Psychopathen in der BDSM-Szene

zu dem Thema wird es doch sicher Studien geben, oder?

Ja, eine richtig große sogar. Mit mehr als 20 000 Beteiligten. Das Resümee hab ich schon gepostet: BDSM Menschen sind dann krank, wenn sie einen Schnupfen haben. Leider ist die Seite vom Dachs nur mehr rudimentär online, da sich kein Sponsor für die Seite gefunden hat.
 
also ich dachte immer, das ein psychopath jedenfalls krank ist, unabhängig davon, ob er BDSMler ist oder einen Schnupfen hat ;)
 
War nur hypothetisch, ist wie einen kriminellen im Gefängnis zu suchen.
bitte verstehe mich nicht falsch, war nur nach normalem Menschenverstand angenommen.
Natürlich ist das falsch zu verstehen, da du mit deiner Aussage unterstellst, dass zB Frauen die in der BDSM Szene verankert sind anfälliger für Psychopathen sind als jene die es nicht sind, weil sie leichte Opfer für sie sind.
Und jetzt würde mich eine richtige Erklärung hierzu interessieren, denn du musst deine Aussage ja irgendwie durch Argumente untermauern können.
 
Wenn ich auf eher ausgefallenen Sex stehen würde, denke ich würde ich eher in der BDSM Szene nach Partnerinnen suchen, da fällt das Mädchen das mir morgens die Milch bringt leider aus dem Beuteschema, also ja für Psychos ist die BDSM Szene prägistiniert um ein Opfer zu angeln.

Natürlich ist das falsch zu verstehen, da du mit deiner Aussage unterstellst, dass zB Frauen die in der BDSM Szene verankert sind anfälliger für Psychopathen sind als jene die es nicht sind, weil sie leichte Opfer für sie sind.
Und jetzt würde mich eine richtige Erklärung hierzu interessieren, denn du musst deine Aussage ja irgendwie durch Argumente untermauern können.

Dass Menschen mit ungewöhnlichen Neigungen glauben eher in der BDSM-Scene einen Spielgefährten finden zu können, also bei Gleichgesinnten, ist eigentlich eine sehr plausible Tatsache. Und da sehe ich keine Unterstellung, BDSM-ler seien per se "anfälligere Opfer".

Umgekehrt suchen ja auch BDSM-ler nach neuen "Opfern". Und da können sich auch schon mal Psychopathen im Netz verfangen, bzw. sich grundsätzlich angezogen fühlen. Das klärt sich aber meist recht schnell und werden aussortiert, weil denen jegliche Empathie für BDSM fehlt.
 
Ich rede hier in erster Linie von den Menschen die von Geburt an eine Störung mit den Spiegelneuronen haben und kein Mitgefühl empfinden können, keine Empathie haben und auch kein schlechtes Gewissen haben können.

Ich frage mich halt ob der Anteil in der BDSM-Szene halt besonders hoch ist. Es würde für mich irgendwie nahe liegen.

:schulterzuck: Warum naheliegen? Denke, eher es verhält sich gerade und genau umgekehrt, weil ihnen ja die BDSM Szene dann nichts bringen kann! Wozu dann also dort verkehren und sogar teilnehmen? :fragezeichen:
 
Wenn man sich lange mit BDSM beschäftigt, trifft man natürlich auf Menschen, die davon berichten, dass vereinbarten Grenzen massiv verletzt wurden, körperliche und seelische Schäden zurückgeblieben sind. Aber nach meiner Einschätzung liegt der Prozentsatz nicht höher, als bei jenen, die außerhalb der BDSM-Szene über Übergriffe berichten. Ich würde aus persönlicher Erfahrung sagen, dass sich die „Psychopathen“ recht gleichmäßig verteilen und sie im Bereich BDSM recht rasch aussortiert werden. Dem BDSM haftet die frühere Definition als psychische Erkrankung von Sadismus und Masochismus als sexuelle Spielarten an.
 
Dass Menschen mit ungewöhnlichen Neigungen glauben eher in der BDSM-Scene einen Spielgefährten finden zu können, also bei Gleichgesinnten, ist eigentlich eine sehr plausible Tatsache.
Das ist eine völlig andere Formulierung und schon wesentlich verständlicher für mich.

Und da sehe ich keine Unterstellung, BDSM-ler seien per se "anfälligere Opfer".
Meiner Meining nach Ausglegungssache aufgrund des Interpretationsspielraumes.
Die Wahl der Formulierung, dass Psychopathen in der BDSM Szene eher geeignete Opfer finden lässt für mich zB keinen anderen Schluss zu als jenen den ich gezogen habe.
 
Meiner Meining nach Ausglegungssache aufgrund des Interpretationsspielraumes.

Naja, das gilt wohl für den gesamten BDSM/ Fetisch / Bizarr - Bereich. Wenn man sich nur im Internet anschaut, was es da so alles gibt, sollte es auch nicht wundern, dass da zu recht auch psychisch Gestörte vermutet werden. Sowohl auf der aktiven- als auch auf der passiven Seite, oder DOM/ DEV.

Auch wenn vieles nur ein gespieltes filmisches Werk ist, ist es doch ein Phänomen , dass es der sexuellen Erregung des Betrachters dienen kann. Und so verwundert es auch nicht, dass Filmemacher sich offen zu ihrem Lustempfinden bei der Herstellung ihrer Filmchen bekennen und ausschließlich deshalb überhaupt filmen. Denn sie wissen um die Wirkung ihrer Werke, was ihnen einen zusätzlichen Reiz bringt. Eine spezielle Art es Exhibitionismus. Von daher kann ich auch nachvollziehen, dass nicht wenige "normale" das Ganze als "krank" einstufen, auch ohne je eine persönliche Erfahrung gemacht zu haben. Sie empfinden es als Angriff auf den gesunden Menschenverstand.
 
"Normale" Menschen machen mir Angst.

Ich versteh schon was du damit sagen willst und dem stimme ich auch zu, nur:

Die "merkwürdigen" sind alles in Wirklichkeit ganz liebe. . ..

Das ist wieder eine Verallgemeinerung, die ich so nicht ganz stehen lassen will. Es ist hier schon einige Male der Begriff (Massen)mörder gefallen. Ich geh mal davon aus wir stimmen darin überein, dass ein Massenmord keine Tat eines lieben Menschen ist. Wenn du dir die Biographien einiger dieser Menschen anschaust, wirst du feststellen, dass einige sehrwohl seit ihrer Jugend "merkwürdig" waren, es nur jeder als exzentrisch oder witzig abgetan hat.
Ich will damit nur sagen, dass es da keine allgemein gültigen Regeln gibt. Wenn dem so wäre, könnten die meisten Morde wohl verhindert werden.
 
Hab nicht alle Beiträge gelesen.Glaube ein bekennender BDSMler hat sich eher unter Kontrolle als vieles was auf der Straße so rumläuft.
 
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