Lebens als Mann...

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Hi,

nehmen wir an, es gibt eine Krankheit, die betrifft einen aus einer Milliarde. Wenn alle Menschen täglich Cola trinken erhöht sich das Risiko auf 2 aus einer Milliarde.

Das ist statistisch signifikant, praktisch wurscht.

Aus dem Vergleich mit Menschen anderer Länder wissen wir, dass in unserem Bildungssystem irgendwo der Wurm drin ist.

25% der Medizinstudienplätze sind für Ausländer reserviert (20% EU, 5% sonstiges Ausland). Die ausländischen Mädchen schneiden bei unserem Test gleich gut ab, wie die Buben. Die österreichischen Mädchen haben ein Problem und schneiden statistisch signifikantes schlechter ab! Praktisch ist das schlechtere Abschneiden wurscht.


Hier gehören Maßnahmen gesetzt die das ändern.

Wir wissen nicht, wo genau das Problem liegt! Daher können wir nix ändern, und wenn, wären Auswirkungen der Änderungen erst in 12 Jahren zu erwarten.


Das fängt bei überarbeiteten Tests an und geht bis zu einer Verbesserung des Schulsystems.

Wenn der Test funktioniert, dann muss er das Defizit abbilden! Wenn der Test das Problem unserer Mädchen nicht aufzeigt, dann ist er kaputt!

Am Test können wir nur ändern, dass wir statistisch das Ergebnis dahingehend bereinigen, als ob das Problem nicht vorhanden wäre - und das tun wir.


Nur das sind langjährige Veränderungen.

Ohne zu wissen, was genau das Problem ist, können wir nix machen.


Eine Quote ist halt bequem.

Es gibt keine Quote.


Man kann das gewünschte Ergebnis um Vorfeld festlegen und passt die Quote dahin an.

Es gibt keine Quote! Man vergleicht wie die ausländischen Mädchen bei unserem Test abschneiden und bildet dann Durchschnittswerte die man dahingehend mulitpliziert, um zu einem Ergebnis zu kommen, als hätten unsere Mädchen das Problem nicht.

Es gibt keine Quote in dem Sinn, dass man sagt "60% der Österreicher müssen Mädchen sein", wie viele österreichische Mädchen es schaffen, zeigt sich immer erst im Nachhinein.


Das ändert aber das grundlegende Problem nicht ....

Korrekt. Aber siehe oben, wir wissen nicht, was genau das Problem ist. Das wäre aber immens wichtig, denn es steht die Vermutung im Raum, dass begabten Mädchen in der Schule Mathe "abtrainiert" wird. Wir verlieren so vielleicht Nobelpreisträgerinnen, oder haben sie schon verloren.


LG Tom

PS: Ungerecht finde ich übrigens die 75% Österreicherquote. ;)
 
@Mitglied #469517

Du fängst an dich zu widersprechen, zuerst war es noch die Männerdomäne die schuld ist, dann das Frauen in der Schule benachteiligt werden.
Jetzt weiß man es doch nicht.
Und auch die 60% sind eine Vorgabe. Das Wort Quote kam übrigens auch erstmal aus der Richtung der Verfechter. ;)
Und der Test muss erstmal die geeignetsten Kandidaten herausfiltern völlig losgelöst wie groß der Männer oder Frauen Anteil dabei ausfällt.
Und wenn österreichische Mädchen schlechter abschneiden als der Rest sollte man mal schauen woran das liegt als zu ihnen einen künstlichen
Wettbewerbsvorteil zu verpassen um zu negieren, dass wir nicht in der Lage sind unsere Mädels gleich gut auszubilden wie die anderen.
Aber vl. liegen die Gründe einfach auch wo anders. Vl. auch, dass den Damen sukzessive Leistung abtrainiert wird, wegen besserer Benotung bei weniger Leistung.
Auch das ging aus dem Wiki Artikel hervor.
Hat aber alles nichts mit Gleichberechtigung zu tun wenn man Leuten einen Startvorteil verpasst, der Bessere benachteiligt.

Und ja eigentlich ist auch so eine Österreicher Quote unfair, würde aber die nächste große Peinlichkeit ds Schulsystems aufzeigen, nämlich nach unsere schlechter sind als der Rest.
Und genau so ist eine Quote unfair die manche Studiengänge bei der Verteilung der Laborplätze bevorzugt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
muss das sein? Wenn es wenigstens wahr wäre. Aber es weiß ein jeder, dass in "diesen Kulturen" die Kinder von der Mama in den Kindergarten gebracht werden, weil der Papa hackeln muss.

Kein Problem, Tom-aus-Wien, bei flüchtigem Lesen kann ein solches Missverständnis schon passieren.

Selbstverständlich bringen überwiegend die Mütter ihre Kleinen in den Kindergarten, sowohl in ihrem Herkunftsland, als auch hier. Nur davon habe ich nicht gesprochen. Sondern davon, dass oft "der Kontakt nur über den Vater läuft"; und meinte damit den pädagogischen Austausch zwischen den familiären und institutionellen Erziehern, das oft dringend notwendige Gespräch zwischen denen, die für das Kind erzieherisch tätig sind. Zu solchen Begegnungen zwischen Familie und Kindergarten kommen - vielleicht wegen des besseren Sprachvermögens - oft die Väter (oder große Geschwister).
Darauf war meine Aussage bezogen. Wenn es so undeutlich gewesen sein sollte, dass es absolut nicht zu erkennen war, bitte ich um Vergebung; insbesondere dann, wenn ich Dich gekränkt oder verärgert haben sollte.

Dass Du mich - obwohl ich von der Begleitung in den Kindergarten gar nicht gesprochen habe - mit Deinem Ruf "wenn es wenigstens wahr wäre" implizit als Lügner darstellst - sei's drum.
Alles eine Frage der Gesprächskultur.
 
Eine männlich Bezugsperson finden die Kinder im Normalfall daheim :)

deswegn habn viele Söhne von alleinerziehenden Müttern Probleme verschiedener Art. Ist mir während der Schulzeit meiner Kinder immer wieder aufgefallen; gibt natürlich Ausnahmen; aber leicht ist das weder für Mütter noch Söhne. - K.A. wie sich das auf Mädchen auswirkt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Erziehung ist halt in den ersten Jahren hauptsächlich durch Frauen geprägt , und die männlichen Bezugspersonen sind eben rar, die aber Grad für Jungen , Buben und Burschen auch relevant wären .
...zum Teil unvermeidlichen
Das ist doch ein so Punkt, wo man zu einer sinnvollen Diskussion einhaken könnte (ich versuch's noch letztes Mal):

Mir scheint, dass fast alle hier einen Mangel an männlichen Bezugspersonen für (Klein-) Kinder sehen.
Aber: Ist das tatsächlich unvermeidlich? Warum ist das so? Was könnte man dagegen tun?

Ich behaupte, dass sehr viele Männer sich gerne viel stärker bei der Kinderbetreuung und Erziehung einbringen würden. Sei es als Vater innerhalb der Familie als auch als Pädagoge. Warum machen sie es dann nicht?

Ich führe mich als Beispiel an:
Als meine liebe Frau und ich uns entschieden haben, dass wir zusammen Kinder haben wollen, war klar, dass wir das mit Karenz und Kinderbetreuung teilen werden.
Dann wurde meine Tochter geboren. Natürlich blieb meine Frau zunächst zu Hause (um zu stillen und) um sich um sie zu kümmern. Natürlich erledigte sie in dieser Zeit (die ersten Wochen abgesehen) mehr Hausarbeit als ich. Wir haben bereits vor der Geburt angefangen Geld zu sparen, damit wir es uns überhaupt leisten können, dass ich sie dann in der Karenz ablöse. Und als dann ein Jahr bald um war und ich die Karenz antreten wollte, war meine liebe, sehr aufgeklärte Frau plötzlich dagegen, weil: "Sie kann sich halt schon besser um das Kind kümmern!", "Frauen haben dafür einfach mehr Talent", "Finanziell ist es halt schon ein ziemlicher Unterschied, eigentlich können wir uns das gar nicht leisten."; Was mein Chef, ich arbeitete in der Baubranche, meinte, will gar nicht ausführen. Ich konnte meine Frau aber doch überreden. Und gut war es. Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, den Haushalt hab ich natürlich mit übernommen. Ja, ich habe sicher einiges auch anders gemacht als meine liebe Frau, aber schlechter war es nicht. Auch ist das Familieneinkommen in diesem Jahr drastisch gesunken. Aber ich bin sehr froh, dass ich den Willen und die Nerven hatte das durchzusetzen. Es wäre natürlich viel einfacher gewesen, auf stinkende Windeln, Kochschürze und Putzlappen zu verzichten und stattdessen Kohle für die Familie ranzuschaffen.

Hier könnte sehr wohl sehr viel getan werden, damit sich mehr Väter für eine Karenz entscheiden. Einerseits von staatlicher Seite, aber auch sehr viel durch gesellschaftliche Akzeptanz. Auch gerade durch Frauen. Es scheint vielen schwer zu fallen, Männern das überhaupt zuzutrauen. Oft wird (unbewusst) vermittelt: Ok, soll er sich auch einen Zeit lang mit den Kindern beschäftigen und sich (kurz) "Urlaub" nehmen, das wird dem Kind schon nicht schaden. Aber natürlich macht das eine Frau schon besser.


Ich wurde übrigens 3x von den Leiterinnen der Kindergärten, die meine Kinder besuchten, gefragt, ob ich nicht selbst Kindergärtner werden möchte (Schon damals wurden Männer, auch Quereinsteiger gesucht. Und ich kann sehr gut mit Kindern und beschäftige mich gern mit Ihnen, dass dürfte dort aufgefallen sein). Das war für mich allerdings nie ein Thema. Erstens, so meine Überlegung, wenn ich schon tagsüber mich mit Kindern beschäftige, dann fehlt mir die Energie und die Freude, dass ich mich dann morgens, abends oder am wochenende mit meinen eigenen Kindern beschäftige. Zweitens, und das wieder wäre ein Punkt, denn man sehr wohl ändern könnte: Das, was ich als "studierter" Techniker verdien(t)e, könnte ich aber auch nicht einmal annähernd in diesem Bereich verdienen. Und da muss auch ein wenig auf meine Familie schauen.

Auch hier könnte man die Rahmenbedingungen ändern. Neben einer anderen Gehaltsstruktur (was Kindergärtnerinnen verdienen ist geradezu eine Verhöhnung!), wäre hier vor allem viel mehr Anerkennung und Respekt z.B. für Lehrer hilfreich. Früher war der "Lehrer" noch wer: Ein Weiser, ein Meister, neben dem Pfarrer und dem Bürgermeister DIE Respektsperson im Ort. Heute werden Lehrer oft als Faulsäcke gesehen, die noch dazu unfähig sind, meinem Kind vernünftig etwas beizubringen (an meinem Kind kann es nicht liegen, das ist schließlich so klug, nur es wird nicht richtig verstanden und seine Talente nicht erkannt). Und ein wenig Pädophilieverdacht ist unterschwellig auch gleich dabei.
Dabei ist Prestige immer noch eine verdammt wichtige Motivation für viele Männer!



Ich bin überzeugt, dass auf der Grund der immer leistungszentrierteren Konsumgesellschaft und der momentan teilweise stattfinde gesellschaftliche Konserveratismus umso stärke Anreize nötig sind, wenn es in diesem Bereich zu Änderungen kommen soll!
(Verdammt, viel zu geschwollen, ich versuch's noch einmal: )

Es liegt an uns, an jedem Einzelnen, hier etwas zu ändern! (anstatt nur zur sudern)
 
Stimme ich in vielen Bereichen zu.
Das Problem in der Diskussion ist aber schon, dass sowas nicht zur Sprache kommt weil schon klar ist wer gefördert gehört und wer nicht. Von vornherein.

Zum Schluss, man kann auch Dinge anprangern und trotzdem was verändern versuchen. ;)
 
Hier könnte sehr wohl sehr viel getan werden, damit sich mehr Väter für eine Karenz entscheiden. Einerseits von staatlicher Seite, aber auch sehr viel durch gesellschaftliche Akzeptanz. Auch gerade durch Frauen. Es scheint vielen schwer zu fallen, Männern das überhaupt zuzutrauen. Oft wird (unbewusst) vermittelt: Ok, soll er sich auch einen Zeit lang mit den Kindern beschäftigen und sich (kurz) "Urlaub" nehmen, das wird dem Kind schon nicht schaden. Aber natürlich macht das eine Frau schon besser.


Ich wurde übrigens 3x von den Leiterinnen der Kindergärten, die meine Kinder besuchten, gefragt, ob ich nicht selbst Kindergärtner werden möchte (Schon damals wurden Männer, auch Quereinsteiger gesucht. Und ich kann sehr gut mit Kindern und beschäftige mich gern mit Ihnen, dass dürfte dort aufgefallen sein). Das war für mich allerdings nie ein Thema. Erstens, so meine Überlegung, wenn ich schon tagsüber mich mit Kindern beschäftige, dann fehlt mir die Energie und die Freude, dass ich mich dann morgens, abends oder am wochenende mit meinen eigenen Kindern beschäftige. Zweitens, und das wieder wäre ein Punkt, denn man sehr wohl ändern könnte: Das, was ich als "studierter" Techniker verdien(t)e, könnte ich aber auch nicht einmal annähernd in diesem Bereich verdienen. Und da muss auch ein wenig auf meine Familie schauen.

Auch hier könnte man die Rahmenbedingungen ändern. Neben einer anderen Gehaltsstruktur (was Kindergärtnerinnen verdienen ist geradezu eine Verhöhnung!), wäre hier vor allem viel mehr Anerkennung und Respekt z.B. für Lehrer hilfreich. Früher war der "Lehrer" noch wer: Ein Weiser, ein Meister, neben dem Pfarrer und dem Bürgermeister DIE Respektsperson im Ort. Heute werden Lehrer oft als Faulsäcke gesehen, die noch dazu unfähig sind, meinem Kind vernünftig etwas beizubringen (an meinem Kind kann es nicht liegen, das ist schließlich so klug, nur es wird nicht richtig verstanden und seine Talente nicht erkannt). Und ein wenig Pädophilieverdacht ist unterschwellig auch gleich dabei.
Dabei ist Prestige immer noch eine verdammt wichtige Motivation für viele

Da hast Du sehr viele vernünftige (in meinen Augen) Themen angeschnitten! Stimme Dir zu.
 
Das ist doch ein so Punkt, wo man zu einer sinnvollen Diskussion einhaken könnte (ich versuch's noch letztes Mal):

Mir scheint, dass fast alle hier einen Mangel an männlichen Bezugspersonen für (Klein-) Kinder sehen.
Aber: Ist das tatsächlich unvermeidlich? Warum ist das so? Was könnte man dagegen tun?

Ich behaupte, dass sehr viele Männer sich gerne viel stärker bei der Kinderbetreuung und Erziehung einbringen würden. Sei es als Vater innerhalb der Familie als auch als Pädagoge. Warum machen sie es dann nicht?

....ich behaupte daß ev einige ( obs sehr viele sind bezweifle ich) das zwar gern machen würden, in der rauhen Realität dann überfordert wären bzw das schnell nicht mehr so toll wäre, wies zerst ausgeschaut hat. Ganz ohne Bosheit und Zynismus.... vieleicht bist du einer der paar die nicht so sind.... aber eine wirklich ins Gewicht fallende Prozentzahl kann ich mir nicht vorstellen. So gern ich meine Kinder habe, ich würd alle Zustände bekommen , wurlert werden und was weiss ich alles. Hab eine Zeitlang einen Tag in der Woche eingearbeitet, bin zuhaus geblieben und hab mich da um den Sohn gekümmert.... das ging ganz gut, ich glaub einen zweiten hätt ich nicht geschafft.

Können ja mal die anderen Mitlesenden schreiben, wie sie das sehen. Aber ehrlich bitte, keine Sonntagsreden, um gut dazustehen.
 
Da hast Du sehr viele vernünftige (in meinen Augen) Themen angeschnitten! Stimme Dir zu.
Ja, dieser Meinung bin ich auch.
Es tut gut, eine so stimmige Zusammenstellung einiger wichtiger Problemfelder zu lesen, die sich bei näherem Hinsehen auftun.

Es liegt an uns, an jedem Einzelnen, hier etwas zu ändern! (anstatt nur zur sudern)

Wie wahr! Die Frage ist nur, wie weit die Möglichkeit des einzelnen reichen. Deshalb glaube ich, dass es ohne eine breite gesellschaftliche Diskussion nicht gehen wird.
Wir diskutieren hier in diesem kleinen Rahmen ein soziologisch und menschlich elementares Thema, haben bald 400 Beiträge - wie oft kamen hier Begriffe wie Liebe, Ehe, Familie, Halt, Vertrauen, Lebensmut, Kameradschaft, Treue, Geborgenheit, Sorge für das leibliche und auch das seelische Wohl usw. vor, die wir als unsere Aufgabe begreifen? Statt von Mutter und Vater reden wir von Bezugspersonen. Wie HaseG richtig sagt: "wäre ... Anerkennung und Respekt z.B. für Lehrer hilfreich. Früher war der "Lehrer" noch wer: Ein Weiser, ein Meister, neben dem Pfarrer und dem Bürgermeister DIE Respektsperson im Ort."
Das sind nur Beispiele für einst - neben der Elternfürsorge - hilfreiche Erziehungsfaktoren. Wir haben sie (aus guten oder weniger guten Gründen) abgeschafft. Klassische Familienmuster gelten immer weniger als erstrebenswert. Nur - was haben wir an deren Stelle gesetzt?

Ich gehöre zu denen, die aus Überzeugung laute Loblieder singen auf alles, was unsere Kommunen und Institutionen an sozial notwendiger Hilfestellung leisten. Wir, die Empfänger von all dem, werden uns aber irgendwann fragen müssen, ob alles letztlich nur gut für unsere menschliche Entwicklung und Gemeinschaft ist. Wohlgemerkt, ich rede da nicht von Kosten. Nein, nur von persönlicher Verantwortung.

Möglicher Weise bedarf es eines gesellschaftlichen Klimawandels. "Hol dir, was dir zusteht!" macht vielleicht einmal der Frage Platz "Was erwarten meine Kinder wirklich von mir?"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So gern ich meine Kinder habe, ich würd alle Zustände bekommen , wurlert werden und was weiss ich alles. Hab eine Zeitlang einen Tag in der Woche eingearbeitet, bin zuhaus geblieben und hab mich da um den Sohn gekümmert.... das ging ganz gut, ich glaub einen zweiten hätt ich nicht geschafft.
Nein, Arizona, da kommt keine Sonntagsrede.
Dank und Respekt für Dein ehrliches Bekenntnis, bei Deinen Papatag-Auftritten an die erschöpfende Grenze Deiner Möglichkeiten gekommen zu sein. Du sprichst damit vermutlich vielen aus der Seele (Männern - nur?; können nicht auch Mütter überfordert sein?) .
Dennoch: aus deinen Zeilen lese ich so viel Zuwendung und Liebe zu Deinen Kindern heraus, dass ich sicher bin, Du tust, was Du kannst, und sperrst Dich sicher nicht grundsätzlich gegen eine "Erhöhung der Dosis", was die fordernde Nähe der Kinder anlangt. Du wirst sehen, es wird Dir immer besser gelingen. Deine Frau schafft's ja auch. (Und sag jetzt nicht: Als Frau kann sie das. - Vielleicht sind ihre Probleme den Deinen nicht unähnlich. Also - "Mit vereinten Kräften...". So wird es auch gemeinsames Glück).
 
Nein, Arizona, da kommt keine Sonntagsrede.
Dank und Respekt für Dein ehrliches Bekenntnis, bei Deinen Papatag-Auftritten an die erschöpfende Grenze Deiner Möglichkeiten gekommen zu sein. Du sprichst damit vermutlich vielen aus der Seele (Männern - nur?; können nicht auch Mütter überfordert sein?) .
Dennoch: aus deinen Zeilen lese ich so viel Zuwendung und Liebe zu Deinen Kindern heraus, dass ich sicher bin, Du tust, was Du kannst, und sperrst Dich sicher nicht grundsätzlich gegen eine "Erhöhung der Dosis", was die fordernde Nähe der Kinder anlangt. Du wirst sehen, es wird Dir immer besser gelingen. Deine Frau schafft's ja auch. (Und sag jetzt nicht: Als Frau kann sie das. - Vielleicht sind ihre Probleme den Deinen nicht unähnlich. Also - "Mit vereinten Kräften...". So wird es auch gemeinsames Glück).

Danke, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast. Die Kinder sind mittlerweile grösser als ich, und so wies ausschaut, sind meine Erziehungsversuche halbwegs erfolgreich gewesen. ;)
 
....ich behaupte daß ev einige ( obs sehr viele sind bezweifle ich) das zwar gern machen würden, in der rauhen Realität dann überfordert wären bzw das schnell nicht mehr so toll wäre, wies zerst ausgeschaut hat. Ganz ohne Bosheit und Zynismus....
Sehr, sehr viele Bekannte (Männer) haben mir gesagt, sie wären/würde gerne auch in Karenz gehen, aber es geht es (sich) bei ihnen nicht (aus). Mag aber ein subjektiver Eindruck sein.
Ich denke, dass praktisch auch sehr viele Frauen mit der Erziehung eigentlich überfordert sind. (Das ist aber auch so ein Tabuthema, das gibt ja kaum eine Mutter zu.)
Ich finde es gut, dass du dich selbst einzuschätzen weisst.

Ich möchte die Diskussion ja eigentlich gar nicht Richtung Kindererziehung steuern. Vielmehr ist das für mich nur ein gutes Beispiel, an die Erwartungen und Anforderungen an die Männer heute.
Wir sollen einerseits die liebevollen (aber konsequenten) Papas sein, und gleichzeitig der starke Fels in der Brandung, den nichts aus der Bahn wirft, der der Partnerin und der Familie Sicherheit bietet. Der Autos reparieren und gleichzeitig Kuchen backen kann (Kann ich beides nicht). Der als maskulinier Alpha-Mann (bin ich nicht) für die Frau sexuell attraktiv ist aber der auch über seine Gefühle reden kann (mach ich nicht (gern)). Der Wert auf sein Äusseres legt, aber eingebildet sein darf er natürlich nicht sein und wenn er im Bad so viel Platz oder Zeit wie die Frau braucht, ist er ein Weichei. Usw.
Das kann sich vielfach einfach gar nicht ausgehen! (auch wenn es in manchen Hollywood so vorgegaukelt wird)
Und dann gibt es eben nach wie vor Tabus über die nicht gesprochen wird. Und in manchen, bestimmten Fällen haben Frauen gegenüber uns Männern einfach Vorteile.

Ist total unfair, aber so ist eben.
Ich habe gehofft, dass hier eine Diskussion über diese Schwierigkeiten entstehen könnte. Die fände ich spannend.
Jeder Mann muss heute mehr oder weniger für sich selbst entscheiden, welchen Anforderungen und Idealen er entsprechen möchte und wo aber sagt: stop, halt, das bin ich einfach nicht und dass kann ich nicht sein.

Ich wiederhole mich: Ich bin sehr gern ein Mann. Trotzdem ist das Leben als Mann auch keine "Ponyhofschlecken" (heute den Ausdruck hier gelesen :rofl:), und darüber darf hier auch diskutiert werden.
 
Sehr, sehr viele Bekannte (Männer) haben mir gesagt, sie wären/würde gerne auch in Karenz gehen, aber es geht es (sich) bei ihnen nicht (aus). Mag aber ein subjektiver Eindruck sein.

wie ich schon zuerst so ähnlich geschrieben hab.... sie sagen dass sie gern würden.... aber leider, leider lässt sie der pöhse Chef nicht.... bin bei solchen Aussagen sehr misstrauisch.


Ich habe gehofft, dass hier eine Diskussion über diese Schwierigkeiten entstehen könnte. Die fände ich spannend.
Jeder Mann muss heute mehr oder weniger für sich selbst entscheiden, welchen Anforderungen und Idealen er entsprechen möchte und wo aber sagt: stop, halt, das bin ich einfach nicht und dass kann ich nicht sein.

Mein Zugang dazu ist, daß ich meine (oft verschrobenen) Ansichten hab und das auch durchzieh. Nicht auf Kosten anderer, aber auch nicht um anderen zu gefallen, sondern um am Ende des Tages mit mir zufrieden zu sein (was nicht ausschliesst, dass andere auch zufrieden sind)

War das eine Antwort?
 
....ich behaupte daß ev einige ( obs sehr viele sind bezweifle ich) das zwar gern machen würden, in der rauhen Realität dann überfordert wären bzw das schnell nicht mehr so toll wäre, wies zerst ausgeschaut hat. Ganz ohne Bosheit und Zynismus.... vieleicht bist du einer der paar die nicht so sind.... aber eine wirklich ins Gewicht fallende Prozentzahl kann ich mir nicht vorstellen. So gern ich meine Kinder habe, ich würd alle Zustände bekommen , wurlert werden und was weiss ich alles. Hab eine Zeitlang einen Tag in der Woche eingearbeitet, bin zuhaus geblieben und hab mich da um den Sohn gekümmert.... das ging ganz gut, ich glaub einen zweiten hätt ich nicht geschafft.

Können ja mal die anderen Mitlesenden schreiben, wie sie das sehen. Aber ehrlich bitte, keine Sonntagsreden, um gut dazustehen.

Das ist auch ein wichtiger Punkt. Ich glaube es sollte nach wie vor auch okay sein, wenn sich ein Paar so organisiert, dass der weibliche Part zu Hause bleibt.

Das Wichtige wäre ja nur zu ermöglichen, dass auch andere Lösungen möglich sind und AKZEPTIERT werden.

Sprich sich die Karenz zu teilen oder sogar, dass der Mann zu Hause bleibt, wenn er und seine Partnerin das möchten.
 
Ist total unfair, aber so ist eben.
Ich habe gehofft, dass hier eine Diskussion über diese Schwierigkeiten entstehen könnte. Die fände ich spannend.
Jeder Mann muss heute mehr oder weniger für sich selbst entscheiden, welchen Anforderungen und Idealen er entsprechen möchte und wo aber sagt: stop, halt, das bin ich einfach nicht und dass kann ich nicht sein.

Ich finde, das was Du aufzählst gilt für Alle.
Es gilt für Frauen auch. Schön, sexy Animationsprogramm im Bett, immer gepflegt, tolle Berufsausbildung, bereit eine Mutter zu sein und "nebenbei" eine Karriere "schupfen". Wenn man nach dem geht, was in Zeitschriften, Filmen, TV und so weiter vorgezeigt wird.

Das ist alles zusammen für viele Menschen eine Überforderung.
 
Lieber Busfan, ich rate dir - lass das mit den Frauen. Diese blöden, unzufriedenen Schlampen haben dich gar nicht verdient. Zeit mit Männern a bissl intimer zu werden - am besten du suchst dir einen aus, der hier mitschreibt und dich versteht. Vü Spaß! :nurse::D
Sollen wir ihm einen Vorschlag unterbreiten? :D
 
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