Ist es kühn zu denken, dass es zwischen einer (Kunden-)Rezension und einem Verkaufsgespräch einen kleinen Unterschied gibt..? Aber gut, wer aus einer Rezension ("ja, die Waschmaschiene wäscht wie sie sollte und die Lieferung war gut (oder schlecht)") und einem Verkaufsgespräch zieht...soll weiterhin dabei bleiben

Wie auch immer, A Rezensionen die weniger als 3 Sterne haben, kannst du ohnehin zu 90% vergessen, weil die sich beziehen auf: Verpackung, Geschwindigkeit der Lieferung, nicht nachvollziehbares Nerdanalysiererei, Wolkenberichtsstandkaffeesatzleserei, persönliche Rachefeldzüge und allerlei anderem wirren Zeug...
Ganz ehrlich ........ würdest du dir eine teure Digitalkamera auf Grund der Beratung durch einen Verkäufer zulegen? Weder bei Saturn noch bei MM würde man dir
DIESE Kamera empfehlen. Warum? Sie haben sie nicht im Programm.

Und natürlich gibt es unsachliche Rezensionen, man muss vor allem die ganz schlechten schon genau lesen. Bei diesem Gerät kannst du die beiden schlechten Rezensionen gleich in den Kübel werfen. Der eine beklagt irgendwelche Softwareprobleme mit seinem MAC (mir wurscht, ich habe keinen und am PC läuft die Software). Der andere schreibt, die Kamera hätte bei ihm glatt fünf Sterne bekommen, aber vor einer Woche wäre der elektronische Sucher ausgefallen. Der Rezensent sollte erst den Ausgang des Gewährleistungsfalles abwarten und danach abwerten, oder?
Ich habe übrigens meine Kamera nicht bei AMAZON, sondern bei einem
Fotohändler in Mödling gekauft. Also regional .... wobei sich das nur auf den Händler bezieht. Digitalkameras
made in Europe? Fehlanzeige.
Und wenn bei Rezensionen mit weniger als 3 Sternen 99 Kunden das gleiche Problem ansprechen? Wiederum Fujifilm ....... da gab es vor etlichen Jahren ein zunächst hochgelobtes Modell, das unter bestimmten Lichtverhältnissen Bilder geliefert hat, die mit weißen Flecken "verziert" waren. Wenn sehr viele Kunden von diesem Phänomen berichten, sind das für dich Nerds? Dass ich unsachliche und nicht direkt auf das Produkt bezogene Rezensionen ausblende, das ist wohl klar.
Und was du wegen dem Drucker ansprichst, ist auch der normal gesetzliche Umgang der Garantie (oder Gewährleistung? bring das immer durcheinander

), dass nicht sofort ausgetauscht wird (werden kann), weil eigentlich der Hersteller die Möglichkeit gegeben wird den Schaden zu beheben. Manchmal geht aber ein direkt tausch wie bei dir anscheinend; und das Geld zurück beim dritten Mal.
Gewährleistung ist die gesetzlich geregelte Pflicht des Verkäufers, innerhalb einer Frist von 2 Jahren für die Behebung eines Fehlers zu sorgen, von dem man annehmen kann, dass er bereits bei Auslieferung bestanden hat. Innerhalb der ersten 6 Monate gibt es die Beweislastumkehr, d. h., der Verkäufer muss dem Kunden beweisen, dass der Fehler nicht von Anfang an bestanden hat, sondern durch zB Fehlbedienung vom Kunden verursacht worden ist. Garantie darf diese gesetzlich definierten Mindestrechte des Kunden nicht einschränken und bedeutet daher zumeist eine Erweiterung des Kundenanspruches. Bei besagtem Drucker - ich konnte ihn ja in der MM - Filiale nicht ausprobieren - bin ich am Nachmittag des selben Tages schon wieder beim Händler gewesen und habe reklamiert. Am nächsten Tag war ich 2 mal dort und habe danach mein Geld zurück bekommen. Hat mich auch gewundert, dass das so klaglos gegangen ist. Liegt möglicherweise daran, dass EPSON - Drucker bei einem Defekt an den Piezo - Düsen praktisch irreparabel sind. Ich hatte vor vielen Jahren einen EPSON - Tintenstrahler. Der Düsensatz kostet fast genau so viel wie der Drucker, dazu noch die Arbeitszeit.