Leben ohne BDSM

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Hallo EF!

Bin erst seit kurzem hier, vl kann mir jemand von euch Hilfe leisten.
Ich lebe seit 7 Jahren in einer Vanilla Beziehung, ich bin unter 30 und habe ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen. In meiner Beziehung kann ich diese nicht ausleben. Ich führe aber bis auf die Sexualität eine glückliche Beziehung.
Ich glaube mein Dilemma ist damit ausreichend dargelegt ^^
Gibt es unter euch jemanden der in einer ähnlichen Situation war/ist?


LG
 
Wahrscheinlich würden sich 70-80 % der Männer hier als in einer ähnlichen Situation befindlich definieren. "Meine Ehe ist wunderbar, bloß der Sex stimmt nicht". Junge, Du bist unter 30, warum um alles in der Welt lebst Du 7 Jahre lang in einer Beziehung, in der Du deine Sexualität nicht leben kannst??? Habt ihr gemeinsame Kinder? Firma? Haus, Wohnung, Kredite? Kannst Du nicht raus?
*Wir* hier können dir nicht helfen, deine Situation kannst nur Du ändern. Ich hab mal gehört, miteinander reden soll helfen - weiß deine Partnerin um deine Neigung? Wenn nein, dann rede mit ihr, aber schleunigst, bevor Du ihr und dir noch weitere Lebens-Zeit raubst!
Alles Gute
 
Hallo EF!

Bin erst seit kurzem hier, vl kann mir jemand von euch Hilfe leisten.
Ich lebe seit 7 Jahren in einer Vanilla Beziehung, ich bin unter 30 und habe ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen. In meiner Beziehung kann ich diese nicht ausleben. Ich führe aber bis auf die Sexualität eine glückliche Beziehung.
Ich glaube mein Dilemma ist damit ausreichend dargelegt ^^
Gibt es unter euch jemanden der in einer ähnlichen Situation war/ist?


LG

Mit Sicherheit tausende...
Kenne viele denen es ähnlich geht.
Mein Tipp ist immer der selbe:
Mit dem Partner vorsichtig darüber reden (nicht gleich mit 100% durch die Tür ins Haus fallen)
Vernünftig nach einer Lösung suchen.
(Wie/mit was könntet ihr euch arrangieren)

Wenn möglich ganz leichte Versuche es zu praktizieren (spielerisch und zärtlich Augen und Hände verbinden), dann sehen wohin es führt.
 
Danke für eure Antworten.
Die Frage die sich mir stellt ist: Kann ich in einer Beziehung leben ohne meine Neigungen auszuleben?
Es ist natürlich auch eine Frage der Sicherheit (derzeit bin ich in einer sehr guten Beziehung) vs das Ungewisse ob ich durch ausleben meiner Neigungen glücklicher bin als jetzt in meiner Beziehung. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich ^^

Addendum: Ich will meine Freundin nicht dominieren, ich weiß sie steht auf Vanilla Sex und kann mit BDSM nichts anfangen. Daher ist das: "findet Kompromiss" nicht möglich.
 
Danke für eure Antworten.
Die Frage die sich mir stellt ist: Kann ich in einer Beziehung leben ohne meine Neigungen auszuleben?

Ja. Und zwar letztlich unglücklich.
Entweder unterdrückst du dich selbst, deine Unsicherheit/Angst "voranzuschreiten/zu gehen" oder Wut darüber, Schuldgefühle usw. und das ist die Reibungsfläche, an der Beziehungen dann scheitern.
 
Danke für eure Antworten.
Die Frage die sich mir stellt ist: Kann ich in einer Beziehung leben ohne meine Neigungen auszuleben?
Es ist natürlich auch eine Frage der Sicherheit (derzeit bin ich in einer sehr guten Beziehung) vs das Ungewisse ob ich durch ausleben meiner Neigungen glücklicher bin als jetzt in meiner Beziehung. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich ^^

Addendum: Ich will meine Freundin nicht dominieren, ich weiß sie steht auf Vanilla Sex und kann mit BDSM nichts anfangen. Daher ist das: "findet Kompromiss" nicht möglich.
Es ist möglich, wenn ihr überein kommt, dass du die dominante Seite woanders ausleben kannst ..... Aber selbst hier kommst du ums Reden nicht drum rum.

Meine Erfahrungen mit Verdrängen/Verschweigen von Neigungen sind, dass es irgendwann frustrierend wird, innere Unruhe bringt und die Neugier irgendwann zu stark wird........
 
Danke für eure Antworten.
Die Frage die sich mir stellt ist: Kann ich in einer Beziehung leben ohne meine Neigungen auszuleben?
Es ist natürlich auch eine Frage der Sicherheit (derzeit bin ich in einer sehr guten Beziehung) vs das Ungewisse ob ich durch ausleben meiner Neigungen glücklicher bin als jetzt in meiner Beziehung. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich ^^

Addendum: Ich will meine Freundin nicht dominieren, ich weiß sie steht auf Vanilla Sex und kann mit BDSM nichts anfangen. Daher ist das: "findet Kompromiss" nicht möglich.

1: Was nun das geringere Übel ist weißt nur du sebst.
2: Wo endet Vanilla und beginnt BDSM? In der Übergangszone gibt es immer Möglichkeiten. (Die ihr beide scheinbar nicht kennt/ausgesprochen/probiert habt)
3:Es gibt viele Möglichkeiten für Kompromisse, aber offensichtlich habt ihr das auch noch nicht besprochen...
(zb das du 1x im Monat mit einer Sub spielen darfst oä...)
 
Schon alleine, dass du dich hier angemeldet hast und Kontakte suchst, zeigt doch schon wohin dein Weg geht, oder?

Du wirst einen Nicht-BDSM begeisterten Partner nicht umpolen können.
Maximal mehr Interesse und Verständnis wären möglich. Aber du suchst ja jemanden der ausgeprägt devot masochistisch sein sollte. Das macht man/frau nicht aus Liebe, das ist man.

Ratschlag kann und will ich keinen geben. Aber ich glaube, du wirst bei fast allen Szenarien deine Beziehung aufs Spiel setzen (müssen).
 
Hi,

gibt genug Leute, die ganz ohne Sex auskommen, obwohl sie gerne möchten.

Ich weiß nicht, worauf ihr raus wollt, aber "Wenn die Lebensqualität leidet" ist oft der Definitionssatz der ICD 10 für eine psychische Störung.

LG Tom
 
Hallo EF!

Bin erst seit kurzem hier, vl kann mir jemand von euch Hilfe leisten.
Ich lebe seit 7 Jahren in einer Vanilla Beziehung, ich bin unter 30 und habe ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen. In meiner Beziehung kann ich diese nicht ausleben. Ich führe aber bis auf die Sexualität eine glückliche Beziehung.
Ich glaube mein Dilemma ist damit ausreichend dargelegt ^^
Gibt es unter euch jemanden der in einer ähnlichen Situation war/ist?


LG

:lol:Entschuldigung aber (I think i've been looking in the Mirror)

Ich kenne deine Problematik rede mit ihr gib dich am Anfang mit weniger zu Frieden , sag ihr das du offen mit ihr darüber sprechen möchtest und ganz wichtig nicht Hudln .

Wenn ihr euch liebt werdet ihr einen Weg finden , selbst wenn er zu einer Trennung führen sollte wart ihr immerhin offen und Ehrlich miteinander .
;)Viel Glück dabei .
 
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Hallo EF!

Bin erst seit kurzem hier, vl kann mir jemand von euch Hilfe leisten.
Ich lebe seit 7 Jahren in einer Vanilla Beziehung, ich bin unter 30 und habe ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen. In meiner Beziehung kann ich diese nicht ausleben. Ich führe aber bis auf die Sexualität eine glückliche Beziehung.
Ich glaube mein Dilemma ist damit ausreichend dargelegt ^^
Gibt es unter euch jemanden der in einer ähnlichen Situation war/ist?


LG

Zunächst einmal wirft das die Frage auf, wie man denn mit solch einer Vorbelastung überhaupt eine Beziehung so lange aushält. Auch aus Sicht deiner Partnerin, denn eine ""ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen"" lässt sich nicht 7 Jahre lang verheimlichen, bzw. verbergen. Sowas merkt man eigentlich schon beim Kennenlernen.
 
Zunächst einmal wirft das die Frage auf, wie man denn mit solch einer Vorbelastung überhaupt eine Beziehung so lange aushält. Auch aus Sicht deiner Partnerin, denn eine ""ausgeprägte dominante, sadistische BDSM Neigungen"" lässt sich nicht 7 Jahre lang verheimlichen. Sowas merkt man eigentlich schon beim Kennenlernen.

Ich hatte davor schon ein gewisses Verlangen nach einer härteren Gangart, aber ich bin nicht wirklich auf den Bereich BDSM gestoßen. Erst während unserer Beziehung hat sich das intensiviert und ich konnte dem Kind einen Namen geben. Neigungen wollen auch entdeckt werden und sind nicht einfach da.
 
Ich möchte mich noch einmal herzlich Bedanken bei allen!
Eure Ansichten helfen mir und geben mir neuen Input in meiner Entwicklung. Ich hätte wirklich nicht mit einer so positiven Erfahrung hier im Forum gerechnet.
Es tut wirklich gut sich darüber auszutauschen :)
 
Ich hatte davor schon ein gewisses Verlangen nach einer härteren Gangart, aber ich bin nicht wirklich auf den Bereich BDSM gestoßen. Erst während unserer Beziehung hat sich das intensiviert und ich konnte dem Kind einen Namen geben. Neigungen wollen auch entdeckt werden und sind nicht einfach da.

Dann lass dich von einem Psychologen durchchecken, ob dein Verlangen deiner Partnerin zumutbar wäre.
 
Ich hatte davor schon ein gewisses Verlangen nach einer härteren Gangart, aber ich bin nicht wirklich auf den Bereich BDSM gestoßen. Erst während unserer Beziehung hat sich das intensiviert und ich konnte dem Kind einen Namen geben. Neigungen wollen auch entdeckt werden und sind nicht einfach da.
Ich würde "Härtere Gangart" und BDSM strickt trennen.
Sehr viele BDSMler werden dir sagen, das "echter" BDSM mit Sex nichts zu tun hat.
Keiner hier weiß was deine Fantasien sind bzw was du dir vorstellst.
Denke du bist dir selbst noch über vieles nicht klar...
Schon mal gemacht? : BDSM-Test - Welche Neigung hast DU?
 
Ich würde "Härtere Gangart" und BDSM strickt trennen.
Sehr viele BDSMler werden dir sagen, das "echter" BDSM mit Sex nichts zu tun hat.
Keiner hier weiß was deine Fantasien sind bzw was du dir vorstellst.
Denke du bist dir selbst noch über vieles nicht klar...
Schon mal gemacht? : BDSM-Test - Welche Neigung hast DU?

Keine Sorge, ich beschäftige mich schon länger mit BDSM.
Und über meine Neigungen bin ich mir schon im klaren.

Ja hab den Test schon gemacht, trotzdem danke.
 
Ich frag mich immer, warum man sich so was antut.
Nein, das geht auf Dauer nicht gut, wenn man einen Teil des Selbst verleugnet. Und es werden meist beide unglücklich.
Trennen, neu anfangen, einschlägige Partnerin suchen. Glücklich sein.
 
Keine Sorge, ich beschäftige mich schon länger mit BDSM.
Und über meine Neigungen bin ich mir schon im klaren.

Ja hab den Test schon gemacht, trotzdem danke.

Solange du die User hier im Dunklen lässt, was du konkret und praktisch unter ""ausgeprägt dominant sadistisch"" verstehst bleibt das hier für User ein Kaffeesatzlesen. Wie soll man denn da überhaupt eine sinnvolle Antwort geben können?
 
Ich frag mich immer, warum man sich so was antut.
Nein, das geht auf Dauer nicht gut, wenn man einen Teil des Selbst verleugnet. Und es werden meist beide unglücklich.
Trennen, neu anfangen, einschlägige Partnerin suchen. Glücklich sein.

Mal grundsätzlich dazu: Wo steht denn geschrieben, dass das Ausleben einer Neigung, die sich gegen andere Menschen richtet, das einzig "glücklich machende" ist. Kann es nicht auch sein, dass gerade solche Neigungen zu haben das "unglücklich machende" ist? Und derjenige, der sie hat, sie lieber nicht hätte? Und muss sowas als unabänderliches Schicksal hingenommen werden? Wäre da nicht die Fähigkeit bedingungslos lieben zu können letztlich erfüllender als eine "ausgeprägte dominant sadistische" Neigung zu haben? Also ein "Leben ohne BDSM"?
 
...
Die Frage die sich mir stellt ist: Kann ich in einer Beziehung leben ohne meine Neigungen auszuleben?
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Die Frage ist auch, will man seine Neigungen überhaupt IN der Beziehung ausleben? Ist die eigene Frau, also die perfekte Partnerin für "Blümchensex" auch die Richtige für BDSM? Ich persönlich würde das stark verneinen! Die Frage, die sich somit stellt ist, wie geht man damit um? Sagt man`s der Partnerin? Würde man sie damit mehr verletzen als "aufklären"? Geht man fremd, was ich grundsätzlich nicht befürworte. Oder wählt man ein "Mittelding" und besucht eine einschlägig "ausgebildete" Dame? Was, wenn Du die Beziehung aufgibst, dir eine passende BDSM Partnerin suchst und Dir dann der Blümchensex, inkl. romantischer Nähe, abgeht?
 
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