Wandel der Zeit

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Die Überschrift beinhaltet ein wichtiges Wort: Zeit.
Mit der Zeit reift man. Mit der Zeit wird man gelassener, weiß eher was man will und wohin die Reise gehen soll.
Niemand wird von einem Anfänger verlangen, einen Marathon zu laufen. Beim Sex ist es halt ähnlich. Man macht Erfahrungen. Hat ja meist auch nicht nur einen Partner und lernt durch diesen neue Spielarten kennen und vielleicht auch lieben. Später probiert man mehr, weil nicht mehr die Angst besteht, zu versagen. Sowas kann ja in jungen Jahren durchaus vorkommen. Mit zunehmenden Alter verliert sich das. Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, dass der Sex mit der Zeit immer besser wird und was wir uns einmal diesbezüglich erarbeitet haben, behalten wir bei und intensivieren es vielleicht sogar. So nimmt vielleicht die Quantität ab aber die Qualität zu.
 
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Die Überschrift beinhaltet ein wichtiges Wort: Zeit.
Mit der Zeit reift man. Mit der Zeit wird man gelassener, weiß eher was man will und wohin die Reise gehen soll.
Niemand wird von einem Anfänger verlangen, einen Marathon zu laufen. Beim Sex ist es halt ähnlich. Man macht Erfahrungen. Hat ja meist auch nicht nur einen Partner und lernt durch diesen neue Spielarten kennen und vielleicht auch lieben. Später probiert man mehr, weil nicht mehr die Angst besteht, zu versagen. Sowas kann ja in jungen Jahren durchaus vorkommen. Mit zunehmenden Alter verliert sich das. Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, dass der Sex mit der Zeit immer besser wird und was wir uns einmal diesbezüglich erarbeitet haben, behalten wir bei und intensivieren es vielleicht sogar. So nimmt vielleicht die Quantität ab aber die Qualität zu.
Ach Ihr Fraun könnt alles immer so schön in Worte fassen:up::bussal::D
 
Bei mir war die Entwicklung auch eher von "wir wollen Orgien" hin zu ....Ruhiger, zärtlicher, inniger....

Wobei dafür in der vertrauensvollen Intimität Varianten möglich sind, die ich in der wilden Ekstase-Suche unvorstellbar gehalten habe....


Ich war kwasi wild aber verklemmt....
 
Tolles Thema! - Vor allem, weil ich erst vor ein paar Tagen über ebendiese Entwicklungen nachgedacht habe. Ich habe aber eher das Gefühl, dass mir mittlerweile die Dinge, die ich zuvor als gegeben und gewöhnlich angesehen habe (=“langweilig“), viel wichtiger werden als das, was ich früher alles erleben wollte... ich bin nicht sicher, ob es am Wandel der Zeit liegt und man mittlerweile alles probiert hat und zur Ruhe kommt, oder ob es etwas mit meiner mittlerweile über 2 Jahren dauernden und immer noch von Tag zu Tag innig- und stärkerwerdenen Beziehung zu tun hat... dass frühere Wünsche und Begierden auf einmal in den Hintergrund treten... ich bin noch zu keinem Ergebnis gekommen... :hmm:
 
Bei mir war es wohl umgekehrt :-) von 08/15 und blümchensex zu experimentieren und sex intensiver zu erleben und bei dem richtigen Partner und Vertrauen weiterhin offen für Neues ;-)
 
Angeregt durch einen anderen Thread habe ich mir so Gedanken gemacht über den Wandel der Zeit
und die dementsprechende Weiterentwicklung der persönlichen sexuellen Vorlieben.

Früher dachte ich immer, Vorlieben hat man, oder nicht.

Ist schon klar, Menschen ändern sich, Menschen entwickeln sich weiter.
Aber richtig zum Nachdenken darüber begann ich, als ich realisiert habe,
dass heute erotische Spielarten in meinem "Repertoir" sind, die ich genießen kann und erregend finde,
die früher für mich absolut unmöglich waren und zu meinen Tabus zählten...

Beispiele Mr. Salt: Heute SC-Besuch, Outdoor, 3er, 4er,... hat mittlerweile alles seinen Reiz.
Natursekt ist heute, wenn die Situation passt, was absolut erregendes, früher unvorstellbar.
Bei Mrs. Pepper war AV früher ein "Niemals" und heute ist es eine erregende Spielart für sie...

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr auch die eine oder andere Spielart, die heute ein Genuss ist und früher ein No-Go war?
Hat es da was gegeben, wo Ihr früher dachtet, das geht gar nicht und heute sieht es ganz anders aus?

Freu mich schon auf Eure Antworten,
Mr. Salt
Habe mit etwa 20 angefangen alles sexuell aus zu probieren von dem ich hörte bzw was es gibt. (Und nichts ausgelassen) Mit knapp 30 wusste ich was mir gefällt, und das mach ich eben bis heute.
 
Wie ist es bei Euch? Habt Ihr auch die eine oder andere Spielart, die heute ein Genuss ist und früher ein No-Go war?
Hat es da was gegeben, wo Ihr früher dachtet, das geht gar nicht und heute sieht es ganz anders aus?

Abneigungen gegen bestimmte "Spielarten" hatte ich schon immer und werde sie auch konsequent beibehalten.

Was sich bei mir gewandelt hat, ist die Einstellung zur Monogamie, die ich nicht mehr als das einzig seligmachende Beziehungsmodell ansehe.

So lebe ich denn momentan in einer offenen Beziehung mit viel Neugier und Abenteuerlust, die allerdings auch bereits abgenommen hat. Ich denke, bzw. hoffe eigentlich, dass sich das bis spätestens 50 ausgelebt hat und mir ein romatischer ( und monogamer ) Blümchensex genügt.

Ich empfinde Sexualität nicht nur als eine reine Freude sondern auch als eine "Qual", womit nicht bdsm gemeint ist.
 
Guter Fred, leider so wenig Schwanzbilder:(.
Bei mir ist es auch "ruhiger" geworden. Sex spielt noch eine ganz große Rolle. Rein monogam (darum hab ich sie mir ja mit viel Bedacht ausgesucht) Hat schon für manchen sicher was blümchenhaftes. Also es geht schon noch ganz gut zur Sache... aber ganz anders als früher. Ich habe im Laufe der Zeit entdeckt, daß Frauen Augen haben. Und das ist jetzt mein Sexleben. Also Morgenquickie, Schlummernummer und so gibts natürlich auch. Aber so richtig beim Sex, da gibt es so einen Moment eine Sekunde bevor sie kommt, da ist was in ihren Augen, was ich nie mehr missen möchte. Und in solche vertrauten, glücklich verklärten Augen zu schauen, das ist alles für mich.
Sicher ist es auch mal einfach nur geil und schmutzig. Vielleicht lacht Ihr ja über mich, aber jetzt ist Sex für mich die schönste Art zu sagen "ich liebe Dich" Dafür schäm ich mich auch nicht ( bin Löwe und Alphamännchen)
Ich achte jetzt viel mehr auf jede Regung, bin irgendwie viel sensibler geworden, finde die Befriedigung im Genuß...
 
Wenn mein Wille halbwegs stark ist, kann ich jedes Bedürfnis kontrollieren. Frag mal Mönche, Fakiere, Asketen, etc...
Wenn man nix anderes zu tun hat als seinen Körper zu bezwingen....*etwas ratlos guck*

Der Lösungsweg eines Problems hat auch damit zu tun, mit welchen Geist ich an das Problem herangehe....

Ich weiss nicht mehr in welchen Zusammenhang ich das aufgeschnappt habe, sinngemäß ging es um indische Yogis und die Frage, ob es möglich wäre, bei langem üben und sonstigem übers Wasser gehen zu können. Und der befragte antwortet, womöglich....Aber wozu sollte man sein ganzes Leben darauf verschwenden etwas zu lernen, was nur wenig nützlich ist....Man könne ja auch über eine Brücke gehen, wenn man über den Fluss will....

Ich Frage mich ob nicht eine vernderte Fragestellung bei "der quälenden Sexualität" hilfreich wäre...Nämlich auf soziales Interagieren bezogen und weniger auf die Sexualität selbst....
 
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