PV-SPEICHER-INSELLÖSUNG

Persönlich halte ich es für keinen Zufall, dass Crowedfunding in diesem Sektor auch keinen adäquaten Zulauf findet.
Halte ich persönlich für ganz logisch.
Da schöpfst du in einem Pool von Menschen die
-10.000 bis 20.000 Minimum auf der hohen Kante hätten um in ein Speichersystem zu investieren
-Energieautark Leben wollen
-Grund, Haus und Voraussetzungen haben

...da wird Crowdfunding schwierig. Wer so viel Geld über hat, der hat meistens auch kein Problem einfach die Stromrechnung zu bezahlen. Und die einzelnen Projekte Kosten halt schon für jeden Prototypen mehr als die nächste coole, praktische 3D gedruckte iPhone Hülle mit genialen Features.
 
Halte ich persönlich für ganz logisch.
Da schöpfst du in einem Pool von Menschen die
-10.000 bis 20.000 Minimum auf der hohen Kante hätten um in ein Speichersystem zu investieren
-Energieautark Leben wollen
-Grund, Haus und Voraussetzungen haben

...da wird Crowdfunding schwierig. Wer so viel Geld über hat, der hat meistens auch kein Problem einfach die Stromrechnung zu bezahlen. Und die einzelnen Projekte Kosten halt schon für jeden Prototypen mehr als die nächste coole, praktische 3D gedruckte iPhone Hülle mit genialen Features.
Das sehe ich etwas differenziert. Leute die viiiel Geld haben, investieren kaum mehr in ökologische Forschung und Entwicklung.
Man sieht das ganz gut auf manchen Börsekursblättern. Alle Aktien die sich z.B. mit H2 oder Speichern aus erneuerbaren Energien Quellen beschäftigen, sind in den letzten Jahren massiv gefallen, während Öl Aktien, speziell in den letzten Wochen, in die Höhe geschossen sind.
Oft ist es einfach nur die innere Einstellung, ja vielleicht einfach nur ein Gefühl.
Ich selbst bin klein Anleger und habe mit o.a. Aktien deutlich verloren, weil ich es für ausgeschlossen hielt, dass es heutzutage noch alte weiße Männer mit einfachen Worten wie "Drill Baby, drill" schaffen, den Lemmingen die ökologische Rolle Rückwärts beizubringen.
 
Das sehe ich etwas differenziert. Leute die viiiel Geld haben, investieren kaum mehr in ökologische Forschung und Entwicklung.
Man sieht das ganz gut auf manchen Börsekursblättern. Alle Aktien die sich z.B. mit H2 oder Speichern aus erneuerbaren Energien Quellen beschäftigen, sind in den letzten Jahren massiv gefallen, während Öl Aktien, speziell in den letzten Wochen, in die Höhe geschossen sind.
Oft ist es einfach nur die innere Einstellung, ja vielleicht einfach nur ein Gefühl.
Ich selbst bin klein Anleger und habe mit o.a. Aktien deutlich verloren, weil ich es für ausgeschlossen hielt, dass es heutzutage noch alte weiße Männer mit einfachen Worten wie "Drill Baby, drill" schaffen, den Lemmingen die ökologische Rolle Rückwärts beizubringen.
Die "Leute" die in großem Maßstab in sowas investieren und den Markt bewegen können sind hauptsächlich Institutionen, Hedgefonds, große Vermögensverwalter, ... und die investieren typischerweise nach Trends und am besten wenn es bestimmte Sicherheiten durch die öffentliche Hand gibt. H2 ist gerade einfach nicht mehr sexy sondern KI und Software (und das inzwischen aus Anlegersicht auch nicht mehr so richtig).

Ich persönlich investiere nicht in solche sektoren, da es einfach immer sehr riskant ist und ich einfach viel zu wenig Kapital habe um irgendetwas bewegen zu können (die Bewertungen sind auch selten wirklich interessant). Was ich allerdings mache ist mein ganz eigenes, strategisches Lobbying, Vorschläge und Feedback an den richtigen Stellen und idealerweise schon in der Entwurfsphase von Gesetzestexten.

... weil ich es für ausgeschlossen hielt, dass es heutzutage noch alte weiße Männer mit einfachen Worten wie "Drill Baby, drill" schaffen, den Lemmingen die ökologische Rolle Rückwärts beizubringen.

Bei allem Frust überschätzt da jemand den Einfluss weißer alter Männer ;). Erneuerbare Energie ist nicht mehr aufzuhalten, gerade jetzt wo die Abhängigkeit von Fossilen Energieträgern der Volkswirtschaft weh tut, gibt es noch ein weiteres gutes Argument dafür. Photovoltaik und Wind sind so günstig, dass da schon länger nichts mithalten kann. Inzwischen sind sogar Batteriespeicher günstig genug um diese für bestimmte Anwendungen wirtschaftlich betreiben zu können. Das einzige was auf großen Skalen fehlt ist genügend Kapazität zur Langzeitspeicherung.

Ein Hebel der noch gar nicht ernsthaft genutzt wird ist z.B. energieintensive Industrie Stromangebotsabhängig zu regeln und z.B. Hauptsächlich mit Photovoltaiküberschuss im Sommer zu betreiben. Es ist sicher ein Nachteil kapitalintensive Anlagen nicht über das ganze Jahr laufen lassen zu können, aber wenn man es geschickt macht kann man die dafür zu Energiekosten nahe null betreiben. (Nitrat-/Amoniakherstellung, Zementherstellung, Aluminiumschmelzflusselektrolyse, ...) Wartung und Instandsetzung kann man ja dann über den Winter machen.

Zugegeben, das ist alles nicht schnell und einfach umzusetzen, aber der Stein ist im Rollen und das nicht wegen uns Ökospinnern sondern weil es wirtschaftlich langfristig Geld bringt.
 
Ich habe mich hierher in die Natur zurück gezogen um weitgehend meine Ruhe zu haben.
Ob ich nun wirklich eine Zementfabrik o.ä. in meiner Streuobstwiese haben möchte, um meine 8.500 kWh Überschuss zu nutzen muss ich mir erst überlegen. :hmm:

Nach meinen letzten Recherchen vor ein paar Wochen kosteten Speicher von rd. 1MW bescheidene 45k.

Meine Brieftasche hat das eher als schmerzhaft empfunden und mich gefragt ob ich mir sicher bin, 285 Jahre alt zu werden und ob der Speicher auch so lange machen wird, um halbwegs der Amortisationsgrenze zu begegnen.

Als sofort Maßnahme habe ich sie, also die Brieftasche, ins Eck geworfen und verweigere den weiteren Dialog mit ihr, bis sie sich selbst prall gefüllt hat. :vorsichtig:
 
Ich habe mich hierher in die Natur zurück gezogen um weitgehend meine Ruhe zu haben.
Ob ich nun wirklich eine Zementfabrik o.ä. in meiner Streuobstwiese haben möchte, um meine 8.500 kWh Überschuss zu nutzen muss ich mir erst überlegen. :hmm:
Haha 😅:rofl:
Ja, das versteh ich ;) da bin ich wieder einmal zu weit vom Thema abgeschweift :facepalm:

Meine Brieftasche hat das eher als schmerzhaft empfunden und mich gefragt ob ich mir sicher bin, 285 Jahre alt zu werden und ob der Speicher auch so lange machen wird, um halbwegs der Amortisationsgrenze zu begegnen.
Eine sehr intelligente Brieftasche!! :unsure: ... muss wohl eine neue mit KI sein. Sehr fortschrittlich. 😁

Als sofort Maßnahme habe ich sie, also die Brieftasche, ins Eck geworfen und verweigere den weiteren Dialog mit ihr, bis sie sich selbst prall gefüllt hat. :vorsichtig:
Ah, verstehe! Die Schrödinger'sche quantentunnel-Methode auf Brieftaschen angewendet?
 
Haha 😅:rofl:
Ja, das versteh ich ;) da bin ich wieder einmal zu weit vom Thema abgeschweift :facepalm:


Eine sehr intelligente Brieftasche!! :unsure: ... muss wohl eine neue mit KI sein. Sehr fortschrittlich. 😁


Ah, verstehe! Die Schrödinger'sche quantentunnel-Methode auf Brieftaschen angewendet?
Junge der Provinz! Wo kommst du gewesen, du bist ja ganz voller Nass... :X3:

Meine Brieftasche ist komplett analog, und wird es auch bleiben :lehrer:...

Da sind noch echte, physische Coins drin!!! Ihr, oder vielleicht doch eher mein Problem ist, sie klimpert mehr als sie raschelt... :vorsichtig:

Sonst hätte ich natürlich meinen Wald gehäxelt um dort neben der Zementfabrik auch eine Aluschmelze hin zu stellen... :smug:

Der Hatti würde mir die Steuermilliarden, die wir nicht haben, mit Anlauf in den Arsch blasen, wenn ich garantiere 3 Arbeitsplätze in meinem dann ehemaligen Wald zu installieren, während die anderen 1000 freilich in Vorderhintertimbuktu entstehen....

Komplett verkehrte Welt,... jedenfalls durch meine Brille... 🥸🥳
 
Aktuell treibt mich um, den Speicher massiv auszubauen (immer noch extrem teuer) oder noch viel besser den Überschuss zu "transformieren".
Ich kenne die klimatischen Gegebenheiten deines Wohnorts nicht.
In Wien z.B. gab es in diesem Winter 2 Monate totalen Solarausfall wg. Hochnebels.
De facto müsste ich mehr als die Hälfte des Winterbedarfs aus der sonnigen Jahreszeit zwischenspeichern können.
In meinem Falle wären das so 600kWh (Jahresverbrauch 1400kh).
Und das in einem Haushalt, in dem ich an wirklich jeder Schraube gedreht habe, um den Stromverbrauch zu minimieren.
Geheizt wird mit einer Erdwärmeanlage.
Allerdings ist das Haus genau 100 Jahre alt, aber einigermaßen gut saniert.

Die letzten beiden Monate der Heizsaison gelingt es mir recht gut, Wärme direkt zu speichern.
Also während den Sonnenstunden das Haus um bis zu 2° wärmer aufzuheizen, als es nötig wäre und die Nacht hindurch davon zu zehren. Oft geht die Heizung thermostatgesteuert erst in den frühen Morgenstunden kurz los, an manchen Tagen nicht einmal das.
Im März war der Verbrauch aus dem Netz dadurch nur durchschnittlich 4kWh pro Tag
Im April mit einer kurzen Ausnahme zw. 2 und 4.
Aktuell fahre ich mit einer 800W-PV-Anlage ohne Batteriespeicher, also ein "Balkonkraftwerk", aber over-pannelled.
Allerdings läuft ein Teil der Haustechnik auf einer kleinen autarken Inselanlage mit kleiner Batterie mit einem Verbrauch von etwa 0.5kWh pro Tag.
 
Zu dem Thema Jahreszeitenspeicher habe ich schon vor gut 12 Jahren angefangen zu recherchieren und ich muss leider enttäuschen.
Mir ist kein marktfertiges System bekannt, das in der Größenordnung von Wohnung bis Mehrfamilienhaus existiert und wirtschaftlich ist. Leider sind auch zwei vielversprechende Startups/Unternehmen in dem Bereich in den letzten paar Jahren Konkurs gegangen.
  • RedoxFlow Batterien (verschiedene Elektrolyte) ... der große Vorteil: Leisung und Speicherkapazität sind im Grunde unabhängig voneinander skalierbar

Hast du vielleicht zufällig auch das Projekt im Burgenland auf dem Schirm? Gibt es da schon zwischenberichte?
 
Wenn es um Energieautarkie geht, ist halt die Frage wie wichtig einem die Wirtschaftlichkeit ist.
Komischerweise kenne ich kaum jemanden, dem interessiert, wann sich der neue Fernseher amortisiert, oder die Fernreise, das neue Auto und der Swimmingpool.
Das Geld dafür ist da, ich will es haben, also mache ich es - bei dem soeben genannten Beispielen.

Glücklicherweise gibt es Umweltenthusiasten, die sehen es in Sachen Energieeffizienz und Autarkie ebenso.
Mein letztes großes Projekt ging genau in diese Richtung. Als early-adopter hab ich auch etwas Lehrgeld zusätzlich gezahlt.
Dafür ist es jetzt ein Vorzeigeprojekt der Stadt Wien zum Thema "raus aus Gas".

Unerwarteter Weise als das größte Problem stellte sich heraus, die Nachbarn nicht zu verspotten, wenn sie über die hohen Energierechnungen von über 3000Euro im letzten Jahr jammerten. Und nur ganz bescheiden zu antworten, dass ich lediglich knapp 300 Euro ausgeben musste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwar gab es schon einen vergleichbaren Fred, der allerdings vermutlich wieder einmal wegen Streitereien und politischem Müll gesperrt werden musste.

Eingangs daher meine Bitte, davon Abstand zu nehmen und sich an die Spielregeln des EF zu halten.

DAFÜR VIELEN DANK IM VORAUS!!!

Ich habe 2019 eine 8 kwp Anlage (Verto) installiert, die den Bedarf des Haushalts mit Wärmepumpe in den Sonnenmonaten gut unterstützt hat, bzw. den Verbrauch gänzlich gedeckt hat.
Im Rahmen der Förderung 2024 habe ich die Anlage auf 22 kWp (Gen24) aufgestockt und mit einem 22kW Eisenkernspeicher (BYD) ergänzt.

Im abgelaufenen Winter musste ich um 500 kWh mehr zukaufen als in den "normalen"; also 1800 kwh. In der letzten Sonnenperiode produzierte die Anlage 8000 kwh Überschuss.

Aktuell treibt mich um, den Speicher massiv auszubauen (immer noch extrem teuer) oder noch viel besser den Überschuss zu "transformieren".

Kennt jemand effiziente Systeme die dies ermöglichen?

Meine Suche nach zb.: H2 flüssig Anlagen für private "Kleinanlagen" hat zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis geführt, da diese zZt. noch Investitionen nach sich ziehen, die in keinem Verhältnis stehen.

Vielen Dank für Eure Tipps

@Mitglied #141969
@Mitglied #535528
Ich trau mich da kaum mitschreiben weil völlig unbedarft aber über Jahre hinweg fasziniert von dem Thema - weshalb mir google immer wieder nerdy Speicher Lösungen in den Feed spült. (Z.b thermisch über Silikat )

Werden die Second Life Akkus alle gerade von Wien und München aufgekauft oder gibt es die auch für Private?

SecondLifeBatteries4Storage - Recycling von E-Auto-Akkus SecondLifeBatteries4Storage - Recycling von E-Auto-Akkus
 
Ich kenne die Offensive im Burgenland Natriumionen basierte Zellchemie in Batteriespeichern zu fördern. Ansonsten fällt mir gerade nichts ein. Welches Projekt genau meinst du? bin immer neugierig :giggle:


Das organische Solid Flow System von CMBlu Energy....


Wenn ich das damals richtig verstanden habe handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Zellulose Herstellung, das völlig ungefährlich in Tanks gespeichert werden kann.

Die Energie wird in den Tanks gespeichert, die modulweise erweitert werden können und die Energie Rückgewinnung hängt dann von der Größe und Anzahl der Stacks ab

Großspeicher in Schattendorf - Presseaussendung Großspeicher in Schattendorf - Presseaussendung

Long-Duration Energy Storage for C&I | CMBLU Long-Duration Energy Storage for C&I | CMBLU
 
Meine Suche nach zb.: H2 flüssig Anlagen für private "Kleinanlagen" hat zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis geführt, da diese zZt. noch Investitionen nach sich ziehen, die in keinem Verhältnis stehen.
Zu Wasserstoff kenne ich nur was Fronius vor ca 10-15 Jahren angeboten hat, das war eine Druckelektrolyse, Flaschenspeicher, Brennstoffzelle. Weil hochgradig unwirtschaftlich wurden dann etwas größere Anlage im gewerblichen Bereich probiert. Keine Ahnung ob’s das noch gibt, ist aber garantiert auch von der Kategorie Liebhaberei. Wasserstoff ist wesentlich explosiver als Erdgas, geringere Energiedichte, schwieriger dicht zu bekommen, sowas hat aus meiner Sicht im Haushalt nichts verloren.
 
Zurück
Oben