Imho bringt der Versuch der offenen Ehe Sollbruchstellen gnadenlos ans Licht. Was hilft ist reden reden und nochmals reden.... den anderen ernst nehmen, zuhören, seine Ängste, Befürchtungen Wünsche etc. wirklich zulassen aussprechen dürfen. Durch das "öffnen" der Beziehung passiert Veränderung. Das ist ja von euch erwünscht. Durch die Bewegung die entsteht braucht es viel Authentizität und Behutsamkeit, einander vom innersten her achten und schätzen damit man sich in der Bewegung nicht zuweit voneinander entfernt.... Das Hauptaugenmerk sollte imho beim Partner liegen und nicht bei den Abenteuern.
Grad durch die Veränderung verändern sich auch Vorstellungen, Ängste, Wünsche - und somit auch die Grenzen und Regeln.... deshalb sollten diese immer wieder neu besprochen werden, weil bloß weil es beim damals ok war heißt es nicht das es jetzt auch so passt.
Grad Eifersucht/Verlustangst, das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit etc. sind latürnich Themen die dabei angetastet werden... Bei dem einen Paar das man trifft überhaupt kein Problem, volles Vertrauen und null Ängste beim anderen Paar erinnert eine Kleinigkeit unbewußt an die blöde Gurken die einem mit 15 den Freund ausgespannt hat und plötzlich ist da ein ungutes Gefühl das man nicht erklären kann. Fatal wäre es da einfach drüber wegzugehen...weil man will ja nicht enttäuschen und alle freuen sich schon so usw.
IMMER IMMER IMMER sagen dürfen und sich trauen was man fühlt. Und wenn man sich bei wem das nicht so traut dann lieber auf ne vielleicht geile Erfahrung verzichten als nen Schiffbruch zu riskieren. Das bringt eurer Beziehung, eurer gemeinsamen Entwicklung viel mehr wenn ihr über eure Ängste und Gefühle redet die durch die Begegnungen ausgelöst wurden als das Erleben selber.
Aber so behutsam wie deine Postings klingen glaub ich daran das ihr einen guten Weg für euch findet
Alles Liebe