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Hi,
nehmen wir an, es gibt eine Krankheit, die betrifft einen aus einer Milliarde. Wenn alle Menschen täglich Cola trinken erhöht sich das Risiko auf 2 aus einer Milliarde.
Das ist statistisch signifikant, praktisch wurscht.
Aus dem Vergleich mit Menschen anderer Länder wissen wir, dass in unserem Bildungssystem irgendwo der Wurm drin ist.
25% der Medizinstudienplätze sind für Ausländer reserviert (20% EU, 5% sonstiges Ausland). Die ausländischen Mädchen schneiden bei unserem Test gleich gut ab, wie die Buben. Die österreichischen Mädchen haben ein Problem und schneiden statistisch signifikantes schlechter ab! Praktisch ist das schlechtere Abschneiden wurscht.
Wir wissen nicht, wo genau das Problem liegt! Daher können wir nix ändern, und wenn, wären Auswirkungen der Änderungen erst in 12 Jahren zu erwarten.
Wenn der Test funktioniert, dann muss er das Defizit abbilden! Wenn der Test das Problem unserer Mädchen nicht aufzeigt, dann ist er kaputt!
Am Test können wir nur ändern, dass wir statistisch das Ergebnis dahingehend bereinigen, als ob das Problem nicht vorhanden wäre - und das tun wir.
Ohne zu wissen, was genau das Problem ist, können wir nix machen.
Es gibt keine Quote.
Es gibt keine Quote! Man vergleicht wie die ausländischen Mädchen bei unserem Test abschneiden und bildet dann Durchschnittswerte die man dahingehend mulitpliziert, um zu einem Ergebnis zu kommen, als hätten unsere Mädchen das Problem nicht.
Es gibt keine Quote in dem Sinn, dass man sagt "60% der Österreicher müssen Mädchen sein", wie viele österreichische Mädchen es schaffen, zeigt sich immer erst im Nachhinein.
Korrekt. Aber siehe oben, wir wissen nicht, was genau das Problem ist. Das wäre aber immens wichtig, denn es steht die Vermutung im Raum, dass begabten Mädchen in der Schule Mathe "abtrainiert" wird. Wir verlieren so vielleicht Nobelpreisträgerinnen, oder haben sie schon verloren.
LG Tom
PS: Ungerecht finde ich übrigens die 75% Österreicherquote.
nehmen wir an, es gibt eine Krankheit, die betrifft einen aus einer Milliarde. Wenn alle Menschen täglich Cola trinken erhöht sich das Risiko auf 2 aus einer Milliarde.
Das ist statistisch signifikant, praktisch wurscht.
Aus dem Vergleich mit Menschen anderer Länder wissen wir, dass in unserem Bildungssystem irgendwo der Wurm drin ist.
25% der Medizinstudienplätze sind für Ausländer reserviert (20% EU, 5% sonstiges Ausland). Die ausländischen Mädchen schneiden bei unserem Test gleich gut ab, wie die Buben. Die österreichischen Mädchen haben ein Problem und schneiden statistisch signifikantes schlechter ab! Praktisch ist das schlechtere Abschneiden wurscht.
Hier gehören Maßnahmen gesetzt die das ändern.
Wir wissen nicht, wo genau das Problem liegt! Daher können wir nix ändern, und wenn, wären Auswirkungen der Änderungen erst in 12 Jahren zu erwarten.
Das fängt bei überarbeiteten Tests an und geht bis zu einer Verbesserung des Schulsystems.
Wenn der Test funktioniert, dann muss er das Defizit abbilden! Wenn der Test das Problem unserer Mädchen nicht aufzeigt, dann ist er kaputt!
Am Test können wir nur ändern, dass wir statistisch das Ergebnis dahingehend bereinigen, als ob das Problem nicht vorhanden wäre - und das tun wir.
Nur das sind langjährige Veränderungen.
Ohne zu wissen, was genau das Problem ist, können wir nix machen.
Eine Quote ist halt bequem.
Es gibt keine Quote.
Man kann das gewünschte Ergebnis um Vorfeld festlegen und passt die Quote dahin an.
Es gibt keine Quote! Man vergleicht wie die ausländischen Mädchen bei unserem Test abschneiden und bildet dann Durchschnittswerte die man dahingehend mulitpliziert, um zu einem Ergebnis zu kommen, als hätten unsere Mädchen das Problem nicht.
Es gibt keine Quote in dem Sinn, dass man sagt "60% der Österreicher müssen Mädchen sein", wie viele österreichische Mädchen es schaffen, zeigt sich immer erst im Nachhinein.
Das ändert aber das grundlegende Problem nicht ....
Korrekt. Aber siehe oben, wir wissen nicht, was genau das Problem ist. Das wäre aber immens wichtig, denn es steht die Vermutung im Raum, dass begabten Mädchen in der Schule Mathe "abtrainiert" wird. Wir verlieren so vielleicht Nobelpreisträgerinnen, oder haben sie schon verloren.
LG Tom
PS: Ungerecht finde ich übrigens die 75% Österreicherquote.