Wen wählst Du bei der Stichwahl?

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Wen wählst Du bei der Stichwahl?

  • Norbert Hofer

    Stimmen: 273 50,9%
  • Alexander van der Bellen

    Stimmen: 222 41,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 15 2,8%
  • Ich bin wahlberechtigt, aber gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 16 3,0%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 10 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    536
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Herr Ing. Hofer macht, im Gegensatz zu manch anderem hier (nein, ich meine nicht Dich persönlich) kein Geheimnis daraus, welcher Burschenschaft er aktiv angehört, im Gegenteil, er ist Stolz drauf und trägt die schwarz/rot/goldene Schärpe an seiner Brust ned zum Spass, er verleugnet es nicht, es gibt ein sehr gutes Intervi mit ihm zum Thema. ;)
aso...najo...wird ihm nicht gelingen. ..davon bin ich überzeugt :)

und...puuhh. ..ich dachte schon, du meinst den VDB....so ein grünroter Zusammenschluss mit der Merkel wäre das Fatalste was uns in Europa passieren kann...:shock::shock::shock:
 
ich sehe das problem eher global! über kurz oder lang wird es entweder zu einem crash der finanzsysteme, kampf der kulturen oder kampf um die ressourcen kommen, welche in not und krieg ausarten, sofern die menscheit klug genug ist sich nicht atomar auszurotten wird es bei konventioneller kriegsführung zu einer bereinigung der überpopulation auf dem planeten kommen und die überlebenden werden wieder von vorne beginnen.
Diesen Kampf der Kulturen schüren ja schon immer mehr, in Österreich die FPÖ.

Übrigens Armin Wolf schreibt in Facebook über die Kornblume und die Ausreden der FPÖ (Europablume & 1848)
SAG MIR, WO DIE BLUMEN SIND

Diese Woche wurde Norbert Hofer bei einer Pressekonferenz mit FPÖ-Chef Strache gefragt, ob er bei seiner möglichen Angelobung als Bundespräsident eine Kornblume tragen werde, wie zuletzt 2013 alle FPÖ-Abgeordneten in der ersten Sitzung des Nationalrats nach der Wahl. Der blaue Blumengruss ist nicht unumstritten, weil Kornblumen vor 1938 das Erkennungszeichen der illegalen Nazis in Österreich waren.

„Diese Blume kommt aus 1848 aus der bürgerlichen Freiheitsbewegung“, meinte Herr Strache und Herr Hofer ergänzte: „Sie ist ja auch die Europablume übrigens.“
(Siehe das Video von ATV-Reporter Martin Thuer unten.)

Dieses Argument ist nicht neu. "Die Kornblume ist traditionell die Blume der Freiheitsbewegung schon seit dem 19. Jahrhundert. Und sie ist auch die Europablume des Europarats“. So hat 2013 FPÖ-Abgeordneter Walter Rosenkranz die Kornblumen an den Sakkos seiner Fraktionskollegen im Nationalrat begründet.

Das Problem an dieser Erklärung ist: Es gibt keine Europablume.
Weder eine des Europarats noch sonst eine. Jedenfalls keine, die sich irgendwo nachweisen lässt. (Mal abgesehen von zwei Kunstinstallationen in zwei deutschen Gemeinden, die zwar so heißen, aber nur entfernt an eine Blume erinnern - hier anzusehen: Europa-Blume blüht jetzt auch in Bad Hersfeld.)

Was sich in den Weiten des Internets findet, ist eine Briefmarkenserie mit dem Titel „Europa-Blume“, herausgegeben vom Verein CEPT, einer Vereinigung europäischer Postbehörden. Zu ihrem fünfjährigen Geburtstag erschien 1964 in allen Mitgliedsländern eine Briefmarke mit der Aufschrift Europa und einer stilisierten Blume.

In manchen Länderversionen ist diese Blume blau (wie die Kornblume), in anderen grün, rot, lila oder pink – und es ist auch keine Kornblume, sondern ein stilisiertes Gänseblümchen. Die 22 Blütenblätter stehen für die 22 damaligen CEPT-Mitgliedsstaaten.
(Anzusehen ist die gesamte Serie hier: Briefmarken 1964 Europa sammeln? Online-Katalog auf Catawiki.)

Und dann wäre da noch die "Euroblume" - das mitunter so genannte EU-Umweltzeichen, eingeführt 1992: Europäisches Umweltzeichen – Wikipedia. Um in den zwölf blauen Sternen, welche die zwölf damaligen EG-Mitglieder symbolisieren, eine Kornblume zu sehen, bräuchte man allerdings schon außergewöhnlich viel Fantasie.

Wie die FPÖ also je auf eine „Europablume“ gekommen ist, bleibt ein Rätsel.

Ähnlich tragfähig ist die Geschichte von der Kornblume und der „bürgerlichen Freiheitsbewegung von 1848“. Tatsächlich ist die Kornblume ein politisches Symbol aus dem Deutschland des 19. Jahrhunderts. Sie galt als die Lieblingsblume des deutschen Kaisers Wilhelm I., seit seine Mutter ihren Kindern auf der Flucht vor Napoleon in einem Feld Kränze aus Kornblumen geflochten haben soll. Als Kaiser erklärte Wilhelm die Kornblume dann zur „preußischen Blume“.

Nur mit der „bürgerlichen Freiheitsbewegung“ hatte es Wilhelm nicht allzu sehr. Als Thronfolger wollte er im März 1848 den Aufstand in Berlin einfach niederschießen lassen, was ihn bei den Revolutionären so verhasst machte, dass er nach London flüchten musste, um sein Leben zu retten.

Erst gut drei Jahrzehnte später wurde die Lieblingsblume des deutschen Kaisers auch in Österreich populär – als offizielles Parteisymbol der radikalen, deutschnationalen und antisemitischen „Alldeutschen“-Vereinigung von Georg Ritter von Schönerer, der Adolf Hitler stark beeinflusst hat, wie Brigitte Hamann in „Hitlers Wien“ ausführlich beschreibt.

In den Spätjahren der k.u.k.-Monarchie wurde die Kornblume so zum Symbol der Deutschnationalen und zwischen 1933 und 1938 schließlich zu einem Erkennungszeichen der illegalen Nationalsozialisten in Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in den 1950er Jahren noch in deutschnationalen Vereinen wie dem Turnerbund beliebt (u.a. nachzulesen in Peter Diem: Die Symbole Österreichs).

Das mag für die Tradition der FPÖ, bei Angelobungen Kornblumen im Knopfloch zu tragen, alles keine Rolle spielen. Vielleicht geht es ja wirklich nur um ihre blaue Farbe. Um 1848 und eine „Europablume“ geht es eher nicht.

PS: Blau wäre Enzian übrigens auch.
 
Dafür, dass Du alle von Deinem Wissen überzeugen willst, ist das ein selten dummer Satz ....
Mit dummen Äußerungen übertüncht er sein mangelhaftes Geschichtswissen.
Und auch, dass die Österreicher eben nicht gerade abgeneigt ob des neuen Staatsoberhaupts waren...
die Kirche im Dorf lassen.
Ich meine, du solltest die Kirche im Dorf lassen. Und nicht mit der halben halben Wahrheit hausieren gehen. Der sogenannte "Anschluss" an Deutschland war eine von Hitler langfristig vorbereitete Maßnahme und nicht das Resultat einer nationalsozialistischen Volksbewegung.

Bereits 1933 hat Nazideutschland mit propagandistischer Unterwanderung Österreichs begonnen. Nachdem der bayrische Justizminister, der von den Wiener Nazis zu Propagandaauftritten eingeladen worden war, hinausgeworfen wurde, erließ das Naziregime die sogenannte "1000 - Mark - Sperre". Durch diese Wirtschaftssanktion wurde die Fremdenverkehrswirtschaft des ohnehin bitter armen Österreich in den Ruin getrieben, da es dadurch deutschen Gästen praktisch unmöglich war, in Österreich Urlaub zu machen.

Am 24. Juli 1934 ermorden Nationalsozialisten den österreichischen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß.
1936 muss Bundeskanzler Schuschnigg auf Druck Nazideutschlands 2 Mitglieder der sogenannten "nationalen Opposition" in die Regierung aufnehmen.
Am 12. Februar 1938 stellt Hitler dem österreichischen Bundeskanzler ein Ultimatum. Er droht mit Einmarsch und zwingt so Bundeskanzler Schuschnigg der Einsetzung des Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Innenminister sowie zu einer Amnestie für Nationalsozialisten und deren Aufnahme in die Vaterländische Front.

Um die Unabhängigkeit Österreichs zu retten, kündigt Bundeskanzler Schuschnigg für den 13. März 1938 eine Volksbefragung an. Diese Volksbefragung wird nach militärischen Drohungen Nazideutschlands abgesagt, der Bundeskanzler tritt zurück. Neuer Bundeskanzler wird Seyß-Inquart. Am 12. März marschiert die Nazi - Wehrmacht in Österreich ein. Sofort beginnen die Verhaftungen politsch anders gesinnter Österreicher (Christsoziale, Sozialisten, Kommunisten).

Am 10. April findet eine von den Nazis gelenkte und streng kontrollierte Volksabstimmung statt.

10. April 1938 - Volksabstimmung für den Anschluss

"Gib dem Führer ein Ja"
In einem Aufruf zur Volksabstimmung werden drei Gebote formuliert, die eine deutliche Sprache sprechen. Ein Auszug: "Keine Stimme darf durch Unachtsamkeit ungültig werden. Wähle daher erst, nachdem du dich sorgfältig unterrichtet hast. Dein Kreuz gehört in den großen Kreis, der mit Ja überschrieben ist."

Dieser Aufruf zeigt deutlich, dass die Nationalsozialisten zwar aus Legitimationsgründen die Abstimmung durchführen, aber in Wahrheit nicht beabsichtigen, eine freie Wahl abzuhalten. Die Wahl ist nicht als geheime Stimmabgabe angelegt, sondern als öffentliche Kundgebung und als freiwillige Unterwerfung vor den neuen Machthabern.
Von meiner Mutter weiß ich, dass die Menschen oft genötigt wurden, offen abzustimmen. Aber diese Tatsachen passen den Linken heute so gar nicht ins Konzept. Denn ihnen geht es nur darum, allen Nicht - Linken ein braunes Mäntelchen umzuhängen.
Also ganz aktuell.
Ja, ganz aktuell kann man beobachten, dass der große Nachbar glaubt, uns wieder Ratschläge geben zu müssen.
 
so ein grünroter Zusammenschluss mit der Merkel wäre das Fatalste was uns in Europa passieren kann...
Naujo ... auch das erscheint mir relativ.
Ich halte es nicht für sooo schlimm, wenn sich in Europa eine Politik durchsetzen würde, welche sich an der Einhaltung der Menschenrechte und an internationaler - oder wenigstens europäischer - Solidarität orientieren würde. Ich habe aber Verständnis dafür, dass eine solche Politik in jenen Kreisen keine Anhänger findet, welche mehr mit dem Bau von Grenzzäunen und der Rückkehr in nationalistische Politik liebäugeln ....
 
Diesen Kampf der Kulturen schüren ja schon immer mehr, in Österreich die FPÖ.

ist wie in meinem küchenherd, ist kein holz drin, so kann ich schüren solang ich will, es wird nix zum brennen anfangen.

ein grosser teil des volks springt eben darauf an weil es multi-kulti anscheinend nicht will. könnte man jetzt als regierung draus schliessen dass multi-kulti ein minderheitenprogramm ist und man es anstatt zu fördern eher bremsen sollte, oder man macht weiter wie bisher und wundert sich warum die wähler abwandern und es irgend wann mal scheppern wird.
 
denn heute sollten wir es besser wissen und die zeichen deuten können. das tun viele aber nicht oder ignorieren es. weil wir so arm und unzufrieden sind?
Nö .... konträr.
Da liegt ja das große Missverständnis - die Menschen der Zwischenkriegszeit waren arm und sie waren auch berechtigt unzufrieden.
Heute ist es doch so, dass es uns einfach zu gut geht, und die Unzufriedenheit aus parteipolitischem Kalkül geschürt wird.
 
Nö .... konträr.
Da liegt ja das große Missverständnis - die Menschen der Zwischenkriegszeit waren arm und sie waren auch berechtigt unzufrieden.
Heute ist es doch so, dass es uns einfach zu gut geht, und die Unzufriedenheit aus parteipolitischem Kalkül geschürt wird.
:hmm:....vl. geht es uns "zu gut"....aber es ist einfach so, dass sich der Lebensstandrad bei uns sehr gut entwickelt hat und wir diesen auch berechtigterweise nutzen. ...es ist "sudern auf höchstem Niveau"...ja...aber dass die Unzufriedenheit parteipolitisch geschürt wird bezweifle ich. ..es ist mMn einfach so, dass, sobald der hohe Standard etwas abfällt, dem nachgetrauert und dadurch gesudert wird ;)
 
Mit dummen Äußerungen übertüncht er sein mangelhaftes Geschichtswissen.

Ich meine, du solltest die Kirche im Dorf lassen. Und nicht mit der halben halben Wahrheit hausieren gehen.
Deine persönliche Abneigung gegen mich sei dir unbenommen. Aber bitte nicht damit in Zusammenhang bringen, dass ich ein mangelhaftes Geschichtswissen hätte. Übrigens, die Kirche im Dorf zu lassen, kam ja nicht von mir, sondern war eine Zitation von einer Aussage eines anderen.
 
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