Wandel der Zeit

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(Gelöschter Account)
Angeregt durch einen anderen Thread habe ich mir so Gedanken gemacht über den Wandel der Zeit
und die dementsprechende Weiterentwicklung der persönlichen sexuellen Vorlieben.

Früher dachte ich immer, Vorlieben hat man, oder nicht.

Ist schon klar, Menschen ändern sich, Menschen entwickeln sich weiter.
Aber richtig zum Nachdenken darüber begann ich, als ich realisiert habe,
dass heute erotische Spielarten in meinem "Repertoir" sind, die ich genießen kann und erregend finde,
die früher für mich absolut unmöglich waren und zu meinen Tabus zählten...

Beispiele Mr. Salt: Heute SC-Besuch, Outdoor, 3er, 4er,... hat mittlerweile alles seinen Reiz.
Natursekt ist heute, wenn die Situation passt, was absolut erregendes, früher unvorstellbar.
Bei Mrs. Pepper war AV früher ein "Niemals" und heute ist es eine erregende Spielart für sie...

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr auch die eine oder andere Spielart, die heute ein Genuss ist und früher ein No-Go war?
Hat es da was gegeben, wo Ihr früher dachtet, das geht gar nicht und heute sieht es ganz anders aus?

Freu mich schon auf Eure Antworten,
Mr. Salt
 
Interessanter thread und gleich mal eine völlig konträre Entwicklung.
Ich war früher bei allem und "fast"jedem dabei.Entweder weil es uncool war nicht mit zu machen bzw.es nicht gemacht zu haben.
Der Beruf(Gastro,Disco,Steward)etc.hat dabei natürlich eine bestimmte Rolle gespielt.
Drogenexperimente beim Sex und damit Grenzen zu überschreiten war schon ein schmaler Grad.
Irgendwann begann bei mir die Rückentwicklung,der Focus auf das wesentliche.Erotik statt Sex und das Drum herum gewannen an Wichtigkeit.
So das ich heute ein,in manchen Augen vielleicht sogar langweiliger Typ,beim Sex bin.
Soll heißen ich beziehe viel ein(Essen,Trinken,Zärtlichkeit etc.),einfach ein Spiel daraus gemacht und die Praktiken zurück genommen.
Was den Schluss zulässt,das vieles was passiert/gemacht wurde,gar nicht meinem Bedürfnis/Naturell entsprach.
 
Interessanter Thread. Die Entwicklung konnte ich bei mir auf jeden Fall auch mitverfolgen wenn es um Praktiken geht, die ich mir früher nicht vorstellen konnte - in meinem Fall z.B Sperma schlucken oder jemand, der einen ins Gesicht spritzt - und die ich inzwischen sehr geil finde, bei diesen zwei Sachen natürlich unter der Voraussetzung, dass der Mann gesund ist. Bei so einer Spielart braucht es ein Attest bzw. eine schon bestehende und lange Beziehung.
Bei BDSM waren für mich früher Ohrfeigen tabu, dann habe ich es mal in einem absolut liebevollen und vertrauten Kontext erlebt und es war so genial und überhaupt nicht wie ich es mir gedacht hatte, dass ich es seitdem sehr mag, allerdings nur wenn bei einer entsprechenden Verbindung und/kein Widerspruch/mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl ins Spiel gebracht. :)
 
Und wie sich die Dinge ändern. Vor eineinhalb Dekaden hätte ich niemals akzeptieren können, dass meine Partnerin auch sex mit anderen hat.
Heute freue ich mich wenn meine Frau Lust auf einen Dreier hat.

Sie dagegen hätte auch nicht gedacht, dass sie mal in Swingerclubs vögelt oder einverstanden ist, dass ich mich mit käuflichen Ladies vergnüge...
 
Zuletzt bearbeitet:
endlich mal ein Thread mit einem wirklich interessanten Thema :up:.
Vor allem weil ich ähnlich wie @Mitglied #31784 erst einmal nachdenken musste ob und was sich im Laufe der Zeit wirklich geändert hat.Da.viele Entwicklungen sich lange ziehen eine spannende Reise in die eigene Vergangenheit.
Bei mir ist es ähnlich wie bei @Mitglied #212008 in meiner Jugend musste ich alles und jedes probieren.Naja bis auf Drugs.
Nach einer weile begann das aussortieren .Dinge die gar keinen (dirty sex,SM) oder wenig Spass(Gangbang) machten wurden einfach gelassen.
Auch relativ ausgefallene Dinge die Spass machten wurden immer wieder Teil des Sexlebens.um nur einige zu nennen eben verschiedenste Spielvarianten mit mehreren Partnern.
Es hat auch ein wenig zur Charakterbildung beigetragen.Klingt in diesem Zusammenhang vielleicht jetzt ein wenig weit hergeholt.Deswegen die Erläuterung.Der jugendliche Tommy war so würd ich ihn heut bezeichnen in einem Punkt ein kleines Arschloch. War damals grad in a bisserl (wort bewusst so gewählt) tunten zu sekkieren.
Also ich hab und werde nichts mit Männern haben.Im Laufe der Zeit stellte sich aber heraus das ich mich mit den früher eher verächtlich titulierten homosexuellen ganz gut verstehe.Ergab sich eher zufällig.Als Hetero Mann war ich öfter an definitiven Schwulentreffpunkten.Hab dabei festgestellt .Tja ist nicht meins aber gibt am anderen Ufer genauso nette Leute.
Somit beweist sich für mich mal wieder ein offener Umgang mit Sexualität dient nicht nur dem eigenen Lustgewinn.Es half in meinem Fall auch ein etwas (um es harmlos auszudrücken) in Schräglage geratenes Weltbild in geordnete Bahnen zu bringen
 
Bei mir hat sich sehr viel geändert.
Ich bin so sehr bei mir, wie noch nie zuvor und weiß immer deutlicher was ich will und vor allem auch was nicht und das fühlt sich gut an.
 
Mal ein wirklich interessanter Beitrag, regt zum Nachdenken an.
Bei mir ist es so das ich eher konservativer geworden bin.
Wie schon vorherige Beiträge erwähnt haben hat man als junger mehr oder weniger alles ausprobiert, heute muss ich manches nicht mehr haben.
Ebenfalls kommt mit vor seit ich hier im Forum aktiv bin ist es noch ärger geworden.
Vieles was hier als normal beschrieben wird , reizt mich überhaupt nicht .
Ist eigenartig aber was soll's !
 
ich bin da bei @Mitglied #212008

entwicklung eher rückläufig. früher viel versucht, viele sachen gemacht, aus welchen gründen auch immer, und jetzt sind wir wieder beim ganz *normalen sex* angekommen.
und mir geht ned wirklich was ab muss ich ehrlich sagen.
 
- ich verscheiß meine Beziehungen aus immer neuen Gründen o_O

- ich bemitleide mich nimmer deshalb :rolleyes:

- ich sag knallhart, wenn ich eine Frau liebe :p

- ich geb ihr recht, wenn sie mir beim Schlußmachen alles erklärt :lalala:

- dieser gewisse Moment beim Sex, an dem die Zeit still steht - der wird immer länger :cool:

- ich bin froh über meine Erinnerungen :up:

- rein anatomisch betrachtet, mag es auch variantenreicher werden - was aber viel nebensächlicher ist, als die meisten ahnen :lol:
 
Wünsche sind stets präsent, in der Jugend und auch im Alter,die Umsetzung ist bzw.war mehr oder weniger schwierig auf Grund vielfältiger Gegebenheiten und alles kann+ wird man nie erreichen können und sollte somit zufrieden sein mit seinem Leben..
 
Dein Beitrag in einem anderen Thread --> #168 hat mich dazu gebracht, über das Nachzudenken und war der Anstoß dieses Threads... :oops:

:)


Ich glaube man strebt irgendwann danach alles mögliche auszuprobieren....zumindest ging es mir mal so und gleichzeitig war ich so unsicher in dem was ICH wirklich wollte, eben weil ich vieles gar nicht kannte oder schlechte Erfahrungen damit gemacht habe...nach und nach hat sich das gewandelt und mir gleichzeitig verdeutlicht, dass Sexualität ein Zusammenspiel ist und Vorlieben keineswegs starr sind. Da wird man zum Teil mitgerissen, in neue Abenteuer, einfach nur, weil sich Leidenschaft überträgt....und das ist spannend.
 
:)


Ich glaube man strebt irgendwann danach alles mögliche auszuprobieren....zumindest ging es mir mal so und gleichzeitig war ich so unsicher in dem was ICH wirklich wollte, eben weil ich vieles gar nicht kannte oder schlechte Erfahrungen damit gemacht habe...nach und nach hat sich das gewandelt und mir gleichzeitig verdeutlicht, dass Sexualität ein Zusammenspiel ist und Vorlieben keineswegs starr sind. Da wird man zum Teil mitgerissen, in neue Abenteuer, einfach nur, weil sich Leidenschaft überträgt....und das ist spannend.
du erinnerst mich sehr sehr sehr an Emmanuelle....:liebe: "hach".....vertrau mal und lass dich führen ;)
 
Ich glaube man strebt irgendwann danach alles mögliche auszuprobieren....zumindest ging es mir mal so und gleichzeitig war ich so unsicher in dem was ICH wirklich wollte, eben weil ich vieles gar nicht kannte oder schlechte Erfahrungen damit gemacht habe...nach und nach hat sich das gewandelt und mir gleichzeitig verdeutlicht, dass Sexualität ein Zusammenspiel ist und Vorlieben keineswegs starr sind. Da wird man zum Teil mitgerissen, in neue Abenteuer, einfach nur, weil sich Leidenschaft überträgt....und das ist spannend.
Das sehe ich ähnlich, was mich aber erschreckt hat, als ich gedanklich in meine Vergangenheit reiste, war, dass ehemalige Tabus jetzt durchaus zu genussreichen Spielarten zählen...
 
Das sehe ich ähnlich, was mich aber erschreckt hat, als ich gedanklich in meine Vergangenheit reiste, war, dass ehemalige Tabus jetzt durchaus zu genussreichen Spielarten zählen...


Ich würde das Wort "erschreckt" ...für meinen Teil austauschen gegen...." verwundert. ....überrascht..."
Das spannende ist ja das neue Sachen dazu kommen....Oder auch vielleicht nur für ne Zeit lang und dann ersetzt werden, gegen alt bewährtes und dies aber in getunter Form.
Und wer weiß was ich im laufe der Zeit vielleicht noch an Überraschung...Neuen erleben werde....möchte.
 
mir geht es ebenso, was früher als Tabuthema ( z.B. bei Männer Schwänze blasen...) hat sich heute ins Gegenteil gewendet. Spielarten die früher verpöhnt waren, sind heute um Welten interessanter und erregender. Wie ein guter Wein, man reift mit der Zeit, ist gut gelagert und entsprechend gekühlt und wenn man ihn entkorkt und trinkt entfalten sich Explosionen der Sinne und die Synapsen tanzen Tango, man fühlt sich fast wie auf einen Trip mit Magic Mushrooms.
 
Das sehe ich ähnlich, was mich aber erschreckt hat, als ich gedanklich in meine Vergangenheit reiste, war, dass ehemalige Tabus jetzt durchaus zu genussreichen Spielarten zählen...
das ist doch normal..worüber wir damals verschämt warn können wir heut unbefangen ausleben..sofern die Möglichkeit besteht..
 
Für mich und sozusagen "grenzen" ausdehnen hängt sehr viel ab wie gut ich meine partner vertraue. Wenn das da ist.....ist die reise unglaublich....
 
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