Fernbeziehung und Zusammenziehen

Hallo an Alle,

ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Zwischen uns liegen über drei Stunden Autofahrt. Anfangs haben wir uns hauptsächlich an den Wochenenden gesehen. Mit der Zeit, auch durch meine Homeoffice Möglichkeiten, konnte ich immer öfter bei ihm sein und musste nur ein bis zwei Tage ins Büro bzw. in meine Wohnung fahren.

Ständige Pendelei ist auf Dauer keine Lösung. Deshalb kam der Gedanke auf, gemeinsam in seiner Stadt in eine neue Wohnung zu ziehen und den nächsten Schritt zu wagen. Er lebt in einer großen Stadt, wo es viel mehr Möglichkeiten gibt als bei mir in meiner kleinen Dorfstadt, auch das spricht dafür, eher zu ihm zu ziehen.


Und genau da kommen bei mir die gemischten Gefühle:
Einerseits freue ich mich sehr auf den gemeinsamen Alltag, das Gefühl, richtig zusammenzuleben, und einfach die Nähe.
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.

Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?
Wegen Beziehungen nach Amsterdam, Hamburg, Dresden, Köln und am Ende doch wieder zumindest im gleichen Bundesland gelandet. Auch ein Provinznest. ;)

Ich sah es immer wie ein Abenteuer. Gerade wenn man völlig fremd ist macht es Spass sich völlig neu zu entfalten. Wenn der Partner in der neuen Umgebung schon ein Sozialleben gepflegt hat ist es umso leichter Fuß zu fassen. Genieße es die Neue oder Fremde zu sein deren Geschichten man nicht schon tausende male gehört hat.

Als Landei hatte ich an großen Metropolen immer viel Gefallen gefunden. Zumindest als die großen Städte noch sauberer waren. Inzwischen würde ich Großstädte zur Familiengründung wohl eher meiden. Trotzdem tauche ich noch gerne ab und zu in das Nachtleben von dort ein.

Mit der Familie muss man eben Kontakt pflegen, regelmäßig telefonieren, Packerl zu Weihnachten schicken oder besser gleich besuchen. Heutzutage mit WhatsApp ja kein großes Problem mehr sich auch per Fotos und Video auf dem laufenden zu halten.
War früher oft nicht so komfortabel mit IP und NetMeeting.

Schlimmer als ein paar soziale Kontakte aufzugeben oder zu minimieren finde ich eine Fernbeziehung wo man nie die gleiche Intimität zueinander aufbauen kann als wie im täglichen Miteinander.

Und in eurem Fall. Welch ein Glückspilz in einer Situation zu sein wo die Frau nicht mehr nah bei ihrer Mutter wohnt. :lol:
 
Ob 5½ Monate nach dem ersten ? noch Ratschläge von nöten sind?
Wird man erfahren wie die Geschichte endete?
 
Hallo an Alle,

ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Zwischen uns liegen über drei Stunden Autofahrt. Anfangs haben wir uns hauptsächlich an den Wochenenden gesehen. Mit der Zeit, auch durch meine Homeoffice Möglichkeiten, konnte ich immer öfter bei ihm sein und musste nur ein bis zwei Tage ins Büro bzw. in meine Wohnung fahren.

Ständige Pendelei ist auf Dauer keine Lösung. Deshalb kam der Gedanke auf, gemeinsam in seiner Stadt in eine neue Wohnung zu ziehen und den nächsten Schritt zu wagen. Er lebt in einer großen Stadt, wo es viel mehr Möglichkeiten gibt als bei mir in meiner kleinen Dorfstadt, auch das spricht dafür, eher zu ihm zu ziehen.


Und genau da kommen bei mir die gemischten Gefühle:
Einerseits freue ich mich sehr auf den gemeinsamen Alltag, das Gefühl, richtig zusammenzuleben, und einfach die Nähe.
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.

Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?

Ich kann dich beruhigen. Ich hab genau das gemacht. Drei Jahre darauf war die Beziehung Geschichte.

Man möchte glauben, dass damit der schlimmste Fall eingetreten ist. Ist es aber nicht. Ich bin gerne geblieben und auch heute noch sehr glücklich dort. Das „neue“ Leben hat schnell sehr viel zu bieten. Und meine Arbeit, meine Freunde, mein soziales Umfeld war zu diesem Zeitpunkt schon so weit gediehen, dass ich gar nicht mehr zurück wollte. Richte es dir einfach gut ein.
 
Hallo an Alle,

ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Zwischen uns liegen über drei Stunden Autofahrt. Anfangs haben wir uns hauptsächlich an den Wochenenden gesehen. Mit der Zeit, auch durch meine Homeoffice Möglichkeiten, konnte ich immer öfter bei ihm sein und musste nur ein bis zwei Tage ins Büro bzw. in meine Wohnung fahren.

Ständige Pendelei ist auf Dauer keine Lösung. Deshalb kam der Gedanke auf, gemeinsam in seiner Stadt in eine neue Wohnung zu ziehen und den nächsten Schritt zu wagen. Er lebt in einer großen Stadt, wo es viel mehr Möglichkeiten gibt als bei mir in meiner kleinen Dorfstadt, auch das spricht dafür, eher zu ihm zu ziehen.


Und genau da kommen bei mir die gemischten Gefühle:
Einerseits freue ich mich sehr auf den gemeinsamen Alltag, das Gefühl, richtig zusammenzuleben, und einfach die Nähe.
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.

Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?
Ich bin ja grundsätzlich der falsche ansprechpartner, weil ich nie wieder zu jemanden ziehen würde und es auch nicht zulassen würde, dass jemand zu mir zieht.
Und das hat viele gründe, weil ich nicht nur einmal plötzlich auf der straße stand.
Aber ich wünsch jedem glück und erfolg, ders tun möchte.
 
Ich lebe mit meinem Partner seit rd. zwanzig Jahre in einer D/s-Fernbeziehung, ich, der submissive Part. Und ›Fern‹ bedeutet hier wirklich weit weg, er in Norddeutschland, ich in Wien. Beide waren und sind wir beruflich viel auf Reisen, uns ist dabei immer gelungen, Treffen in Hotels zu arrangieren. Zudem besitzt mein Partner ein Haus in Ungarn, unweit der Grenze zum Burgenland, also mit dem Auto von Wien recht rasch zu erreichen.

Unsere Fernbeziehung war zu Beginn nicht bewusst gewählt, unsere Berufe, unsere Privatleben ließen es als zwangsläufig, alternativlos erscheinen. Bald nach der ersten stürmischen Verliebtheit, einer längeren Trennung wegen eines beruflichen Auslandsaufenthaltes, wurde uns der besondere Reiz dieser Art unserer Beziehung bewusst. Seither haben die räumlichen und zeitlichen Trennungen uns die erotische Spannung erhalten. Der Wechsel aus erwartungsvoller, mitunter qualvoller Sehnsucht, erregter Wiedersehensfreude, Verlangen, befriedigter Lust, Nähe, Geborgenheit und Abschiedsschmerz bestimmen den Takt unserer Beziehung. Nun, da unsere Berufsleben langsam in den ›Unruhestand‹ übergehen, wenn man dies bei freiberuflichen Tätigkeiten überhaupt so nennen kann, stellte sich die Frage erneut. Try and Error zeigte uns, nach so langer Zeit, lassen wir die Finger davon. Was sich wohl ausgeht, ein kleines Domizil für meinen Partner in Wien. Den Alltag mit seinem Potential für Unstimmigkeiten und Streit, den wir bisher fernhalten konnten, soll uns nicht mehr einholen, keinen Streit über nicht hinuntergebrachtem Mistkübel …

Eines muss ich jedoch einräumen, ohne den bewussten Verzicht auf Kinder, der aber auch andere Ursachen hatte, wäre sich dieses Leben nicht ausgegangen.
 
Hallo an Alle,

ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Zwischen uns liegen über drei Stunden Autofahrt. Anfangs haben wir uns hauptsächlich an den Wochenenden gesehen. Mit der Zeit, auch durch meine Homeoffice Möglichkeiten, konnte ich immer öfter bei ihm sein und musste nur ein bis zwei Tage ins Büro bzw. in meine Wohnung fahren.

Ständige Pendelei ist auf Dauer keine Lösung. Deshalb kam der Gedanke auf, gemeinsam in seiner Stadt in eine neue Wohnung zu ziehen und den nächsten Schritt zu wagen. Er lebt in einer großen Stadt, wo es viel mehr Möglichkeiten gibt als bei mir in meiner kleinen Dorfstadt, auch das spricht dafür, eher zu ihm zu ziehen.


Und genau da kommen bei mir die gemischten Gefühle:
Einerseits freue ich mich sehr auf den gemeinsamen Alltag, das Gefühl, richtig zusammenzuleben, und einfach die Nähe.
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.

Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?
Bei sind es rund 1000km gewesen und mittlerweile 20 Jahre. Ich muss dazu sagen jung und abenteuerlustig hab ich mir da weniger gedanken gemacht zu Anfang. Ich denke duech den Umzug hab ich zwar einiges hinter mir gelassen aber es gibt nach wie vor Freunde aus der alten Heimat,so wie ein gutes Leben jetzt. Ich denke heute ist es noch einfacher auch Freundschaften und Kontakte zu pflegen als vor dem Internet. Es wird sich halt die spreu von dem Weizen trennen. Wie man so gut sagt. Aber das hat man in allen Lebenslagen die viel Änderung mit sich bringen. Da reicht oft schon Hausbauen und oder Kinder bekommen..
Ich hatte allerdings auch immer die Möglichkeit ohne viel Umstand zurück zu gehen. Vielleicht machts die Sache dann unkomplizierter.
Ich kenne andere die sind nach einem halben Jahr wieder zurück in die alte Heimat andere sind ihr leben lang geblieben.
Ich würde probieren wie es Dir gefällt und wenn es nichts ist merkst Du es.
Und die denen Du wichtig bist werden auch so Teil deines Lebens bleiben oder auch wieder mehr werden falls Du feststellst du magst zurück.
 
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.

Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?
Hallo, ich habe das schon etliche Male hinter mir. Es ist wichtig, daß du es WILLST - zu 100%. Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Sie ist hart, vor allem wenn du ein Familenmensch bist und gern mit deinen Freunden unterwegs bist.

Ein Tipp von mir: ziehe temporär um, also mit Koffer und für mind. 1 Monat. Dann spürst du, ob der Alltag dir gefällt und ob auch die Entfernung dich nicht innerlich zerfrisst. Passt es nicht, geh zurück. Es ist dein Leben und du entscheidest! Mache dich nicht unglücklich für einen Mann.

Er kann alternativ ebenso zu dir ziehen. Job und Karriere sind keine Hindernisse, aber Gründe nicht zu dir zu ziehen, aber gegen eine Beziehung.

Treffe die Entscheidung, die gut für DICH ist.
 
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