die Meinung aufkam, die Mehrheit der Frauen sei devot weil passiv bin ich nicht in einem BDSM Kontext davon ausgegangen. Und außerhalb dieses speziellen Settings empfinde ich! devot so wie von mir beschrieben.
Vielleicht ist devot für dieses Empfinden auch das falsche Wort 🤔, nennen wir es unterwürfig. Unterwürfige Frauen gibt es leider in genug Beziehungen, viele davon sind es oft nicht freiwillig imo.

Ich würde es Unsicher nennen, den Unterwürfig ist auch etwas anderes.
Aber es freut mich das dir doch etwas erklären konnte.

steinbock56
 
wie gesagt, ich kann verstehen, wenn ihr das nicht geheuer ist.

Ist mir scheinbar nicht gelungen, aber nichts anderes wollte ich damit zum Ausdruck bringen ;)
na, na , na.
Jetzt muss ich meinen Senf dazu geben und dich etwas aufklären.
Aber du solltest dich erst schlau machen, denn du hast einen völlig falsche Vorstellung von BDSM.:kopfklatsch:

Sorry aber in meinen Augen klingt das ganz schön besserwisserisch von dir, deine Ausführungen auch diese, die ich nicht zitiert habe, kann man teilen ja, muss man aber nicht, der Kopfklatschsmiley ist jedenfalls komplett fehl hier am Platz, zumal nicht jeder das devote/dominante automatisch mit BDSM gleichsetzt.

Manchmal werde ich das Gefühl hier nicht los, dass BDSM wie eine Selbstverständlichkeit behandelt wird, im realen Leben sieht es aber schon ein wenig anders aus. Es ist eine Spielart in der Nische, nicht mehr nicht weniger, die man mögen kann oder auch nicht, die meisten stehen dem Treiben wohl eher skeptisch gegenüber.

Meine eigenen Ansichten zu devot/dominant bezog ich in keinster Weise auf BDSM, sondern habe es ganz allgemein gemeint.

Viele in diesem Thread wie du ja auch, haben das devote/dominante jedoch automatisch mit BDSM gleichgesetzt und ja klar, so können Missverständnisse auftreten und man redet irgendwie einanander vorbei.
 
Meine Freundin liebt es manchmal sehr anal stimmuliert zu werden.... sie findet es auch nicht immer gut und mag es selber nicht wenn es dreckig ist.... aber das kann man ja entsprechend vorbereiten... wenns mal spontan ist sollte eben auf die nötige hygiene geachtet werden.....

ich selbe bin 100% hetero mag aber die analen spiele bei mir bis hin zum dopelten hand fisting. ich spüle mich dazu vorher um auch in der tiefe sauber zu sein..... die orgasmen dabei haben eine völlig andere intensität......
 
Ist mir scheinbar nicht gelungen, aber nichts anderes wollte ich damit zum Ausdruck bringen ;)


Sorry aber in meinen Augen klingt das ganz schön besserwisserisch von dir, deine Ausführungen auch diese, die ich nicht zitiert habe, kann man teilen ja, muss man aber nicht, der Kopfklatschsmiley ist jedenfalls komplett fehl hier am Platz, zumal nicht jeder das devote/dominante automatisch mit BDSM gleichsetzt.:kopfklatsch:

Manchmal werde ich das Gefühl hier nicht los, dass BDSM wie eine Selbstverständlichkeit behandelt wird, im realen Leben sieht es aber schon ein wenig anders aus. Es ist eine Spielart in der Nische, nicht mehr nicht weniger, die man mögen kann oder auch nicht, die meisten stehen dem Treiben wohl eher skeptisch gegenüber.
Ich mus dir sagen das BDSM keineswegs eine Spielart in einer Nische ist. Nur bekennen sich auch sehr wenige dazu, warum auch immer.

:lehrer:
 
Vielleicht wäre es besser, wenn man als Gesellschaft nicht alles immer versucht in Schubladen einzuteilen. Es macht einen Mann weder unmännlich noch schwul auf anal zu stehen, wie es eine Frau nicht unweiblich macht nicht kuscheln zu wollen oder mehr der aktive Part zu sein. Kann diese Einteilung und damit teilweise Abwertung von sexuellen Vorlieben gar nicht nachvollziehen. 🙄

DAS muss viel öfter gesagt werden. Völlig richtig @Mitglied #563674 - am Punkt!
 
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