Wenn das so zweifelsfrei ist, warum zweifelst du es dann an?

das hätte ich jetzt genau wo getan???
Das befreit ihn aber nicht von dem von mir bechriebenem religiösen Menschsein.
nicht zwangsläufig - aber als option auch. bloß weil DU es dir nicht vorstellen kannst, soll es ausgeschlossen sein? ich würde mich z.b. als nicht dem klassischen "religiösen menschsein" zugehörig fühlen. ich lebe mit dem eingestandenen "ich weiß es nicht" - und nicht unglücklich. ich baue mir keine dazuerfundenen / dazugedachten thesen dazu. nicht in einem gebiet, wo nicht nur mir jede wissens- und erfahrungsbasis für annahmen fehlt, sondern der gesamten menschheit. da kannst weder nachlesen noch recherchieren. da ist ende der fahnenstange. daher ist mein ganzes religiöses und vollkommen ehrliches bekenntnis "ich weiß es nicht".
Diese verquerte Logik kaufst du dir doch selbst nicht ab.
sagst du - auf welcher wissensbasis?
Für dich vielleicht nicht, weil du mit deinen Weltverbesserungsambitionen alles nur aus politischer Sicht siehst.
noch einmal dieselbe frage!
Für mich der zentrale Punkt, weil er das Wesen des Menschen berührt, an dem keine Politik vorbeikommt.
stimmt, religion ist DERZEIT und aus der geschichte heraus ein faktor, an dem die politik nicht vorbeikommt. das wäre realitätsverweigerung. dass die politik diesen umstand als unumstößlich und für das menschsein unumgänglich in der eigenen denke einzementieren solltert, das halte ich für verkehrt. da bin ich
beim herrn ddddr. gunkl. im sinn der glaubensfreiheit steht es eben FREI - solange es nicht anderen etwas aufzuzwingen versucht. aber schon bei der wissensverleugnung wird es etwas differenzierungswürdig. das wäre meine politische auffassung - neben der selbstverständlichen trennung zwischen kirche/religion und staat.
Anders gesagt, du bist mir in deiner Betrachtungsweise des Themas zu oberflächlich.
In dieser "sich selbst entwickelnden Evolution" stecken noch jede Menge ungelöste Fragen nach dem Warum. "
die frage nach dem "warum" ist eine menschliche. aber auch eine göttliche? wieso sollte uns ein gott eine erklärung für das warum schuldig sein? vielleicht gibt es keines.
""Die Evolution hat das so hervorgebracht"" ist genauso gläubig wie der Glaube an eine unbekannte, als "göttlich" bezeichnete Kraft, die in der Evolution wirkt.
nur mit einem klitzekleinen anderen grad an wissen. und da eben wird es haarig. religionsfreiheit gibt meines erachtens den bible-beltern nicht das recht, in den schulen als WISSEN verbreiten zu lassen, dass die menschen mit den dinosauriern zusammengelebt haben.
Und solange nichts bewiesen ist, darf man getrost an das unbekannte "Wunderbare" glauben. Das macht niemanden zu einem schlechteren Menschnen.
zu einem schlechteren nicht - zu einem besseren auch nicht. mit dem unbekannten hab ich kein problem (woher wir dann das wunderbare nehmen, wenn es unbekannt ist, da spießt es sich schon wieder). aber mit dem, dass wir durch eigene dazugestrickte allongen etwas pseudo-bekanntes draus machen und es als unumstößlich hinstellen. sogar über den widerruf durch besseres wissen hinaus.