Offene Beziehung: Komplett unvorbereitet.

Meine Partnerin hat vor kurzem vorgeschlagen, dass ich mir ja eine Affäre, F+, etc zulegen könnte, damit ich zu regelmäßigen Sex komme.
Das hat mich im ersten Moment etwas überfordert, da ich das bislang nie in Betracht gezogen habe. Ich habe eher den Ansatz verfolgt, dass wir wieder Schwung in die Beziehung bekommen, bzw. gehofft, dass wir die Ursachen für ihre Lustlosigkeit in den Griff bekommen. Das hat dazu geführt, dass wir so gut wie gar keinen Sex und Intimität mehr hatten. Dieses unfreiwillige Quasizölibat hat mich zuletzt schon sehr belastet, da ich einen eher hohen Sexdrive habe.

Jetzt habe ich den Freibrief für Sex und Intimität außerhalb der Partnerschaft und weiß nicht so Recht wie ich damit umgehen soll. Familie und Beruf nehmen viel Zeit in Anspruch und gerade bei der Familie möchte und werde ich keine Abstriche machen.

Wild durch die Gegend vögeln will ich gar nicht, weil mich das emotional mit der Zeit belasten würde und mir das auch insgesamt zu stressig wäre, und da spreche ich noch gar nicht von den Risiken bezüglich STI.

Realistisch gesehen kommen dann ohnehin nur Affäre und F+ in Frage aber selbst da frage ich mich, wie das aussehen könnte?

Hat jemand vielleicht praktisch pragmatische Ideen dazu?

Also ich würde meinen deine Frau hat schon eine Affäre, F+ und es is halt leichter dann zu sagen, ich mach das jetzt auch ;)
 
Nur weil jemand in irgendeinem Bereich unterwegs ist, sagt das noch wenig über die Motivation aus. Ich vermute mal, dass du hier mitschreibst, weil du neugierig warst und ein gewisses Sendungsbedürfnis hast und nicht weil du mich unbedingt anbraten möchtest.
Hast Recht, ich geh auch zum Ferrari Händler und schau nur was neues gibt am Markt
 
Realistisch gesehen kommen dann ohnehin nur Affäre und F+ in Frage aber selbst da frage ich mich, wie das aussehen könnte?
Ich denke das es meiner Beziehung nicht gut tun würde, wenn meine Frau keinen Sex mehr mit mir hätte. Ich könnte mir gut vorstellen noch eine Partnerin als Freundin mit gelegentlichem Sex zu haben, ohne Sex gibt es die sogar schon. Aber wenn keine Nähe und keine Sexualität mehr mit meiner Partnerin stattfinden würde, kann ich mir vorstellen, dass ich irgendwann auch dann keine Lust mehr auf sie hätte, wenn sie gerade wollen würde.
Und das würde die Bindung schwächen, auch wenn Beziehung nicht nur aus Sex besteht.
Wemn man sich trotzdem noch sehr nahe ist, viel kuschelt, sich streichelt, schmust und zumindest Petting miteinander hat, wäre das vorstellbar.

Eine offene Beziehung kann schön sein, ich kenne es halt nur von der gleichberechtigten Seite.
 
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Hattest du auch einen Mimimimithread weil deine Frau nicht mit dir vögeln will?
Nein, diese Problematik hatte ich bisher in keiner Beziehung. Nur muss das Eine mit dem anderen auch nichts zu tun haben.
Grundsätzlich könnte ich es sogar nachvollziehen.
Viele vernachlässigen ja mit der Zeit ihren Freundeskreis und haben außerhalb ihres Jobs und der Beziehung keinerlei soziale Kontakte mehr. Jetzt sagt seine Partnerin er soll sich den Sex wo anders suchen.
Man hat grundsätzlich schon wenig Zeit, müsste auch welche investieren um jemanden kennenzulernen.
Warum nicht alle paar Monate professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?
Momentan für mich persönlich schwer vorstellbar, tatsächlich wäre es auch nicht notwendig. Ich weiß das meine beste Freundin nichts gegen ein gelegentliches sexuelles Intermezzo einzuwenden hätte.
Sonst würde ich halt wieder in einer Band spielen und schauen das ich auf die Bühne komme, aber das können auch nicht alle.
 
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Hi,

Momentan für mich persönlich schwer vorstellbar, tatsächlich wäre es auch nicht notwendig.

manche schaffen es halt wen für Sex zu finden, andere tun sich schwer.

Ich glaube, das hat auch was mit der Herangehensweise zu tun. Ich kenne Männer, die gehen wo hin, sehen eine Frau, und wollen genau mit der vögeln, wenn die nicht will, gehen sie alleine heim. Andere schauen, welche Frauen gerne mit ihnen vögeln wollen, und suchen sich eine von denen aus und gehen nie alleine heim.

LG Tom
 
Hi,



manche schaffen es halt wen für Sex zu finden, andere tun sich schwer.

Ich glaube, das hat auch was mit der Herangehensweise zu tun. Ich kenne Männer, die gehen wo hin, sehen eine Frau, und wollen genau mit der vögeln, wenn die nicht will, gehen sie alleine heim. Andere schauen, welche Frauen gerne mit ihnen vögeln wollen, und suchen sich eine von denen aus und gehen nie alleine heim.

LG Tom
Da geh ich lieber allein nach Hause, mach es mir selbst und schlaf dann tief und fest. :schulterzuck: :mrgreen:
 
Andere schauen, welche Frauen gerne mit ihnen vögeln wollen, und suchen sich eine von denen aus und gehen nie alleine heim.
Ja, die Option muss man halt auch haben. Ich weiß, dass bei mir das Auftreten in Verbindung mit dem Instrument und der Optik viel ausmacht. Alleine meine Haare stellen für gewöhnlich ein Alleinstellungsmerkmal dar, dass mich für potentielle Partnerinnen interessanter macht.
Aber klar, wer das nicht hat, hat eben auch mit mehr Mitbewerbern zu tun.
Die hab ich ja auch, aber wenn man optisch heraussticht tut man sich leichter jemanden von seinen "Inneren Werten" zu überzeugen.
 
Meine Partnerin hat vor kurzem vorgeschlagen, dass ich mir ja eine Affäre, F+, etc zulegen könnte, damit ich zu regelmäßigen Sex komme.
Das hat mich im ersten Moment etwas überfordert, da ich das bislang nie in Betracht gezogen habe. Ich habe eher den Ansatz verfolgt, dass wir wieder Schwung in die Beziehung bekommen, bzw. gehofft, dass wir die Ursachen für ihre Lustlosigkeit in den Griff bekommen. Das hat dazu geführt, dass wir so gut wie gar keinen Sex und Intimität mehr hatten. Dieses unfreiwillige Quasizölibat hat mich zuletzt schon sehr belastet, da ich einen eher hohen Sexdrive habe.

Jetzt habe ich den Freibrief für Sex und Intimität außerhalb der Partnerschaft und weiß nicht so Recht wie ich damit umgehen soll. Familie und Beruf nehmen viel Zeit in Anspruch und gerade bei der Familie möchte und werde ich keine Abstriche machen.

Wild durch die Gegend vögeln will ich gar nicht, weil mich das emotional mit der Zeit belasten würde und mir das auch insgesamt zu stressig wäre, und da spreche ich noch gar nicht von den Risiken bezüglich STI.

Realistisch gesehen kommen dann ohnehin nur Affäre und F+ in Frage aber selbst da frage ich mich, wie das aussehen könnte?

Hat jemand vielleicht praktisch pragmatische Ideen dazu?
Also für mich hört sich das eher so an, als hätte die Ehefrau keinen Bock mehr auf ihn als Mann oder hat einfach genug von seiner Jammerei und öffnet die Beziehung, in der Hoffnung das sie ihn bald los ist. Oder sie hat selbst schon einen anderen der sie beglückt und möchte mit diesem Vorschlag einer offenen Beziehung das eigene Gewissen beruhigen.
Der TE Ersteller selbst möchte doch wieder mehr Schwung in die eigene Beziehung bringen.
Also mit stinkt dieser Vorschlag etwas:hmm:
 
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