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Gast
(Gelöschter Account)
Natürlich ändert man sich! Es wäre traurig, wenns nicht so wäre! In welche Richtung die Veränderung geht, ist wieder eine andere Frage ...
ich glaub, dass die veränderungen zwar aus dem inneren kommen (neugier etc.), aber so gut wie immer von außen angestoßen und von den rahmenbedingungen her eher begünstigt oder beeinträchtigt werden.
meine eigenen konkreten beispiele dazu:
gegenüber nadeln, spritzen, impfungen hab ich seit meiner kindheit eine phobie/panik gehabt. anlässlich der mit meiner süßen zuerst auch mit einiger panik, und jetzt sogar - aus wohl demselben effekt heraus - mit großer lust absolvierten reisen in doch auch "spannendere" gegenden (indien etc.) musste ich meinen quasi seit der kindheit praktisch fast null-impfschutz komplett erneuern. und bin draufgekommen: da ist eigentlich NIX dran, was panik vermitteln müsste. nachdem ich dann wenig später blöd gestürzt bin und mir thrombosespritzen selber geben musste: fertig war der weg von der panik zur lust gepflastert. wohl von dem her im inneren umschlagend, dass ich auf diese innere bewältigung unterbewusst stolz war.
mit einläufen war es von der panik zur lust her ähnlich - aber eben schon in der pubertät.
umgekehrt: ich wär wohl heute noch swinger etc. wenn ich nicht mit meiner süßen zusammen wäre, der das aufgrund IHRER nicht grad lustigen lebensgeschichte so echt gar nichts gibt. ich wäre möglicherweise auch solo anderweitig unterwegs. aber: obwohl ich eigentlich dürfte - nein, da gibt es zu viel, was an risiko dagegen spricht. deswegen - aus der liebe heraus - lass ich es. weil mir diese beziehung und dieser mensch viel zu wichtig ist, um einen theoretischen freiraum zu nützen, der sich dann vielleicht praktisch als fatal erweist.
