Was erwartet ihr von eurer Ehefrau?

Wenn jemand @Mitglied #456556 kritisiert sollte er/sie nicht vergessen dass die Beiden über 60 Jahre verheiratet sind☝️
Damals gabs noch kein politisches Wahlrecht für Frauen in der Schweiz. In Österreich durften Frauen kein eigenes Konto haben, oder Arbeiten, ohne Zustimmung des Ehegatten,..... - also immer bedenken in welcher Zeit das war in der Schweiz, und das es in Österreich um nix besser war☝️🤷
Danke für den Hinweis, ich habe ihn nicht kritisiert, sondern eine Frage gestellt. Im Übrigen hat er seine Frage erst Gestern gestellt und ich habe Heute geantwortet. Vor 60 Jahren wäre mir das auch noch nicht möglich gewesen :cool:
 
Wenn jemand @Mitglied #456556 kritisiert sollte er/sie nicht vergessen dass die Beiden über 60 Jahre verheiratet sind☝️
Damals gabs noch kein politisches Wahlrecht für Frauen in der Schweiz. In Österreich durften Frauen kein eigenes Konto haben, oder Arbeiten, ohne Zustimmung des Ehegatten,..... - also immer bedenken in welcher Zeit das war in der Schweiz, und das es in Österreich um nix besser war☝️🤷
aber auch vor 60 Jahren konnte man aus Liebe heiraten ... hallo, das war 1962 ;)

der Fehler von @Mitglied #456556 war damals, auf die Eltern zu hören und nicht die geliebte Freundin zu wählen. deswegen wars halt dann ein Kuhhandel mit beiderseits verletzten Eheversprechen.
 
Männer erwarten sich meist sehr sehr viel von Frauen. Aber im Endeffekt ist es doch so einfach. Für einen vollen Bauch sorgen und die Eier regelmäßig entleeren :ironie:
 
Gar nix. Nur, dass es während der Ehe so bleibt, wie vorher. Wichtiger war mir, dass wir uns aufeinander verlassen können und uns gegenseitig gönnen können. Sicherlich haben viele eine hohe Erwartungshaltung an die Ehe, vergessen aber dabei, dass es auch schwierige Zeiten geben wird. Und genau diese Zeiten machen die Ehe, die Beziehung, zu dem, was eine gute Ehe ausmacht. Nur schön leben und labern ist nicht schwer. Miteinander reden, das gegenseitige Verständnis aufzubringen, ist die Kunst.
Und dann das Wichtigste. Monogamie ist ein Hirngespinnst, was immer noch Teil der Gesellschaft ist. Wer damit leben will und kann, dem sei es gegönnt. Aber wir für uns sehen da auch ein großes Manko, der Ehe. Wir besitzen nämlich nicht einander, wir ergänzen uns einander. Und dazu gehört für uns auch der offene Umgang mit der Sexualität. Genau das ist für und das Salz in der Suppe. Nicht umsonst sind wir jetzt fast 32 Jahre ein Paar und fast 22 Jahre verheiratet.
Ein Allgemeinrezept für die Ehe wird es trotzdem nie geben, weil jeder eine andere Erwartung daran hat. Wir können nur von uns schreiben.🤗😉
 
Heirat setzt für mich keine direkten Erwartungen an den/die PartnerIn voraus für mich. Es ist in erster Linie ein commitment zu der Beziehung und eine gewisse Sicherheit nicht gleich abzuhauen, sollte das Leben plötzlich etwas holpriger werden.
 
Und dann das Wichtigste. Monogamie ist ein Hirngespinnst, was immer noch Teil der Gesellschaft ist. Wer damit leben will und kann, dem sei es gegönnt. Aber wir für uns sehen da auch ein großes Manko, der Ehe.
Hmm, eigentlich bedeutet Ehe genau das, nämlich dem Partner treu zu sein. Zumindest fragt das der Geistliche bei der kirchlichen Trauung.
Das ist jetzt keine Wertung oder Bewertung meinerseits, sondern ein Fakt.
Wenn ihr euer Konstrukt gefunden habt, wie es für euch am besten läuft, prima. Da seid ihr sicher eine der wenigen Paare, die nach so langer Zeit noch erfüllt miteinander sind.
Allerdings zu sagen, dass die Treue ein Hirngespinst in der Ehe ist, ist (zumindest theoretisch) falsch. Eigentlich sollte sie das Grundgerüst sein, auch wenn das die meisten Eheleute im Laufe der Zeit vergessen 😅.
Btw: Ich bin kein Kirchgänger. 😉
 
Hmm, eigentlich bedeutet Ehe genau das, nämlich dem Partner treu zu sein. Zumindest fragt das der Geistliche bei der kirchlichen Trauung.
Das ist jetzt keine Wertung oder Bewertung meinerseits, sondern ein Fakt.
Wenn ihr euer Konstrukt gefunden habt, wie es für euch am besten läuft, prima. Da seid ihr sicher eine der wenigen Paare, die nach so langer Zeit noch erfüllt miteinander sind.
Allerdings zu sagen, dass die Treue ein Hirngespinst in der Ehe ist, ist (zumindest theoretisch) falsch. Eigentlich sollte sie das Grundgerüst sein, auch wenn das die meisten Eheleute im Laufe der Zeit vergessen 😅.
Btw: Ich bin kein Kirchgänger. 😉
Aber genau deswegen haben wir auch gar nicht kirchlich geheiratet. Du hast ja schon richtig erkannt, dass dir das die Kirche erzählt.
Aber unabhängig davon, haben wir ja extra geschrieben, dass dies unsere Sicht ist. Was du damit machst, ist dein Problem.😉
 
Aber genau deswegen haben wir auch gar nicht kirchlich geheiratet. Du hast ja schon richtig erkannt, dass dir das die Kirche erzählt.
Aber unabhängig davon, haben wir ja extra geschrieben, dass dies unsere Sicht ist. Was du damit machst, ist dein Problem.😉
Kein Grund dass ihr euch angegriffen fühlt, habe nur gesagt, dass es der eigentliche „Sinn“ der Ehe ist. Kirchliche Trauungen gab es llaaaaannnngggee vor der standesamtlichen.
Das es ein Trugschluss ist, dass die Menschheit monogam ist, bzw. sein will, zeigt ja die hohe Scheidungsrate! Wobei es eigentlich suspekt ist: die meisten Eheleute sind einem eigenen Seitensprung gegenüber nicht abgeneigt, werden sie aber betrogen, bricht eine Welt zusammen.
Dahingehend ist euer Modell definitiv besser und vor allem ehrlicher! Ich hoffe es ist jetzt rübergekommen, was ich sagen wollte! 👍
 
Kein Grund dass ihr euch angegriffen fühlt, habe nur gesagt, dass es der eigentliche „Sinn“ der Ehe ist. Kirchliche Trauungen gab es llaaaaannnngggee vor der standesamtlichen.
Das es ein Trugschluss ist, dass die Menschheit monogam ist, bzw. sein will, zeigt ja die hohe Scheidungsrate! Wobei es eigentlich suspekt ist: die meisten Eheleute sind einem eigenen Seitensprung gegenüber nicht abgeneigt, werden sie aber betrogen, bricht eine Welt zusammen.
Dahingehend ist euer Modell definitiv besser und vor allem ehrlicher! Ich hoffe es ist jetzt rübergekommen, was ich sagen wollte! 👍
Wo haben wir uns denn angegriffen gefühlt? Das Zwinkersmiley haben wir extra an den Schluss unseres Posts gesetzt. Denn wie von uns schon geschrieben. Ein Allgemeinrezept für die Ehe wird es eh nie geben.
Ehe bedeutet für uns nicht unbedingt die Treue zum Partner. Treu sein sagt doch eigentlich nix über die Ehe aus. Wieviel Paare sind sich zwar treu, leben aber nur nebenher, weil sie sich nichts mehr zu bieten haben. Sie unterdrücken lieber ihre Gefühle, weil sie Angst haben, dass sie ihren Partner verletzen könnten. Wer damit klar kommt, bitte.
Für uns wäre das nichts. Faule Kompromisse um den Schein zu wahren sind nicht unsere Vorstellung von Ehe.😉
 
Hmm, eigentlich bedeutet Ehe genau das, nämlich dem Partner treu zu sein. Zumindest fragt das der Geistliche bei der kirchlichen Trauung.
Das ist jetzt keine Wertung oder Bewertung meinerseits, sondern ein Fakt.
Wenn ihr euer Konstrukt gefunden habt, wie es für euch am besten läuft, prima. Da seid ihr sicher eine der wenigen Paare, die nach so langer Zeit noch erfüllt miteinander sind.
Allerdings zu sagen, dass die Treue ein Hirngespinst in der Ehe ist, ist (zumindest theoretisch) falsch. Eigentlich sollte sie das Grundgerüst sein, auch wenn das die meisten Eheleute im Laufe der Zeit vergessen 😅.
Btw: Ich bin kein Kirchgänger. 😉

Bitte genau lesen, @Mitglied #613669 schrieb(en): "Monogamie ist ein Hirngespinnst." (Dem stimme ich zu.)
Sie schrieben nicht: Treue ist ein Hirngespinst.
Treue ist unendlich mehr als nur mit einer/einem Sex zu haben. Wer Treue rein auf sexuelle Treue reduziert ist meiner Ansicht nach auf dem Holzweg. Auf die Meinung der Geistlichen (Priester) lege ich in dem Punkt heute keinen Wert mehr, wiewohl ich in jungen Jahren auch einmal r.k. geheiratet habe.
 
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