Mariae Empfängnis...

beeindruckend sind zwei dinge: marias fähigkeit einen seitensprung zu erklären und josefs dummheit, dieses g'schichterl glauben zu können. das eigentlich erstaunliche ist aber, dass es 2000 jahre danach noch immer menschen gibt, die sowas nach- bzw an-beten...
maria und josef haben ja dieses märchen gar nicht erfunden. das waren ja die pfaffen. und heutzutage gibt es noch leute die solche blödheiten glauben. einfach unvorstellbar. daher kann ich nur gutheissen wenn eltern ihre kinder nicht in den religionsunterricht schicken... da wird nämlich noch mehr als in der politik erfunden und gelogen.
 
Hab da nie drüber nachgedacht ... gibt/gab es in anderen Teilen der Welt andere Zeitrechnungen ?
- Wenn ja, welche und auf was basierend ?
- Wenn ja, wann und warum hat sich die christliche durchgesetzt, speziell in extrem unchristlich geprägten Gegenden ?
Fragen über Fragen tun sich da grad auf in einem Erotikforum o_O

Klarerweise kann es die "christliche Zeitrechnung" erst geben, seit es das Christentum gibt.

In der Antike war es üblich, Jahresangaben nach den Regierungsjahren der Herrscher auszudrücken: "im 7. Jahr des Königs XY..."
Das hatte ein totales Chaos zur Folge, weil die Herrscher der einzelnen Länder ihre Regierung meist nicht zur gleichen Zeit antraten (und auch nicht zur jeweils gleichen Zeit starben), sodass ein "Umrechnungssystem" notwendig war, das in seiner Komplexität alle Währungskurse in den Schatten stellte.

Als das zu blöd wurde, hat man sich entschlossen, einen allgemein anerkannten Bezugspunkt zu wählen - und das war in der damaligen Welt eben das Christentum. So berechnete der Mönch Dionysius Exiguus (um 500) das Geburtsjahr von Jesus. Dass er sich dabei um ein paar Jahre irrte, ist nicht verwunderlich, im Gegenteil erstaunt es, dass er - mit den damals verfügbaren Mitteln - nur um etwa 7 Jahre daneben lag.

Ja, es gibt auch heute noch andere Zeitrechnungen, die als Bezugspunkt zB die Hidschra (Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina im Jahr 622 n Chr) hernehmen. Diese Zeitrechnung ist natürlich v.a. im islamischen Raum verbreitet. Die Jahreszahlen lassen sich aber nicht durch einfache Subtraktion "christl. Jahr - 622" berechnen, weil darüber hinaus auch unterschiedliche Jahreslängen (Sonnen-, Mond-, Schaltjahre) zum Tragen kommen.

[Oberlehrermodus aus]
 
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Klarerweise kann es die "christliche Zeitrechnung" erst geben, seit es das Christentum gibt.

In der Antike war es üblich, Jahresangaben nach den Regierungsjahren der Herrscher auszudrücken: "im 7. Jahr des Königs XY..."
Das hatte ein totales Chaos zur Folge, weil die Herrscher der einzelnen Länder ihre Regierung meist nicht zur gleichen Zeit antraten (und auch nicht zur jeweils gleichen Zeit starben), sodass ein "Umrechnungssystem" notwendig war, das in seiner Komplexität alle Währungskurse in den Schatten stellte.

Als das zu blöd wurde, hat man sich entschlossen, einen allgemein anerkannten Bezugspunkt zu wählen - und das war in der damaligen Welt eben das Christentum. So berechnete der Mönch Dionysius Exiguus (um 500) das Geburtsjahr von Jesus. Dass er sich dabei um ein paar Jahre irrte, ist nicht verwunderlich, im Gegenteil erstaunt es, dass er - mit den damals verfügbaren Mitteln - nur um etwa 7 Jahre daneben lag.

Ja, es gibt auch heute noch andere Zeitrechnungen, die als Bezugspunkt zB die Hidschra (Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina im Jahr 622 n Chr) hernehmen. Diese Zeitrechnung ist natürlich v.a. im islamischen Raum verbreitet. Die Jahreszahlen lassen sich aber nicht durch einfache Subtraktion "christl. Jahr - 622" berechnen, weil darüber hinaus auch unterschiedliche Jahreslängen (Sonnen-, Mond-, Schaltjahre) zum Tragen kommen.

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Ohh, das war eingentlich nur eine rethorische Frage auf die ich mir keine Antwort erwartet hätte.
Aber coole und interessante Antwort, Danke dafür!
 
ja,das ist schon richtig.

ja, das ist schon richtig. mich wundert es dass es in der heutigen zeit noch leute gibt die glauben es gibt einen gott.. ja wie denn wo denn, jeder wissenschaftler kann da nur lachen.
Der nicht religiöse Naturwissenschaftler versucht, alles, was ist, auf physikalische Größen und Prozesse zu reduzieren. Für den gläubigen Forscher besteht der Sinn im Wirken des Schöpfers, der die Welt im Innersten zusammenhält. Beide Einstellungen sind Glaubenssache, sind möglich, sind naturwissenschaftlich weder zu beweisen noch zu widerlegen, beeinflussen auch keineswegs die Methodik und die Ergebnisse der Forschung. (Artikel aus „Zeit Online“)
 
ich bin beides: immer wieder verwundert und ungläubig staunend, wie leichtgläubig mensch ist, wie einfach er zum lobpreisenden, nachrennenden lemming mutiert...
Und ich bin verwundert, wie leicht jemand seine persönliche Meinung so wichtig nimmt, um andere Menschen zu beleidigen. Deine Meinung ist in Ordnung. Der Glaube anderer Menschen ebenso.
 
Und ich bin verwundert, wie leicht jemand seine persönliche Meinung so wichtig nimmt, um andere Menschen zu beleidigen. Deine Meinung ist in Ordnung. Der Glaube anderer Menschen ebenso.
wennst dich beleidigt fühlst, dann tut mir das natürlich leid und deine meinung bleibt dir unbenommen. aber wohin uns kritikloses nachrennen irgendwelcher götter und führer immer wieder bringt, dazu braucht's nur einen blick in die vergangenheit. und nicht nur in diese, denn auch die gegenwart hat dafür genug abschreckende beispiele auf lager...
 
Soweit ich weiß, sind politische Themen hier nicht erwünscht...
Kurz vor Schluss warf Sie sich einem der drei weissen aus Morgenland an dem Hals. Sie hatte einfach torschlusspanik...is das politisch motiviert? Blasphemie? Oder ist mir (m)ein ros(s) entsprungen? Fragen die das forum in den Grundfesten erschüttern ...die trompete aus Jericho :rolleyes: klagen an der ......furt :undweg:
 
wennst dich beleidigt fühlst, dann tut mir das natürlich leid
Ich fühle mich nicht beleidigt. Man sollte nur alle Meinungen stehen lassen können, ohne den anderen zu beleidigen. Und wenn Du Gläubige als Lemminge bezeichnest, tust Du genau das. In dem man auf andere herunter blickt und sie beleidigt, spaltet man die Gesellschaft.
 
Ich fühle mich nicht beleidigt. Man sollte nur alle Meinungen stehen lassen können, ohne den anderen zu beleidigen. Und wenn Du Gläubige als Lemminge bezeichnest, tust Du genau das. In dem man auf andere herunter blickt und sie beleidigt, spaltet man die Gesellschaft.
wenn man sich predigten und die jubelgesänge auf eine von menschen geschaffene kunstfigur namens "gott" anhört, dann muss man aber schon auch hinterfragen dürfen ob das nicht doch leicht naiv ist. und wenn man sich das dann frecherweise erlaubt, wird man als "beleidiger" empfunden und es wird toleranz eingefordert. und zwar genau von denen, die denjenigen die nicht irgendwelchen götter und führern huldigen, intolerant gegenüber sind. seltsame welt...😉
 
wenn man sich predigten und die jubelgesänge auf eine von menschen geschaffene kunstfigur namens "gott" anhört, dann muss man aber schon auch hinterfragen dürfen ob das nicht doch leicht naiv ist. und wenn man sich das dann frecherweise erlaubt, wird man als "beleidiger" empfunden und es wird toleranz eingefordert. und zwar genau von denen, die denjenigen die nicht irgendwelchen götter und führern huldigen, intolerant gegenüber sind. seltsame welt...😉

Du hast den Einwand von @Mitglied #498650 offenbar nicht verstanden.
 
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