Ist ein Mann homophob?

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Eine klare Antwort: So wie du die Frage stellst - ja!

Menschen an sich ekelhaft zu finden, ist grundsätzlich grauslich. Man kann Bilder ekelhaft finden, aber generell zu sagen: Männner in Frauenkleidung find ich ekelhaft, ist einfach abwertend.

Und als direkt Betroffener kann ich dir sagen: Ich bin auch ein Mensch - auch wenn ich mich anders kleide, als es die Norm "verlangt".

Und noch was zu deiner Aufklärung: Nicht alle Männer, die Frauenkleidung tragen, sind homosexuell.
Hab auch nicht behauptet, dass alle Männer, die Frauenkleidung tragen homosexuell sind..

Mich würde die Grenze zwischen homophob, intolerant usw interessieren...
 
Hab ich schon erwähnt, dass ich die Meinung anderer aus dem forum hören /lesen will.. Nicht was Wikipedia sagt ;)

Der Artikel soll dir nur die Definition geben ;)

Sobald es dir etwas ausmacht dass dein Gegenüber homosexuell ist, gehst in die Richtung Homophobie.
Erkenn jetzt auch nicht den Unterschied zwischen Homophob und Intoleranz Homosexuellen gegenüber?

Toleranz finde ich in dem Zusammenhang auch total furchtbar, da es einen ja stört und man sich zurückhält. Akzeptanz ist das richtige Vorgehen.
 
Mich würde die Grenze zwischen homophob, intolerant usw interessieren...
Diese Grenze ist wohl eine verschwimmende:schulterzuck:.

Ich würde sagen Homophobie ist eine Einstellung bzw ein Mindset und Intoleranz die dazu passende oder daraus resultierende Handlungsweise.

Homophob kannst du still in deinem Kämmerlein sein und Homosexuelle einfach komisch oder unsympathisch finden. Intoleranz wird daraus wenn zB Freunde ins Kino gehen und du aber nicht mitgehst weil, oder dich dagegen aussprichst dass, Peter und sein Freund auch mitkommen.
Wenn also aus einer Einstellung Handlung wird dann wird Intoleranz daraus würd ich meinen.

Wenn du trotzdem mit ins Kino gehst aber kein Wort mit Peter und seinem Freund wwchselst und dich nur still vor dich hinekelst... dann wäre es reine Homophobie ohne Handlung.
 
Ist man homophob, wenn man Männer in Frauenkleidung, dessous und high heels ekelhaft findet? Bzw schwule und lesben meidet?

Nicht, dass man denen was schlechtes wünscht, jedoch möchte man nichts mit ihnen zu tun haben..

Ich würde eher eine andere Wortwahl aussuchen. Es ist nicht ekelhaft sondern entspricht nicht deinen Wünschen und Vorstellungen. Auch wenn ich auf Männer stehe, muss ich Frauenkleider bei einem Mann nicht unbedingt haben. Nennen wir es so, es ist Geschmacksache.
Ekelhaft ist Sex mit Tieren und Minderjährigen. Dafür ist das Wort mehr als nur geeignet.

Wenn du mit Schwulen und Lesben nichts zu tun haben möchtest, dann fehlt es dir an Toleranz und Akzeptanz. Wenn du etwas tolerierst und akzeptierst, heißt es ja nicht gleich, dass du mit denen ins Bett hüpfen musst.

Wenn du Schwule und Lesben meiden möchtest, dann solltest du dir aber auch Gedanken machen, ob du in so einem Forum nicht "Fehl am Platz" bist. Hier wird Akzeptanz und Toleranz groß geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist man homophob, wenn man Männer in Frauenkleidung, dessous und high heels ekelhaft findet?

Einfach Google benützen und schauen welche Phobien es alles gibt.
Tja und jede/r der/die eine hat, kriegt alle Zustände, wenn er/sie dem Auslöser der Phobie begegnet oder zu begegnen fürchtet.
Nix Schlimmes.
Das ist gut therapierbar. ;)

Nicht, dass man denen was schlechtes wünscht, jedoch möchte man nichts mit ihnen zu tun haben..

Wenn es nur Wichtigtu-Ekel sein sollte und keine Phobie:

Was kratzt es Dich, was der Mann nachts tut, der Deine Reifen wechselt?
Wie interessant ist, wie ein Mensch Sexualität praktiziert, wenn man ihn in einer Gesprächsrunde begegnet und er beim Thema verdammt gut ist?
Wen interessiert ob die Hautärztin, die behandelt abends die Schamlippen ihrer Liebsten küsst?
Dafür dass man es weiß und dass es einem überhaupt ekeln könnte, müsste man die Leute kennen, sonst ist es net einmal homophob sondern einfach gespreizte Attitüde.

Einen Menschen auf seine Sexualität zu reduzieren ist sowieso schon ein bisserl einfach gestrickt.(vor allem wenn man ohnehin kein sexuelles Interesse hat, was in den meisten Fällen, den meisten Menschen gegenüber mit denen man zu tun hat der Normalfall ist).

Tja und Homophobie und unterdrückte Homosexualität sind ja nicht grad selten.
Sich aus Angst mal vorsichtshalber zu ekeln um nicht selbst zu fühlen, dass es es einen geil macht, soll´s auch geben.
Wer erinnert sich noch an den Pornojäger, den Humer?
Pornos verteufeln, weil sie ihn selbst erregen? :D

Mir ist doch sowas von egal wie andere Leute GV praktizieren oder auch nicht.
Heteros sind auch nicht immer gerade prickelnd.
Ich bin hetero und finde so manchen Heteromann oft eher - naja ist ja egal.....

Sexuelle Ausrichtung oder Affinitäten anderer Menschen haben keine Berührungspunkte mit gemeinsamer Arbeit, Interessen, Verwandtschaftsgrad - das passt schon so.

Ob ein Mann homophob ist, wenn er sich ins Hoserl kackt, wenn um ihn Dinge passieren, die ihn eigentlich nix angehen und ihn nicht mal berühren, halt net in sein Weltbild von Ordnung und Rechtschaffenheit passen - ja kann sein. ;)

Es sei jedem seine Homophobie gegönnt.
Es gibt Menschen, denen es vor behaarten, dicken, dünnen, kleinwüchsigen, behinderten, etc. Menschen ekelt, mag sein.
Die wenigsten wollen in so einer Welt leben.
Wer die Vielfalt nicht schätzt und den sie ängstigt, kann es sich dennoch in seiner kleinen Welt schön machen.
Ist doch gut so. :)

Da muss ich mich doch mal als Hetero outen.
Und wen interessiert das?
Original maximal einen Menschen.
Für alle anderen hat das absolut keine Bedeutung, oder?

Tja und wer denkt, es wäre für ihn interessant welche Ausrichtung wer hat und dass er sich ekeln muss, der darf in seinem kleinen Karo glücklich werden.
Wer fremde Menschen sieht, Kontakt mit ihnen hat, und sich diese Menschen gleich beim Geschlechtsverkehr vorstellen muss, und sie bewerten will nachdem was sie anziehen oder wie sie ihre Orgasmen anlegen, hat ein weitaus größeres Problem als Homophobie. :D

Am tollsten sind ja die ganz schrecklich homophoben Männer, denen einer abgeht, wenn sie sich vorstellen mit zwei lesbischen Frauen im Bett zu sein. :D
Die gibt es auch.

Homophobe Frauen wäre auch ein Thema, aber zu weitläufig.

Man wäre mehr als dumm zu denken, dass man im Leben nichts mit homosexuellen Menschen zu tun hat.
Das ist sowas von normal. Was interessiert mich was mein Installateur oder meine Friseurin nach Dienstschluss macht. :)
Wer rennt herum und fragt, wie die Leute es denn so treiben?
Das ist richtig brbr um den Petzibären zu zu zitieren.
 
Was kratzt es Dich, was der Mann nachts tut, der Deine Reifen wechselt?
Das ist die zentrale, bzw. meiner Meinung nach sogar die einzige relevante Frage zu dem Thema.

Es gibt einfach zu viele Leute, die meinen sich in die Privatangelegenheiten anderer Menschen einmischen zu müssen. Wahrscheinlich weil sie selber so ein fades Leben führen, oder, oder, oder...
Ich habs grad neulich wieder gesehen bei den Kommentaren zu einem Bericht der ZiB über die "Ehe für alle" in der Schweiz.
"Unsere" "Konservativen" und religiöse Eiferer aus fernen Ländern gehen da Hand in Hand, mit exakt den gleichen "Argumenten". Wobei sie sich doch sonst so gar nicht ausstehen können. Das einzige "Argument" das diese Leute tatsächlich haben, nämlich ein fest verankertes "i mog des ned", lässt kaum einer von denen verlauten. Stattdessen wird mit irgendwelchen Scheinargumenten jongliert, bis zum Erbrechen.
Diese bedauernswerten Existenzen eint der Wunsch, gar vielleicht der innere Zwang, andere Mensche nicht in Frieden deren höchstpersönliches Leben leben zu lassen.

Mir tun diese Zwangspersönlichkeiten inzwischen nicht mehr leid, ich entwickle nur noch einen diffusen Hass auf sowas.
 
Tja und Homophobie und unterdrückte Homosexualität sind ja nicht grad selten.
Sich aus Angst mal vorsichtshalber zu ekeln um nicht selbst zu fühlen, dass es es einen geil macht, soll´s auch geben.

Es juckte mich schon in den Fingern, aber ich wollte es einfach nicht schreiben :D

Toll finde ich dabei das Verhalten von Homophoben unter Drogeneinfluss (zB Alkohol). Da wird dann getatscht und ein recht stereotypisches Bild von Homosexuellen an den Tag/Abend gelegt. Ist immer wieder köstlich zum anschauen.
Wenn man die Person dann direkt anspricht und sagt dass sie sich doch mal einen Typen suchen sollen, um ihm gescheit den Schwanz zu blasen, verpufft das ganze Gehabe dann recht schnell :D
 
Ich habs grad neulich wieder gesehen bei den Kommentaren zu einem Bericht der ZiB über die "Ehe für alle" in der Schweiz.
"Unsere" "Konservativen" und religiöse Eiferer aus fernen Ländern gehen da Hand in Hand, mit exakt den gleichen "Argumenten". Wobei sie sich doch sonst so gar nicht ausstehen können. Das einzige "Argument" das diese Leute tatsächlich haben, nämlich ein fest verankertes "i mog des ned", lässt kaum einer von denen verlauten. Stattdessen wird mit irgendwelchen Scheinargumenten jongliert, bis zum Erbrechen.
Diese bedauernswerten Existenzen eint der Wunsch, gar vielleicht der innere Zwang, andere Mensche nicht in Frieden deren höchstpersönliches Leben leben zu lassen.

Habe mal einen Artikel über die Gay Pride in Tel Aviv gelesen. Lt. Diesem ist das der friedlichste Tag dort, denn alle verfeindeten Lager verbünden sich gegen die Gayszene.
Muss schon hart sein soviel Hass in sich zu haben.
 
Ist man homophob, wenn man Männer in Frauenkleidung, dessous und high heels ekelhaft findet? Bzw schwule und lesben meidet?

Nicht, dass man denen was schlechtes wünscht, jedoch möchte man nichts mit ihnen zu tun haben..

Du haderst mit dir selbst... Du trägst gern Damenwäsche... Und dann ich frag nur so allgemein... Solche Typen kennen wir...
 
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