"ich liebe dich"

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Wie bedeutend sind diese drei Worte für euch?
Sagt ihr das zu jedem Partner, oder habt ihr es bis jetzt noch keinem Mann/Frau gesagt?
Ist es für euch wichtig wer es zuerst sagt?

Hiermit sind ausschließlich romantische Beziehungen gemeint und keine Liebesbekundungen in Freundschaften oder Familien.
MMn verwenden viele Menschen diese Worte zu schnell, weil sie sich öfters verlieben. Oder haltet ihr es für möglich, dass man viele Partner auch wahrhaftig lieben kann und es nicht nur um eine Verliebtheit handelt?
 
Also ich hab es bis jetzt zu allen Frauen gesagt mit denen ich eine Beziehung hatte. Und es war auch jedesmal ehrlich gemeint. Im Nachhinein betrachtet und mit einigen grauen Haaren mehr, würde ich behaupten nur 2 davon wirklich geliebt (so wie ich jetzt Liebe spüre und für mich definiere) zu haben. Damals habe ich es anders gesehen und empfunden. Ehrlich gemeint war es trotzdem.
 
Ich glaube nur an die Selbstverliebtheit. Wenn jemand einen passenden Partner gefunden hat, löst das in einem selbst Gefühle des Verliebtseins aus. Einen anderen als sich selbst zu lieben geht nicht.

Deahalb spreche ich bei Beziehungen von "Verliebtsein", nie von Liebe. Wahre Liebe hat mit Erotik nichts zu tun.
 
Bei mir dauert es schon etwas bis ich es sage. Wie Ostbahnkurti schon sagte kommt man oft später drauf das es vielleicht doch keine Liebe war.

Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht das Männer es leichtfertig benutzen. Vorallem um Frauen "ruhig" zu stellen
 
Liebe ist für mich der Zustand...in dem man auch nach vielem negativen und unerfreulichen noch miteinander lachen kann. Wenn man sich einig ist, das man zusammen auf einen Berg aus Scheisse drauf steigen kann/muss...wenn man ihn weder abgetragen, noch weiter vor sich her geschoben bekommt...

Liebe zwischen zwei Menschen tritt ein, wenn Verliebtheit Vergangenheit ist...( ist ja biologisch mittlerweile belegbar, die Sache mit den Botenstoffen) wenn die rosa Brille weg, der ständig sonnige Himmel ehr grau bis dunkel ist...und man sich am Ende eines Tages trotzdem noch was zu sagen hat, mit einander über etwas...oder auch übereinander lachen kann...

Ich liebe dich...muss man nicht sagen, wenn alles glatt läuft. Dann ist es einfach zu bekunden...die Kunst ist es, diese drei Worte zu sagen, wenn man grade nichts zu lachen hat...und man es dann auch noch so meint. Als inhaltlose Bekundung muss man diese Worthülsen nicht durch die Gegend pallavern ... Und auch nicht, weil man etwas damit bewirkenwill, im Eigennutz...

Ich liebe dich - sagt man, sage ich...wenn es meiner Frau mal wieder richtig richtig schlecht geht... Um ihr zu vermitteln, das ich hinter Ihr stehe und ihr nicht den Rücken zu kehre...und ich sage es, weil ich es so meine. Es gibt in meinem Leben keinen Menschen, dem ich mich mehr verpflichtet fühle...als meiner Frau...

An dem Tag, an dem ich nicht mehr mitleide...wenn ich eine Gleichgültigkeit fühle...brauche ich diese Worte nicht mehr sagen.

Kurz um..."ich liebe dich" ist für mich eine Bekundung für (gemeinsame) Leidensfähigkeit...bezogen auf Dinge, für die keiner von Beiden etwas kann...an denen man nichts ändern kann - und es nimmt, wie es kommt...weil man sich liebt...

Jm2c
 
Das liest sich aber komisch. .leider hab ich keine Unitaet besucht:fragezeichen:

Da muss man auch nicht studiert haben. Eine einfache logische Überlegung hilft da schon.

Was ist, wenn Liebe oder Verliebtsein nicht auf Gegenliebe stößt oder sogar als Belästigung empfunden wird. Da wird schnell deutlich, dass Liebe eine recht einseitige und nur selbst empfundene Angelegenheit ist.

Bei Paaren, die "sich lieben" hat dann eben jeder der beiden das Glück auf jemanden gestoßen zu sein, der bei ihm Gefühle auslöst. Klingt furchbar nüchtern, ist aber so. Alles andere ist eine romantische Verklärung oder Verkitschung des Begriffs " Liebe", für den es ohnehin keinerlei "Definition" gibt.

Füreinander dasein ist dann eine mögliche Folge gegenseitiger Gefühlsauslösungen, aber nicht "Liebe" selbst.
 
Biologisch betrachtet...bzw.Biochemisch...ist das alles richtig. Der Mensch will Dinge halt definieren und benennen. Wobei jeder eine wörtliche Definition benutzen kann und dabei was anderes im Sinn hat...

Das zu wissen heist nicht...das man danach leben und handeln muss. Dann
Sollte man besser für sich bleiben...das ist sachlicher! Sexualität ist ebenfalls eine rein egoistische und dem Selbstgewinn dienliche Sache...beruhend auf Biochemie...in der Natur und Basis dem Zwech der Arterhaltung und Genmaterial Streuung dienlich. Für nichts anderes. Wer also keinen Nachwuchs will...sollte sachlicher Weise auch nicht die Paarung vollziehen...tun trotzdem alle...auch die ganz nüchternen Pragmatiker...die mit Liebe nichts am Hut haben.
 
Das zu wissen heist nicht...das man danach leben und handeln muss. Dann
Sollte man besser für sich bleiben...

Warum? Ich habe doch nur erklärt, warum ich sage " ich bin verliebt", statt " ich liebe dich". Ich finde das einfach ehrlicher.

"Ich liebe dich" hat sowas Besitzergreifendes im Unterton. Vor allem ist es aber eine Täuschung über die Wirkungsrichtung.
 
Ich sags nur wenn ich es auch genauso meine! Bei meinem ohrli wars recht bald ....

verliebtheit schließt die liebe auch nicht aus finde ich. Ich liebe meinen mann sehr, habe tiefe, innige gefühle für ihn und vertraue ihm komplett. Und dann sind diese winzigen momente täglich .... ein schmunzler hier, eine gewisse geste da, eine aussage von ihm und ich himmle ihn ganz verliebt an!
 
Da muss man auch nicht studiert haben. Eine einfache logische Überlegung hilft da schon.

Was ist, wenn Liebe oder Verliebtsein nicht auf Gegenliebe stößt oder sogar als Belästigung empfunden wird. Da wird schnell deutlich, dass Liebe eine recht einseitige und nur selbst empfundene Angelegenheit ist.

warum gilt das dann nur für "liebe", wenn doch beides auf ekel stoßen kann??
dass ein gefühl immer nur erstmal auf sich bezogen ist und nie den anspruch haben kann, auf ein passendes gegengefühl zu stoßen, ist klar.
das gilt aber letztendlich für jedes gefühl, auch für hass.

Ich glaube nur an die Selbstverliebtheit. Wenn jemand einen passenden Partner gefunden hat, löst das in einem selbst Gefühle des Verliebtseins aus. Einen anderen als sich selbst zu lieben geht nicht.

Deahalb spreche ich bei Beziehungen von "Verliebtsein", nie von Liebe. Wahre Liebe hat mit Erotik nichts zu tun.

den ansatz "ich glaube nur ..." kann ich nachvollziehen, weil es deine persönliche einstellung zeigt.
der letzte satz hingegen ist eine feststellung, die du nicht begründest.
daher kann ich das nicht nachvollziehen.

klingt ein wenig nach wortklauberei für mich.

Warum? Ich habe doch nur erklärt, warum ich sage " ich bin verliebt", statt " ich liebe dich". Ich finde das einfach ehrlicher.

"Ich liebe dich" hat sowas Besitzergreifendes im Unterton. Vor allem ist es aber eine Täuschung über die Wirkungsrichtung.

warum ist da was besitzergreifendes?
das klingt für mich nach einer schlechten erfahrung, denn dieser unterton ist für mich so nicht erkennbar.

egal ob liebe oder verliebtsein. beides ist in meinen augen nicht wirklich weit voneinander entfernt und das muss es irgendwie auch gar nicht.
auf der einen seite ist es vielleicht eine frage der intensität des gefühls, auf der anderen möglicherweise eine frage der angreifbarkeit.
ein "ich hab dich lieb" ist eine hauchigkeit weniger offenbarung als ein "ich liebe dich".
ich denke, die wortwahl ist eine frage der positionierung, ob man, banal in form gebarcht, für den anderen da ist oder ob man "der" eine für den anderen sein will, der die wichtigste stellung einnimmt.

klar ist für mich nur, dass beide gefühle nur echt sein können, wenn sie auch im falle der nicht-erwiderung stand halten.
 
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