Vergewaltigungsphantasien/Brutalität

Schwere Körperverletzung oÄ gehört zur Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft wenn ich nicht irre. Deshalb sind Ärzte auch verpflichtet gewisse Umstände zu melden.

Was wiederum zu Ärgernissen führen kann.
Eine gute Bekannte ist mal (wirklich) in ihrem Badezimmer unglücklich ausgerutscht...und zog sich ein Jochbeinbruch und ein blaues Auge zu.
Ihr Mann fuhr mit ihr sofort ins Krankenhaus...
...und die Ärzte bedrängten sie geradezu, sie möge doch bitte Anzeige gegen ihren Mann erstatten - weil sie ihrer wahren Darstellung nicht glauben wollten. :roll:
 
Es gibt GENÜGEND Strafbestände wo das Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingeleitet wird und wiederum andere wo es eine Anzeige oder einen Kläger braucht
ja, aschu
aber bei vergewaltigung fast ausnahmslos nicht, wenn das opfer behauptet, es nicht als vergewaltigung zu empfinden, weil du schwer beweisen kannst, dass kein konsens gegeben war, wenn der verteidigung das "opfer" als zeugin zur verfügung steht dafür ;)

die fälle, wo der SA sich davor schiebt, haben meist mit geistlicher mentaler abwesenheit des opfers zu tun ... du verstehst?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ja, aschu
aber bei vergewaltigung fast ausnahmslos nicht, wenn das opfer behauptet, es nicht als vergewaltigung zu empfinden, weil du schwer beweisen kannst, dass kein konsens gegeben war, wenn der verteidigung das "opfer" als zeugin zur verfügung steht dafür ;)

die fälle, wo der SA sich davor schiebt, haben meist mit geistlicher abwesenheit des opfers zu tun ... du verstehst?
Ja... und hier kommen wir bei ernsten Gewaltfantasien in eine rechtliche Situation wo der “Täter“ danach zu 100% dem Opfer ausgeliefert ist.

Bei irgendwelchen seltsamen Breeding oder Schwangerschaftsverträgen genauso. Ebenso bei den ganzen rechtlich werlosen Sklavenverträgen.

Wenn das “Opfer“ dann angibt die Treppe runter gefallen zu sein oder sich weigert eine Anzeige zu erstatten oder Allimente einzuklagen.... Schwein gehabt!
Wenn dem “Opfer“ danach nach irgendwas anderem der Sinn steht hat man ziemlich schnell ziemliche Probleme.

Was mich rechtlich interessieren würde ist ab welchem Punkt das “Opfer“ nichts mehr mitzureden hat:fragezeichen:. Also ob eine Frau die grün und blau geschlagen, mit diversen blutigen Striemen und ausgekugeltem Arm in der Notaufnahme immer noch einfach behaupten könnte “ich wollte das so... ich mag halt wirklich HARTEN SM“.

...ich glaub fast nicht. Bin aber nicht sicher:hmm:
 
und das ist ein sonst aus dem sexuellen bereich dir unbekanntes problem? o_O

du glückspilz :D
Mir persönlich aus dem sexuellen Bereich ja. Da hatte ich nur einmal eine Frau die bezüglich SM mehr wollte als mir angenehm war. Das hab ich dann aber in Folge auch nicht wirklich mitgemacht (von kleinen Experimenten abgesehen).

Allgemein KÖNNTE es natürlich jederzeit passieren dass sich eine Frau plötzlich entscheidet dass es doch Vergewaltigung war. Das wird aber nur sehr schwer zu beweisen sein im Nachhinein.
AUßER es sind ein Haufen Blutergüsse oder sonstige Zeichen von Gewalt vorhanden. Oder eben eine Schwangerschaft oder sonstige Konsequenzen.

...dann wird sowas plötzlich leicht nachvollziehbar für jeden Anwalt und Richter
 
Das wird aber nur sehr schwer zu beweisen sein im Nachhinein.
ja es ist aber 2020 , aschu ;)
wenn du auch nur eine einzige whatsapp message von ihr hast, dass sie von dir bdsm sex "wünscht", wird alles andere zum klassischen "ihr wort gegen dein wort", und im optimalfall hast du nicht nur eine whatsapp message die den wunsch ausdrückt, sondern massenweise wo sie dir (zB) anvertraut, auf ihre spuren so stolz zu sein ... :rolleyes:

du sollst ja sowas ned mit einer dir unbekannten person machen ... dass das für manche der ultimative kick ist, versteh ich zwar, aber deswegen muss man ned jedem gleich unterstellen, so hirnrissig zu sein, das mit relativ fremden personen zu machen ;)
 
Ich glaube aber schon, dass hier ein Vertrag oder zumindest die Vorlage eines schriftlichen Kommunikationsverlaufes dann entscheidend sind. Einvernehmlicher grober Sex ist ja nicht verboten, ich kann ja auch nicht den Piercer verklagen der mir auf meinen Wunsch hin ein Loch gestochen hat, oder die Kosmetikerin weil mir das Waxxing vielleicht weh getan hat :D
 
Die Beweisführung gegen ihn ist sicher einfacher wenn Gewalt im Spiel war, bei einvernehmlichem Vanillasex hast nachher eher keine blauen Flecke etc, nach einem echten Rapeplay mitunter schon.
bei einvernehmlichen sex landest nur durch sehr "abstrakte/seltsame" ausseneinflüsse vor gericht :D

ich weiss nicht, tut mir leid, aber ich geh nicht bei einer person, mit der ich mich auf bdsm einlasse, schon im vorraus auf "gespür", was ich tun kann, wenn die person durchdreht und mir was unterstellt ...

in etwas mehr als einer dekade an bdsm spielen, stand noch nie wirklich in frage, ob das von mir "ausgeübte" überhaupt gewünscht war ... wer da "zittert", sollte möglicherweise erstmal selbst die eigene bodenständigkeit zum thema weiter festigen?
 
bei einvernehmlichen sex landest nur durch sehr "abstrakte/seltsame" ausseneinflüsse vor gericht :D

ich weiss nicht, tut mir leid, aber ich geh nicht bei einer person, mit der ich mich auf bdsm einlasse, schon im vorraus auf "gespür", was ich tun kann, wenn die person durchdreht und mir was unterstellt ...

in etwas mehr als einer dekade an bdsm spielen, stand noch nie wirklich in frage, ob das von mir "ausgeübte" überhaupt gewünscht war ... wer da "zittert", sollte möglicherweise erstmal selbst die eigene bodenständigkeit zum thema weiter festigen?

Ich hab mir bisher auch nie Gedanken dazu gemacht, bin nur aufgesprungen :D
 
ich kann ja auch nicht den Piercer verklagen der mir auf meinen Wunsch hin ein Loch gestochen hat,
Hast du eine Ahnung wie viele Piercer schon wegen vermeintlicher Kunstfehler verklagt wurden? Wobei das durchaus auch heißen kann “als ich erstmal wieder nüchtern war hab ichs bereut“.

Ob das bei heutigen Verträgen oder Haftungsausschlüssen noch so einfach ist weiß ich nicht. Ist jetzt aber echt nicht so als hätten Leute sowas nicht HAUFENWEISE versucht.
 
Natürlich ist die rechtliche Seite eine sehr theoretische. Wenn eine Frau auf das steht und glücklich damit ist, wird sie Dich kaum anzeigen.
Es sollen aber schon Hausmeister gestorben sein.
Und ein Vertrag kann das Recht logischerweise nie aushebeln.
Inwiefern dann Whatsapp, schriftliche Bestätigungen des Gewaltwunsches, usw beim Verfahren helfen würden weiss ich nicht, und werde es wenn, dann hoffentlich nur aus den Medien erfahren, und nicht an mir selbst.
 
Hast du eine Ahnung wie viele Piercer schon wegen vermeintlicher Kunstfehler verklagt wurden? Wobei das durchaus auch heißen kann “als ich erstmal wieder nüchtern war hab ichs bereut“.

Ob das bei heutigen Verträgen oder Haftungsausschlüssen noch so einfach ist weiß ich nicht. Ist jetzt aber echt nicht so als hätten Leute sowas nicht HAUFENWEISE versucht.

Ein Kunstfehler ist was anderes, und einen Betrunkenen darf er eh nicht piercen. Es ging mir um die Tatsache des Stechens, ich kann nicht etwas wollen und dann dem ausführenden genau deswegen die Schuld geben, das meinte ich. (Sofern halt legal) Versuchen ist außerdem was anderes als damit durchzukommen - grundsätzlich denke ich, man kann sich auch zu Tode fürchten.
 
Besonders beliebt und gefragt war es, Schläge, auch mit der Faust, ins Gesicht zu erhalten.
Keine Ahnung, wo du dich herumtreibst. Aber selbst in der SM Szene sind das No go's. Einigen geht es schon um sichtbare Male und Schmerzen. Der Großteil jedoch steht auf das ausgeliefert sein und um die Handlung selbst, nicht unbedingt auf den Schmerz. Aber nichts desto trotz.......schick die Damen zum Viktor Adler Markt und lass sie was rasisstisches Schrein dort......ihr Wunsch wird erfüllt werden:D
 
Da zumindest vorübergehend alles gesagt zu sein scheint ein kleines Fazit von mir.

Es wurde anfangs überwiegend offen und tolerant diskutiert und argumentiert.

irgendwann stoßen diverse User dazu, die auch ein gutes TrollProfil abgeben würden. Nur die Hälfte lesen, aber kontinuierlich dieses Halbverstandene breittreten und mit Vorwürfen spicken.

Dann die Fraktion, die davon ausgeht: was ich nicht kenne oder nicht will, darf auch niemand anders wollen. Da werden Schubladen aufgemacht, schön mit Auslegeware versehen und solange Vorwürfe erhoben, bis die offen und tolerant Diskutierenden sich selber zurückziehen.

alles also wie im echten Leben. Naja, fast. Wenn ich im realen Leben in einer Kneipenunterhaltung jemanden mit der Frage konfrontiere, ob er sich erklären kann, warum Menschen auf Schmerzen abfahren, weil man mit diesem Wunsch selber überfordert ist, wird er wohl nicht laut argumentieren: „ wie, du Schwein schlägst Frauen?“, und damit meine ursprüngliche Frage einfach negieren und mich in der Kneipe alt aussehen lassen.

Also: seid respektvoll zueinander. (Mit Grenzen)
 

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