Makellose Körper - und der Rest

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Das ist wohl ein lebenslanger Prozess. Mit sich selbst auszukommen.
Ich frage mich "selbst heute noch", was andere in mir sehen, warum sich manche mit mir abgeben oder warum sich Männer für mich interessieren.
Im Grunde kochen alle nur mit Wasser und selbst jene, die mit einem perfekten Körper gesegnet sind, haben ihre eigenen, wenn vielleicht auch ganz anderen eigenen, Probleme oder Herausforderungen. Es ist, wie es ist. Offene Kommunikation hilft am besten. Aber dafür braucht es Vertrauen. In den Gegenüber und zu sich selbst. Vor allem zu sich selbst. Ich für meinen Teil arbeite dran.
 
Gerade einer, der sich mit Erotikfotografie beschäftigt und diesbezüglich auch Interessierte sucht, der kommt an einem Thema nicht vorbei:

Der Einstellung zum und Kritik am eigenen Körper.

Und da nehme ich jetzt aus der bisherigen Erfahrung heraus die männliche Spezies-Abteilung aus dem Betroffenenkreis, um den es geht. Weil der typische Vertreter der Subspezies "Mann" stellt sich vor den Spiegel und sagt selbstzufrieden "Passt" (obwohl er ausschaut wie eine Kreuzung aus dem ersten Waggon der Grottenbahn und einem Titelblatt der neuesten Deix-Retrospektive). Dann zieht er sich die verbliebene Restunterwäsche aus Onkel Krispins Nachlass an, samt irgendwas wasserdichtem drüber und meint zu sich "Gemma ficken, ab in den Swingerclub!" (Gilt für mich übrigens nicht - ich habe einen makellosen Körper .... ääääh, bin ein körperloser Makel.)

Ganz anders so die Frau(en)! Und Monika Gruber bringt hier nur einen kleinen Ausschnitt daraus, was da so an Selbstzweifeln am Köcheln ist:

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Ganz wurscht, ob der Busen zu klein oder zu groß ist, sie zu große oder zu kleine Brustwarzen oder Vorhöfe hat, der Hintern zu dick, zu faltig, von Zellulite befallen oder sonstwas ist, die Schenkel zu dick oder die Wadeln zu dürr, die Nase zu krumm, dick, groß, spitz oder wurschtwas, der Rücken mit Wimmerln oder der Bauch mit Schwangerschaftsstreifen oder die Schamlippen nicht im richtigen Winkel zueinander: Die Frau findet in so vielen Fällen (in denen sie nicht dem Photo-geshoppten Cover der Vogue ähnelt) mindestens einen Grund, warum sie nicht schön und begehrenswert ist. Besonders wenn es um Erotik, solche Kontakte oder sich diesbezüglich präsentieren geht.

Obwohl sie eigentlich ein herzensguter, patenter Mensch ist, der mit beiden Beinen im Leben steht, liebenswert, intelligent, empathisch, fürsorglich ... und im Bett noch dazu der absolute Wahnsinn. Fickt wie Madame Kamasutra, bläst wie ein Tornado, lässt sich zweimal wöchentlich in den Hintern ficken (Freitags noch obendrauf) und liebt Sex in allen Varianten. Zählt alles nicht! Weil der Hintern bei schrägem Sonnenlicht aus Nordnordwest um 17 Uhr 22 ein Falterl zuviel herzeigt.

Ernsthaft?
Feuer frei - die Diskussion dazu ist eröffnet!
Ich befinde mich in der äußerst privilegierten Lage, eine Frau an meiner Seite zu haben, die im vollen Bewusstsein ihrer körperlichen "Makel", mit beiden Beinen und breitem Arsch, fest im Leben steht.
Noch nie hab ich sie, auch nur irgendeinen kleinen Selbstzweifel an ihrem körperlichen Erscheinungsbild äußern gehört. Verglichen mit allen vorhergehenden Partnerinnen ist sie, was dieses Erscheinungsbild betrifft, definitiv nicht die, mit dem "schönsten" Körper.
Sie hat stattdessen ein einzigartig geniales Gehirn, eine Selbstsicherheit, die einem den Atem raubt und ist eine Persönlichkeit, die ich einfach nur lieben kann.

Ich selbst bin ja mit einem von Natur aus muskulösen Körper gesegnet, der speziell in meiner Jugendzeit von allen Frauen und Männern bewundert wurde. Und das, obwohl da keinerlei Veranlagung für ein sichtbares Sixpack vorhanden ist. Ich muss dauerhaft hungern, damit ich den letzten Rest an Fett dort wegbekomme.
Jetzt bin ich 45, das sieht man auch, der Bauch ist größer, die Haut schlaffer, so ist das Leben, ich will fit bleiben, aber nicht weil es "gut ausschaut".
Wenn ich mir die Freundinnen meines Pubertieres, welcher körperlich genauso aussieht wie ich damals so anhöre, die Diskussionen wie sie meint, dass sein Bauch, seine Brust, seine Oberarme aussehen sollten...alter Schwede...

Das ist definitiv ein Einfluss der Medien, den wir in dieser Form einfach nie gespürt haben. Dem er sich widersetzt (worauf ich sehr stolz bin), indem ich ihn dann irgendwann rufen höre "lass mich in Ruhe mit dem scheiß Sixpack, ich will fit und kräftig sein, nicht so aussehen wie es anderen gefällt".
 
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Obwohl sie eigentlich ein herzensguter, patenter Mensch ist, der mit beiden Beinen im Leben steht, liebenswert, intelligent, empathisch, fürsorglich ... und im Bett noch dazu der absolute Wahnsinn. Fickt wie Madame Kamasutra, bläst wie ein Tornado, lässt sich zweimal wöchentlich in den Hintern ficken (Freitags noch obendrauf) und liebt Sex in allen Varianten. Zählt alles nicht! Weil der Hintern bei schrägem Sonnenlicht aus Nordnordwest um 17 Uhr 22 ein Falterl zuviel herzeigt.

Okay. Was aber ist mit dem Körpergefühl der Arschloch-Frauen und denen, die beim Sex einfach nur daliegen wie ein toter Fisch? Die werden wieder ausgegrenzt. Sind sie zurecht selbstkritisch und deshalb verdient unglücklich ob ihrer Makel? :mrgreen:
 
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Okay. Was aber ist mit dem Körpergefühl der Arschloch-Frauen und denen die beim Sex einfach nur daliegen wie ein toter Fisch?

die liegen ggf. auch ohne makelbehaftetem körper da wie ein toter fisch. (schon gehabt)

Die werden wieder ausgegrenzt. Sind sie zurecht selbstkritisch und deshalb verdient unglücklich ob ihrer Makel?

nein - weil das eine ist verhalten (wozu man etwas beitragen kann), das andere ist körper (wo das schon etwas schwieriger wird).
 
Vll liegts auch daran, dass man im Grunde extrem austauschbar ist.
Man wäre gern perfekter um nicht so einfach gegen "besseres" ersetzt werden zu können.

Denke könnte auch ein Gedanke sein. Der Konkurrenzdruck ist ja immer da, egal ob Arbeitswelt oder Privatleben.
Gibt eben auch immer "schönere" Menschen.
 
Niemand versteht Alles, aber er zB versucht es zumindest, im Gegensatz zu dir.
Denn du verstehst Vieles nicht, denkst jedoch alles zu verstehen und erleidest darum einen permanenten Stillstand in deiner persönlichen Entwicklung.

Ich habe lediglich die der fotografischen Darstellung innewohnende Ambivalenz der Ästhetik erwähnt. Das soll für dich kein Grund sein, derart beleidigend auszurasten.

Auch du musst nicht alles verstehen, dich aber an die Forenregeln halten.
 
Ich habe lediglich die der fotografischen Darstellung innewohnende Ambivalenz der Ästhetik erwähnt. Das soll für dich kein Grund sein, derart beleidigend auszurasten.

Auch du musst nicht alles verstehen, dich aber an die Forenregeln halten.
Das nennst du beleidigend ausrasten??? :oops:
Du glaubst also nicht nur alles zu verstehen, sondern bist auch noch extrem übertrieben sensibel. :unsure:
Du hast echt ein paar "Baustellen" in deiner Persönlichkeit.
 
Vll liegts auch daran, dass man im Grunde extrem austauschbar ist.
Man wäre gern perfekter um nicht so einfach gegen "besseres" ersetzt werden zu können.
Das Spiel ist nur nicht zu gewinnen.
Ist wie mit materiellem Besitz: es wird immer wen geben der mehr, schöner, größer etc. hat.
Entweder ich kann mit etwas zufrieden sein, oder ich werde ewig im Hamsterrad für mehr laufen.
Aber das mit dem Aussehen hat häufig auch stark mit dem Alter zu tun. Mit dem älter werden treten immer mehr andere Dinge in den Vordergrund. Die Definition von „perfekt“ Rutsch mehr in die Richtung wer man ist, als was man ist. Mit Lebenserfahrung, Persönlichkeit. Selbstbewusstsein etc. wird man einfach weniger austauschbar.
Ich möchte nicht nochmals 20 sein, wäre mir viel zu stressig.
 
Gerade einer, der sich mit Erotikfotografie beschäftigt und diesbezüglich auch Interessierte sucht, der kommt an einem Thema nicht vorbei:

Der Einstellung zum und Kritik am eigenen Körper.

Und da nehme ich jetzt aus der bisherigen Erfahrung heraus die männliche Spezies-Abteilung aus dem Betroffenenkreis, um den es geht. Weil der typische Vertreter der Subspezies "Mann" stellt sich vor den Spiegel und sagt selbstzufrieden "Passt" (obwohl er ausschaut wie eine Kreuzung aus dem ersten Waggon der Grottenbahn und einem Titelblatt der neuesten Deix-Retrospektive). Dann zieht er sich die verbliebene Restunterwäsche aus Onkel Krispins Nachlass an, samt irgendwas wasserdichtem drüber und meint zu sich "Gemma ficken, ab in den Swingerclub!" (Gilt für mich übrigens nicht - ich habe einen makellosen Körper .... ääääh, bin ein körperloser Makel.)

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Obwohl sie eigentlich ein herzensguter, patenter Mensch ist, der mit beiden Beinen im Leben steht, liebenswert, intelligent, empathisch, fürsorglich ... und im Bett noch dazu der absolute Wahnsinn. Fickt wie Madame Kamasutra, bläst wie ein Tornado, lässt sich zweimal wöchentlich in den Hintern ficken (Freitags noch obendrauf) und liebt Sex in allen Varianten. Zählt alles nicht! Weil der Hintern bei schrägem Sonnenlicht aus Nordnordwest um 17 Uhr 22 ein Falterl zuviel herzeigt.

Ernsthaft?
Feuer frei - die Diskussion dazu ist eröffnet!

Also deine Ausführung und die von meiner Lieblingsgruber passen perfekt zusammen :hahaha:. Einfach immer wieder lustig zu lesen :haha:
 
Ich zwinkere dir nur zu, und sage ja, weil ich dich im nächsten Leben ficken will ..


Psychologisch interessant!
Du weißt jetzt schon, wen du im nächsten Leben ficken willst!

Wieso bist du dir so sicher, dass er im nächsten Leben eine Frau ist und du ein Mann?
Ihr könntet beide Männer sein....beide Frauen....er ein Mann....du eine Frau....
 
Psychologisch interessant!
Du weißt jetzt schon, wen du im nächsten Leben ficken willst!

Wieso bist du dir so sicher, dass er im nächsten Leben eine Frau ist und du ein Mann?
Ihr könntet beide Männer sein....beide Frauen....er ein Mann....du eine Frau....

Du, ich bin viel zu gerne Mann, als dass ich im nächsten Leben eine Frau wäre ..
Und mit einem glasklaren Karma, bekommt man doch was man will, nicht ?
 
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