Hingabe und Kontrollverlust

Ich denke es ist sehr schwer zu beschreiben wie viel Vertrauen notwendig ist um seine höchstpersönliche Form der Hingabe mit jemandem anderen zu teilen - ich, für meinen Teil, spüre es einfach und wenn das Bedürfnis danach überhand nimmt, dann weiß ich, dass die notwendige Vertrauensbasis für mich vorhanden ist.
 
Fällt das Frauen generell leichter als Männer und wieviel Vertrauen ist nötig bis ihr euch so gehen lassen könnt?
Glaube ich nicht .
Was manchmal funktioniert sind Fesselspiele, da ist es für meine leichter sich fallen zu lassen.
Da geht dann fast alles, wenn ich da eine Andeutung mache, ich würde jetzt gerne......,kann es schon sein dass ein treuherziger Blick zurückkommt mit der Aussage, " Was soll mich machen, ich bin eh hilflos " .
Wobei wenn es nein heisst, wird nicht darüber diskutiert, dass ist ohne wenn und aber zu akzeptieren.
 
Ich glaube es ist weniger eine Sache des Geschlechts, als eher eine des Gefühls oder besser des Gespürs, dafür wann der Zeitpunkt da ist, sich dem jeweiligen Partner vollständig und rückhaltlos öffnen zu können... kann mir in dem Punkt auch nicht vorstellen, das es Frauen in der Hinsicht leichter fällt, ich glaube es ist für sie sogar eher schwerer, nur verfügen sie über die Gabe, oder Talent, uns Männern glauben zu machen, das es für sie leicht ist! Ich mag nicht in Abrede stellen, das es für manche leichter ist, aber ich denke das der grossteil der Frauen sich in dem Punkt, gerade heutzutage, schwerer tut, als möglicherweise vor ein paar jahren der fall war!
Aber auch das ist von Mensch zu Mensch verschieden!! ;)
 
Für mich ist das eine Frage wieviel Sicherheit mir mein Partner/in vermittelt und ich selbst meinen Kopf freimachen und mich in der Lust treiben lassen kann. Natürlich können einigen Spielarten diese Sicherheit unterstützen. Bondage meets Tantra ist ein gutes Beispiel dafür sich hinzugeben und loszulassen. Gleichzeitig entsteht dabei Raum für tiefe Intimität und Nähe in Verbindung mit Erotik.
 
Ich habe nur mit Menschen Sex, bei denen ich mich voll und ganz hingeben kann. Wenn ich das nicht spüre, kommt keine Leidenschaft auf und ohne Leidenschaft gehts nicht.
 
.... wenn ich betreffende Person kenne... nicht nach einmaligen Treffen... sondern wenn ich spüre dass ich sein kann wie ich bin... das wirkt sich auch deutlich im Kisterl aus... zwischen einen ONS ... und mehrmaligen Treffen mit der selben Person.... liegen Welten...
 
.... wenn ich betreffende Person kenne... nicht nach einmaligen Treffen... sondern wenn ich spüre dass ich sein kann wie ich bin... das wirkt sich auch deutlich im Kisterl aus... zwischen einen ONS ... und mehrmaligen Treffen mit der selben Person.... liegen Welten...
zwei drei kuchen und keksi, und die Sache passt :rofl:
 
Ich denke, echte Hingabe verlangt auch die Fähigkeit verletzlich zu sein. Eine Freundin meinte mal vor Jahren zu mir: Nichts macht einen Menschen verletzlicher, als die eigene Nacktheit. Und ich denke, wenn man sich und seinem Körper in einem Moment der absoluten Verletzlichkeit offenbart und offenbaren will, ist auch zur Hingabe und Kontrollabgabe fähig. Es gibt ja in Wahrheit nie einen Kontrollverlust (außer, es sind Drogen im Spiel, oder die Person wird gezwungen). Für mich ist guter Sex immer auch eine Sache eines tiefen Vertrauens - egal, ob es sich um einen ONS handelt, Affäre oder Beziehung. Letztendlich gehts eh nur um den Moment.
 
Die eigene Verletzlichkeit ist ein schöner Aspekt Bijou da sie ja die Fähigkeit zu fühlen ermöglicht. Auch Hingabe in einem Moment erinnert an die Metapher des kleinen Todes.
Findet da nicht die völlige Aufgabe der Kontrolle statt. Wenn auch nur für Momente
 
Die Verletzbarkeit ist ja auch ein Hindernis für Hingabe und Kontrollverlust .
Es gibt keine Hingabe ohne Verletzlichkeit .
Oder vielmehr es ist der Preis für Hingabe und Kontrollverlust.
Jeder Partner sollte die Hingabefähigkeit des anderen wirklich wertschätzen und als Geschenk betrachten .
 
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