Vorlesung vermissen...

das sind also die Interessierten welche nicht nur zu Studienbeginn Vorlesungen besuchen ?!
 
Na, so dann; plaudern wir ein wenig aus dem Nähkästchen:

Kannst in Wien nicht studieren. Dort gibt es kein Institut und kein Studium, das so heißt.
Nennt sich dort Deutsche Philologie.

Ist aber tatsächlich nicht dazu gedacht, besseres Deutsch zu lernen. Das sollte man allenfalls schon recht gut beherrschen.


Woher weißt Du das?
Würd mich auch interessieren! :D

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
Unprofessionell wer das nicht auseinander halten kann.
Stimmt absolut! :up: Sind ja keine sexlosen Wesen und es gibt genügend davon, die durchaus im EF Mitglied sind oder waren.
Schreiben tut´s halt keiner wirklich her.
Man kann aber auch ohne akademische Würden an einer Universität arbeiten. Nennt sich nichtwissenschaftliches Personal. ;) Wer sich nichts drunter vorstellen kann, soll mal an Portiere, Sekretär*innen oder auch die Putzkolone denken. :D


Wenn ja, vermisse ich immer noch die Lesung zu Kafka.
Aber die wurde wegen der Corona-Pandemie gecancelt.
In Wien ned, wobei es dieses Semester keine Vorlesung zu Kafka gibt, aber eine Lehrveranstaltung: ein Proseminar!


Du meinst damit den Gegensatz zu den echten Professoren wie Albert Einstein.
An Universitäten/Hochschulen lehren echte Professoren wie Einstein einer wahr. In echt/unecht wird aber nicht unterschieden sondern in ordentlich, ausserordentlich und Assistenz. Der ordentliche ist der höchste und der mit der meisten Kohle. ;) In aller Regel ist man da zumindest Mitte 40. Ist ein Berufungsposten, für den man keine gesonderte Prüfung braucht. Man bewirbt sich auf eine solcherart offene Stelle (einen Lehrstuhl) und wenn man sie bekommt, ist man eben ordentlicher Professor.


das sind also die Interessierten welche nicht nur zu Studienbeginn Vorlesungen besuchen ?!
Geht nicht. Vorlesungen stehen auch später im Studium immer wieder im Studienplan und müssen erfüllt werden. Im Gegensatz zu früher, wo man derlei Lehrveranstaltungen vorziehen konnte, ist dies heute nicht mehr möglich. Man muss erst alle Voraussetzungen erfüllen und diese müssen eingetragen sein, bevor man sich zu einer Prüfung anmelden könnte.
 
In echt/unecht wird aber nicht unterschieden sondern in ordentlich, ausserordentlich und Assistenz.
Und bitte nicht zu vergessen: die Privatdozenten, die mit oder ohne Lehrauftrag dozieren.
Wir pflegten die Dozenten wie folgt zu charakterisieren:
Die o. Prof. heissen so, weil sie ordentlich viel Geld und andere Meriten bekommen.
Die ao. Prof. leisten oft Ausserordentliches und die PD ohne Lehrauftrag gehen finanziell leer aus. Assistenzprof. gab es zu meiner Studienzeit noch keine.
 
Assistenzprof. gab es zu meiner Studienzeit noch keine.
Heißen manchmal auch Assoz. Prof. :lol: :rofl: Als nächsten kämen dann die Dr., aber da gibt es fast genauso viel Unterschiede.
Dazu kommt in Österreich noch die Titelgeilheit, die jetzt dann langsam abnimmt, weil man einen BA, MA oder PhD nimmer mit Titel anredet, weil die nach dem Namen geführt werden und nicht vorne dran.
Alle Gymnasiallehrer*innen dürfen sich übrigens auch Prof. nennen - und zwar auch dann, wenn sie nicht mal promoviert sind; von habilitiert ganz zu schweigen. Hier gibt es einen interessanten Zeitungsbeitrag dazu.
 
Dazu kommt in Österreich noch die Titelgeilheit
Nicht nur in Österreich! Bis vor etwa 50 Jahren war das auch in der Schweiz so! Zudem wurden auch die Ehefrauen mit dem Titel angeredet und fanden es geil, Frau Professor zu sein.
Man erzählt sich bei uns, dass Frauen, die wichtig werden wollten, entsprechende Ehemänner heirateten, um in Zürich mit Frau Direktor, in Bern Frau Oberst und in Basel Frau Professor zu werden.
 
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