gogo, ich sag ja ned, daß ich da
"felsenfest auf russischer Seite steh", sondern, daß mir die Diskussion nicht gefiel, weil sie so überhaupt nicht ausgewogen war.
Deine Fragen find ich durchaus interessant, drum hätte mich eben auch dazu eine andere Position interessiert, denn was man so generell liest könnte man dann im Sinne einer interessanten Diskussion gegenfragen:
Hat es dort irgendwelche Ausschreitungen oder Angriffe auf ethnische Russen gegeben?
Muß es immer sofort physisch sein? Sofort nach
Machtergreifung hat ja die Übergangsregierung das
Sprachengesetz abgeschafft, welches Russisch als zweite Amtssprache garantiert hat. Das haben die russischen Ukrainer (auf der Krim) eben als Angriff gewertet.
Aber die Besetzung von ukrainischem Staatsgebiet ist eindeutig eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates.
Ist da wirklich schon eindeutig geklärt/bewiesen, daß die Krim von russischen Truppen besetzt ist, oder durch ukrainisch russische Milizen?
Kritik an der Übergangsregierung mag ja erlaubt sein.
Anscheinend nicht, sind doch alle Demonstrationen meines Wissens nach momentan verboten.
Noch dazu, ich weise wiederum darauf hin, hat die Russische Föderation die Sicherheit und Unabhängigkeit der Ukraine in einem Memorandum garantiert.
Das stimmt schon, ich weise aber auch drauf hin, daß normalerweise eine Verfassung auch Staatsstreiche verbietet, was aber der Opposition auch völlig wurscht war. Schon klar, war keine
"Einmischung von außen", wegen der
Rechtmäßigkeit generell warad's.
Sind die Parallelen zwischen Putin und Hitler nicht auffallend?
Ich weiß ned, ob diese Frage wirklich so entscheidend/wichtig ist, denke aber nicht, daß da ein
"1936/1938 vs. 2014-Vergleich" nur wegen
olympischen Spielen was bringt.
Putin hat überhaupt nicht den versuch unternommen, über die angeblichen Sicherheitsbedürfnisse der ethnischen Russen auf der Krim mit Kiew zu verhandeln.
Kann man das wirklich nur Putin vorwerfen, oder muß man ned
fairerweise sagen, daß sich da die ukrainische Übergangsregierung in den letzten Tagen nicht sehr dumm aufgeführt hat.
Und Europa steht jetzt mit einem dummen Gesicht da.
An diesen
dummen Gesichtsausdruck hat man sich ja leider schon gewöhnen müssen, macht ja die EU außenpolitisch einen
Bauchfleck nach zwei anderen, egal, so sie sich halt grad einmischt.