Philosophisches zum Sonntag:

Eventuell hab ich das ungünstig formuliert, aber ich habe mich aufs Ghosting bezogen, nicht auf den Umgang mit dem Internet. <3
Alles gut, ich bleib dran. Sorry. :(
Wer glaubt an Parship, der sich die Verbindungen angesehen hat, die Verflechtung und wie die Umfragen, die viele sogar hier einstellen, funktionieren?
Die Jungen tun so etwas nicht. Wie funktioniert Tinder, die Jungen wissen das, auch wieviel Frauen dort sind im Verhältnis.
Wer hat die Kohle, die Jungen nicht. :)

Glaub mir "Ghosting" trifft jemand dessen Uhr Ticktack lautstark macht um etliches mehr. Denn die Hoffnung, den Lebensabend gemeinsam zu verbringen, wenn man sich einsam fühlt, birgt großartige Geschäftsmodelle mit sich.
Die Jungen trifft Lovescamming kaum, die älteren hingegen signifikant. Auf so Etwas waren sie nicht vorbereitet.

o.t. Die ganz alten Heiratsvermittler bis in die 80iger, haben tatsächlich mit jedem Kunden geredet, sich ein Bild gemacht und im Hinterkopf gehabt "ah, die Frau xy die würde zum Herrn sowieso vielleicht passen". Es war tatsächlich irgendwann mal eine Dienstleistung, sehr menschlich, die hilfreich war. Das gibt das Netz nicht her.
 
was besagt, dass Freundlichkeit wichtiger ist als Grobheit.
Meine Signatur.
Und genau dadurch trainieren wir uns dieses Verhalten selbst an.
Hach, ich tät meinen Laufschuhen so gerne antrainieren, dass sie laufen sollen. :(
Das müssen wir nicht.

Immer mehr fällt mir auf, dass die Dinge Sache des Glaubens werden.
Wer glaubt und nicht hinterfagt, hat verloren.

Manche Menschen sprechen sogar über ihren Marktwert, als wären sie selbst Ware die feil zu bieten wäre.
Schon verloren. Sorry.

Wer 300 Interessenten hat aufgrund seiner perfekten geschönten Performance, wird die zwei, die wirklich passen würden niemals finden.
(beschäftigt ist man auch mit einem Haufen Interessenten so ganz nebenbei - wozu - zwei zu finden, die so schräg wie es erscheint, dieselben Macken haben, ist schon ein Glückstreffer)
 
Es war tatsächlich irgendwann mal eine Dienstleistung, sehr menschlich, die hilfreich war. Das gibt das Netz nicht her.

Das „Das Gesetz der Himbeermarmelade“ trifft auf viele Bereiche zu.

PS: „Das Gesetz der Himbeermarmelade“ ist ein von Gerald M. Weinberg geprägtes Prinzip aus seinem gleichnamigen Buch, das besagt: Je dünner man Marmelade auf dem Brot verteilt, desto weiter reicht sie, aber desto weniger schmeckt man sie auch. Im übertragenen Sinne bedeutet dies in der Beratung, dass breitere Einflüsse die Wirkung einer Maßnahme abschwächen.
 
Ich frage mich, warum so viele Firmen nicht zurückrufen, keine Angebote schreiben, sie nie wieder melden, obwohl es regelmäßige Kundschaft gäbe. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Instandhaltung und dies scheint in den letzten paar Jahren massiv zugenommen zu haben. Dann macht das Geschäft halt ein anderer, aber die Intention dahinter verstehe ich nicht.
Anderes Ghosting betrifft mich nicht mehr, wenn jemand nix mit mir zu tun haben will, ist das vollkommen in Ordnung, will ich mit den meisten ja auch nicht.
Ist wohl das einzig relevante zum Thema!
Und die Antwort liegt eigentlich immer auf der Hand. Desinteresse, Faulheit und Dummheit, gepaart mit Inkompetenz.

Das Business Auftreten ist verglichen mit den 80ern und 90ern so stark zurück gegangen das man glaubt die Menschen sind durch einen Discombobulator paralysiert!

Neulich hat sich jemand bei mir bezüglich Wettkampf Sponsoring bemüht. Zuerst etwas Zurückhaltung, da dachte ich mir noch, gute Taktik! Ich schätze Selbstbewusstsein und man soll sich auch Optionen offen lassen!
Ich habe bewusst schon mit dem Vertrag gewedelt.
Dann zwei Wochen keine Rückmeldungen, nur eine Mail bezüglich eines Treffen.
Beim Treffen noch sein Trainer dabei den ich nicht kannte, keine gegenseitige oder persönliche Vorstellung, für ein Sakko hats auch nicht gereicht. Fall gegessen!

Warten lassen, keine Umgangsformen, keine angemessene Kleidung = Pfeife!
Das ist kein Ghosting, das ist Hirnschwund.

Kein Wunder das es Maker Typen aus dem Ausland in Österreich so leicht haben. Während der Österreicher noch seine Erbsen zählt und überlegt, handeln und punkten andere! Danach kommt die verdiente Pleite und dann das große Gejammere.

Sozial betrachtet nicht viel anders. Wer keinen Unterhaltungswert hat wird eben links liegen gelassen. Aber anstatt zu erkennen das man eine Null ist erfindet man die Mär vom "Ghosting". Als wäre irgendjemand verpflichtet mit einem Kontakt zu pflegen.
Perfide wird es dann, wenn sich zwei Pfeifen treffen. Die "ghosten" sich dann wahrscheinlich unwillkürlich gegenseitig. :D
 
Meine Signatur.

Hach, ich tät meinen Laufschuhen so gerne antrainieren, dass sie laufen sollen. :(
Das müssen wir nicht.

Immer mehr fällt mir auf, dass die Dinge Sache des Glaubens werden.
Wer glaubt und nicht hinterfagt, hat verloren.

Manche Menschen sprechen sogar über ihren Marktwert, als wären sie selbst Ware die feil zu bieten wäre.
Schon verloren. Sorry.

Wer 300 Interessenten hat aufgrund seiner perfekten geschönten Performance, wird die zwei, die wirklich passen würden niemals finden.
(beschäftigt ist man auch mit einem Haufen Interessenten so ganz nebenbei - wozu - zwei zu finden, die so schräg wie es erscheint, dieselben Macken haben, ist schon ein Glückstreffer)
Die „Vanity Fair“ ist halt vom Magazin zur Lebenseinstellung aufgestiegen.
 
Perfide wird es dann, wenn sich zwei Pfeifen treffen. Die "ghosten" sich dann wahrscheinlich unwillkürlich gegenseitig. :D
...perfide? Eher Multi-optimal...willkürlich...

Stell dir nur einmal vor, dass es ein Gesetz dafür gäbe, dass man sich auf Zuruf einer Privatperson melden muss - ist das dann auch noch alles so super, wie die Ansicht, dass es perfide, verwerflich oder eine sonstige miese Eigenschaft ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Desinteresse, Faulheit und Dummheit, gepaart mit Inkompetenz.
die Menschen sind durch einen Discombobulator paralysiert!
Warten lassen, keine Umgangsformen, keine angemessene Kleidung = Pfeife!
Das ist kein Ghosting, das ist Hirnschwund.
Sozial betrachtet nicht viel anders. Wer keinen Unterhaltungswert hat wird eben links liegen gelassen.
Aber anstatt zu erkennen das man eine Null ist erfindet man die Mär vom "Ghosting". Als wäre irgendjemand verpflichtet mit einem Kontakt zu pflegen.
Das ist bitter.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht ......
Da gibt es kein Erbarmen, beruflich klar heftig, wenn man kein Verständnis aufbringen kann/will, kann man auch mit keinem rechnen.
"Das Gspür" ist wichtiger denn je. :)
 
Owa geh, LinkedIn, da wird vernetzt und lieb gehabt.
(Schild)
Sicher, nutze ich auch.
Da weiß ich, wer sich in der Branche wo herumtreibt, wo ich Leute mit Anstand und Kompetenz wiederfinde und welche Unternehmen ich in Zukunft besser meide.
Facebook oder Tik-Tok für Berufstätige ansonsten (oder was grad modern ist).
 
Meine Kontakte kann ich noch selber pflegen. :)
Ich trenne zwischen echten „Beziehungen“, mein Telefon und immer noch ein Filofax (aktuell gepflegt), und meinen beruflichen Kontakten in den Konzernstrukturen um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Die schiere Anzahl an Bewegungen innerhalb einer internationalen Struktur von ~300.000 Headcounts kann das Ding für mich gut darstellen.
Das Gleiche gilt in der Branche.
 
Was für ein Glück, dass ich nicht neugierig bin. :)
Was hat das mit neugierig zu tun?
Wenn ich ein Problem über Konzerngrenzen lösen muss, ist es einfacher es mit jemanden zu machen, mit dem ich schon gut zusammenarbeiten konnte und beide darauf vertrauen können, dass wenn A gesagt wird, auch A passiert.
 
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