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Das Problem ist, es wurde und wird zu jeder Zeit (also auch heutzutage) für schlimme Verbrechen, bis hin zum Völkermord benutzt, immer mit der Begründung, Gott zu dienen.
Darum ist für mich diese Erfindung von Göttern und das ganze Glaubensdrumherum etwas Böses, dass nur dem Machtgewinn dient und um zum Teil schweren Verbrechen einen legitimen "Anstrich" zu geben.
Du hast natürlich vollkommen recht mit deinen Ausführungen, ich unterscheide deshalb zwischen Glaubensinhalten und Religionen. Die Religionsgemeinschaften, Religionsführer mit Anhang, nicht nur die christlichen, mißbrauchen den Glauben für ihre Intressen und Machtgewinne und das ist das Verwerfliche. Die Kriegs- und Krisenherde der Welt zeigen in einem sehr düsteren Bild, das Glaubensinhalte in Wahrheit für die Katz sind, sonst dürfte es doch diesen Weltzustand gar nicht geben.
Aber es passieren halt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wissenschaftlich nicht beweis- und erklärbar sind und trotzdem passieren. Die Existenz von Geistwesen oder Überirdisches kann ich mir deshalb vorstellen.
Anscheinend ist es bereits seit der Frühzeit Menschen ein Beürfnis, für unerklärliche Phänomene jemand dafür verantwortlich zu machen, eben verschiedene Götter.
Mich stimmt halt nachdenklich, dass hier Teilnehmer sagen, dass mit Religion und Glauben absolut nichts am Hut haben, aber sich denn sehr abfällig über das Christentum äußern und z B viele/alle Prister und Ordensleute in eine Schublade (der Kinderschänder) stecken.
Über eine der agessivsten und gewalttätigsten Religionsgemeinschaften, das ist halt keine christliche, liest man hier überhaupt keine Beiträge, für die gilt anscheinend abolutes Kritikverbot oder grenzenlose Toleranz, obwohl hier Menschenrechte ein Fremdwort sind.