Männliche Bisexualität in der Wahrnehmung

Das hat aber nichts mit Bisexualität zu tun. Es gibt Heteros die sich nicht im Griff haben und Bisexuelle/Polyamore... die sehr gut monogam leben können.
Natürlich. Aber eine Frau kann alles, das andere Frauen auch können, wenn sie sich "bemüht". Ich weiß, das funktioniert so nicht, aber man kann es sich einreden. Beim Schwanz und dem Geruch stößt sie aber auf Grenzen, die sie - egal wie sie sich verbiegt - nicht überschreiten kann.

Versteh mich nicht falsch, ich finde Frauen wunderbar. Aber ich kann mir einfach vorstellen, dass sie sich auf Dauer "unterlegen" oder "minderwertig" fühlt. Einfach, weil ihr Körper das, was der Geliebte möchte, nicht hergibt. Wobei das natürlich nicht stimmt, denn sie kann Bedürfnisse befriedigen, die ein Mann nicht befriedigen kann. Die Sache geht natürlich auch umgekehrt, auch ein Mann kann die Bisexuelle Neigung seiner Frau nicht befriedigen.
Das kannst du auch nicht, wenn der eine auf BDSM steht und der andere nicht. Beispiele sind beliebig erweiterbar.
Man kann Dinge tun, auf die man nicht unbedingt steht. Und wenn ich mir die letzten 3.742 Threads über Analsex durchlese, dann scheint es so, als könnte man sogar, guten Willen vorausgesetzt, lernen, Dinge zu mögen, die man eigentlich nicht mag. Aber ein Schwanz wächst einem nicht, egal wie sehr man sich auch bemüht (oder eine Möse, wenn man einen Schwanz hat). Wobei das, was mich an Männern abstößt, nicht so sehr der Schwanz, als der Geruch ist. Auch den gibt ein Frauenkörper nicht her. Wobei man da mit Parfums durchaus tricksen könnte.
 
Ich finde Männer auch abstoßend, die "einen Schwanz" suchen, und diese dominieren sämtliche gängigen Dating-Plattformen. Sogar in einer gewissen Sauna, wo es früher teilweise "gepflegter" war, geht es mittlerweile (rein subjektiver Eindruck nach 2 Besuchen in letzter Zeit) in bestimmten Ecken "wie in einem Pornofilm" zu, mit allen Klischees. Gleichzeitig gibt es nach meiner Erfahrung "erstaunlich viele" Frauen, die sich für bisexuelle Männer interessieren, und ich habe welche getroffen oder "beinahe". Sie sind aber offenbar genauso schwer zu finden wie Männer, die einen "gepflegteren" Zugang haben, und ein Wunsch nach einst strikt monogamen Beziehung ist dann sowieso ein Ausschlusskriterium für mich. Eine intime Begegnung fühlt sich aber für mich gleich an.
 
Natürlich. Aber eine Frau kann alles, das andere Frauen auch können, wenn sie sich "bemüht". Ich weiß, das funktioniert so nicht, aber man kann es sich einreden. Beim Schwanz und dem Geruch stößt sie aber auf Grenzen, die sie - egal wie sie sich verbiegt - nicht überschreiten kann.

Versteh mich nicht falsch, ich finde Frauen wunderbar. Aber ich kann mir einfach vorstellen, dass sie sich auf Dauer "unterlegen" oder "minderwertig" fühlt. Einfach, weil ihr Körper das, was der Geliebte möchte, nicht hergibt. Wobei das natürlich nicht stimmt, denn sie kann Bedürfnisse befriedigen, die ein Mann nicht befriedigen kann. Die Sache geht natürlich auch umgekehrt, auch ein Mann kann die Bisexuelle Neigung seiner Frau nicht befriedigen.

Man kann Dinge tun, auf die man nicht unbedingt steht. Und wenn ich mir die letzten 3.742 Threads über Analsex durchlese, dann scheint es so, als könnte man sogar, guten Willen vorausgesetzt, lernen, Dinge zu mögen, die man eigentlich nicht mag. Aber ein Schwanz wächst einem nicht, egal wie sehr man sich auch bemüht (oder eine Möse, wenn man einen Schwanz hat). Wobei das, was mich an Männern abstößt, nicht so sehr der Schwanz, als der Geruch ist. Auch den gibt ein Frauenkörper nicht her. Wobei man da mit Parfums durchaus tricksen könnte.
Ich verstehe schon worauf du hinaus willst und gebe dir teilweise auch Recht.
Aber sich zu etwas zwingen was man nicht mag, macht auf Dauer auch unglücklich und das wohl meist beide Parteien.
 
Ich sehe das sehr entspannt.
Ich weiß was für eine Beziehung ich leben will.
Wenn der Mann dasselbe leben will wie ich und umgekehrt, dann passt es.

Andersrum:
Im nahen Umfeld ein Paar mit 12 Jahren Beziehung.
Einer schwul, der andere pansexuell. Er hat sich für den Menschen entschieden und keine sexuelle Bedürftigkeit eine Frau zu nehmen.
Der hat seinen Menschen.

Andersrum:
Auch ich hätte kein Problem mit einer Bi-Veranlagung, sehr wohl aber, wenn meine gesammelten wichtigsten Grundansprüche an Beziehung nicht erfüllt werden könnten.
Dann passt man nicht zusammen.

Was hier allerdings Heteros schreiben und ich lese - da möchte ich nicht mal die Aufzugskabine teilen.

Wie immer im Leben.
Was zu wollen/zu sein, ist nicht die große Sache.
Ich halte das "WIE" für mich weitaus interessanter in meiner Einschätzung (oder banaler starker Abneigung).

Somit, in meiner realen Wahrnehmung ist alles o.k.
Was man hier mitunter liest findet sich in meinem Umfeld nicht.

(Ich denke durchaus, dass Pornos und die Machbarkeit unter Männern, Beispielbilder und Geschichten, eine Auswirkung haben.
Dass man sich dadurch selbst in ein Eck stellt und kein Interesse mehr von anderen Personen bekommen kann, ist im Rausch der stark verschobenen Impulskontrolle und dem Verlust jeder Risikoeinschätzung nicht gern gehört. Somit Wappler jeder sexuellen Orientierung, mögen doch tun was sie wollen. Wenn das o.k. wäre, wären sie wohl nicht derart präsent um sich bestätigt zu sehen, dass sie nicht alleine sind und andere ja genauso sind, dass es schon o.k. ist Grenzen nach unten zu überschreiten. Eine Orientierung nach unten hin - schad, tut mir leid.)
 
Ich sehe das sehr entspannt.
Ich weiß was für eine Beziehung ich leben will.
Wenn der Mann dasselbe leben will wie ich und umgekehrt, dann passt es.

Andersrum:
Im nahen Umfeld ein Paar mit 12 Jahren Beziehung.
Einer schwul, der andere pansexuell. Er hat sich für den Menschen entschieden und keine sexuelle Bedürftigkeit eine Frau zu nehmen.
Der hat seinen Menschen.

Andersrum:
Auch ich hätte kein Problem mit einer Bi-Veranlagung, sehr wohl aber, wenn meine gesammelten wichtigsten Grundansprüche an Beziehung nicht erfüllt werden könnten.
Dann passt man nicht zusammen.

Was hier allerdings Heteros schreiben und ich lese - da möchte ich nicht mal die Aufzugskabine teilen.

Wie immer im Leben.
Was zu wollen/zu sein, ist nicht die große Sache.
Ich halte das "WIE" für mich weitaus interessanter in meiner Einschätzung (oder banaler starker Abneigung).

Somit, in meiner realen Wahrnehmung ist alles o.k.
Was man hier mitunter liest findet sich in meinem Umfeld nicht.

(Ich denke durchaus, dass Pornos und die Machbarkeit unter Männern, Beispielbilder und Geschichten, eine Auswirkung haben.
Dass man sich dadurch selbst in ein Eck stellt und kein Interesse mehr von anderen Personen bekommen kann, ist im Rausch der stark verschobenen Impulskontrolle und dem Verlust jeder Risikoeinschätzung nicht gern gehört. Somit Wappler jeder sexuellen Orientierung, mögen doch tun was sie wollen. Wenn das o.k. wäre, wären sie wohl nicht derart präsent um sich bestätigt zu sehen, dass sie nicht alleine sind und andere ja genauso sind, dass es schon o.k. ist Grenzen nach unten zu überschreiten. Eine Orientierung nach unten hin - schad, tut mir leid.)

Das ist glaub ich generell in Foren so. Ich ignoriere die frustrierten Dauerposter mit fehlender Impulskontrolle mittlerweile sehr effizient 🤣
 
Hi

Dazu würden mich eure Gedanken interessieren.

nur Frauen? Wenn nicht: wie schon andernorts zum Thema erwähnt, finden es viele Frauen nicht sexy, wenn sich Männer gegenseitig befriedigen.

Und es hat durchaus einen Grund, warum bis vor Kurzem Homosexuelle kein Blut spenden durften.

Das hängt halt noch nach.

LG Tom
 
Bi und bi ist nicht das selbe. Ich als mann bin wählerisch. Wenn wir jemanden suchen entscheide ich als mann ob der mann dazu passt. Und mimi findet das klasse weil ich wählerisch bin. Und denk mal viele merken nicht das sie auf Teufel komm raus ständig egal in welcher Rubrik suchen. Bi sein weil man das Paket bei nem mann möchte, oder bi sein damit man überhaupt mal wen bekommt ist was anderes. Wer jeden tag den gleichen Text kopiert und einfügt der wird von uns zb nicht mehr ernst genommen. Und dann kommen Nachrichten, egal auf welcher Plattform von männern die angeblich bi sind. Aber man merkt meist nach kurzen Schreiben das es den meisten nur um die Frau geht. Wir haben von anfang an mit offenen karten gespielt. Warum soll man sich auch verstellen? Und in einer festen Partnerschaft ist Vertrauen das wichtigste. Wenn die Frau mal Lust auf ne frau hat oder der Mann auf nen mann, dann ist das körperlich und hat mit den Gefühlen für die Partnerin oder den Partner nix zu tun. Reden darüber ist das wichtigste
 
Das hat aber nichts mit Bisexualität zu tun. Es gibt Heteros die sich nicht im Griff haben und Bisexuelle/Polyamore... die sehr gut monogam leben können.
Wobei das wieder mit der Frage verknüpft ist, wie offen es gelebt wird.
Meine Erfahrung ist dahingehend sehr negativ, da es eben ein Doppelleben war.
Er hat jetzt eine androgyne Gefährtin, das absolute Gegenteil von mir.
In der Herkunftsfamilie sieht er wohl keine Möglichkeit seine Bedürfnisse offen zu zeigen geschweige denn zu leben. Ich würde mir absichtlich nie die Finger an einem Mann mit diesen Bedürfnissen verbrennen. Das bedeutet für mich dass darauf einlassen gar nicht erst in Frage kommt.
Als Frau immer das Gefühl zu haben ein Kompromiss zu sein und ihn nie zu erreichen weil ihm eben etwas fehlt.
 
Mit einem bisexuellen Mann unverbindlich mal Sex haben wäre für mich kein Problem, sofern die Chemie stimmt. Ein bisexueller Mann als fester Partner ist dagegen für mich wegen der nach meinen Erfahrungen meist offenkundig oder auch nur latent vorhandenen, mehr oder weniger ausgeprägten dissoziativen Identitätsstörung undenkbar.
 
Mit einem bisexuellen Mann unverbindlich mal Sex haben wäre für mich kein Problem, sofern die Chemie stimmt. Ein bisexueller Mann als fester Partner ist dagegen für mich wegen der nach meinen Erfahrungen meist offenkundig oder auch nur latent vorhandenen, mehr oder weniger ausgeprägten dissoziativen Identitätsstörung undenkbar.
Also bist du auch gestört? 🤔😵‍💫
Langsam kommt Licht ins Dunkel 👍
 
Ein bisexueller Mann als fester Partner ist dagegen für mich wegen der nach meinen Erfahrungen meist offenkundig oder auch nur latent vorhandenen, mehr oder weniger ausgeprägten dissoziativen Identitätsstörung undenkbar.
Jetzt bin ich enttäuscht von dir. Dabei gefallen mir die erotischen Geschichten immer so.
 
Wenn ich Frauen höre oder lese, die bisexuelle Männer ablehnen, frage ich mich inzwischen oft, ob das nicht auch mit diesem verzerrten Eindruck von Beliebigkeit zu tun hat.

Dazu würden mich eure Gedanken interessieren.

Ich habe zusammengezählt und komme auf 7 relevante Kontakte, mit denen ich mich zu dem Thema unterhalten habe und die spalten sich in zwei Kategorien.
Kategorie 1, drei Frauen insgesamt, mit denen man sich überhaupt nicht vernünftig über dieses Thema unterhalten konnte. Die lehnten das kategorisch und mit Bauch und Bogen ab und für die war oder ist das alles schwul und ekelhaft. Punkt, Ende der Durchsage.
Kategorie 2, vier Frauen insgesamt fanden es interessant, hatten aber noch keine reale Berührung damit, waren aber interessiert. Alle wollten Männern gerne einmal 'dabei' zusehen. An Ablehnung wegen Beliebigkeit kann ich mich nicht erinnern, aber interessanterweise Ablehnung oder Einschränkung aus Gründen der Exklusivität. Zitat: da wäre ich dann sicher eifersüchtig.

Ist das eine Antwort, die du erwartet hast? Ich bin mir nicht sicher.
 
Sexuelle Orientierug/Ausrichtung und Schubladen...

Für meine Begriffe irgendwie eine Gedankenspirale, welche jeder Mensch für sich selbst zu Ende denken muss. Der Rest der Welt hat es zu akzeptieren und zu respektieren.
 
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