Vergewaltigungsphantasien/Brutalität

auch ich hab vergewaltigungsphantasien, teilweise umgesetzt, manchmal das verlangen w i r k l i c h brutal und grob rangenommen zu werden, egal ob spuren oder gar verletzungen entstehen

Eine einvernehmliche, bzw. eine selbst verlangte oder sonst wie selbst herbeigeführte Gewaltanwendung ist dann aber keine Vergewaltigung mehr. Wie auch jegliche Lust daran die Schuld eines anderen ( des Peinigers) praktisch ausschließt.

Insofern kann es immer nur rape- Play bleiben, also keine wirkliche Realisierung einer Fantasie namens Vergewaltigung, sondern einfach nur "harter" oder "brutaler" Sex. Vergewaltigungsfantasien können nicht authentisch "umgesetzt" werden.
 
Eine einvernehmliche, bzw. eine selbst verlangte oder sonst wie selbst herbeigeführte Gewaltanwendung ist dann aber keine Vergewaltigung mehr. Wie auch jegliche Lust daran die Schuld eines anderen ( des Peinigers) praktisch ausschließt.

Insofern kann es immer nur rape- Play bleiben, also keine wirkliche Realisierung einer Fantasie namens Vergewaltigung, sondern einfach nur "harter" oder "brutaler" Sex. Vergewaltigungsfantasien können nicht authentisch "umgesetzt" werden.
:D:D:DWillst mal zusehn...?
 
Weil?

Bitte nicht provozierend verstehen, habe ich lange so gesehen (und sehe es mittlerweile ziemlich skeptisch). Weil: wer bestimmt, wann jemand hilfebedürftig ist? Der Betroffene selbst oder Zeugen - wie wohlmeinend die auch immer sind?

Gerade in diesem Zusammenhang kann ich nur feststellen: Vergewaltigung ist die massivste Form der Grenzüberschreitung. Und deshalb bin ich der Überzeugung, daß jede ungebetene Einflußnahme hier weitere Grenzüberschreitungen darstellen würde, die u.U. das, was tatsächlich verletzt wurde, noch weiter verletzen.

Mal abgesehen davon, daß "Trigger" oder Retraumatisierungen im sexuellen Bereich genau da auch auftreten können, ob beim Küssen, beim Angebaggert-Werden oder was auch immer. Das läßt sich nicht auf BDSM-Praktiken eingrenzen. Heißt in letzter Konsequenz: jemandem seine sexuellen Präferenzen absprechen heißt letzten Endes, ihn seine sexuelle Autonomie absprechen.

Klar sind ungebetene Einflussnahmen meist schädlich. Ich kann dennoch jedem Opfer einer Vergewaltigung nur raten, sich so schnell wie möglich professionelle Hilfe zu suchen. Damit es eben möglichst nicht zu Einschränkungen der "sexuellen Autonomie" kommt.
 
Klar sind ungebetene Einflussnahmen meist schädlich. Ich kann dennoch jedem Opfer einer Vergewaltigung nur raten, sich so schnell wie möglich professionelle Hilfe zu suchen. Damit es eben möglichst nicht zu Einschränkungen der "sexuellen Autonomie" kommt.


Ich habe nicht vor, mich auf weitere Nebendiskussionen in diesem Strang einzulassen, weil ich zunehmend das Gefühl habe, aufgrund der einen oder anderen Vorliebe in die Defensive gedrängt zu werden, wenn immer wieder pathologische Beispiele, die am Thema vorbeigehen, gebracht werden. Respektiere das bitte.


Die Fragestellung war ursprünglich:

In den letzten Jahren habe ich häufiger Frauen kennengelernt, die sich als Spielart extreme Brutalität wünschten.
Es ist nicht meine Liga, aber dennoch habe ich versucht, herauszufinden, was die Frauen antreibt. Es handelte sich nicht um Nadeln, Wachs oder ähnliches. Es ging um den Wunsch hart geschlagen zu werden, um sichtbare Male, Blutergüsse etc. zu erlangen. Besonders beliebt und gefragt war es, Schläge, auch mit der Faust, ins Gesicht zu erhalten.
Ich habe da eine natürliche Hemmschwelle, körperliche Gewalt auszuüben.


Mich würde, primär von den Frauen, die jene Spielart praktizieren, interessieren: wieso?
Und wie geht man damit um, hat man mal einen Arztbesuch?

Tut mir leid, wenn ich dabei selbst nicht genau auf die Fragestellung eingegangen bin, Rape-Szenarien gibt's zwar in diesem Zusammenhang auch, aber der Wunsch, "sichtbare Male" davonzutragen oder Faustschläge ins Gesicht zu kassieren war zumindest für mich nie Thema, allenfalls Begleiterscheinung.

Offen gesagt ist mir zwar verschiedentlich begegnet, daß jemand wirklich Lust auf Schmerzen bis hin zu massiven Verletzungen haben kann, aber Gesicht ist für gewöhnlich davon ausgenommen. Und es wundert mich, wenn dir, @Mitglied #539397 dieses Ansinnen bereits "häufiger" begegnet sein soll. Wo lernst du bitte solche Frauen kennen?
 
In den letzten Jahren habe ich häufiger Frauen kennengelernt, die sich als Spielart extreme Brutalität wünschten.
Es ist nicht meine Liga, aber dennoch habe ich versucht, herauszufinden, was die Frauen antreibt. Es handelte sich nicht um Nadeln, Wachs oder ähnliches. Es ging um den Wunsch hart geschlagen zu werden, um sichtbare Male, Blutergüsse etc. zu erlangen. Besonders beliebt und gefragt war es, Schläge, auch mit der Faust, ins Gesicht zu erhalten.
Ich habe da eine natürliche Hemmschwelle, körperliche Gewalt auszuüben.


Mich würde, primär von den Frauen, die jene Spielart praktizieren, interessieren: wieso?
Und wie geht man damit um, hat man mal einen Arztbesuch?

So ziemlich das "Ungesündeste" was ich je gehört habe. Da hilft ein Arztbesuch auch nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kenne nur die Straßenkatzenvariante, und die sind eher am Kassieren.

Aber erklär mal, warum sichtbare Spuren im Gesicht (von anderen Schlägen rede ich nicht).
 
Bezüglich Traumata möchte ich noch @Mitglied #332954 (s) Beitrag ergänzen. Wie sie bereits schrieb, handelt es sich um Verletzungen der Psyche (ich ergänze) und der Seele. Der viel schlimmere Teil dabei ist, dass sich Anteile der Seele abspalten und weggehen (als Strategie um nicht komplett zu zerbrechen). Dadurch entsteht ein "Ungleichgewicht" und ein Mangel ist spürbar. Wie Mensch dann damit umgeht, darf jeder selbst entscheiden.
Die Frage ist inwieweit dieser Mensch überhaupt fähig ist die richtige Entscheidung zu treffen. Ich weiß nicht ob man das immer so locker sehen sollte.

Das wären mal so meine eigenen Hauptgründe, die ich bei mir ausmache.
Ich muss aber auch sagen, dass mir normaler Sex mittlerweile Spass machen kann. Das ist allerdings erst so, seit ich meine andere Seite voll umfänglich ausleben darf/kann.
Der normale Sex unterscheidet sich aber im Empfinden deutlich von der gröberen Gangart. Bei Ersterem steht das Gefühl der absoluten Liebe und Hingabe zueinander im Vordergrund. Beim anderen geht es bei mir um eine roh ausgelebte Sexualität. Für beide Praktiken braucht es aber Vertrauen und einen kompatiblen Partner dazu. Ich habe aktuell das Glück beides in einem Mann zu haben :)
Hm, das was du beschreibst ist aber normaler Sex. Sehr viele Frauen mögen diese Art von Sex, also so selten ist das jetzt nicht. Dein Text könnte auch von mir stammen, nur eben bis auf das "normal". Vermutlich meinst du mit normalem Sex das was ich mit zärtlichem Sex beschreiben würde? Oder ist für dich der zärtliche Sex normal, weil du ihn öfters hast und die härtere Art seltener (und das macht den Sex dann besonders)? Hoffentlich verstehst du was ich meine, habe mich gerade etwas selbst verwirrt :D

wurscht....haupsachen derjenigen oder demjenigen machts spass
Nimm dir Zeit und denke lange und hart über deine Aussage nach.

:D:D:DWillst mal zusehn...?
Nun, ich habe deine Geschichte von deinem ersten Mal mit rough play gelesen ... und im Gegensatz zu vielen hier war ich nicht "schockiert", weil das was du beschrieben hast mit Vergewaltigung genauso viel zu tun hat wie ein Tennismatch. Das Non-Plus-Ultra der Vergewaltigung, nämlich die EINVERNEHMLICHKEIT war bei deinem Erlebnis vorhanden. Dass du brutalen Sex hast und genießt, ja das glaube ich dir aufs Wort. Hat nur keine "Vergewaltigungsaspekte".
Also ich könnte zusehen ;) und mich würde die Brutalität nicht traumatisieren.
 
ch habe nicht vor, mich auf weitere Nebendiskussionen in diesem Strang einzulassen, weil ich zunehmend das Gefühl habe, aufgrund der einen oder anderen Vorliebe in die Defensive gedrängt zu werden, wenn immer wieder pathologische Beispiele, die am Thema vorbeigehen, gebracht werden. Respektiere das bitte.

Ich habe nur versucht deutlich zu machen, dass Vergewaltigung und einvernehmlicher, brutaler Sex nicht in einen Topf gehören, wie der Titel dieses Threads den Anschein erweckt. Aber deinen Wunsch auf keine weiteren Einlassungen respektiere ich selbstverständlich.
 
Mal vorsichtig gefragt: daß es sich evtl. auch um Frauen handelt, die gerne sichtbare Blessuren haben wollen, um damit anschließend abkassieren zu können (Ey - zahl was, oder ich zeig dich an) - wäre das denkbar?
Den Gedanken hatte ich zwar, da die aber auch noch Profile in anderen einschlägigen Plattformen hatten (JOYC, Sklavenzentrale), welche die Vorlieben deutlich beschrieben, gehe ich nicht zwingend davon aus.

andererseits: man sollte nicht immer das schlimmste denken. Mir fällt aber gerade ein weiteres Thema aus meinen Erlebnissen ein.
In zwei Fällen wurde ich mit dem Wunsch konfrontiert, die Damen zu schwängern. Samt Vertrag, der meine Zahlungen ausschließen sollte.
 
Ich habe nur versucht deutlich zu machen, dass Vergewaltigung und einvernehmlicher, brutaler Sex nicht in einen Topf gehören, wie der Titel dieses Threads den Anschein erweckt. Aber deinen Wunsch auf keine weiteren Einlassungen respektiere ich selbstverständlich.
Du bist aber schon ein wenig hartnäckig, hm?
 
Da würde ich mir doch ernsthaft Gedanken an deiner Stelle machen, wie diese Frauen - so es sie tatsächlich gibt - gerade dir solche Dinge antragen. :D

Ich habe keinen Zweifel, DASS es solche Frauen gibt, aber daß die sich mehrfach an dich wenden? Es sei denn, du signalisierst, daß du für solche Dinge zu haben bist.

Und was den Wunsch nach Schwängern angeht: :schulterzuck: Kenne ich nur von lesbischen Paaren mit Kinderwunsch. Allerdings suchen die eher nicht auf Erotikplattformen, da gibt's andere Möglichkeiten.
 
Mir fällt aber gerade ein weiteres Thema aus meinen Erlebnissen ein.
In zwei Fällen wurde ich mit dem Wunsch konfrontiert, die Damen zu schwängern. Samt Vertrag, der meine Zahlungen ausschließen sollte.

Du scheinst ja ein richtig begehrter Tausendsassa zu sein. Bin mal gespannt, was du noch so alles an Fantasien drauf hast. :D
 

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