Vergewaltigungsphantasien/Brutalität

Es ist der Begriff den "Fetischisten" oder "BDSM-Leutchen" oder "Perverse" (auch alles wertfrei gemeint) verwenden um sich von Anderen abzugrenzen oder Andere in eine Schublade zu stecken.
aber gar ned ... sicher gibt's welche, die es missbrauchen. so what? das gibt doch bitte kein globales recht auf veurteilung des wortes ;)

suave hat's dir schon aufgezeigt, ich zeigs dir jetzt als eingefleischter bdsm'ler auch nochmal : vanilla ist nicht negativ behaftet, überhaupt nicht, im gegenteil, es ist einfach nur die bezeichnung von "sex ohne bdsm kontext", und den haben bdsm'ler genauso, somit kommt so gut wie jeder davon hier und da mal in die situation sagen zu können "ich hatte vanilla sex", es wäre äusserst masochistisch das dann zwanghaft negativ behaften zu wollen ;)

du verrennst dich da wiedermal in einen (falschen?) eindruck, aschu :D
 
Gut...dann versuche ich mal, den Kreis zu schließen...und den Sprung zurück zum Kernthema zu schaffen...

...indem ich die These aufstelle, dass BDSM'ler offensichtlich mit Rapeplay eher (oder mehr) anfangen können, als Menschen, die mit einem sexuellen Machtgefälle so gar nicht affin sind. :lehrer:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
...indem ich die These aufstelle, dass BDSM'ler offensichtlich mit Rapeplay eher (oder mehr) anfangen können, als Menschen, die mit einem sexuellen Machtgefälle so gar nicht affin sind. :lehrer:

Hm. Anders zumindest. Sexuelles "Machtgefälle" gibt's fast immer, auch wenn man es nicht so nennen würde. "Disharmonie", was Machtgefälle ja auch bedeutet, wird oft abgelehnt (und mir scheint, je stärker sie da ist, umso vehementer wird sie negiert). BDSM macht sichtbar, verleiht Ausdruck und gibt die Möglichkeit, damit zu spielen.

 
Ich empfinde den Begriff Vanilla auch nicht negativ, aber Intoleranz, Schubladendenken und Vorverurteilungen gibt’s auf allen Seiten und bei Menschen in allen Neigungsgruppen, was mich zu Beginn beim Reinschnuppern in die dazugehörigen Szenen sehr irritiert hat, ich dachte Anfangs, wow da kannst du sein wie du bist - nein kannst nicht, leider nirgendwo.
 
Das ist in weiten Teilen von BDSM auch nicht gerechtfertigt. Aber ich habe zu einem Fall von echter Vergewaltigung ( 32-jähriger vergewaltigt 16 (!)-jahrige )und der daraus folgenden Traumatisierung und einer möglicherweise vorliegenden Bewältigungsstrategie geschrieben.

Ansonsten finde ich es erschreckend, wie hier teils versucht wird, aus Vergewaltigung/ Trauma entstandene Sexualpräferenzen und damit Vergewaltigungen selbst zu verharmlosen.
Hoppala....nochmal...ich fühle und fühlte mich keinesfalls als opfer, weder in diesem augenblick, noch hinterher.auch nicht bei den 2 nachfolgenden, die ich definitiv herausgefordert hab, bin ich jetzt täter???ich hab kein trauma erlitten, ich muss nix bewältigen. Es war nichts mehr als ein völlig losgelöstes geiles gefühl, das ich keinesfalls missen möchte! Die tatsache, dass er 32 war und ich 16 lag daran, dass wir zeitgleich die gleiche schule besuchten und ich wollte ihn definitiv, aber hab mich das damals nicht getraut. Nochmal...hier gehts ja nicht um missbrauch! Ausser, man wills so sehn
 
Ich kann nichts dafür, wenn du nichts verstehst oder nichts verstehen willst.
ich hab dich schon verstanden, in beiden punkten.
du bist nur nicht fähig direkt zu beantworten, wieso "ein lebenlang damit rumhadern" für dich legitimer ist, als der hier kontrovers angesprochene "umweg" über die "bewusst geförderte" integration des traumas in die eigene sexualität ...
 
ich hab dich schon verstanden, in beiden punkten.
du bist nur nicht fähig direkt zu beantworten, wieso "ein lebenlang damit rumhadern" für dich legitimer ist, als der hier kontrovers angesprochene "umweg" über die "bewusst geförderte" integration des traumas in die eigene sexualität ...
wenn sie dir eine direkte, klare Antwort gibt, könnte sie sich aber nicht mehr drehen und wenden wie sie es will und müsste ev. sogar mal eine durchgehende Linie fahren.

Das wollen Marlenes Persönlichkeiten aber nicht, sonst können sie nicht spielen :D
 
Hoppala....nochmal...ich fühle und fühlte mich keinesfalls als opfer, weder in diesem augenblick, noch hinterher.auch nicht bei den 2 nachfolgenden, die ich definitiv herausgefordert hab, bin ich jetzt täter???ich hab kein trauma erlitten, ich muss nix bewältigen. Es war nichts mehr als ein völlig losgelöstes geiles gefühl, das ich keinesfalls missen möchte! Die tatsache, dass er 32 war und ich 16 lag daran, dass wir zeitgleich die gleiche schule besuchten und ich wollte ihn definitiv, aber hab mich das damals nicht getraut. Nochmal...hier gehts ja nicht um missbrauch! Ausser, man wills so sehn

Dann solltest du dir vielleicht vorher überlegen, was du schreibst:

Bei meinem 1. Mal war ich 16, er 32. Ich war sehr schüchtern und er...ziemlich erfahren. Er hätte mich nie "rumgekriegt" ohne gewalt. Folglich war mein 1. Mal eine vergewaltigung bei strömendem regen in einem kornfeld. Das war so unfassbar brutal aber extrem leidenschaftlich und er zum glück stark genug, dass meine gegenwehr im keim erstickt wurde.

Mit geht es auch nicht speziell um deinen Fall, sondern ganz allgemein um die Ableitung einer Präferenz aus einer Straftat ( Körperverletzung/ Gewalt )
 
Mit geht es auch nicht speziell um deinen Fall, sondern ganz allgemein um die Ableitung einer Präferenz aus einer Straftat ( Körperverletzung/ Gewalt )
bei straftaten, die man verurteilen möchte, erwähnt man ja auch die tatsache, dass der "täter" so stark war, als "glücksfall", gell?
und wem bitte soll das urteil über die "straftat" mehr zustehen, als dem opfer selbst?
die justiz stellt sich da durchaus auch mal vor das opfer, macht dies aber bewusst nur dort, wo es wirklich absolut notwendig ist ... i wonder why?
 
ich hab dich schon verstanden, in beiden punkten.
du bist nur nicht fähig direkt zu beantworten, wieso "ein lebenlang damit rumhadern" für dich legitimer ist, als der hier kontrovers angesprochene "umweg" über die "bewusst geförderte" integration des traumas in die eigene sexualität ...

Genau das habe ich eben nicht geschrieben. Sondern:

Es gibt ja tatsächlich Frauen, die nach einer Vergewaltigung durch eine mentale negativ-positiv-Umkehr als Bewältigungsstrategie mit dem Traumata zu leben lernen. Das ist zwar immer noch besser als daran zu verzweifeln,

Du verstehst es einfach nicht. Eine "Bewältigungsstrategie" ist quasi sowas wie eine """bewusst geförderte" integration des traumas in die eigene sexualität ..""
 

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