Sprechen Sie türkisch, Herr Lehrer?

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elitär, naja, ist normale Regelschule, also Mittelschule, wie das jetzt heißt ( weil HS verpönt ist ), in Wahrheit unterrichtet eine AHS Lehrerin Werken, um den Mittelschulstatus zu bekommen :mrgreen:

Die türkischen Mitbürger wirst nicht dazu bewegen, weil Englisch können die noch weniger als Deutsch. Aber ich wollte aufzeigen, dass es sehr wohl Eltern von ausländischen Kindern gibt, die sich bemühen - meine Ex ist seit 10 Jahren an der Schule, und da sind Albaner und Kroaten genauso vertreten wie Amis und Russen - nur eben keine Türken.

Jaja, jeder, der denkt, der weiß ............ ganz unabhängig vom Integrationsproblem sind Sprachen eine Bereicherung für jeden Menschen. Ich würd gerne Thai können :mrgreen: ....... nein, ganz im Ernst. Aber ein alter Depp wie ich käme beim Lernen dieser Sprache nicht sehr weit.

Nur: Türkisch für unsere Lehrer ....... damit am Ende die Emigrantenkinder bzw. deren Eltern noch weniger Notwendigkeit zum Erwerb der deutschen Sprache sehen ...... nein.
 
Eben, hab ich mir auch gedacht ..... und ich war nie bei den Pfadfindern. sind die wirklich so?
ja, sind sie. Oder waren es zumindest, als ich meine Jugend dort verbrachte. Ich war 10 Jahre dabei und "durfte" 10 Jahre auf jeden Kirchenumzug, zu jedem Feitertagsgottesdienst und am Sommerlager war selbstverständlich Sonntag Früh auch der Kirchgang angesagt. Und auf mehrtägigen Pfadfindertreffen gabs nona den obligatorischen "Feldgottesdienst". Religion war ausserdem fixer Bestandteil der pfadfinderischen Ausbildung. :?
Aber es stimmt, sie sind primär humanistisch motiviert, absolut unpolitisch, parteifrei und daher weder rechts noch links. Zugegeben, die roten Falken waren ein wenig das Feindbild, aber hauptsächlich deshalb, weil sie eben politisch motiviert waren und man ihnen nachgesagt hat, linientreue Jasager nach dem vorbild der "Pioniere" heranzüchten zu wollen.
Allenfalls ein wenig Paramilitarismus schwingt mit, ist aber auch klar, wenn man die Entstehungsgeschichte kennt und mMn nicht unbedingt was negatives.
 
Sapperlot! Die Diskussion hierorts geratet auch aus allen Fugen, wie mir scheint!

Die Themenstellung war, so, wie ich es verstanden habe, ob hiesige Lehrer Türkisch können sollen oder nicht. Es gab Dafür und Dagegen, ein Abdriften bis hin zum "Überwachungsstaat" ("gut gemeint" heißt nicht immer "gut gemacht", wie wir wissen) und zu Wertediskussion, zur unvermeidlichen Links-Rechts-Zuordnung und den entsprechenden Untermauerungen durch Aussagen...

Was mir dazu noch einfällt - vielleicht ist das aber auch Öl ins Feuer?! - ist folgende Betrachtung:

These1: Eltern aus den verschiedensten sozialen Milieus sind interessiert, daß ihre Kinder vorankommen.

These2: es gibt Eltern, die ihr Kind richtig einstufen und es nicht überfordern wollen/würden und deshalb einen Schultyp entsprechend wählen würden, der dem Kind besonders entgegenkommt.

These3: da auf Wiens Hauptschulen durchschnittlich 80 Prozent Kinder mit fremder Muttersprache kommen, soll durch "Umverteilung der Kinder" (auf andere Schulen/in andere Klassen) ein besseres Verhältnis erreicht werden

These4: der Staat übernimmt die Aufgabe, alles und jedes zu prüfen. Damit wird sichergestellt, daß alle Kinder Deutsch anwenden können oder aber lernen; es wird sichergestellt, daß es keinen Kindermißbrauch gibt, etc.

These5: der Lehrkörper ist am Fortkommen des/der Kinder interessiert, widmet sich jedem einzelnen im vollen Umfang und versucht, Wissen und Erziehung zu vermitteln. Er wendet keine disziplinierenden Maßnahmen an; das Kind kann sich frei und ungezwungen entfalten.

So habe ich es den Beiträgen entnommen.

Nun zur Antithese:

Antithese1: Es gibt leider Eltern, denen das Vorankommen der eigenen Nachkommen nicht wichtig (genug) ist, um sie entsprechend zu unterstützen/zu fördern. Hier orte ich die meisten Defizite nach meiner Wahrnehmung in den unteren sozialen Schichten.

Antithese2: Es gibt Eltern, die die Fähigkeiten des eigenen Kindes nicht (richtig) einzuschätzen vermögen und deshalb einen Schultyp wählen, über den sie sich selbst gerne definieren würden.

Antithese3: wenn durchschnittlich(!) 80 Prozent der Schüler in Wien Deutsch als Fremdsprache haben, ist es müßig über eine Verteilung auf andere Klassen/Schulen auch nur nachzudenken! Wie, bitte, soll sich denn das Verhältnis ändern: Denn im Idealfall kann ja nur der Durchschnitt (80:20) real erreicht werden! Es bleibt also das Übergewicht in jedem Falle bei jenen Kindern, die nicht Deutsch als Muttersprache haben!

Antithese4: der Staat stellt durch entsprechende Maßnahmen das Wohl des Kindes sicher. Dies kann durch Überwachung des Lernens ebenso geschehen, wie auch durch etwa die geistige/körperliche Untersuchung des Kindes.

Antithese5: Ein Lehrkörper - diesen Eindruck vermitteln ja gerne die Medien - ist seiner Aufgabe nicht gewachsen, zeigt keine Ambition der Wissensvermittlung und läßt bei der Erziehung die Zügel schießen. Er hat keine disziplinierenden Möglichkeiten, steht gleichsam zwischen den drei Mächten "Gesetzgeber-Eltern-Kinder" und versucht daher, zwischen diesen drei Fronten möglichst (seelisch/körperlich) unbeschädigt hindurchzukommen.

Nun zur Synthese:

Synthese1: Defizite im Sinne etwa der Erbringung geforderter Leistung (--> Hausaufgaben), mangelnde Teilnahme am Unterricht (Fehlstunden, Sprtabsenz), Defizite in der Sprache könnten als Indiz gewertet werden, daß hier Maßnahmen im Sinne des Kindes zu ergreifen wären. Ich weiß, ich weiß! "Hort" hat etwas Abzulehnendes, aber ich seh' das nicht so eng: auch in Internaten gibt's so etwas wie Studierstunden, wo fördernde Begleitung beim Lernen vorhanden ist. Bei bestimmten Auffälligkeismerkmalen müßte ein Kind in eine entsprechende Lernunterstützung eingereiht werden. Das wäre auch im Sinne jener, die gerne nach dem Staat als Allheilmittel rufen!

Synthese2: Eine Aufnahmsprüfung je Schultyp könnte aufzeigen, ob das Kind für den Schultyp geeignet, unter- oder überfordert ist. Das entspricht zwar nicht dem Gleichmachungsprinzip, wäre aber im Sinne des Kindes die wohl beste Möglichkeit talentgerecht gefördert und ausgebildet zu werden.

Synthese3:Durch die in Synthese1 aufgestellte Behauptung, daß Kinder nicht nach dem prinzipiellen Wunsch der Eltern Schultypen (und dort auch gehörig scheitern können), sondern nach den Eignungen besuchen, würde sich das Verhältnis von 80:20 deutlich drehen. Die Option der besseren Verteilung jener Schüler, die Deutsch als Fremdsprache haben, wäre jedenfalls gegeben.

Synthese4: der Staat stellt durch entsprechende Maßnahmen das Wohl des Kindes sicher. Dies kann durch Überwachung des Lernens ebenso geschehen, wie auch durch etwa die geistige/körperliche Untersuchung des Kindes.

Synthese5: Der Lehrkörper wird wieder aufgewertet. Die derzeitige Schamlosigkeit der Politik, den Lehrkörper einerseits den Eltern, andererseits den Kindern und schließlich auch der Legislative völlig auszuliefern, wird abgestellt. Die Grundprinzipien, die später im Berufsleben als soziale Kompetenz vorausgesetzt wird, werden vermittelt. Dazu zählen neben dem Lernstoff auch Faktoren, wie Respekt und Disziplin.

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Natürlich entspricht dieser Ansatz der Synthese nicht dem, was die letzten 30, 40 Jahre gelebt wurde. Aber seien wir uns doch ehrlich: heute leiden angeblich die Kinder unter Lernstress - ich frage in vollem Ernst, wieso das heute so sein sollte und früher nicht der Falle war? Hat sich Englisch, Mathematik, Geschichte, Deutsch,.... im Lernstoff um sovieles erweitert, daß es heute mehr als früher ist? Oder sind bloß die Methoden des Unterrichts abgesunken -auch deshalb, weil die Kinder, die über Stress klagen, einfach im falschen Schultyp sitzen?

Wenn ich heute die Drop-out-Rate an den Gymnasien anseh', ist das doch ein deutliches Indiz dafür, daß die Politik zwar etwas gut gemeint, aber schlecht gemacht hat: der vermeintliche Zugang aller zum Studium bedeutet ja nicht zwangsweise auch, daß alle tatsächlich geeignet sind, bis dort hin zu kommen. Und es ist doch beileibe keine Schande, über eine andere, als eine Lernbegabung im universitären Sinn zu verfügen!

In Wahrheit tun wir ja nur so, als ob das ein reines Migrantenproblem wäre! Schau'n wir uns doch jene echtösterreichischen Jugendlichen an, die nicht einmal eine Lehrstelle finden! Da hat's doch allgemein ein Problem!

Wir basteln an Lösungen, statt dass wir uns endlich einmal zu den Tatsachen bekennen! Und hier bitte ich die kritischen Leser, meine Synthesen auch im Sinne der Migrantenthematik zu lesen: auch ihnen würde damit geholfen!
 
Sapperlot! Die Diskussion hierorts geratet auch aus allen Fugen, wie mir scheint!

Die Themenstellung war, so, wie ich es verstanden habe, ob hiesige Lehrer Türkisch können sollen oder nicht.

Naja, aus allen Fugen ist sie nicht unbedingt geraten. So wortwörtlich kann man die Aufgabenstellung auch nicht sehen. Es geht um die Frage, wie Migrantenkindern die deutsche Sprache vermittelt werden soll.

Sniper hat sozusagen eine "Anschlussfrage" gestellt ...... was nutzt uns Türken der Erwerb der deutschen Sprache, wenn wir dann trotzdem nicht akzeptiert werden. Diese Frage ist berechtigt und ich habe halt einen (kleinen) Vorschlag gemacht. Ob er zielführend sein kann, wer weiss ?

Jedenfalls ist die Frage "wie kommen wir zu einer alle Seiten befriedigenden Integration türkischstämmiger Österreicher" ein aktuelles Thema.

Wenn ich dein langes Statement kurz überfliege ....... das wird eine generelle schulpolitische Debatte. Da haben wir ja auch noch den lehrer - Thread ........

Du schreibst mit Recht: In Wahrheit tun wir ja nur so, als ob das ein reines Migrantenproblem wäre! Schau'n wir uns doch jene echtösterreichischen Jugendlichen an, die nicht einmal eine Lehrstelle finden! Da hat's doch allgemein ein Problem!

Ja, ist es. Aber für dieses spezielle Thema der deutschen Sprache habe ich das auch deutlich festgehalten (der Strache tät sagen: festgemacht:mrgreen:), dass Vorschulüberlegungen genauso für alle anderen Kinder mit Sprachdefiziten gelten.
 
Sapperlot! Die Diskussion hierorts geratet auch aus allen Fugen, wie mir scheint!

Es folgt ein langes und auffuehrliches posting.

These3: da auf Wiens Hauptschulen durchschnittlich 80 Prozent Kinder mit fremder Muttersprache kommen, soll durch "Umverteilung der Kinder" (auf andere Schulen/in andere Klassen) ein besseres Verhältnis erreicht werden

Und schon ist es mit den vertrauenswuerdigen daten vorbei.

Man lese die Presse: http://diepresse.com/home/bildung/schule/357953/index.do?from=suche.intern.portal

Da schau, schon erweist es sich, dass sogar in den volksschulen von Wien nicht einmal die haelfte der kinder fremdsprachig sind. Und bis diese in die hauptschule kommen, koennen sie auch garantiert deutsch. Und wenn nicht, dann muessten die lehrer getauscht werden. Deutsch ist eindeutig unterrichtsgegenstand!

Oder wurde schon wieder mal bis zur 4. generation gezaehlt? :oops:, ich gehoer dann ja auch dazu!
 
Mein Sohn ist der einzige in seiner (4.) Volksschulklasse ohne Migrationshintergrund und wir können nun schon 3 Worte Türkisch: Türken, Türkenarsch und Türkenschlampe.

In vivo kann ich berichten, dass es mit der Integration nicht weit her ist, u.z. mit der österreichischer Kinder bei Migranten. Mein Sohn darf z.B. zu kaum einem Kind spielen kommen; die Schulkameraden kommen zu uns, aber die Eltern dürfen es in den seltensten Fällen wissen.

Ich bin echt froh, wenn das alles nächstes Jahr vorbei ist: da geht meiner ins Gymnasium und die anderen in die sogenannte kooperative Mittelschule. Die Kinder sind zwar allesamt wirklich lieb und sie tun mir auch so leid, weil - auch wenn Kinder in südländ. Kulturen angebl. mehr gelten - sie zu Hause aufgrund zahlreicher Geschwister kaum Aufmerksamkeit haben, die Eltern oft arm sind, viele Väter oft spiel- und/oder alkoholsüchtig, die Mütter nicht lesen können, die meisten Familien insgesamt eher bildungsfern sind ... usw usf, aber ich werde beruhigt sein, wenn er endlich mit Kindern zusammen kommt, die halt normal sind (also nicht in anderen Haushalten alles wegessen, weil zu Hause nix da ist - und ich gebe wirklich gerne; die Geschwister mitbringen, die dann stehlen).

Was ich total traurig finde ist, dass diese Kinder - und ich kenne fast alle aus seiner Klasse - enorm viel Potential hätten. Es tut mir um jeden einzelnen Leid.

Ich bin alles andere als angepaßt und mein Kind muss es auch nicht sein, aber wenn's wenigstens ein bisserl durchgemischt wäre ...
 
Naja, aus allen Fugen ist sie nicht unbedingt geraten. So wortwörtlich kann man die Aufgabenstellung auch nicht sehen. Es geht um die Frage, wie Migrantenkindern die deutsche Sprache vermittelt werden soll.

Sniper hat sozusagen eine "Anschlussfrage" gestellt ...... was nutzt uns Türken der Erwerb der deutschen Sprache, wenn wir dann trotzdem nicht akzeptiert werden. Diese Frage ist berechtigt und ich habe halt einen (kleinen) Vorschlag gemacht. Ob er zielführend sein kann, wer weiss ?
Jedenfalls ist die Frage "wie kommen wir zu einer alle Seiten befriedigenden Integration türkischstämmiger Österreicher" ein aktuelles Thema.

Das denken viele Türken! Ich bin der Meinung, dass sie die Sprache trotzdem lernen sollten, wenn sie es im Leben zu etwas bringen wollen.

Die Sprache gut zu beherrschen und integriert sein reicht nicht, um akzeptiert zu werden. Ich sehe zu südländisch aus und das ist für viele ein Problem
-> Mir ist das aber ziemlich egal!
 
.....aber ich werde beruhigt sein, wenn er endlich mit Kindern zusammen kommt, die halt normal sind (also nicht in anderen Haushalten alles wegessen, weil zu Hause nix da ist - und ich gebe wirklich gerne; die Geschwister mitbringen, die dann stehlen).
...


Da haben wir aber ganz andere Erfahrungen gemacht:shock:
Die einzigen die alles leerfuttern ist die Verwandtschaft oder die Freunde der Töchter (die haben halt Hunger die jungen Herren), von Mitschülern habe ich das noch nie erlebt. Auch geklaut hat noch keiner.
In einem Laden haben sie einmal welche erwischt, das waren aber in dem Fall die deutschen Mitschüler:oops:
Der einzige Unterschied ist beim Schweinefleisch, und auch da essen einige der jungen Türken mit, weils ihnen schmeckt.
Und wenn du meinst, dass auf dem Gymnasium alle normal sind, dann wirst irgendwann noch etwas dazu lernen.:mrgreen:
 
Der grundlegende Unterschied ist der: wenn ich etwas dagegen tun will, dann brauche ich dafür nur mich. Wenn Ignoranz etwas ändern soll, dann ist meine allein zu wenig. Das heißt, alle, die dort vorbeigehen, müssten das ignorieren. Das wirst aber nicht erleben. Und andere beeinflussen kannst Du nicht.

:hmm: dann brauchst du also nur dich ?! und was wird deine wenigkeit ausrichten ??? weniger als NIX ! schon klar, das alleinige ignoranz wenig ändern wird. haben wir ja auch nit behauptet. sind ohne es zu schreiben davon ausgegangen, das in solchen fällen doch mehr auf den zug aufspringen. und alle müssen es sicher nicht sein, die mehrheit halt. eben soviel, das denen das betrügerische geschäft versaut wird.

und wenn man andere nicht beeinflussen kann, wozu sollte man es dann tun ? etwa nur um - wie im beispiel von purice - passanten zu unterhalten ? wo bleibt da der wert der aktion ? ausser vielleicht mein eigenes ego ein wenig befriedigt zu haben.

najo, gibt jo eh noch die staatsgewalt ............. :lol:
 
Mein Sohn ist der einzige in seiner (4.) Volksschulklasse ohne Migrationshintergrund und wir können nun schon 3 Worte Türkisch: ...

Türkisch klingt aber anders.

Und zu den Klassenkollegen deines Sohnes: Das sind alles Türken?
 
Mit Sozialisierung meine ich besonders die Integration der eigenen Person in eine(r) Gruppe; die dafür notwendigen, kooperativen Fähigkeiten prägen sich ohnedies erst mit etwa drei Jahren aus. Dafür benötige es dann aber eine regelmäßige Teilnahme in der Gruppe.
Davor sind die Kleinen dazu gar nicht in der Lage.

Kleinkinder ab dem etwa 16. Monat benötigten keine (zu) intensive Betreuung mehr. Da kann weniger oft mehr sein (Autonomie erleben z.B., ganz wichtig für die Realtitätswahrnehmung einmal in späteren Jahren).
Natürlich gilt das nicht für Situation, in denen das Kind Hilfe benötigt und auch erwartet. Das Grundvertrauen in seine Umwelt darf dabei nie leiden.

Daneben ist es eben auch natürlich (im Sinne der Natur, meine ich), dass Kinder nicht von ihren Eltern "aufgezogen" werden. Die Familie, so wie wir sie heute kennen (eigentlich Kleinfamilie) gibt es ja erst seit etwas mehr als hundert Jahren.:lehrer:

Das sind so ein paar Erkenntnisse, die ich mir im Zuge meiner Vaterschaft in den Jahren angeeignet habe; ich stimme euch zu, gute Kindergärten sind leider in Österreich Mangelware.

Die durchschnittliche Betreuungsquote Österreichs noch nachreichen:

Kind:Betreuungsperson = 13,13:1
 
Und wenn du meinst, dass auf dem Gymnasium alle normal sind, dann wirst irgendwann noch etwas dazu lernen.:mrgreen:
Na, das war ja quasi 'aufglegt'! Natürlich sind die am Gym nicht alle normal - kann mich ja selbst noch an die Schulzeit erinnern, aber da sind's wenigstens nicht ausschließlich Kinder aus mehr oder weniger problematischen Verhältnissen.

Was mich auch immer wieder wundert, dass z.B. bei den Elternvertretern in der Volksschule nie, absolut nie, Ausländer / Migranten auftauchen bzw sich zur Wahl stellen. Wenn ich alle Halbjahr zu der Elternversammlung gehe, sind da immer nur Österreicher, obwohl bei knapp 250 Schülern, keine 40 Inländer bzw ohne Migrationshintergrund sind. Auf der Elternvertreterliste sieht man auch keine ausländisch anmutenen Namen ...

Was auch - retrospektiv betrachtet - etwas befremdlich war, war, dass es über 2 Jahre dauerte bis alle Kinder pünktlich zum Unterricht kamen. Jedes Jahr gab es einige, die sich die Sommerferien um 2 - 4 Wochen verlängerten, weil sie halt noch bei der Verwandtschaft waren ... - Manche Mädels durften voriges Jahr auch weder beim Schwimmunterricht noch an der Schullandwoche teilnehmen. Die Lehrerin organisiert einmal pro Woche eine gesunde Jause, weil so viele von den Kindern als Jause lediglich Naschzeugs, Krapfen etc oder einfach gar nix mitbekommen. Bei der Nachmittagsbetreuung sind wir die einzigen, die sich den vollen Betreuungsbetrag (inkl Essen macht dies ca € 150/Monat) leisten können. Alle anderen bekommen einen Zuschuss bzw müssen fast gar nix zahlen. Ich habe nix gegen hilfebedürftige Menschen, aber wenn das Umfeld NUR aus solchen besteht, dann frag ich mich schon ...
 
Na, das war ja quasi 'aufglegt'! Natürlich sind die am Gym nicht alle normal - kann mich ja selbst noch an die Schulzeit erinnern, aber da sind's wenigstens nicht ausschließlich Kinder aus mehr oder weniger problematischen Verhältnissen.

Was mich auch immer wieder wundert, dass z.B. bei den Elternvertretern in der Volksschule nie, absolut nie, Ausländer / Migranten auftauchen bzw sich zur Wahl stellen. Wenn ich alle Halbjahr zu der Elternversammlung gehe, sind da immer nur Österreicher, obwohl bei knapp 250 Schülern, keine 40 Inländer bzw ohne Migrationshintergrund sind. Auf der Elternvertreterliste sieht man auch keine ausländisch anmutenen Namen ...

Was auch - retrospektiv betrachtet - etwas befremdlich war, war, dass es über 2 Jahre dauerte bis alle Kinder pünktlich zum Unterricht kamen. Jedes Jahr gab es einige, die sich die Sommerferien um 2 - 4 Wochen verlängerten, weil sie halt noch bei der Verwandtschaft waren ... - Manche Mädels durften voriges Jahr auch weder beim Schwimmunterricht noch an der Schullandwoche teilnehmen. Die Lehrerin organisiert einmal pro Woche eine gesunde Jause, weil so viele von den Kindern als Jause lediglich Naschzeugs, Krapfen etc oder einfach gar nix mitbekommen. Bei der Nachmittagsbetreuung sind wir die einzigen, die sich den vollen Betreuungsbetrag (inkl Essen macht dies ca € 150/Monat) leisten können. Alle anderen bekommen einen Zuschuss bzw müssen fast gar nix zahlen. Ich habe nix gegen hilfebedürftige Menschen, aber wenn das Umfeld NUR aus solchen besteht, dann frag ich mich schon ...

Ich bin froh, dass ich nicht in Wien zur Schule gegangen bin --> kann mich wirklich glücklich schätzen, dass ich zu meiner Schulzeit immer der einzige Austrotürke in der Klasse war. Sonst hätte ich wahrscheinlich nur gebrochen Deutsch gesprochen.
 
Ich bin froh, dass ich nicht in Wien zur Schule gegangen bin --> kann mich wirklich glücklich schätzen, dass ich zu meiner Schulzeit immer der einzige Austrotürke in der Klasse war. Sonst hätte ich wahrscheinlich nur gebrochen Deutsch gesprochen.
Ich bin auch nicht in Wien zur Schule gegangen. Deswegen habe ich vielleicht auch so einen Schock. Am ersten Schultag ... meine Eltern hättet's sehen müssen. Die waren kreidebleich als sie die Kinder gesehen haben. Ich blieb da eher locker, weil ich da eher optimistisch veranlagt bin. Als ich dann an einem Tag des offenen Lernens die Betreuung mitübernahm habe ich erst gesehen, dass viele Kinder kaum bis gar kein Wort verstanden.
 
Die durchschnittliche Betreuungsquote Österreichs noch nachreichen:

Kind:Betreuungsperson = 13,13:1

Ja, alles andere wird mit ein wenig Arithmetik auch teuer. ABER, es gibt sie! Dann sind sie auch besser, als die Kleinfamilie. Wir haben etwa ein Jahr lang gesucht, ich habe 20 Kigas selbst besucht; fast alles, was ich dabei gesehen habe, ja :kotzen:
ABER, es gibt sie, wie gesagt. Gar nicht mal soviel teurer 8-)

Falls ihr Wiener seid und mehr wissen wollt: PN.

lg
joerg
 
Am ersten Schultag ... meine Eltern hättet's sehen müssen. Die waren kreidebleich als sie die Kinder gesehen haben.

Wie bitte?

Wie sollen denn kinder aussehen?

In vivo kann ich berichten, dass es mit der Integration nicht weit her ist, u.z. mit der österreichischer Kinder bei Migranten. Mein Sohn darf z.B. zu kaum einem Kind spielen kommen; die Schulkameraden kommen zu uns, aber die Eltern dürfen es in den seltensten Fällen wissen.

Wundert dich das bei den von dir erzaehlten umstaenden? Ein gewisser HC moechte das jetzt wohl zum standard machen, anstatt hoechstbelegungen einzufuehren!

Habt ihr euch bei elternversammlungen eigentlich schon mal mit den tuerkischen eltern zusammengesetzt? Ja das geht, ein freund wohnt tuer an tuer mit einer tuerkischen familie.

Ich bin alles andere als angepaßt und mein Kind muss es auch nicht sein, aber wenn's wenigstens ein bisserl durchgemischt wäre ...

Nur so und auf keinen fall anders! :daumen:

Der einzige Unterschied ist beim Schweinefleisch, und auch da essen einige der jungen Türken mit, weils ihnen schmeckt.

Also ehrlich, ich wuerde sowas niemals jemanden anbieten, wenn ich nicht genau bescheid weiss!
 
Na, das war ja quasi 'aufglegt'! Natürlich sind die am Gym nicht alle normal - kann mich ja selbst noch an die Schulzeit erinnern, aber da sind's wenigstens nicht ausschließlich Kinder aus mehr oder weniger problematischen Verhältnissen.

Relativ problematische Kinder sind die eines Anwaltehepaares und die eines Oberarztes, zu meiner Zeit wars der Fabrikantensohn (hat sich später neben seinem Ferrari erschossen), bei unserer jüngeren die Kinder von asozialen. Das geht quer durch die Schichten und Nationalitäten. Es kommt nur darauf an bemühen sich die Eltrern oder ists ihnen wurscht, wenns ihnen wurscht ist machts wenig Unterschied ob die Eltern die Kinder vernachlässigen weil sie schuften oder saufen.


Was mich auch immer wieder wundert, dass z.B. bei den Elternvertretern in der Volksschule nie, absolut nie, Ausländer / Migranten auftauchen bzw sich zur Wahl stellen. Wenn ich alle Halbjahr zu der Elternversammlung gehe, sind da immer nur Österreicher, obwohl bei knapp 250 Schülern, keine 40 Inländer bzw ohne Migrationshintergrund sind. Auf der Elternvertreterliste sieht man auch keine ausländisch anmutenen Namen ...

Das ist bei uns anders, da erscheinen diese Eltern, wählen lassen sie sich allerdings nicht, vermutlich würden sie auch nicht gewählt werden.
Ich lass mich auch nie wählen, weil ich mich nur für Dinge einsetze sie ich für ok halte, aber nicht losrenne weil ein anderer eine Gehirnblähung hat.
Ein Beispiel, Schullandheim, alle hätten mitgedurft (auch die türkischen Mädchen), die Lehrer sortierten allerdings die schlimmsten aus (seltsamerweise alles deutsche:oops:). Eine Mutter eines aussortierten Mädchen reklamierte, schliesslich hätte ihre Tochter einem in die Eier getreten als er an ihren Brüsten fummelte, das müsse soviel Pluspunkte geben, dass sie mit dürfte. Leider war der richtige Sachverhalt der, dass die liebe Tochter den Jungen dazu aufgefordert hat um ihm dann brutal eine mitzugeben. Dafür setz ich mich nicht ein.
Es stellt sich dann immer eine oder einer zur Wahl, meist aus der Gruppe der asozialen und das wars dann.
Habe ich etwas zu klären steh ich selbst dort, da brauche ich keinen Vertreter. Allerdings haben meine Kinder das recht früh selbst in die Hand genommen.

Mag sein dass die Unterschiede daher kommen, dass ich in der Botanik wohne und man den einen oder anderen Türken doch kennt, sei es vom Kebap oder Jufka kauf.:mrgreen:
Meine Kinder müssen dort nur in der Hälfte der Fälle bezahlen, ansonsten bekommen sie es geschenkt. Man sieht sie sind auch sehr dankbar wenn man sie nur normal und höflich Behandelt.



Was auch - retrospektiv betrachtet - etwas befremdlich war, war, dass es über 2 Jahre dauerte bis alle Kinder pünktlich zum Unterricht kamen. Jedes Jahr gab es einige, die sich die Sommerferien um 2 - 4 Wochen verlängerten, weil sie halt noch bei der Verwandtschaft waren ... - Manche Mädels durften voriges Jahr auch weder beim Schwimmunterricht noch an der Schullandwoche teilnehmen. Die Lehrerin organisiert einmal pro Woche eine gesunde Jause, weil so viele von den Kindern als Jause lediglich Naschzeugs, Krapfen etc oder einfach gar nix mitbekommen. Bei der Nachmittagsbetreuung sind wir die einzigen, die sich den vollen Betreuungsbetrag (inkl Essen macht dies ca € 150/Monat) leisten können. Alle anderen bekommen einen Zuschuss bzw müssen fast gar nix zahlen. Ich habe nix gegen hilfebedürftige Menschen, aber wenn das Umfeld NUR aus solchen besteht, dann frag ich mich schon ...

Wie gesagt bei uns siehts etwas anders aus, zum Schukllandheim hätten alle mitgedurft, zum schwimmen kommen eh nur immer 2 Mädchen, meine und jeweils eine andere. Drücken tun sich deutsche wie türkische ec. Es könnte ja der Schminke etwas passieren:roll:
Das mit dem Essen ist eh so eine Sache, jedes Kind nimmt etwas mit und in der Schule wird getauscht. Du unsere gerne etwas süsses essen, nehmen sie etwas gesundes mit, ich bin mir aber sicher das essen andere:roll:.
Wir sind auch eine der wenigen die den vollen Preis fürs Schulessen bezahlen, das ist mir aber auch wurscht, solange es etwas ordentliches zu essen gibt. Ich bin eigentlich sehr froh, dass wir da nichts bezahlt bekommen, denn das würde bedeuten, dass .....:shock:
 
Also ehrlich, ich wuerde sowas niemals jemanden anbieten, wenn ich nicht genau bescheid weiss!

Wo ist das Problem, die bekommen das teilweise zuhause auch:mrgreen:
Es gibt dann halt 2 Essen eines mit Schwein eins ohne, genau wie wenn Omi zum Essen eingeladen ist. Wir sagen den Kindern welches mit Schwein ist und jedes nimmt was es will.

Ein Problem dabei wäre, ich weiss ja überhaupt nicht welches Kind welcher Nationalität und welcher Religion angehört und eine Befragung führe ich deswegen auch nicht durch.
 
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