Ich hab mich jetzt lange zurueckgehalten, aber es kam ja die Aufforderung Männer mögen ihre Erfahrungen mit Kindererziehung usw. mitteilen, da bin ich dabei.
Als ich zum ersten Mal Vater wurde hat die Mutter noch studiert und ich war noch ausschließlich Musiker.
Ich habe die Zeit mit meinem Sohn sehr genossen, Tagsüber bis zum Abend hab ich Haushalt und Kids (einen vierjährigen Stiefsohn gab es auch) geschupft, abends hat die Mutter übernommen.
Später war ich auch mal 2 Monaten ganz alleine mit den Beiden weil die Mum auf Forschungsreise im Ausland war.
Damals hatte ich bereits einen Job und glücklicherweise einen Chef der in dieser Zeit eine 25 Stundenwoche zugelassen hat.
Aufgrund der psychischen Krankheit der Mutter war das die schönste und ruhigste Zeit die ich mit meinen Kindern verbringen durfte.
Als der zweite Sohn kam war ich in einem 60 Stunden Job gefangen und wollte in Karenz gehen weil die Mutter damals ihre zweite Ausbildung machte.
Und nein, diese wurde natürlich nicht genehmigt.
Es kamen so Fragen wie "wozu hat das Kind eine Mutter usw."
Ich habe bereits im Vorfeld versucht das irgendwie zu regeln, die Firma wollte mich nicht gehen lassen.
Also machte ich ihnen das Angebot zu kündigen und nach 3 Monaten wieder mit der Arbeit zu beginnen.
Das wollten sie auch nicht.
Also habe ich einfach nur gekündigt

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Der Älteste ging bereits in die Unterstufe, der Mittlere in die Volksschule und der kleinste war 7 Wochen alt.
Hätte meine Alte mitgespielt, ich wäre als Hausmann auch noch viel länger zu Hause geblieben.
Ich hatte erstmals genügend Zeit Haushalt, Garten und all die Dinge von denen keiner etwas mitbekommt zu regeln, und trotzdem auch noch Zeit für mich zu haben.
Und ja, ich habe tatsächlich alles gemacht, die Frau kam Abends nach Hause, das Essen stand am Tisch, der Haushalt erledigt und die Kids versorgt, sie musste sich um gar nichts kümmern.
So sauber wie damals war unser Haus nie wieder.
Irgendwann kam sie frustriert nach Hause und warf mir vor auf irgendeinem Regal wäre der Staub nicht ordentlich gewischt.
Das war der Anfang vom Ende unserer Beziehung.
Tatsächlich wäre ich lebenslang als Hausman mit Kindern zu Hause geblieben, sehr gerne, finanziell leider unmöglich.
Und natürlich hat mich die alte Firma gebeten wiederzukommen, das habe ich dann auch getan.
Meine Situation ist bestimmt eine besondere, ich habe auch in meinem 60 Stunden Job Abends noch gekocht und mich um Haushalt und Kinder gekümmert.
Die Frau war ja permanent überfordert und damit beschäftigt mir zu erklären wie anstrengend das alles sei. Und ich sei so gemein, weil ich so viel arbeite.
Wie gesagt, sie ist psychisch krank und der Meinung sie sei emanzipiert.
Tatsächlich ist sie das natürlich nicht, sonst hätte sie ja nicht mehr in ihre Opferrolle schlüpfen können.
Jetzt sieht es dafür so aus, das mein Verhältnis zu den Kindern trotz Trennung und ihrer Versuche zu manipulieren enger ist als je zuvor.
Sie erzählen mir alles und selbst der mittlerweile 14 Jährige kuschelt hin und wieder mit mir, der Kleine sowieso.
Es liegt mir fern die Rolle der Mutter/Frau runterzumachen.
Trotzdem sagt mir meine persönliche Erfahrung, Hausmann und Vater wäre mein Traumberuf
Und die Mutter sieht erst jetzt, was sie damals übersehen hat.