Leben in einer Kommune

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Wer kann sich vorstellen, in einer Kommune zu leben?
Was für Vorstellungen habt Ihr dabei?
Könnt Ihr Euch Vorstellen, in einer Gemeinschaft zu leben, mit mehreren Partnern? Egal ob Mann Frau, Paar?

Ich persönlich könnte mir das gut vorstellen, auch in der heutigen Zeit.
Allerdings sollte es nicht als Sekte mutieren, smile...
 
Also jeder mit jedem? Wäre nichts für mich. Glaube auch nicht daran, dass das gut gehen würde. Ein Kommune braucht sicher konkrete Regeln, sonst hat sie nicht lange Bestand. Und ich mag nach meinen Regeln leben.
 
Ich könnte mir zwar vorstellen, mit mehreren Partnerinnen/Partnern zusammen zu sein. Aber nicht in einer Kommune.
 
Regeln gibt es in jeder Beziehung, weil es eine bestimmte Aufgabeneinteilung gibt.
In jeder Partnerschaft wird Politik gemacht.
Es ginge natürlich nur mit offenen freidenkenden Menschen, will jetzt aber nicht in die Ökoschiene abtrifften.
 
Nun, ich habe meine WG-Erfahrungen gemacht, angefangen von "Lebens-Gemeinschaften", Zweck-WGs, WGs mit Freunden usw. - ich mag's nicht, ich habe immer weniger das Bedürfnis, meinen Alltag ständig mit anderen absprechen zu müssen.

Ganz ohne "Regelwerke" lassen sich solche Dinge nie umsetzen, und was offen und frei denkend ist, bestimmen fast immer diejenigen, die mir in die Quere kommen, falls du verstehst, was ich meine (gilt umgekehrt natürlich auch so). Geht ja schon beim unterschiedlichen Nähebedürfnis los, da kollidiere ich schon oft mit Menschen, die mir nicht auf der Pelle hocken - mir reicht gelegentlich mal Nähe oder Gemeinsamkeit alle paar Tage oder Wochen eigentlich aus, wenn ich mich jemandem verbunden fühle. Das vertragen nicht viele.

Will mir gar nicht vorstellen, wie das dann unter einem Dach funktionieren soll. Wozu sollte das auch gut sein, EndgeilER, stellst du dir vor, auf diese Weise wäre immer ein/e Sexpartner/in in Reichweite?
 
Nein, es war eine von mir allgemein gestellte Frage, ich könnte es mir sicherlich mit den richtigen Leuten vorstellen.
Hat wohl was mit Gemeinschaftssinn zu tun, wenn dieser im Vordergrund steht.
Egoismus ist da bestimmt völlig am falschen Platze.
Nun, ich habe meine WG-Erfahrungen gemacht, angefangen von "Lebens-Gemeinschaften", Zweck-WGs, WGs mit Freunden usw. - ich mag's nicht, ich habe immer weniger das Bedürfnis, meinen Alltag ständig mit anderen absprechen zu müssen.

Ganz ohne "Regelwerke" lassen sich solche Dinge nie umsetzen, und was offen und frei denkend ist, bestimmen fast immer diejenigen, die mir in die Quere kommen, falls du verstehst, was ich meine (gilt umgekehrt natürlich auch so). Geht ja schon beim unterschiedlichen Nähebedürfnis los, da kollidiere ich schon oft mit Menschen, die mir nicht auf der Pelle hocken - mir reicht gelegentlich mal Nähe oder Gemeinsamkeit alle paar Tage oder Wochen eigentlich aus, wenn ich mich jemandem verbunden fühle. Das vertragen nicht viele.

Will mir gar nicht vorstellen, wie das dann unter einem Dach funktionieren soll. Wozu sollte das auch gut sein, EndgeilER, stellst du dir vor, auf diese Weise wäre immer ein/e Sexpartner/in in Reichweite?
 
Leben in einer Kommune:

ist am Anfang... hochspannend, elektrisierend, befruchtend (na - hat net mit Kinder kriegen zu tun)
wird alltäglich... wer besorgt das Klopapier
wird menschlich... Eifersüchteleien, Streitereien, die ganze Palette halt
geht zu Ende... man atmet auf

wird zur Erinnerung... und man erkennt, wie viel Erkenntnis man gewonnen hat. ;)
 
Nein, es war eine von mir allgemein gestellte Frage, ich könnte es mir sicherlich mit den richtigen Leuten vorstellen.
Hat wohl was mit Gemeinschaftssinn zu tun, wenn dieser im Vordergrund steht.
Egoismus ist da bestimmt völlig am falschen Platze.


Dem stimme ich nur zum Teil zu, oder vielleicht besser ausgedrückt: ich seh's aus ganz anderem Blickwinkel als du. Gemeinschaftssinn ist ja ein "Wert", der sehr positiv besetzt ist.

Das Problem dabei ist, daß jeder darunter etwas anderes versteht. Leute finden sich zu gemeinsamen Wohn- und Lebensmodellen oft mit einer zugrundeliegendenden gemeinsamen Idee zusammen, und das mag im Anfang vor allem spannend, aufregend und erfüllend wirken. In der Praxis ist mir noch kein Modell begegnet, in dem die Mitglieder sich dauerhaft koordiniert kriegen, und das wundert mich deshalb nicht, weil doch jeder unterschiedliche Dinge mit "Gemeinschaft" verbindet.

Das geht bei so Kleinigkeiten los wie: wieviel Gemeinsamkeit (zusammen einkaufen, kochen, essen) bis hin, welche Aufgaben von wem zu erledigen sind, wieviel persönlicher Freiraum jedem zugestanden wird usw.

Hast du selbst denn schon praktische Erfahrungen im Zusammenleben mit mehreren Menschen gemacht? Würde mich interessieren, weil meiner Erfahrung oft so eine Art sehnsüchtige Idealvorstellung im Zusammenhang mit bestimmten Lebenskonzepten existiert, die mit der realen Umsetzung meist doch ziemlich heftig kollidiert.


Was den von dir erwähnten Egoismus angeht: genau anders herum. Wäre ich "egoistischer" veranlagt, würde mir so ein Zusammenleben sicher leichter fallen. Es braucht genug gesunden Egoismus, um nicht innerhalb solcher Gruppen mit den eigenen Bedürfnissen unterzugehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Allerdings sollte es nicht als Sekte mutieren, smile...

Solange es eine Sex-Sekte ist.... :D
Scherz - versteh schon was Du meinst, keine religiös-fanatischen New Age Freaks halt, sondern so Swingerclub-mässig.

Nur, man sollte es mal realistisch sehen.
Man würde sich mit der Zeit auf die Nerven gehen (speziell sowas wie mich, NACHTS wach, Mittagessen um 00:00 Uhr, tagsüber im Bett, alles voller Sextoys und jeden Tag läuft der Vibrator ne Stunde lang, erträgt kein Mensch :D ), immer dieses ALLTAG ABSPRECHEN wie Fritzi schon sagte, immer dieses Rücksicht nehmen Tag und Nacht dass nichts mehr mit Altruismus oder Egoismus zu tun hat sondern einfach nur noch nervt nach ein paar Tagen schon. Beispielsweise wenn man das Geschirr stehen lässt weil man vollgegessen einfach keine Lust hat zum Geschirrspüler einräumen und des lieber vorm nächsten Kochen macht - und sofort nach dem Essen der nächste da und mault und braucht den Herd und so, ständig ist das Bad besetzt und man kann sich nicht stundenlang baden, pflegen, stylen, die einen wollen Ruhe und die anderen brauchen IMMER irgendeinen Scheiss eingeschalten wo am besten Radio und Fernseher zugleich läuft, das WLAN ist ständig überlastet, man kann sichs nie in Ruhe besorgen drei Stunden lang wenn man mal besonders geil ist, und so weiter.

Und die Idee die EndgeilER hinter der ganzen Sache hat, dass sagen wir mal..."immer was zum Ficken griffbereit ist" ;) die Idee funktioniert auch nicht, weil da tritt wieder die alte Arschloch-Regel in Kraft. Das Kommunen-Alphatier, ein Arschloch und harter Macker der alle wie Dreck behandelt, wird von den beinahe hörigen Tussen umschwirrt jeden Abend wie Mücken beim Licht weil sie von dieser Männlichkeit und Testosterongestank ganz notgeil und verblendet sind, und alles andere ist bloss Luft es sei denn, einige Bi-Lesben befinden sich in der Kommune die NICHT von jedem klassischem Arschloch-Proll-Macho-Faktor magnetisch angezogen werden, sondern entweder logisch denkend oder auf Weiblichkeit basierend ihre Partner aussuchen.

Somit hat man in einer Kommune nur Nachteile, ohne Vorteile.
Denn sowas ist keine Partnerschaft, sondern einfach nur lästig - es sei denn, wirklich tolle perfekt aufeinander abgestimmte Menschen treffen aufeinander.
 
Könnt Ihr Euch Vorstellen, in einer Gemeinschaft zu leben, mit mehreren Partnern? Egal ob Mann Frau, Paar?

Das Problem sind weniger mehrere Partner, sondern das auf einem Fleck...
Und das alle miteinander auch...
Für mich ises Schwachsinn a´la Muehl.
 
Für mich wäre das definitiv nichts, habe jedoch eine sehr gute Bekannte, welche in einer Art "Kommune" lebt...
Scheinbar funktioniert das alles sehr gut bei denen. Es sind ca. 8 Personen aus denen inzwischen 5 Kinder entsprungen sind. Ziemlich verworren das ganze. Da gibts dann viele Geschwister, Halbgeschwister usw. Für die Kinder ist das ganze auch etwas verwirrend...
 
Für mich wäre das definitiv nichts, habe jedoch eine sehr gute Bekannte, welche in einer Art "Kommune" lebt...
Scheinbar funktioniert das alles sehr gut bei denen. Es sind ca. 8 Personen aus denen inzwischen 5 Kinder entsprungen sind. Ziemlich verworren das ganze. Da gibts dann viele Geschwister, Halbgeschwister usw. Für die Kinder ist das ganze auch etwas verwirrend...
Ist die Besetzung der Kommune stets die selbe, oder wechselnd?
 
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