Keine Religion

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Leute, habt euch lieb.
Immerhin: hier geht es um Glauben, nicht um Wissen.
Ihr könnt - vielleicht - überzeugen, aber nie beweisen
 
das wunder des lebens, einfach entstanden aus der laune einer natur, welche durch mutationen aus dem urschleim dies zustande bringen soll, oder steht doch eine schöpfende kraft dahinter?

warum sollte ein über milliarden jahre währender prozess aus unzähligen physikalisch-chemischen vorgängen und genmutationen samt beinharter evolutionärer auslese der fehlschläge das an vielfalt nicht hervorbringen, was wir heute haben - und was der mensch einerseits durch nur sehr wenig an unfug zu zerstören und mit nur wenig anfänger-hokuspokus zu schaffen in der lage zu sein glaubt? wir beweisen doch selber gerade, dass DIESES kein exklusiver göttllicher anspruch sein kann.

jeder mag natürlich glauben was immer er möchte, mir für meinen teil würde wesentliches im leben fehlen, wenn ich ohne glaube mit ersterer, für mich mehr als abstrus anmutenden these leben und mir dieses wunder so erklären müsste!

ich glaube, wir haben bloß ein selbstwertproblem, uns als auch nur ein zufallsprodukt aus dieser evolution zu begreifen statt als exklusive spitze der willentlichen göttlichen schöpfung zu gelten.
 
Doch. Und genau das beschränkt ihn in seiner Erknntnisfähigkeit.

das ist deine behauptung. die worauf beruht??? dass man auch die ergebnisse aus technischen hilfsmittel in sinneswahrnehmungen für den menschen umsetzen muss, um sie für ihn wahrnehmbar zu machen? damit fangerst bloß den nächsten sinnlosen definitionismus-quargel an. weil dass es dinge gibt, die wir nicht sehen, hören, fühlen, schmecken oder riechen, das ist ja hoffentlich zweifelsfrei.

Aber er kann sich seine Welt durch Denken, hier gleich Glauben, so vervollständigen, dass er seinen Selenfrieden findet und so die natürliche Angst vor dem Unbekannten bannt.

denken ist nicht gleich glauben - nämlich dann wenn man den gegenbeweis ausschaltet und leugnet. daher ist das mit dem vervollständigen, um so seinen seelenfrieden zu finden und die angst vor dem unbekannten zu bannen, so eine sache!

Hier geht es darum, ob eine nicht-religiöser Mensch ein besserer wäre. Wie gesagt, ich halte diese Frage für nicht beantwortbar. Dass ohne Religionen und Kirchen die Weltgeschichte anders verlaufen wäre, steht außer Zweifel. Ob friedlicher, ist auch nur Spekulation. Kriege, auch solche unter dem Banner einer Religion entstehen nicht aus religiösen Gründen, sondern als Folge einer Instrumentalisierung der in jedem Menschen innewohnenden Religiösität.

da sind wir punkto einschätzung gar nicht so weit auseinander:
Keine Religion
(ist aber auch reine spekulation)

Religiösität ist so untrennbar vom Menschen wie seine Psyche. Das ist das was sein Wesen ausmacht. Alles andere wären Machinenmenschen oder Aliens.

auch das ist bloß eine spekulation. die verbindung ist teil unserer geschichte, keine frage. aber untrennbar vom menschen und seiner psyche verbunden: diese behauptung halte ich für kühn. da dürfte es ja genau genommen keine atheisten geben.

Typische fatale Opfer-Täter-Umkehr. Genau das diffamiert pauschal religiöse Menschen.

weil? stell dir vor, die päpste, die die kreuzzüge, hexenverbrennungen, inquisitionen und eroberungen durch die conquistadores angeordnet haben, hätten sich im hyde-park auf ein seifenkistl stellen müssen - und keiner hätte ihnen zugehört. was wäre passiert? wieviele hätten vielleicht überlebt?

Ansonsten hat es bislang auch noch keine Philosphie geschafft, auch nur ansatzweise plausibel zu machen, warum denn ein von jeglicher Religiosität befreiter Mensch der bessere sei. Auch Kant und Marx nicht.

steht auch nicht zur debatte. siehe deinen hinweis auf das thema. ändert aber nichts an der problematik aus den religionen heraus.
 
das ist ja hoffentlich zweifelsfrei.

Wenn das so zweifelsfrei ist, warum zweifelst du es dann an? ""Damit fangerst du bloß den nächsten sinnlosen definitionismus-quargel an."";)


da dürfte es ja genau genommen keine atheisten geben.

Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Das befreit ihn aber nicht von dem von mir bechriebenem religiösen Menschsein.

weil? stell dir vor, die päpste, die die kreuzzüge, hexenverbrennungen, inquisitionen und eroberungen durch die conquistadores angeordnet haben, hätten sich im hyde-park auf ein seifenkistl stellen müssen - und keiner hätte ihnen zugehört. was wäre passiert? wieviele hätten vielleicht überlebt?

Diese verquerte Logik kaufst du dir doch selbst nicht ab. :verwirrt:

steht auch nicht zur debatte.

Für dich vielleicht nicht, weil du mit deinen Weltverbesserungsambitionen alles nur aus politischer Sicht siehst. Für mich der zentrale Punkt, weil er das Wesen des Menschen berührt, an dem keine Politik vorbeikommt. Anders gesagt, du bist mir in deiner Betrachtungsweise des Themas zu oberflächlich.

warum sollte ein über milliarden jahre währender prozess aus unzähligen physikalisch-chemischen vorgängen und genmutationen samt beinharter evolutionärer auslese der fehlschläge das an vielfalt nicht hervorbringen, was wir heute haben - und was der mensch einerseits durch nur sehr wenig an unfug zu zerstören und mit nur wenig anfänger-hokuspokus zu schaffen in der lage zu sein glaubt? wir beweisen doch selber gerade, dass DIESES kein exklusiver göttllicher anspruch sein kann.

In dieser "sich selbst entwickelnden Evolution" stecken noch jede Menge ungelöste Fragen nach dem Warum. ""Die Evolution hat das so hervorgebracht"" ist genauso gläubig wie der Glaube an eine unbekannte, als "göttlich" bezeichnete Kraft, die in der Evolution wirkt. Und solange nichts bewiesen ist, darf man getrost an das unbekannte "Wunderbare" glauben. Das macht niemanden zu einem schlechteren Menschnen.
 
Wenn das so zweifelsfrei ist, warum zweifelst du es dann an?

:wideyed: das hätte ich jetzt genau wo getan???

Das befreit ihn aber nicht von dem von mir bechriebenem religiösen Menschsein.

nicht zwangsläufig - aber als option auch. bloß weil DU es dir nicht vorstellen kannst, soll es ausgeschlossen sein? ich würde mich z.b. als nicht dem klassischen "religiösen menschsein" zugehörig fühlen. ich lebe mit dem eingestandenen "ich weiß es nicht" - und nicht unglücklich. ich baue mir keine dazuerfundenen / dazugedachten thesen dazu. nicht in einem gebiet, wo nicht nur mir jede wissens- und erfahrungsbasis für annahmen fehlt, sondern der gesamten menschheit. da kannst weder nachlesen noch recherchieren. da ist ende der fahnenstange. daher ist mein ganzes religiöses und vollkommen ehrliches bekenntnis "ich weiß es nicht".

Diese verquerte Logik kaufst du dir doch selbst nicht ab. :verwirrt:

sagst du - auf welcher wissensbasis?

Für dich vielleicht nicht, weil du mit deinen Weltverbesserungsambitionen alles nur aus politischer Sicht siehst.

noch einmal dieselbe frage!

Für mich der zentrale Punkt, weil er das Wesen des Menschen berührt, an dem keine Politik vorbeikommt.

stimmt, religion ist DERZEIT und aus der geschichte heraus ein faktor, an dem die politik nicht vorbeikommt. das wäre realitätsverweigerung. dass die politik diesen umstand als unumstößlich und für das menschsein unumgänglich in der eigenen denke einzementieren solltert, das halte ich für verkehrt. da bin ich beim herrn ddddr. gunkl. im sinn der glaubensfreiheit steht es eben FREI - solange es nicht anderen etwas aufzuzwingen versucht. aber schon bei der wissensverleugnung wird es etwas differenzierungswürdig. das wäre meine politische auffassung - neben der selbstverständlichen trennung zwischen kirche/religion und staat.

Anders gesagt, du bist mir in deiner Betrachtungsweise des Themas zu oberflächlich.

:winke: :bussal:

In dieser "sich selbst entwickelnden Evolution" stecken noch jede Menge ungelöste Fragen nach dem Warum. "

die frage nach dem "warum" ist eine menschliche. aber auch eine göttliche? wieso sollte uns ein gott eine erklärung für das warum schuldig sein? vielleicht gibt es keines.

""Die Evolution hat das so hervorgebracht"" ist genauso gläubig wie der Glaube an eine unbekannte, als "göttlich" bezeichnete Kraft, die in der Evolution wirkt.

nur mit einem klitzekleinen anderen grad an wissen. und da eben wird es haarig. religionsfreiheit gibt meines erachtens den bible-beltern nicht das recht, in den schulen als WISSEN verbreiten zu lassen, dass die menschen mit den dinosauriern zusammengelebt haben.

Und solange nichts bewiesen ist, darf man getrost an das unbekannte "Wunderbare" glauben. Das macht niemanden zu einem schlechteren Menschnen.

zu einem schlechteren nicht - zu einem besseren auch nicht. mit dem unbekannten hab ich kein problem (woher wir dann das wunderbare nehmen, wenn es unbekannt ist, da spießt es sich schon wieder). aber mit dem, dass wir durch eigene dazugestrickte allongen etwas pseudo-bekanntes draus machen und es als unumstößlich hinstellen. sogar über den widerruf durch besseres wissen hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Das befreit ihn aber nicht von dem von mir bechriebenem religiösen Menschsein.

Es gibt Leute die weder einem Glauben angehören noch Atheisten sind. Ein Atheist steht in einem Verhältnis zu einem bestimmten Glauben. Ohne Religion gibt es keine Atheisten.

Und solange nichts bewiesen ist, darf man getrost an das unbekannte "Wunderbare" glauben.
alles kann nicht bewiesen werden. Die Evolution ist auch nicht optimal verlaufen, sonst gäbe es keine Missstände auf der Welt und davon gibt es genug.
 
das hätte ich jetzt genau wo getan???

heutzutage ja längst nicht mehr.

und ff. Egal wie die Hilfmittel sind, alles muss durch seine Sinne ins Gehirn.

ich lebe mit dem eingestandenen "ich weiß es nicht" - und nicht unglücklich. ich baue mir keine dazuerfundenen / dazugedachten thesen dazu. nicht in einem gebiet, wo nicht nur mir jede wissens- und erfahrungsbasis für annahmen fehlt, sondern der gesamten menschheit. da kannst weder nachlesen noch recherchieren. da ist ende der fahnenstange. daher ist mein ganzes religiöses und vollkommen ehrliches bekenntnis "ich weiß es nicht".

Hier übersiehst du, dass der Mensch eine Vorstellungkraft hat. Trifft er auf Unbekanntes oder für ihn zunächst Unerklärliches begnügt er sich nicht mit einem "ich weiß es nicht" und macht sich eine Vorstellung, was es sein könnte. Und genau da steht zunächst der Glaube, bis es ihm gelingt, einen Ding-Beweis zu erbringen oder er sich auf alle Zeiten mit seiner Vorstellung begnügen muss. Diese Vorstellung ist nicht einfach löschbar und gehört von da ab zu seinem Sein, ob er will oder nicht. Ob und wie sich daraus Kulturen /Religionen entwickelt haben zeigt die Geschichte.

Deshalb gehört in diesem Sinne Religiosität zu den elementarsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen. Hätte er sie nicht, wäre er ein anderes Wesen. Da steht Wissen und Glaube auch überhaupt nicht im Widerspruch. Wie schon mal gesagt, beide Bereiche bilden qusi eine Symbiose.

die frage nach dem "warum" ist eine menschliche. aber auch eine göttliche? wieso sollte uns ein gott eine erklärung für das warum schuldig sein? vielleicht gibt es keines.

Erkläre mir doch einfach mal, woher und warum die Evolution eines Tages die Idee hatte, den Einzeller zu teilen, um dadurch höhere Wesen zu entwickeln. Du glaubst doch an die Evolution als hinreichende Erklärung allen Seins.

aber mit dem, dass wir durch eigene dazugestrickte allongen etwas pseudo-bekanntes draus machen und es als unumstößlich hinstellen. sogar über den widerruf durch besseres wissen hinaus.

Das ist der besagte Missbrauch.
 
Du vergisst dabei, dass eine Religion bewusst verbreitet wird - nicht jeder kommt sich aus auf die selben Ideen aus dem Nichts heraus .

Nochmal: Es geht mir nicht primär um Religion in politischen Sinne, sondern um Religiosität aus eher philosphischer Sichtweise. Vielleicht bemühst du dich doch mal, meine Beiträge zu lesen.;)

Und nein, ich lese mir nicht nochmal alle deineBeiträge durch .

:verwirrt:
 
Du vergisst dabei, dass eine Religion bewusst verbreitet wird - nicht jeder kommt sich aus auf die selben Ideen aus dem Nichts heraus .

Dieses unter bestimmten Intentionen bewusste Verbreiten einer Religion ist eben ein politischer Akt und hat mit meiner Betrachtungsweise des Themas nichts oder nur marginal zu tun.
 
Egal wie die Hilfmittel sind, alles muss durch seine Sinne ins Gehirn.

das ist eben genau der angesprochene marlenismus/definitionismus. wie immer ...

mit meiner Betrachtungsweise des Themas

.... and here we go again! o_O

Hier übersiehst du, dass der Mensch eine Vorstellungkraft hat. Trifft er auf Unbekanntes oder für ihn zunächst Unerklärliches begnügt er sich nicht mit einem "ich weiß es nicht" und macht sich eine Vorstellung, was es sein könnte.

hier übersiehst du, dass ich auch eine vorstellungskraft habe. aber nie auf die idee käme, z.b. wegen MEINER vorstellung, was sein KÖNNTE andere menschen als ketzer zu meucheln, die auch bloß eine vorstellung haben, was sein KÖNNTE.

Und genau da steht zunächst der Glaube, bis es ihm gelingt, einen Ding-Beweis zu erbringen oder er sich auf alle Zeiten mit seiner Vorstellung begnügen muss.

oder weiterhin seine vorstellung (die falsch war) weiter pflegt, weil er sich und anderen seinen irrtum nicht eingestehen will. siehe:

Diese Vorstellung ist nicht einfach löschbar und gehört von da ab zu seinem Sein, ob er will oder nicht.

jaja!

Ob und wie sich daraus Kulturen /Religionen entwickelt haben zeigt die Geschichte.

ooooh ja. wobei eben die religionen mit den kulturen und völkern ausgestorben sind. heißt es dann automatisch, dass diese religion falsch war, weil ihre irdischen jünger ausgelöscht worden sind?

Deshalb gehört in diesem Sinne Religiosität zu den elementarsten Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen.

eigenschaften. als fähigkeit im sinn von besonderer eignung würde ich das keineswegs sehen - gerade aus der gegenwart heraus.

Da steht Wissen und Glaube auch überhaupt nicht im Widerspruch. Wie schon mal gesagt, beide Bereiche bilden qusi eine Symbiose.

nein, tun sie nicht. siehe oben. nicht über den gegenbeweis hinaus.

Erkläre mir doch einfach mal, woher und warum die Evolution eines Tages die Idee hatte, den Einzeller zu teilen, um dadurch höhere Wesen zu entwickeln. Du glaubst doch an die Evolution als hinreichende Erklärung allen Seins.

nein, es gibt keine idee. es ist passiert. ebenso wie ein meteoriteneinschlag auf der erde nicht zwangsläufig eine idee verfolgt. warum auch?

Das ist der besagte Missbrauch.

siehe oben. er wird durch deine bescheinigte "fähigkeit" zum teil des systems.
 
das ist eben genau der angesprochene marlenismus/definitionismus. wie immer ...

Geht es schon wieder nicht ohne persönliche Bewertungen anderer User? Du überschätzt dich.

hier übersiehst du, dass ich auch eine vorstellungskraft habe. aber nie auf die idee käme, z.b. wegen MEINER vorstellung, was sein KÖNNTE andere menschen als ketzer zu meucheln, die auch bloß eine vorstellung haben, was sein KÖNNTE.

Es ist mittlerweile klar, was unter Missbrauch von Religiosität zu verstehen ist.

Ansonsten machst du einfach den üblen Fehler, religiöse Menschen,bzw. deren friedliche Religiosität generell an den Pranger zu stellen, weil du sie mit Religionen/ Kirchen und deren politische Bedeutung/ Missetaten gleichsetzt.
 
Geht es schon wieder nicht ohne persönliche Bewertungen anderer User?

ja dann erklär mir das da weiter oben. :schulterzuck:

Du überschätzt dich.

:winke: :bussal:

Es ist mittlerweile klar, was unter Missbrauch von Religiosität zu verstehen ist.
Ansonsten machst du einfach den üblen Fehler, religiöse Menschen,bzw. deren friedliche Religiosität generell an den Pranger zu stellen, weil du sie mit Religionen/ Kirchen und deren politische Bedeutung/ Missetaten gleichsetzt.

seltsamerweise kenn ich relativ wenige religiöse menschen, die nicht auch einer religion angehören. und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.
 
und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.
Da widerspreche ich ausdrücklich. Ich kenne genug religiöse Menschen, die ihren katholischen Glauben konsequent leben, ohne dass ich auch nur den Anschein von Fundamentalismus an ihnen entdecken könnte. Ich kenne (kannte) Zeugen Jehovas und Mormonen, die von ihrem Glauben felsenfest überzeugt warten. Trotzdem liebenswerte Menschen und keine Fundamentalisten.

Ich kenne gar nicht so wenige Buddhistinnen. Alle nehmen sie ihren Glauben sehr ernst, aber Fundamentalismus? Fehlanzeige!! Im Gegensatz zu den Zeugen Jehovas und den Mormonen wirst du bei Buddhisten auch nicht erleben, dass sie dir ihre Religion schmackhaft machen wollen. Wie überaus tolerant sie anderen Religionen gegenüber sind, das habe ich selber erlebt und auch hier schon an einem Beispiel erzählt.

Mich persönlich verwundert es immer wieder, wie fundamentalistisch und absolut untolerant Atheisten gegenüber der Religion und den religiösen Menschen oft auftreten, auch hier im Forum. Beispiele findest du genug, musst nur ein bisserl stöbern.

Die ach so aufgeklärten "Toleranten" sind in Wahrheit viel intoleranter als mancher religiöse Mensch.
 
ja dann erklär mir das da weiter oben. :schulterzuck:

Chronologisch:

Alles, incl. das Universum, ist für den Menschen nur durch seine Sinne wahrnehmbar.
das ist deine behauptung. die worauf beruht??? dass man auch die ergebnisse aus technischen hilfsmittel in sinneswahrnehmungen für den menschen umsetzen muss, um sie für ihn wahrnehmbar zu machen? damit fangerst bloß den nächsten sinnlosen definitionismus-quargel an. weil dass es dinge gibt, die wir nicht sehen, hören, fühlen, schmecken oder riechen, das ist ja hoffentlich zweifelsfrei.
und ff. Egal wie die Hilfmittel sind, alles muss durch seine Sinne ins Gehirn.
das ist eben genau der angesprochene marlenismus/definitionismus. wie immer ...

Das muss man ja wohl nicht noch erklären.

seltsamerweise kenn ich relativ wenige religiöse menschen, die nicht auch einer religion angehören. und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.

Darin unterscheiden wir uns eben fundamental. Ich halte alle Menschen, unabhängig von Religions-oder Kirchenzugehörigheit, für religiös, weil wie schon mehrfach dargelegt, das zum Wesen des Menschen gehört, genauso wie seine Psyche und seine Sexualität, und die genauso missbraucht werden können, wie seine Religiösität. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
 
Darin unterscheiden wir uns eben fundamental. Ich halte alle Menschen, unabhängig von Religions-oder Kirchenzugehörigheit, für religiös, weil wie schon mehrfach dargelegt, das zum Wesen des Menschen gehört, genauso wie seine Psyche und seine Sexualität, und die genauso missbraucht werden können, wie seine Religiösität. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
das du alle menschen für religiös hältst,.....obwohl ich mich selber für NICHT religiös halte....es sei denn ich bin gott, weil ich glaube nur an mich
 
Das muss man ja wohl nicht noch erklären.

und genau da sind wir beim akuten marlenismus: weil nach dem - direkt mit unseren sinnen wahrgenommen - wäre die erde eine scheibe, in einem geozentrischen weltbild, mit sonne, mond und sterne an einem himmels-zeltdach aufgeklebt. usw. usf.! mit UNSEREN sinnen direkt wahrgenommen gibt es keine radioaktivität, keinen ultraschall, kein infrarotlicht, keine fernen galaxien, keine mikroorganismen, ...

Darin unterscheiden wir uns eben fundamental. Ich halte alle Menschen, unabhängig von Religions-oder Kirchenzugehörigheit, für religiös, weil wie schon mehrfach dargelegt, das zum Wesen des Menschen gehört, genauso wie seine Psyche und seine Sexualität, und die genauso missbraucht werden können, wie seine Religiösität. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
das du alle menschen für religiös hältst,.....obwohl ich mich selber für NICHT religiös halte....es sei denn ich bin gott, weil ich glaube nur an mich

das ist der unterschied zwischen gott und marlene: gott weiß es - marlene weiß es besser! :lalala:
 
Ich kenne genug religiöse Menschen, die ihren katholischen Glauben konsequent leben, ohne dass ich auch nur den Anschein von Fundamentalismus an ihnen entdecken könnte.

ich hab ja nicht geleugnet, dass es ausnahmen gibt. auch ich kenne religiöse, aber nicht fundamentalistische menschen. aber ich kenn auch genügend andere - viel, viel mehr. seltsamer weise kenn ich keine fundamentalistischen religionsanhänger, die nicht im hohen maß religiös wären. ich kenn auch keine sehr religiösen atheisten.
 
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