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Exakt diese Erfahrung habe ich bei meinen Kindern auch gemacht. Ehrliche Gespräche, in denen man weniger versucht Vorbild zu sein oder sich selbst zu idealisieren, sondern ihnen Erlebtes und Erfahrenes, Gefühltes und im nachhinein Erkanntes (meist aus eigenen Fehlern) unzensuriert zugänglich macht. Das hat mir dabei nicht nur viel Nähe mit ihnen gebracht und ihnen die eine oder andere leidige Erfahrung am eigenen Leib erspart, ich hatte außerdem das Gefühl, dass diese Form der Kommunikation ihnen ein besonderes Gefühl des Ernstgenommen werdens vermittelt hat.
Altersgerecht sollte "unzensuriert" schon sein.
Ist hier zwar nicht Thema, aber sicher ein sehr schwieriges, wenn man abwägen muss, was man Kindern von sich offenbaren sollte/ darf und wessen Wohl da vordergründig ist, das des Kindes oder doch ( oft unbewusst ) das eigene.