Tote Hose - und was nun?

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An das glaube ich auch nicht, dennoch liest man es herinnen des öfteren und es erstaunt mich jedesmal.


Ausnahmen wird es schon geben, auch das ist eine Tatsache.
"Die Beziehung läuft gut" heisst dann aber nur soviel wie; man kommt sich im Alltag nicht in die Quere oder ergänzt sich dabei sogar gut. Es geht um das gemütliche und gewohnte Nest, das man nicht verlassen möchte...
 
"Die Beziehung läuft gut" heisst dann aber nur soviel wie; man kommt sich im Alltag nicht in die Quere oder ergänzt sich dabei sogar gut. Es geht um das gemütliche und gewohnte Nest, das man nicht verlassen möchte...

Die Beziehung ist toll und alles passt, außer der Sex, so wie ich es immer wieder gelesen habe, dies ist für mich persönlich ein Widerspruch.

Möge es für andere nicht so sein, für mich bleibt es ein Paradoxon und ich möchte nie so leben müssen.
 
Die Beziehung ist toll und alles passt, außer der Sex, so wie ich es immer wieder gelesen habe, dies ist für mich persönlich ein Widerspruch.

Möge es für andere nicht so sein, für mich bleibt es ein Paradoxon und ich möchte nie so leben müssen.
Es ist halt die Frage, welche Ansprüche man an eine gute Beziehung stellt. Man kann ja gut ohne Sex mit einem Menschen zusammenleben. Man harmoniert im Alltag (vielleicht auch mit Kindern) führt tolle Gespräche, schaut die selben Serien gemeinsam, teilt einige Hobbys, hat einen gemeinsamen Freundeskreis etc... ja vielleicht gibts sogar noch die ein oder andere Kuscheleinheit. Das kann dann schon eine gute zwischenmenschliche Beziehung sein. Stellt sich halt nur die Frage, ob eine WG mit dem besten Kumpel nicht besser wäre?...
Ich selber stelle an eine Paarbeziehung auch den Anspruch, dass man sexuell auf ähnlicher Ebene mit dem Partner sein muss. Ich kenne allerduings auch ältere Paare, da schlief das Sexleben ein. Ein Part musste sich damit abfinden und konnte das scheinbar auch. Sie lebten trotzdem harmonisch zusammen weiter. Es kann schon gehen, glaube ich. Manchmal denke ich auch, dass ich noch zu jung und die Hormone zu sehr im Saft stehen, als dass ich diese Situation nur ansatzweise nachvollziehen könnte. Auch weiss ich von den Problemen, die ein asymetrisches Sexbedürfnis mitbringt. Bei meinen Beziehungen hat sich das jedenfalls immer deutlich auch auf die andere Bereiche der Beziehung übertragen.
 
Diejenigen, hauptsächlich Männer, denen der Sex mit der Partnerin quasi nur eine Variante der Selbstbefriedigung ist sollten sich nicht wundern, wenn die Partnerin das spürt und das begehrt sein als ganze Person vermisst. Und damit die Lust verliert.
 
der Teil ist dann eine Anklage .... formuliert als eine rhetorische Frage ....

könnte ich mit dir diskutieren - was ich nicht kann, weil mir aufgrund von deiner unfehlbaren argumentation wie "nein" jede ebenbürtigkeit fehlt: ich würde ja fast meinen, dass ich meine eigenen gedanken und beweggründe besser einschätzen kann als du. weil es eben um die frage geht, was die betreffenden erwarten. und was sie sich als ausgang aus der eigenen vorgangswseise erwarten.

aber wie gesagt: das kann ich nicht. deswegen ist es laut @Mitglied #469517 eine anklage - formuliert als frage!

:verneigung:
 
Hi,



der Teil ist dann eine Anklage .... formuliert als eine rhetorische Frage ....

LG Tom

Nope - es ist lediglich eine Frage - deren Beantwortung auch ich spannend fände.

Leider jedoch (wahrscheinlich) eher eine Frage in einen luftleeren Raum gestellt, da die Menschen, um die es hier geht, sehr selten in einem Erotikforum angemeldet sind. :penguin:
 
Hi,

Nope - es ist lediglich eine Frage - deren Beantwortung auch ich spannend fände.

naja, eigentlich solltest Du intelligent genug sein, zu erkennen, dass das keine Frage war.

Genauso wie "Wer ist so blöd und macht .....?" keine Frage ist, sondern eine Feststellung und eine Beleidigung.

Genauso, wie Du offenbar nicht zählen kannst, ich zitiere:

[H1]Tote Hose - und was nun?[/H1]

Was erwartet Ihr vom anderen?
Dass er/sie es sich abgewöhnt?
Rausschwitzt?
Anti-Sex-Tabletten einwirft?
Den Partner als einziges verfügbares Wesen punkto Sexpartnerschaft auf der Welt betrachtet? .....


Was ist denn dann der eigene Beitrag zur Problemlösung insgesamt?
"Wenn Du mich (immer noch) liebst, dann stellst auch Du den Betrieb ein - oder wichst im allerhöchsten Kulanzfall so, dass es keiner merkt"?

Ernsthaft?

DAS ist alles, was dann kommt? Einem Menschen gegenüber, den man zu lieben vorgibt?


10 Fragen! Also wenn es Fragen wären. Wäre jetzt interessant, auf welche dieser Fragen Dich die Antwort interessieren würde. :haha:

Aber nein, das ist nur eine Anklage.

LG Tom
 
Hi,



naja, eigentlich solltest Du intelligent genug sein, zu erkennen, dass das keine Frage war.

Genauso wie "Wer ist so blöd und macht .....?" keine Frage ist, sondern eine Feststellung und eine Beleidigung.

Genauso, wie Du offenbar nicht zählen kannst, ich zitiere:




10 Fragen! Also wenn es Fragen wären. Wäre jetzt interessant, auf welche dieser Fragen Dich die Antwort interessieren würde. :haha:

Aber nein, das ist nur eine Anklage.

LG Tom
Wird das ein schwanzvergleich? Wird das ein schwanzvergleich?
 

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Die Threads sind zahllos: Die Beziehung mag ja "sonst" noch intakt sein (wenn überhaupt) - aber im Bett ist Langeweile angesagt oder überhaupt tote Hose.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Um nur die hier meistgenannten (ja überhaupt nicht unberechtigten!) aufzuzählen: Sorgen (Existenz, Finanzielles, Beruf, familiäre Unstimmigkeiten, ...), gesundheitliche Probleme (physisch und vor allem zunehmend auch psychisch - Burnout, Depressionen, Überforderung und so weiter), Alltagstrott, das Gefühl außerhalb des Betts mit den eigenen Problemen allein gelassen zu werden, Sexentzug für die Bedürfnisse, die man umgekehrt nicht erfüllt bekommt - ob im Bett oder außerhalb, Kinder (nicht ungestört sein), das eigene sexuelle Wohlfühleck gefunden haben - was interessiert mich der Rest, hormonelle Umstellungen / Libidoverlust, sich nicht (mehr) begehrenswert finden, Lust ja - aber nicht auf den Partner, längst eine Affäre außerhalb, Potenzstörungen, und was weiß ich noch, was ich da alles vergessen habe (Ergänzungen herzlich willkommen).

Das Thema ist nur: Der sexuelle Abschwung verläuft leider seltenst zwischen den beiden Partnern synchon. Meistens hat der eine durchaus (noch) Lust auf (viel) mehr. Der andere NULL. Siehe die zahllosen Threads hier.

Die Frage von mir richtet sich an den Partner in der Beziehung, der den GERINGEREN Bedarf hat - also bezüglich sexueller Erfüllung in der besseren Position ist.

Was erwartet Ihr vom anderen? Dass er/sie es sich abgewöhnt? Rausschwitzt? Anti-Sex-Tabletten einwirft? Den Partner als einziges verfügbares Wesen punkto Sexpartnerschaft auf der Welt betrachtet? .....

Was ist denn dann der eigene Beitrag zur Problemlösung insgesamt? "Wenn Du mich (immer noch) liebst, dann stellst auch Du den Betrieb ein - oder wichst im allerhöchsten Kulanzfall so, dass es keiner merkt"?

Ernsthaft?

DAS ist alles, was dann kommt? Einem Menschen gegenüber, den man zu lieben vorgibt?

Spannend!
Ich habe meiner Frau diese Fragen vor Jahren gestellt. Eine Antwort habe ich bekommen:

Tu was du tun musst, um damit klar zu kommen…ich kann dir dabei nicht helfen!

Es war der abschließende Satz nach einem Monolog. Dieser hatte zum Sachinhalt…das ich mit meinen Bedürfnissen der Grund dafür bin, das sie sich doppelt schlecht fühlt. (Den rapiden Abschwung ihrer körperlicher Gesundheit mag ich hier im Forum nicht mehr aufführen)…sie habe diese Entfremdung von ihrem eignen Körper, ihrer Selbstwahrnehmung…sie wisse das es alles so ist und könne nichts dagegen tun.

Das war quasi das Ende unserer alten Sexualität !

Ich muss gestehen…ich bin erschrocken darüber, in wievielten Ehen und Langzeitpartnerschaften das so läuft! Aber es scheint zumindest nicht völlig unnormal zu sein.

Leider ein sehr tabuisiertes Thema…
 
Ernsthaft? Ich würde mich freuen, wenn mein Mann hier mitlesen würde.

Würde er aber nicht. Es gibt Menschen, für die Sexualität unwichtig ist.

Auch wenn das nur schwer begreifbar ist.
Gibt es , hätte da Mal das Vergnügen, beide Mitte 50 er asexuell sie sehr sexuell aktiv und ihr ihr Lustsklave bereit sie zu lecken, Fingern und ficken wann immer sie will. Er hat es ihr aber auch gegönnt und war froh wenn ich da war , dann konnte er in Ruhe Fernsehen. 😍😍😍🤣🤣🤣😁😁😁😘😘😘
 
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