Lebens als Mann...

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Mir geht es auch so....die Gleichberechtigung ist mir ein Anliegen, damit ist aber genauso auch die Gleichberechtigung des Mannes gemeint!

Neulich beim Supermarkt, als ich nach dem Einkaufen am Einpacktisch alles in die Taschen sortierte, fiel mir ein junges Paar auf das über den Parkplatz ging. Sie trug die grosse Einkaufstasche und er nur einen 6er Tray 0,5liter Flaschen....ich schnaubte irgendwas spöttisches und mein bald 15 jähriger fragte nach...als ich versuchte ihm zu erklären, dass es sich doch gehört, dass Mann das schwere trägt fragte er nur, "Warum?" Und diverse "Größer, stärker...und ausserdem ...Mann!" Wischte er beiseite und meinte, er kann sich genauso die Schulter verletzt haben oder die Tasche ist zwar voluminös aber gar nicht so schwer, oder....

Ich war - und bin es heute noch - zutiefst beschämt. Eigentlich bemühe ich mich doch nach dem warum zu fragen, zu verstehen....aber offensichtlich vorverurteile ich oft ohne mir dessen bewusst zu sein.

Darum danke nochmals für diesen Thread
Da kann ich ein Lied davon singen... Ich - Mr. Salt - erst vor kurzem 6 Wochen in Krankenstand wegen meinem Rücken, nach Arztbesuch und Therapie mit Mrs. Pepper direkt zu Supermarkt gefahren, die schweren Einkaufstaschen vom Einkaufswagen in das Auto wurden von Mrs. Pepper eingeräumt als ich (gezwungenermaßen) tatenlos daneben stand und zum Zusehen verdammt war... Als i-Tüpfelchen wurde ich dann auch noch von einer Frau mittleren Alters beflegelt, ob ich keine Manieren Hätte... :verwirrt:
 
Ach echt?
Wieso bin ich dann der Einzige der angefahren wird?
50% der Postings hier haben nichts mit DEUTSCH zu tun, auch wenn das die Poster glauben.



Einer Clique? Um andere auszugrenzen?

1) Englisch ist eine Weltsprache. Ob das manchen Leuten passt oder nicht. Englisch ist auf Platz 1 mit 1,5 Mrd. Leuten die es beherrschen. Deutsch ist KEINE Weltsprache. Deutsch liegt auf Platz ZEHN, mit bloß 185 Mio. Sprachbewandten. Also WENN, dann findet durch eine Totalfokussierung auf Deutsch eine Ausgrenzung statt.
12 Weltsprachen — Meistgesprochene Sprachen der Welt — Weltsprachen
Weltsprache – Wikipedia

2) Auch in Österreich sollten inzwischen 80% der Bevölkerung Englisch können. Seit 1805 (!) wird eine lebende Fremsprache (damals vor allem Ungarisch, Italienisch oder Tschechisch - weil wichtige Handelspartner) unterrichtet. Seit 1955 (!) handelt es sich um Englisch - als PFLICHTfach ab der 5. Schulstufe. D.h. dass jeder Österreicher unter 62 zumindest ein Basiswissen in Englisch haben müsste.

Lt. Statistik Austria hat Österreich aktuell 8.063.640 Einwohner.
Zuerst rechnen wir alle unter 18 Jahren hinaus (weil die nicht hier sein dürften) - 1.635.002.
Dann rechnen wir alle über 62 raus, weil die nicht dazu verpflichtet waren Englisch zu lernen - außer vielleicht durch den Job - das wären 1.439.574 Österreicher.
Es müssten also 5.179.416 unserer (für das Forum relevante) Einwohner Englisch verstehen, weil sie es als Pflichtfach hatten, während 1.439.574 vielleicht kein Englisch können (es aber wahrscheinlich doch viele können, meine Eltern sind mitte 40 geboren und können beide Englisch). Im absoluten Worst Case können 21,75% der für das Forum relevanten Österreicher kein Englisch.

Wo ist hier also die Ausgrenzung durch eine Clique (denn Clique bezeichnet eine kleine verschworene Gruppe die sich zu etwas abspricht)?

Es ist schon faszinierend, wie bildungsfern hier oft argumentiert wird.

Auch wenn du dich auf Statisten stützt, der Silenthunter ist ja kein Jungspund mehr und manchmal sind Begabungen derart ausgeprägt, dass auf anderen Gebieten das lernen echt mühsam ist. Ich glaube ja, gerade das, als dumm oder ungebildet hingestellt zu werden lässt jene, die sich da schwerer tun in die "Präventivverteidigung" gehen.

Du hast so ein tolles Thema erstellt, bitte lass es gut sein und hake die Sprachdiskussion ab.
 
Der wesentliche Punkt ist, dass sie Punkte dann bekommen hat, als sie begonnen hat zu weinen.
Das da keine emotionale Komponente vom Professor im Spiel ist, kannst du schlecht relativ schlecht erklären.
Und ja, ich kenne männliche Studienkollegen die bei der Prüfung rausgeflogen sind. Die konnten sich ihre Punkte nicht erbetteln.
Ich glaube das gut und sofort das solche Prägungen unreflektiert zuschlagen.

Ich bin durch Zufall Mal als Security beim Berg Isel springen dabei gewesen ( ich habe mich nicht darum bemüht, mir wurde die Weste mehr oder weniger überfallsartig angezogen)

Nach dem Springen wurden die Besucher Seitenweise Blockartig rausgelassen. Manche probierten mehr oder weniger heftig doch durchgelassen zu werden und hätten sich mit meinen beiden grossen, männlichen Kollegen vermutlich auch eine Prügelei geliefert. Ich, als kleine Frau dazwischen brauchte nur ein paar Worte sagen und die Männer, die mich locker einfach schnappen hätten können und zur Seite stellen, wurden handzahm wie ein kleines Kätzchen.

Ich bezweifle sehr das selbiges auch bei einem kleinen Mann funktioniert hätte
 
Der wesentliche Punkt ist, dass sie Punkte dann bekommen hat, als sie begonnen hat zu weinen.
Das da keine emotionale Komponente vom Professor im Spiel ist, kannst du schlecht relativ schlecht erklären.
Und ja, ich kenne männliche Studienkollegen die bei der Prüfung rausgeflogen sind. Die konnten sich ihre Punkte nicht erbetteln.

Die emotionale Komponente kommt schon zum Tragen, wenn man bei jemandem entscheiden muss, ob diese Person rausfliegt oder nicht. Klar wiegt sie mehr, wenn dann jemand zu weinen beginnt, aber es gibt auch Profs die darauf besonders allergisch reagieren und einen dann rauswerfen, kann also auch in die verkehrte Richtung gehen.

Waren die männlichen Studienkollegen auch nur 1,5 Punkte vom Bestehen entfernt?
Mir sind jedenfalls zu viele Studierende bekannt, denen bei solchen Grenzfällen Punkte geschenkt wurden, ich sehe da auf die Mehrheit gerechnet keine erkennbaren groben Bevorzugungen oder Benachteiligungen beim Geschlecht. Das gleicht sich mehr oder weniger aus.
 
Waren die männlichen Studienkollegen auch nur 1,5 Punkte vom Bestehen entfernt?
Weniger, ein Punkt hat ihm gefehlt.
Mir sind jedenfalls zu viele Studierende bekannt, denen bei solchen Grenzfällen Punkte geschenkt wurden, ich sehe da auf die Mehrheit gerechnet keine erkennbaren groben Bevorzugungen oder Benachteiligungen beim Geschlecht. Das gleicht sich mehr oder weniger aus.
Ist dir der Fall bekannt, bei dem Frauen in der Aufnahmeprüfung für Medizin an der Uni Wien einen allgemeinen Gesamtpunktemultiplikator von 1.1 bekommen, demnach 10% mehr Punkte für die gleiche Leistung erhalten?
Ich hab noch haufenweise solch tolle Beispiele. :)

Ich hab mal den Ersten Teil der Übersetzung an meinen ersten Post auf Seite 1 angefügt, sonst endet die unnötige Diskussion über Sprache nie.
 
Zuletzt bearbeitet:
tja nun , dass frauen im gleichen beruf weitaus weniger verdienen , das weißt du oder ?
Für die gleiche Leistung? Nein, und ich würde gerne Mal einen Beweis dafür sehen. :)
Wie sieht denn dein Stundenlohn und der deiner männlichen Kollegen aus?

Selbst wenn es so ist, rechtfertigt eine Diskriminierung nun eine Andere?
 
Da sich der TE in der #MeeToo-Debatte permanent auf die Seite der armen Männer wirft und sie verteidigt:
ist dieser Thread nun der Gegenentwurf, wie ach so schwer es doch die Männerwelt heutzutage hat?
 
Der wesentliche Punkt ist, dass sie Punkte dann bekommen hat, als sie begonnen hat zu weinen.
Das da keine emotionale Komponente vom Professor im Spiel ist, kannst du schlecht relativ schlecht erklären.
Und ja, ich kenne männliche Studienkollegen die bei der Prüfung rausgeflogen sind. Die konnten sich ihre Punkte nicht erbetteln.

bin ganz bei dir. Wenn der männliche Studienkollege geweint hätte.... OK?
 
Ja aber warum denn, positive Diskriminierung ist doch keine Diskriminierung. ;)

Wenn man im Gegenzug jemanden kennt, dem der Punkt beim 4. Antritt nicht geschenkt wurde, dann hat dieser ja eine negative Diskriminierung zu vermelden und hätte das Recht sich zu beschweren.
Wie schon geschrieben, ich kenne es nur so, dass es sich in Summe bei den Studiernden mit den geschenkten Punkten ausgleicht und das wissen sie auch und deshalb beschwert sich meistens niemand. Dass es sich nicht bei jedem Einzelnen ausgeht, wie erhofft, kommt sicherlich vor, aber so einseitig wie du es darstellst, ist es in der alltäglichen Praxis dann doch nicht. Die totale Ausgewogenheit wird es im Bildungsbereich nie geben. Zu meiner Schulzeit im Gym hat die Geschichtelehrerin eindeutig die Jungs bevorzugt und der Mathelehrer die Mädchen. Somit hat sich in Summe auch hier alles ausgeglichen. Wie im Leben selbst. Hat ja auch schon Bulsara sehr treffend geschildert.
 
Tja, wenn es wirklich so war, dann ist wohl der Gang ins Studienpräsesbüro der bessere Weg, als hier im Forum zu posten und sich zu beschweren.;)

Ich finde es wünschenswert das Männer Diskriminierung aufzeigen und genau darum geht es in diesem Fred imho.

Imho ist die von ihm geschilderte Situation komplexer um sie so einfach zu lösen.

Auf persönlicher Ebene wird er es der Bekannten ja vergönnt haben, das sie weitergekommen ist und ich vermute er wünscht keinem eine Verschlechterung seiner Situation.

Ich sehe hier eher eine bewusst machen von Ungleichheit ....ohne gleich mit unguten Konsequenzen durchzupreschen


tja nun , dass frauen im gleichen beruf weitaus weniger verdienen , das weißt du oder ?

Das liegt aber zum Teil auch am weiblichen Verhalten. Frauen trauen sich oftmals nicht so fordernd auftreten oder mit chuzpe es einfach Mal zu probieren....
 
bin ganz bei dir. Wenn der männliche Studienkollege geweint hätte.... OK?
Aba aba....Männer weinen doch nicht...

Und welchem Mann wird als Bub eingetrichtert, er müsse sich Männern gegenüber ritterlich verhalten ;)

Ich denke das ein Mann emotional mehr unter Druck ist, wenn er das Gefühl hat ein "Mädchen"/Frau zum weinen gebracht zu haben denn einen "Jungen"/Mann
 
Da sich der TE in der #MeeToo-Debatte permanent auf die Seite der armen Männer wirft und sie verteidigt:
ist dieser Thread nun der Gegenentwurf, wie ach so schwer es doch die Männerwelt heutzutage hat?
Ich bin im MeToo Thread nicht, kenne seine Position also nicht, ich finde aber ein lächerlich machen dieses Themas deiner nicht würdig.

Ja, ich glaube schon das jene Männer, die "sich's nicht richten" es heutzutage schwer haben.
 
Aba aba....Männer weinen doch nicht...

Und welchem Mann wird als Bub eingetrichtert, er müsse sich Männern gegenüber ritterlich verhalten ;)

Ich denke das ein Mann emotional mehr unter Druck ist, wenn er das Gefühl hat ein "Mädchen"/Frau zum weinen gebracht zu haben denn einen "Jungen"/Mann

das wissen wir alle, und auch wenns die schon zitierten Ausnahmen gibt, wo das Rollenverhalten kontraproduktiv ist, reagiert man als Betroffener automatisch der zugedachten Rolle entsprechend. Der männliche Prüfling cool - um den Professor eventuell dadurch zu beeindrucken - , die Dame eben mit bewusst zum Ausdruck gebrachter Verzweiflung.
 
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