Sprechen Sie türkisch, Herr Lehrer?

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96 Prozent Schüler mit Migrationshintergrund. Eine Volksschule in Wien zeigt, dass das kein Problem sein muss.

Ohne xenophobe oder -phile Hintergedanken!!!!!
Muss sich unsere Gesellschaft den neuen Umständen der nicht oder nur schlecht Deutsch sprechenden Kinder und Eltern anpassen und fremdsprachliche Lehrer ausbilden?
Oder ist es nicht die "gute Sitte" aller Gesellschaften sich den Gepflogenheiten des "Gastlandes" zu unterwerfen.
Gerade, wenn ich in meinem "neuen Heimatland" mich nicht bemühe die Sprache zu lernen und mich im Rahmen meiner kulturellen Möglichkeiten integriere, stehe ich doch schnell als Außenseiter da?
Wieso ist es gerade bei uns anscheinend so, dass sich die Politik, Gesellschaft und der ganze Staat an die Österreicher mit Migrationshintergrund anpasst und nicht umgekehrt?
Wie komme ich dazu, mein Kind in eine Privatschule schicken zu müssen, weil es in den öffentlichen nicht mehr die deutsche Sprache lernt und als deutscher Muttersprachler als Außenseiter gilt?
Wie kann man 30 und mehr Jahre bei uns leben und kein Wort Deutsch reden oder verstehen?

Wenn das Thema zu pfui ist, oder es schon da ist, schmeißt es in den Kübel oder löscht es!
 
anbei ein bissl Hintergrund

http://www.kurier.at/nachrichten/310758.php

Einen Vorteil hats ja: unsere Kinder lernen so wenigstens recht früh und schnell eine der in Zukunft wichtigsten europäischen Sprachen...kein Nachteil.

Es ist halt ein grundsätzliches Problem. Das "rote" Wien tut ja so, als ob es Ghettobildung und Überfremdung in Teilen Wiens nicht gibt. Daher werden auch keine betreffenden Maßnahmen überlegt.

Da mein Sohn nächstes Jahr in die VS kommt, haben wir auch ewig rumgesucht - GsD arbeitet meine Ex im 19., und dort ist die Situation nicht so schlimm
 
ich muss sagen in sachen integration haben sowohl die immigranten als auch der österreichische staat einiges nachzuholen.

auch wenn man sich damit unbeliebt machen mag oder für einen rechtsextremisten gehalten wird, ich sag verpflichtende deutschkurse müssen her und das schleunigst.

(sogar leute die wissen was ich wähle haben mich für das als rechten beschimpft und ich wähl meistens grün :shock:)

ich bin wirklich der letzte der gegen ausländer ist aber gewisse dinge müssen einfach sein.
 
Es ist ja nicht eine Frage von rechts links mitte sondern vom gemeinsamen miteinander! Und wenn ich mich wo niederlasse muss ich doch die Sprache können! Warum nur gilt man hier bei uns als böse, wenn man das mal öffentlich kundtut?
 
auch wenn man sich damit unbeliebt machen mag oder für einen rechtsextremisten gehalten wird, ich sag verpflichtende deutschkurse müssen her und das schleunigst.

:daumen:
verpflichtendes Kindergartenjahr mit verpflichtenenden Deutsch-Kursen für Nicht-muttersprachige Kinder und Aufnahmeprüfung ( Deutsch ) für alle Schuleinsteiger ( auch in der HS! )

Parallel dazu kann es ja ein Angebot an Schulen geben, die andere Spraxchen als erste Sprache haben, sowie jetzt die IS oder das Lycee, aber das sollen Privatschulen sein.
 
naja a bissl was kanni schon: güllehülle = windel
ötzelbrözel = ich bin mit den fingern ins heisse dönerfett gekommen
und onanieren = würgdigürg :mrgreen:
 
Ohne xenophobe oder -phile Hintergedanken!!!!!
Ja, ja. Die Art der Fragestellung zeigt ja schon, wie unvoreingenommen Du dem Thema gegenüberstehst.
Oder ist es nicht die "gute Sitte" aller Gesellschaften sich den Gepflogenheiten des "Gastlandes" zu unterwerfen.
Das ist eine sinnlose Frage. Feststellungen, wie es sein sollte, tragen nichts dazu bei, dass es so ist. Wenn man schon so fragt, zeigt das, dass es einem nicht um Problemlösung geht, sondern um Schuldzuweisung.
Gerade wenn es um Schulkinder geht, wird man denen nicht die Verantwortung dafür zuweisen können, dass sie in einem Milieu aufwachsen, in dem ihre Deutschkenntnisse nicht gefördert werden. Natürlich wird die Verantwortung, diesen Kindern eine gute Ausbildung zu geben und ihren sozialen Aufstieg zu ermöglichen, bei der Gesellschaft liegen. Es ist im Interesse der Gesellschaft. (Es ist natürlich nicht im Interesse jener, die die Ausländer brauchen, um auf sie herabblicken und ihren Frust an ihnen auslassen zu können.)
 
auch wenn man sich damit unbeliebt machen mag oder für einen rechtsextremisten gehalten wird, ich sag verpflichtende deutschkurse müssen her und das schleunigst.

warum sollte man dich deswegen gleich rechts ansiedeln ???
aber wie das halt so ist mit verpflichtungen - sie sind halt immer eine art zwang - und wer hat das schon gerne ?
schon klar, das sich unsere werten ausländischen gäste, egal woher, mit entsprechenden deutschkenntnissen leichter täten. ob hier aber lernerfolge quasi aufgezwängt werden können, wagen wir zu bezweifeln.
wichtiger wäre es, entsprechende meinungsbildung zu betreiben. die leute sollten solche kurse aus eigener überzeugung annehmen bzw. besuchen !
:winke:
 
Es ist ja nicht eine Frage von rechts links mitte sondern vom gemeinsamen miteinander!

eben.

...und wie soll sich jemand in einer gesellschaft zurechtfinden der das wichtigste kommunikationsmittel überhaupt, nämlich die sprache nicht beherrscht?

wenn ich mich dazu entschliesse, in einem anderen land zu leben soll mich niemand dazu zwingen meine herkunft zu verleugnen - umgekehrt muss ich aber auch akzeptieren, dass in meiner neuen wahlheimat andere gepflogenheiten herrschen; das sagt mir - bevor ich den entschluss fasse woanders zu leben - schon der gesunde hausverstand.

allerdings muss (und darauf nimmt der artikel im Kurier ja bezug) auch darüber nachgedacht werden, wie bestmöglich erreicht werden kann, dass wenigstens die kinder von einwanderern der deutschen sprache einwandfrei mächtig sind - und zwar ohne dass das negative auswirkungen auf den lernerfolg einheimischer kinder hat: es nutzt nix - wir haben dieses problem, und man kanns ned ewig, über generationen hinweg, vor sich herschieben.

...ideen dazu?
 

Hm :?, viele betroffenen Immigranten sprechen auch zu Hause nicht Deutsch und verkehren nur mit Immigranten, die Ihrerseits nicht Deutsch sprechen. Oft ist es gar nicht erwünscht, dass die Frauen Deutsch lernen. Und die Kinder werden, soferne es keinen verpflichetenden Gratiskindergarten gibt, auch kaum mit deutschsprachigen Kindern zusammenkommen, höchstens im Gemeindebau.
Es gibt ja einige Ansätze - eben über Gruppen, die Mütter anzusprechen u.ä. und diverse Initiativen engagierter Leute, aber eine flächendeckende Lösung fällt mir nicht ein.
 
Die Idee mit den verpflichtenden Kursen, der "Aufnahmeprüfung" usw. ist ja recht gut!
Aber... erstens MUSS sie für alle gelten! Es kann nicht sein, dass ein "politisch" interessanter Ausländer (Sportler, Künstler) bevorzugt behandelt wird! Gleiches Recht für alle.
Auch die Stadt Wien sollte durch Siedlungspolitik die Ghettoisierung der Stadt vermeiden... Aber wie? In den Bezirken mit hohem Migrantenanteil sind die Mieten leistbar... und in den restlichen zieht dir Wiener Wohnen die Hosen aus!!!
Es ist ein beschissener Teufelskreis....
 
weniger ausländer - weniger probleme
keine ausländer - keine probleme
 
weniger ausländer - weniger probleme
keine ausländer - keine probleme

:nono: Da es sich nicht ausschließlich um "Ausländer" handelt... sondern um Kinder mit Ö Staatsbürgerschaft mit Migrationshintergrund und deren Eltern (auch tlw. mit Staatsbürgerschaft)... ist diese Aussage irgendwie bäääärgh!
Sorry wenn´s so losgeht dann machts den Thread bitte zu und löscht ihn! Danke!
 
was bin ich froh über die ignorierfunktion. :mauer:

die frage ist was kann man gegen die ghettobildung tun? die mietpreise gesetzlich regeln kanns nicht sein, einen mindestanteil an österreichern pro haus vorzuschreiben haut auch nicht hin.

ich muss ehrlich gestehen das ich keine ahnung hab wie man das in den griff bekommen soll aber es muss etwas passieren.

und bitte, bitte keine diskussion ob ausländer erwünscht sind oder nicht darum gehts hier nicht.
 
Oft ist es gar nicht erwünscht, dass die Frauen Deutsch lernen.

...und genau das ist es was ich nicht verstehen - geschweige denn akzeptieren kann.

weil es gegen jede vernunft und meinem gast- oder neuen heimatland gegenüber mit dem argument der anderen mentalität auch nicht entschuldbar ist.

da reiss ich nur an zurn auf - weil nicht nur bring- sondern auch holschulden vorhanden sind.
 
:nono: Da es sich nicht ausschließlich um "Ausländer" handelt... sondern um Kinder mit Ö Staatsbürgerschaft mit Migrationshintergrund und deren Eltern (auch tlw. mit Staatsbürgerschaft)... ist diese Aussage irgendwie bäääärgh!
Sorry wenn´s so losgeht dann machts den Thread bitte zu und löscht ihn! Danke!
ich bleib dabei, is meine meinung. wären die ausländischen eltern ned da, würden wir uns auch deren kinder ersparen. nix gegen die kinder, aber irgendwo und irgendwann muss mal schluss sein. ma glaubt ja schon, dass ma auf urlaub is, wennst irgendwo auf a amt gehst, alles steht in 5 verschiedenen sprachen und daheim redens alle ihre muttersprache.
 
was bin ich froh über die ignorierfunktion. :mauer:

die frage ist was kann man gegen die ghettobildung tun? die mietpreise gesetzlich regeln kanns nicht sein, einen mindestanteil an österreichern pro haus vorzuschreiben haut auch nicht hin.

ich muss ehrlich gestehen das ich keine ahnung hab wie man das in den griff bekommen soll aber es muss etwas passieren.


Ich wohn selbst in Margareten, einem der Bezirke mit dem höchsten Ausländeranteil in ganz Österreich. Und dort ist das nicht gleichmäßig verteilt, sondern der Großteil lebt in den Bunkern zwischen Gürtel, Einsiedlerplatz, Arbeitergasse, Hundsturm. Dort gibts türkische Geschäfte und Supermärkte und Lokale und jede Menge islamistischer vereine etc.
Viele dieser "Bunker" sind Gemeindebauten. Hier hat also die Stadt Wien sehr wohl eine Möghlichkeit, den Anteil an "Nicht-in-Ö-Geborenen" in gewissen Grenzen zu halten.

Ansonsten fällt mir auch wenig bis nix ein.
 
...und genau das ist es was ich nicht verstehen - geschweige denn akzeptieren kann.

weil es gegen jede vernunft und meinem gast- oder neuen heimatland gegenüber mit dem argument der anderen mentalität auch nicht entschuldbar ist.

da reiss ich nur an zurn auf - weil nicht nur bring- sondern auch holschulden vorhanden sind.


eh..aber scheinbar ist das halt der kulturelle Unterschied - weil wenn die Frau gach besser Deutsch könnert als der Mann, dann nix mehr Patriarchat, und eine sehr gut ausgebildete Tochter werd ich vielleicht schwieriger mit dem Neffen des Freundes in Antolien verheiraten können..ich weiß, das sind Klischees, aber ein Körnderl Wahrheit enthalten sie sicher.

Nur wie kann man die Leut zum Umdenken bringen?
 
* verpflichtende und nachweislich "bestandene" deutschkurse
mmn könnte man so das kommunikationsproblem in den griff kriegen.
wer nicht will oder nicht besteht.. :winke:

* festlegung eines maximalanteils von einwohnern mit migrationshintergrund (gemeinde, bezirk) - wenns voll is is es voll.

somit verhindert sich die ghettobildung
und die zahl "nicht-deutsch-sprechender" kinder in den schulen würde sinken.

frag mich nicht wie hoch dieser anteil sein soll?!?!

* jeder der sich integrieren und anpassen will
(unsere sprache, unsere kultur...) ist mir gern willkommen!
* jeder andere nicht.
 
weniger ausländer - weniger probleme
keine ausländer - keine probleme

:roll:

Ich bin zwar noch nicht so alt um damals schon gelebt zu haben aber aus ziemlich zuverlässigen Kreisen weiss ich, dass damals in den 70ern ganze Kontingente von Ausländern angefordert wurden um bei uns die Drecksarbeit zB am Bau oder in den Textilfabriken zu erledigen. Also primär für jene Arbeiten für die sich Herr und Frau Österreicher zur damaligen Zeit zu Schade waren. Angeblich wäre es ohne Ausländer gar nicht möglich gewesen das damalige Wirtschaftswachstum zu erreichen.

Da war offensichtlich noch nicht von "keine Ausländer - keine Probleme" die Rede. Dass viele dieser Menschen nicht unbedingt gerade die gebildetsten und aufgeschlossensten Vertreter ihrer Nation waren ist natürlich auch kein Geheimnis.

Was haben sich die Menschen damals gedacht? Dass sich alles von selber regelt???
 
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