Ich hab den TE so verstanden, dass er derzeit eine Beziehung führt, Kinder haben möchte, seine Partnerin das aber zumindest derzeit ablehnt. Um nun aber doch Kinder haben zu können, möchte er neben seiner Partnerin eine zweite Frau haben, die ihm die von ihm gewünschten Kinder gebären soll. Um diese zwei Frauen würde er sich kümmern.
Was mir hier echt sauer aufstösst:
- Der TE erwähnt mit keinem Wort die Situation der Frauen. Sind die damit einverstanden, vor allem die erste? Hat er das mit ihnen besprochen? Wie stehen sie zu "seinem Ziel", Kinder in die Welt zu setzen? Welche Gründe hat seine Partnerin, keine Kinder zu wollen? Der gesamte Beitrag ist alleine und ausschließlich aus seiner Sicht gesehen, und er scheint sich bisher Null damit auseinander gesetzt zu haben, was seine Partnerin dazu sagt und wie es ihr damit geht. Für mich kommt das extrem egoistisch und vor allem ohne Berücksichtigung der Partnerschaft vor.
- Kinder zu haben ist kein "Ziel" in einer Beziehung. Auf Kinder einigt man sich (so sie einem nicht passieren) in einer Beziehung gemeinsam. Kinder zu haben ist etwas, das das Paar gemeinsam und im Konsens entscheidet. Wenn einer der beiden nicht will, ist das eben ein Veto gegen Kinder, und dieses Vetorecht hat jeder der beiden Partner und das kann ihm oder ihr auch nicht abgesprochen werden. An diesem Veto vorbei zu entscheiden und es nicht zu berücksichtigen, empfinde ich als extrem unpartnerschaftlich und egoistisch. Ich sehe das als guten Grund, die Beziehung aufzulösen. Er kann vielleicht sein "Ziel", Kinder zu haben, verfolgen, aber ich werd das Gefühl nicht los, dass die Frauen hier einfach als Gebärapparate gesehen werden, die einzig und alleine da sind, ihm bei der Realisierung seines "Zieles" behilflich zu sein. Wie wird das weitere Leben dieser Frauen aussieht, wenn sie ihm seinen Wunsch erfüllt haben?
Ich finde den geistigen Hintergrund, der hier bei mir durchkommt, extrem frauenfeindlich und nicht unserer Lebensart (Mitteleuropa, 21. Jahrhundert) entsprechend.
Ich räume ein, mich geirrt zu haben und das alles möglicherweise falsch verstanden zu haben. Aber dann obliegt es auch dem TE, diese Umstände aufzuklären, wenn er eine Antwort haben möchte.