Sex mit der/dem Ex

Mitglied #502978

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Hi,

was sind so eure Erfahrungen bei diesem Thema: "Sex mit der/dem Ex"

War es gut? Besser oder schlechter wie in der Beziehung? Seid ihr beide Singles gewesen, als ihr wieder miteinander geschlafen habt oder war einer oder beide vergeben?

Ich hatte mal eine schöne Nacht mit einer Ex, welche sich in einer unglücklichen Beziehung befand. Wir haben uns 2 Stunden lang vergnügt, mit allem was dazugehört. Es war fantastisch, da wir beide unsere Wünsche formulieren und ausleben konnten. Wir haben es aber bei dieser einen Nacht belassen, da ich dann bald in einer neuen Beziehung war.
 
Super Sache!
...unter Umständen!:nono:

Wenn der Sex toll ist aber man sich aus anderen Gründen getrennt hat, warum sollte man dann nicht die positiven Aspekte weiter genießen?

Ich hatte eine Exfreundin mit der die Beziehung vielleicht der einzige Fehler war. Hätten wir es von Anfang an bei einer F+ oÄ Konstrukten belassen wär eine Trennung nie nötig gewesen. So haben wir etwa ein Jahr nach der Trennung wieder zu unseren Sextreffen zurückgefunden. Heut, nach dem 2ten Schlussstrich, besteht noch die Freundschaft und wir sehen uns alle paar Wochen mal auf einen Cafe oder gehen Essen.

Wenn man sich also gut versteht, nix negatives zwischen einander ist und der Sex toll war... warum nicht?!
 
Hi,

was sind so eure Erfahrungen bei diesem Thema: "Sex mit der/dem Ex"

War es gut? Besser oder schlechter wie in der Beziehung? Seid ihr beide Singles gewesen, als ihr wieder miteinander geschlafen habt oder war einer oder beide vergeben?

Ich hatte mal eine schöne Nacht mit einer Ex, welche sich in einer unglücklichen Beziehung befand. Wir haben uns 2 Stunden lang vergnügt, mit allem was dazugehört. Es war fantastisch, da wir beide unsere Wünsche formulieren und ausleben konnten. Wir haben es aber bei dieser einen Nacht belassen, da ich dann bald in einer neuen Beziehung war.

Ist mir in jungen Jahren passiert, dass mir das quasi 2x in aufeinanderfolgenden Beziehungen "angetragen" wurde ... beide jeweils Single... etwas frustriert von der Beziehungs-Suche (damals war ich mit dem Allein-Sein auf Kriegsfuß, und die Ex wohl auch), und hab da definitiv nicht mit dem Hirn gedacht und "why not" gesagt.

Der Sex war weder besser noch schlechter, weil ich eigentlich stets IN der Beziehung "unsere Wünsche formulieren und ausleben konnte" und nicht erst plötzlich erstmalig hinterher. Das klingt seltsam.

Wenn nur einer von uns vergeben gewesen wäre, hätte der jeweils andere entweder kein Angebot gemacht oder wäre nicht auf das Angebot eingegangen. Ich hatte ehrlich gesagt nie eine Beziehung, wo DAS nicht als Grundregel von Anstand vorhanden gewesen wäre.

Bei der einen Ex wurden dann nochmal knapp 3 Jahre "Verlängerung" draus, hat uns also eigentlich nur noch mehr Zeit gekostet... was lehrreich war, dachte ich.
Bei der 2. Ex, ging es ebenfalls nochmals nach paar Wochen "Herumtollerei" in Richtung Neustart, was von beiden auch so gewollt war, aber ebenfalls ein Fehler, diesmal "nur" paar Monate "lockerer Sex" und dann zuviel wollen und endgültig an den alten Problemen zerkrachen.

Ich denke danach hat die Lektion bei mir "endlich gesessen".

wir haben es aber bei dieser einen Nacht belassen, da ich dann bald in einer neuen Beziehung war.

DEN Satz versteh ich nicht ganz, ..."ihr" habt es gelassen, weil DU schon was anderes in Aussicht hattest? Hätte sie (die Ex) gern weiter Sex gehabt, wenn Du nicht dummerweise schon ne Neue in Aussicht gehabt hast? Gabs die schon im Hinterkopf während Du mit der Ex Sex hattest, oder kam die Neue nur "dummerweise rasch danach ins Leben"?

Naja, egal...

An sich denke ich muss man eh machen, was das Herz einem sagt.
Manchmal ist es einfach nur ein Sterben auf Raten, oder ein letztes Mal vor dem Loslassen (können)...
...wobei "einmalig" Sex mit einer Ex hatte ich nie, WENN schon.. dann solang es Spass macht... war jedenfalls die Absprache damals.

Das war allerdings eher eine "Phase hormoneller Verwirrtheit", der Jugend geschuldet ;)
Aber man(n) ist ja lernfähig.
 
Hi,

was sind so eure Erfahrungen bei diesem Thema: "Sex mit der/dem Ex"

War es gut? Besser oder schlechter wie in der Beziehung? Seid ihr beide Singles gewesen, als ihr wieder miteinander geschlafen habt oder war einer oder beide vergeben?

Ich hatte mal eine schöne Nacht mit einer Ex, welche sich in einer unglücklichen Beziehung befand. Wir haben uns 2 Stunden lang vergnügt, mit allem was dazugehört. Es war fantastisch, da wir beide unsere Wünsche formulieren und ausleben konnten. Wir haben es aber bei dieser einen Nacht belassen, da ich dann bald in einer neuen Beziehung war.


Nur Eintöpfe schmecken aufgewärmt...besser!

Was man sich in der Beziehung nicht zu geben hatte... braucht man sich auch danach nicht zu geben! Das Zwischenmenschliche ist gescheitert... darum ist die Beziehung auch zu Ende! Thema erledigt...
 
Einmal, in jungen Jahren, hats ein Revival gegeben. Wenige Wochen später hat das ganze Fiasko von einem Tag auf den anderen ein Ende gefunden, weil wir beide doch die gleichen geblieben sind.

Hat doch einen Grund, warum er der "Ex" ist.
 
Ist mir in jungen Jahren passiert, dass mir das quasi 2x in aufeinanderfolgenden Beziehungen "angetragen" wurde ... beide jeweils Single... etwas frustriert von der Beziehungs-Suche (damals war ich mit dem Allein-Sein auf Kriegsfuß, und die Ex wohl auch), und hab da definitiv nicht mit dem Hirn gedacht und "why not" gesagt.

Der Sex war weder besser noch schlechter, weil ich eigentlich stets IN der Beziehung "unsere Wünsche formulieren und ausleben konnte" und nicht erst plötzlich erstmalig hinterher. Das klingt seltsam.

Wenn nur einer von uns vergeben gewesen wäre, hätte der jeweils andere entweder kein Angebot gemacht oder wäre nicht auf das Angebot eingegangen. Ich hatte ehrlich gesagt nie eine Beziehung, wo DAS nicht als Grundregel von Anstand vorhanden gewesen wäre.

Bei der einen Ex wurden dann nochmal knapp 3 Jahre "Verlängerung" draus, hat uns also eigentlich nur noch mehr Zeit gekostet... was lehrreich war, dachte ich.
Bei der 2. Ex, ging es ebenfalls nochmals nach paar Wochen "Herumtollerei" in Richtung Neustart, was von beiden auch so gewollt war, aber ebenfalls ein Fehler, diesmal "nur" paar Monate "lockerer Sex" und dann zuviel wollen und endgültig an den alten Problemen zerkrachen.

Ich denke danach hat die Lektion bei mir "endlich gesessen".



DEN Satz versteh ich nicht ganz, ..."ihr" habt es gelassen, weil DU schon was anderes in Aussicht hattest? Hätte sie (die Ex) gern weiter Sex gehabt, wenn Du nicht dummerweise schon ne Neue in Aussicht gehabt hast? Gabs die schon im Hinterkopf während Du mit der Ex Sex hattest, oder kam die Neue nur "dummerweise rasch danach ins Leben"?

Naja, egal...

An sich denke ich muss man eh machen, was das Herz einem sagt.
Manchmal ist es einfach nur ein Sterben auf Raten, oder ein letztes Mal vor dem Loslassen (können)...
...wobei "einmalig" Sex mit einer Ex hatte ich nie, WENN schon.. dann solang es Spass macht... war jedenfalls die Absprache damals.

Das war allerdings eher eine "Phase hormoneller Verwirrtheit", der Jugend geschuldet ;)
Aber man(n) ist ja lernfähig.


Nein hatte nichts in Aussicht, aber das Wochenende danach habe ich beim fortgehen eine kennengelernt, wo es gleich gefunkt hat :)
 
Wenn ich gehe, dann konsequent.

Ja, das seltsame ist nur, dass in den beiden Fällen damals auch absolute Konsequenz vorhanden war, und die Trennung "im Guten".
War waren uns aber weder bös, noch wollten wir uns nie wieder sehen, es war alles ausgesprochen, und wünschten uns das beste für die Zukunft und haben uns rasch einen tollen neuen Partner "vergönnt", völlig eifersuchtsfrei... wir waren eher traurig dass es nicht geklappt hat, und haben das eher als "Überbrückung" gesehen, und anstelle mit "irgendwem in die Kiste zu hüpfen" erschien das damals echt als "vernünftig", dass man "das was eh gut funktioniert hat" weiter zu betreiben, und sich sonst aus dem Weg zu gehen...oder zumindest nicht auf die Nerven.

Diese "Trennungen im Guten" sind aber gar nicht soooo nebenwirkungsfrei.
Ich bereue zwar nichts, aber wiederholen möchte ich das auch nicht mehr.
 
Ich denk, @Mitglied #530376, daß da auch irgendwo der Grund liegt. "Beziehung" nenne ich etwas erst, wenn meine Gefühle schon tief und nah sind. Und wenn ich das beende, ist für gewöhnlich schon lange vorher der gemeinsame Sex eingeschlafen, mein Begehren ist das, was sich als erstes verabschiedet. Da ist nix mehr wiederzubeleben. Das Gefühl der Zuneigung kann später wieder zurückkommen, auf anderem Level, aber das Begehren nicht, zumindest für mich nicht.

Anders bei Liebeleien, da kann's gut passieren, daß sich das wieder mal entflammt. Aber das ist ein anderer emotionaler Level.
 
Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass ich eine Exfreundin treffe und mich auch darüber freue. Aber die Stimmng ist bei mir nie wieder auf ein so hohes Niveau gestiegen, dass ich mich nach Sex mit ihr gesehnt hätte.
 
mein Begehren ist das, was sich als erstes verabschiedet. Da ist nix mehr wiederzubeleben

Das ist dann eine bewußte Entscheidung denke ich mal.

Liebe kann ich persönlich sowieso nicht steuern, und "Begehren"... naja, wenn mir eine Frau gefällt, gefällt sie mir auch nach 1000 Trennungen, also rein vom "Appeal" her.
Mit Verstand kann ich das natürlich wegblenden und mir sagen "das bringt nix, pfui!" ;)

Zuneigung oder gar erneut entflammte Liebe natürlich dito, alles per Verstand in den Griff zu kriegen... aber letztlich... wenn Zuneigung wieder da ist, ist das genauso wie "Sympathie für jemand Unbekannten, mit dem ich aus dem Bauch heraus gern ins Bett würde wollen"... warum sollte ich das also bei der Ex "nicht wiederbeleben können" oder wollen.

Ich denk, die Begierde belebt sich in der Sekunde, wo man sich wieder "zugeneigt ist"... und man kann sich die Begierde dann "gestatten" oder "es sich verbieten".
Ich glaub dass das eher ein "Zulassen-Ding" ist, kein "Wiederbeleben".

Ist aber nur meine Sicht... ich funktioniere da sicher anders... :unsicher:
Ich glaub ich hab auch diese Trennung in Beziehung / Liebelei nicht...bzgl. "Begierde" ... was gefällt kann Begierde auslösen (obwohl ich ja kein Freund dieser "Gier" bin...das Zen-Geömmle spar ich mir jetzt... *g*)
 
Och...wenn der Sex miteinander intergalaktisch geil war...
...man sich aus anderen Gründen trennte...

...aber beide sich nach diesem Sex sehnen...

...kann das schon mal vorkommen. :lalala:
 
Nein, ich glaube du verstehst nicht, was ich ausdrücken will, @Mitglied #530376. Jeder hat doch ganz eigene "Rezeptoren", die dafür verantwortlich sind, daß man jemanden begehrt oder nicht. Bei mir ist's emotional besetzt, selbst bei ganz unverbindlichen Liebeleien, was genau das ist konnte ich noch nie so richtig ergründen. Ich "entscheide" da überhaupt nichts, ich habe nur über die Jahre festgestellt: wenn das Begehren mal erloschen ist, ist es nie wieder zurück gekommen. Und das passiert lange, bevor die Liebe weggeht. Die Liebe selbst erlischt nicht unbedingt, wenn ich nicht mehr begehre.

Klingt wahrscheinlich komplizierter, als es ist, aber im Grund genommen kenne ich mich sehr gut. Bei manchen ist das so, andere - so wie du vielleicht auch - sprechen evtl. auf andere Auslöser oder Sinnesreize an.
 
Bei manchen ist das so, andere - so wie du vielleicht auch - sprechen evtl. auf andere Auslöser oder Sinnesreize an.

Das mag sicher sein, ich denke trotzdem, dass grad die "Sinnesreize" (wenns eher darüber läuft bei einigen / oder mir) direkt wirken und deshalb sicher schneller "wieder was entflammt", aber Du sagst es ja selbst sprachlich:

emotional besetzt

Und darauf wollte ich raus.
Ich denke dass unbewußt das Begehren "besetzt" wird durch eine Emotion, die das "Wiederbeleben" nicht zuläßt.

Dass es dann so erlebt wird, dass "das nie passiert", glaube ich Dir.
Ich denke dennoch dass das Wiederbeleben emotional BLOCKIERT wird, denn es gibt keinen "Grund", etwas nicht aufflammen zu lassen, es sei denn man verbindet damit "ned scho wieder der Schmerz oder der Ärger" oder was auch immer.

Vermutlich reden wir da bissl aneinander vorbei, ich denke ich versteh Dich und glaub Dir gern, dass Du sehr "aufgeräumt" bist und Dich besser kennst als ich ...no na... aber ich vermute allgemein "bei sowas" eine Selbstschutz-Blockade mit Verdrängung, und das unbewußt, sodass das so erlebt wird, wie es erlebt wird.

Is aber weder was gutes noch schlechtes... einfach nur mein analytisches Hirn, das grad wieder Überstunden macht ;)
Verzeih mir :bussal:
 
Etwas blockieren, das man gar nicht erst anstrebt? :D

Kein Grund, sich zu entschuldigen, fast jeder versucht doch mehr oder weniger, die eigene Haltung sinnvoll zu erfassen. Tu ich an dieser Stelle nicht, einfach weil's mich nie belastet hat. Wäre vermutlich anders, wenn ich gewollt, aber nicht gekonnt hätte oder so. :)
 
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