PV-SPEICHER-INSELLÖSUNG

Mitglied #690122

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Zwar gab es schon einen vergleichbaren Fred, der allerdings vermutlich wieder einmal wegen Streitereien und politischem Müll gesperrt werden musste.

Eingangs daher meine Bitte, davon Abstand zu nehmen und sich an die Spielregeln des EF zu halten.

DAFÜR VIELEN DANK IM VORAUS!!!

Ich habe 2019 eine 8 kwp Anlage (Verto) installiert, die den Bedarf des Haushalts mit Wärmepumpe in den Sonnenmonaten gut unterstützt hat, bzw. den Verbrauch gänzlich gedeckt hat.
Im Rahmen der Förderung 2024 habe ich die Anlage auf 22 kWp (Gen24) aufgestockt und mit einem 22kW Eisenkernspeicher (BYD) ergänzt.

Im abgelaufenen Winter musste ich um 500 kWh mehr zukaufen als in den "normalen"; also 1800 kwh. In der letzten Sonnenperiode produzierte die Anlage 8000 kwh Überschuss.

Aktuell treibt mich um, den Speicher massiv auszubauen (immer noch extrem teuer) oder noch viel besser den Überschuss zu "transformieren".

Kennt jemand effiziente Systeme die dies ermöglichen?

Meine Suche nach zb.: H2 flüssig Anlagen für private "Kleinanlagen" hat zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis geführt, da diese zZt. noch Investitionen nach sich ziehen, die in keinem Verhältnis stehen.

Vielen Dank für Eure Tipps

@Mitglied #141969
@Mitglied #535528
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö mit solchen Anlegen kenne ich mich nicht aus. Ich hab ein bisschen PV am Dach, aber bei mir reicht das gerade das ich an sonnigen Tagen ein bisschen billiger Wäsche waschen kann. Von den Größenordnungen bin ich weit entfernt und überlege im Gegenteil dazu gerade in Akku und Wallbox zu investieren und von der Größenordnung "Lächerlich" auf "bringt ein bissi was" upzugraden.

Aber allgemein habe ich gelesen dass mittlerweile Energiegemeinschaften häufiger werden. Dazu wäre ein gutes Vernehmen mit deinem Nachbarn/deinen Nachbarn hilfreich. Einfach eine massive PV Anlage mit mehreren Häusern (mit wenig oder ohne PV) zusammenschließen und den Strom in dieser Energiegemeinschaft verbrauchen. Müsste ich mal einen Kollegen fragen der das angeblich macht. Der hat ordentlich PV und scheinbar rennt sein Strom und der von seinem Nachbarn komplett über ihn, und er treibt dann beim Nachbarn den entsprechenden Anteil der Rechnung ein.

Ist in meinen Augen keine blöde Art mit so einem Überschuss umzugehen!
 
Wie fast überall steht und fällt ein Projekt mit den handelnden Personen. Ja, es gibt auch in meiner abgelegenen Region eine Energiegemeinschaft mit rd. 150 Teilnehmer die aber so extrem kompliziert aufgebaut ist, dass es ohne Verwaltung/Buchhaltung/Steuerberater und rechtsfreundliche Vertretung nicht bewältigbar ist. Sprich, ein allfälliger monetärer Vorteil wird von sich selbst aufgefressen....
 
Zwar gab es schon einen vergleichbaren Fred, der allerdings vermutlich wieder einmal wegen Streitereien und politischem Müll gesperrt werden musste.

Eingangs daher meine Bitte, davon Abstand zu nehmen und sich an die Spielregeln des EF zu halten.

DAFÜR VIELEN DANK IM VORAUS!!!

Ich habe 2019 eine 8 kwp Anlage (Verto) installiert, die den Bedarf des Haushalts mit Wärmepumpe in den Sonnenmonaten gut unterstützt hat, bzw. den Verbrauch gänzlich gedeckt hat.
Im Rahmen der Förderung 2024 habe ich die Anlage auf 22 kWp (Gen24) aufgestockt und mit einem 22kW Eisenkernspeicher (BYD) ergänzt.

Im abgelaufenen Winter musste ich um 500 kWh mehr zukaufen als in den "normalen"; also 1800 kwh. In der letzten Sonnenperiode produzierte die Anlage 8000 kwh Überschuss.

Aktuell treibt mich um, den Speicher massiv auszubauen (immer noch extrem teuer) oder noch viel besser den Überschuss zu "transformieren".

Kennt jemand effiziente Systeme die dies ermöglichen?

Meine Suche nach zb.: H2 flüssig Anlagen für private "Kleinanlagen" hat zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis geführt, da diese zZt. noch Investitionen nach sich ziehen, die in keinem Verhältnis stehen.

Vielen Dank für Eure Tipps

@Mitglied #141969
@Mitglied #535528
Hast du Platz für eine fette Zisterne im Garten? Die Lösung mit Eis und Wärmepumpe wirst du kennen nehme ich an?
ISt halt noch recht teuer aber mMn eine vernünftige und logische Lösung.
 
Danke für den Input....
Bitte was ist eine "fette" Zisterne?
Nein, ich hab absolut keine Ahnung wovon du sprichst :hmm:
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Ahhh ok,...mit dem Begriff "Eisspeicher" konnte ich nix anfangen. Das System an sich ist mir natürlich bekannt.
Wie im Beitrag erwähnt, rechnet sich die Investition erst im gewerblichen bzw. industriellen Bereich. Das ist genau mein Problem: im Sommer ist meine Anlage viiiiel zu groß und und im Winter um ~1500kwh zu klein.
Ich schätze, dass ein Eisspeicher wohl mindestens 100k an Coins braucht... bei EK von 20 ct/kWh doch a ganza Haufn :X3:
 
Aktuell treibt mich um, den Speicher massiv auszubauen (immer noch extrem teuer) oder noch viel besser den Überschuss zu "transformieren".

Kennt jemand effiziente Systeme die dies ermöglichen?

Meine Suche nach zb.: H2 flüssig Anlagen für private "Kleinanlagen" hat zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis geführt, da diese zZt. noch Investitionen nach sich ziehen, die in keinem Verhältnis stehen.
Zu dem Thema Jahreszeitenspeicher habe ich schon vor gut 12 Jahren angefangen zu recherchieren und ich muss leider enttäuschen.
Mir ist kein marktfertiges System bekannt, das in der Größenordnung von Wohnung bis Mehrfamilienhaus existiert und wirtschaftlich ist. Leider sind auch zwei vielversprechende Startups/Unternehmen in dem Bereich in den letzten paar Jahren Konkurs gegangen.

Zu den vielversprechendsten Technologien gehören meiner Meinung nach immer noch folgende Technologien:
  • Thermische Speicher auf Basis von Phasenübergängen bzw. Schmelzenthalpie wie der von @Mitglied #549822 erwähnte Eisspeicher ... es gibt aber auch andere Systeme
  • RedoxFlow Batterien (verschiedene Elektrolyte) ... der große Vorteil: Leisung und Speicherkapazität sind im Grunde unabhängig voneinander skalierbar
  • Wasserstoffspeicher, allerdings druckbasiert oder chemische Speicher (z.B. Eisenspeicher)
Alle Technologien sind in unterschiedlichen Prototypenstadien bei verschiedenen Unis o.Ä. z.B. ETH Zürich, oder sie haben Nieschenanwendungen in Militär und ähnlichen Bereichen.

Bin selber Bastler und probiere das ein oder andere auch selber aus.
 
Wenn es um Energieautarkie geht, ist halt die Frage wie wichtig einem die Wirtschaftlichkeit ist. Ich hatte zum Glück einfach keine andere Option, ein Gegenrechnen mit kaufbarem Strom sinnlos wegen fehlendem Anschluss.
Aber ich wollte es auch genau so...eine Wärmepumpe mag supereffizient sein, bis ich sie als Heizung nutze, werden allerdings noch einige Jahre in's Land ziehen. Warmwasser mit Stom geht sich aus, Zentralheizung wird noch länger dauern. Da setze ich nach wie vor auf Holz bis bessere Alternativen verfügbar sind.
bei EK von 20 ct/kWh doch a ganza Haufn :X3:
Ich denke es ist ein Fehler, davon auszugehen das der Einkaufspreis in den nächsten 20 Jahren da sein wird wo er heute ist.
Umso mehr Menschen unsteigen und wirklich autark werden, desto teurer wird für den Netzbezieher die Erhaltung der Infrastruktur. Zusätzlich zur Steigerung der Lohn und Materialkosten.
Und, das mMn Wichtigste, eine Energiewende geht sich nur dann aus, wenn jeder auch Energie spart. Das ist das allergrößte Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es um Energieautarkie geht, ist halt die Frage wie wichtig einem die Wirtschaftlichkeit ist. Ich hatte zum Glück einfach keine andere Option, ein Gegenrechnen mit kaufbarem Strom sinnlos wegen fehlendem Anschluss.
Aber ich wollte es auch genau so...eine Wärmepumpe mag supereffizient sein, bis ich sie als Heizung nutze, werden allerdings noch einige Jahre in's Land ziehen. Warmwasser mit Stom geht sich aus, Zentralheizung wird noch länger dauern. Da setze ich nach wie vor auf Holz bis bessere Alternativen verfügbar sind.

Absolut richtig :up:

Ich bin einfach happy darüber wie viel sich preislich in den letzten Jahren getan hat. Mein Technikerherz brennt trotzdem für gewisse Technologien :cool:
 
Generell ist leider festzustellen, dass Energie immer einen politischen Preis, bzw. zumindest eine maßgebliche Komponente hat.
Wie schon von euch erwähnt, will ja niemand, dass "kleine" Bezieher unabhängig/energieautark werden. Vice Versa man auch Startups auf der ausgestreckten Hand verhungern lässt. Persönlich halte ich es für keinen Zufall, dass Crowedfunding in diesem Sektor auch keinen adäquaten Zulauf findet.
 
Generell ist leider festzustellen, dass Energie immer einen politischen Preis, bzw. zumindest eine maßgebliche Komponente hat.
Wie schon von euch erwähnt, will ja niemand, dass "kleine" Bezieher unabhängig/energieautark werden. Vice Versa man auch Startups auf der ausgestreckten Hand verhungern lässt. Persönlich halte ich es für keinen Zufall, dass Crowedfunding in diesem Sektor auch keinen adäquaten Zulauf findet.
Natürlich ist das richtig. Immerhin ist Energie eine der wichtigsten primären Ressourcen und Preistreiber für eigentlich alle Wertschöpfungsketten.

Im Falle der gescheiterten Startups in diesem Bereich ist die Ursache, meiner Meinung nach, eher dass es einfach generell schwierig ist von null weg eine Industrieanlage für Endkunden, von der Entwicklung bis zum Endprodukt, mit allen Auflagen, Herstellergarantie, usw. auf den Markt zu bringen. So etwas ist unglaublich Kapitalintensiv und von vielen Faktoren abhängig.
Es ist halt einfacher eine App auf den Markt zu bringen. 😅

Ich denke aber, dass sich in dem Bereich in den kommenden 10 Jahren einiges tun wird. zwinker ;)
 
Natürlich ist das richtig. Immerhin ist Energie eine der wichtigsten primären Ressourcen und Preistreiber für eigentlich alle Wertschöpfungsketten.

Im Falle der gescheiterten Startups in diesem Bereich ist die Ursache, meiner Meinung nach, eher dass es einfach generell schwierig ist von null weg eine Industrieanlage für Endkunden, von der Entwicklung bis zum Endprodukt, mit allen Auflagen, Herstellergarantie, usw. auf den Markt zu bringen. So etwas ist unglaublich Kapitalintensiv und von vielen Faktoren abhängig.
Es ist halt einfacher eine App auf den Markt zu bringen. 😅

Ich denke aber, dass sich in dem Bereich in den kommenden 10 Jahren einiges tun wird. zwinker ;)
Dein Wort in Gottes Gehörgang....
oder sollten wir einer anderen Gruppe ins Ohr plärren.... :mrgreen:
 
will ja niemand, dass "kleine" Bezieher unabhängig/energieautark werden
Man kann es aber auch nicht verhindern.
man auch Startups auf der ausgestreckten Hand verhungern lässt
Warum sollten große Investoren anders rechnen als Du?
Dein Wort in Gottes Gehörgang....
oder sollten wir einer anderen Gruppe ins Ohr plärren.... :mrgreen:
All diese Unternehmen und auch Investoren müssen nun mal wirtschtftlich denken. Genauso wie Du es auch tust. Mit ein Grund warum so wenig weitergeht, wer mit genügend Idealismus hat schon Milliarden um sie zum Fenster rauszuhauen. Man kann sie als Konsunent dazu zwingen, indem man selbst trotzdem investiert und weniger abkauft, oder halt nicht. Wenn da von unten nicht genügend Druck kommt, wird sich nur wenig ändern. Alle groß angelegten Lösungen wierden weiterhin auf Zentralismus setzen und man ist vom Gewinndenken anderer abhängig.
 
Man kann es aber auch nicht verhindern.

Warum sollten große Investoren anders rechnen als Du?

All diese Unternehmen und auch Investoren müssen nun mal wirtschtftlich denken. Genauso wie Du es auch tust. Mit ein Grund warum so wenig weitergeht, wer mit genügend Idealismus hat schon Milliarden um sie zum Fenster rauszuhauen. Man kann sie als Konsunent dazu zwingen, indem man selbst trotzdem investiert und weniger abkauft, oder halt nicht. Wenn da von unten nicht genügend Druck kommt, wird sich nur wenig ändern. Alle groß angelegten Lösungen wierden weiterhin auf Zentralismus setzen und man ist vom Gewinndenken anderer abhängig.
Tja, das Schicksal der Geburt... :daumen:
Ich hätte mich ja als Milliadärssohn beworben, bekam aber leider nur Absagen, als ich damals noch in Abrahams Wurschtkessel gerudert bin...:mrgreen:
 
Tja, das Schicksal der Geburt... :daumen:
Ich hätte mich ja als Milliadärssohn beworben, bekam aber leider nur Absagen, als ich damals noch in Abrahams Wurschtkessel gerudert bin...:mrgreen:
Ja, erging mir ebenso...und die, die als Milliardärsslhne gebofen wurden, schauen das sie ihr Geld zum eingenen Vorteil anlegen.
Deshalb haben wir uns dazu entschlossen Dinge wegzulassen, anstatt Bedürfnisse zu versorgen die wir nicht mehr haben müssen. In meinem Umfeld sähe ich da allerdings massiv viele Möglichkeiten, es sind nur die wenigsten dazu bereit es mal mit weniger Krempel zu versuchen.
Irgendwer muss ja einsparen damit für die Superreichen Ressourcen übrigbleiben.
:undweg:
 
Ja, erging mir ebenso...und die, die als Milliardärsslhne gebofen wurden, schauen das sie ihr Geld zum eingenen Vorteil anlegen.
Deshalb haben wir uns dazu entschlossen Dinge wegzulassen, anstatt Bedürfnisse zu versorgen die wir nicht mehr haben müssen. In meinem Umfeld sähe ich da allerdings massiv viele Möglichkeiten, es sind nur die wenigsten dazu bereit es mal mit weniger Krempel zu versuchen.
Irgendwer muss ja einsparen damit für die Superreichen Ressourcen übrigbleiben.
:undweg:
Bedauerlicherweise muss ich dir voll inhaltlich recht geben. Ich selbst lebe auch mit einem eher kleinen Fußabdruck, aber in eine nasse, kalte Höhle möchte ich doch nicht übersiedln, obwohl auf meinem Grundstück sogar eine frei wäre... :mrgreen:
 
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