Ist man homophob, wenn man Männer in Frauenkleidung, dessous und high heels ekelhaft findet?
Einfach Google benützen und schauen welche Phobien es alles gibt.
Tja und jede/r der/die eine hat, kriegt alle Zustände, wenn er/sie dem Auslöser der Phobie begegnet oder zu begegnen fürchtet.
Nix Schlimmes.
Das ist gut therapierbar.
Nicht, dass man denen was schlechtes wünscht, jedoch möchte man nichts mit ihnen zu tun haben..
Wenn es nur Wichtigtu-Ekel sein sollte und keine Phobie:
Was kratzt es Dich, was der Mann nachts tut, der Deine Reifen wechselt?
Wie interessant ist, wie ein Mensch Sexualität praktiziert, wenn man ihn in einer Gesprächsrunde begegnet und er beim Thema verdammt gut ist?
Wen interessiert ob die Hautärztin, die behandelt abends die Schamlippen ihrer Liebsten küsst?
Dafür dass man es weiß und dass es einem überhaupt ekeln könnte, müsste man die Leute kennen, sonst ist es net einmal homophob sondern einfach gespreizte Attitüde.
Einen Menschen auf seine Sexualität zu reduzieren ist sowieso schon ein bisserl einfach gestrickt.(vor allem wenn man ohnehin kein sexuelles Interesse hat, was in den meisten Fällen, den meisten Menschen gegenüber mit denen man zu tun hat der Normalfall ist).
Tja und Homophobie und unterdrückte Homosexualität sind ja nicht grad selten.
Sich aus Angst mal vorsichtshalber zu ekeln um nicht selbst zu fühlen, dass es es einen geil macht, soll´s auch geben.
Wer erinnert sich noch an den Pornojäger, den Humer?
Pornos verteufeln, weil sie ihn selbst erregen?
Mir ist doch sowas von egal wie andere Leute GV praktizieren oder auch nicht.
Heteros sind auch nicht immer gerade prickelnd.
Ich bin hetero und finde so manchen Heteromann oft eher - naja ist ja egal.....
Sexuelle Ausrichtung oder Affinitäten anderer Menschen haben keine Berührungspunkte mit gemeinsamer Arbeit, Interessen, Verwandtschaftsgrad - das passt schon so.
Ob ein Mann homophob ist, wenn er sich ins Hoserl kackt, wenn um ihn Dinge passieren, die ihn eigentlich nix angehen und ihn nicht mal berühren, halt net in sein Weltbild von Ordnung und Rechtschaffenheit passen - ja kann sein.
Es sei jedem seine Homophobie gegönnt.
Es gibt Menschen, denen es vor behaarten, dicken, dünnen, kleinwüchsigen, behinderten, etc. Menschen ekelt, mag sein.
Die wenigsten wollen in so einer Welt leben.
Wer die Vielfalt nicht schätzt und den sie ängstigt, kann es sich dennoch in seiner kleinen Welt schön machen.
Ist doch gut so.
Da muss ich mich doch mal als Hetero outen.
Und wen interessiert das?
Original maximal einen Menschen.
Für alle anderen hat das absolut keine Bedeutung, oder?
Tja und wer denkt, es wäre für ihn interessant welche Ausrichtung wer hat und dass er sich ekeln muss, der darf in seinem kleinen Karo glücklich werden.
Wer fremde Menschen sieht, Kontakt mit ihnen hat, und sich diese Menschen gleich beim Geschlechtsverkehr vorstellen muss, und sie bewerten will nachdem was sie anziehen oder wie sie ihre
Orgasmen anlegen, hat ein weitaus größeres Problem als Homophobie.
Am tollsten sind ja die ganz schrecklich homophoben Männer, denen einer abgeht, wenn sie sich vorstellen mit zwei lesbischen Frauen im Bett zu sein.

Die gibt es auch.
Homophobe Frauen wäre auch ein Thema, aber zu weitläufig.
Man wäre mehr als dumm zu denken, dass man im Leben nichts mit homosexuellen Menschen zu tun hat.
Das ist sowas von normal. Was interessiert mich was mein Installateur oder meine Friseurin nach Dienstschluss macht. 
Wer rennt herum und fragt, wie die Leute es denn so treiben?
Das ist richtig brbr um den Petzibären zu zu zitieren.