Groß, größer, am größten!!!

Hi,



wie Stevie Wonder ....

LG Tom
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So vielleicht..... :D
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grosser hintern, grosse titten können geil sein. genauso wie kleine hintern und kleine titten. da würde ich mich nicht festlegen wollen. klar, hingucker sind besonders große sekundäre geschlechtsmerkmale eher. aber ansonsten-spaß macht vieles. eine feste, kleine brust, eine dicke, pralle. ein kleiner, fester apfelpopo, ein dicker, weicher fettarsch. es kommt eher auf die dazugehörige frau an. die fixierung auf ganz bestimmte körpermerkmale liegt mir nicht im blut.
 
Warum wollen viele im Bereich Sex das alles möglichst groß ist?
Pauschal betrachtet natürlich.
Obs jetzt eine riesige Brust ist oder ein praller Bubblepo oder ein Riesenpenis. Es scheint je größer desto besser.

Woran liegt das?

Wie gesagt, pauschal gesehen. Nicht jede/r steht auf groß.
Ich stehe auch eher auf kleine Brüste aber beim Po darfst ruhig groß und prall sein. ; p
Falls mir jemals (wieder) ein Riesenpenis begegnen solllte, werd ich wohl ablehnen müssen, denn so toll sind die auch wieder nicht. Praktisch, um Handtücher, Jacken oder Hüte dranzuhängen ... aber unter Spaß versteh ich dann doch was Anderes.

Aber zum Grundthema: Es geht um Leistung und die Art, wie wir uns definieren. Primär junge und unerfahrene Männer definieren ihr Sein, ihre Persönlichkeit entweder über die Größe des Penis oder über Statussymbole (Auto, Handy, Geld etc). Meist ist es doch nur ein Zeichen von jede Menge Komplexe.

Frauen, die der Meinung sind, ihre sexuelle Attribute aufzuwerten, in dem sie an sich herumoperieren, agieren häufig in der Situation, Begehren bei Männern auszulösen. Auch hier wird der Körper als Statussymbol definiert. Hinzu kommt noch mangelndes Selbstbewusstsein und Unkenntnis über ihren eigenen Körper.

Im Umkehrschluss gilt für beide, dass sie das Ziel der eigenen Zufriedenheit und Glück niemals erreicht werden kann, denn das würde bedeuten, ständig die Begehrlichkeiten anderer zu bedienen und hoffen, dass man dafür bestätigt wird. Es ist eben eine endlose Jagd nach Komplimenten und Zustimmung, nach weiteren Statussymbole, die letztendlich nur eine Ersatzbefriedigung für die eigene innere Leere und Unzulänglichkeiten darstellt. Ein Teufelskreis, der aber durchbrochen werden kann, wenn man aufhört, sich selbst zu belügen, sich selbst nicht durch die Größe der Geschlechtsteile definiert, sondern sich selbst als sexuelles, fühlendes, verletzbares, liebendes und geliebtes Wesen sieht.

Aber zu dieser Erkenntnis gelangt man nur, wenn man die eigene Eitelkeit überwindet und die eigenen Makel und Defizite in Stärke umwandelt, um daran zu wachsen und letztendlich das Glück erreicht, was man mit Selbstbetrug ohnehin nie erreicht hätte.
 
Der Mensch neigt zum Grössenwahn, obwohl er weiss, wohin der Grössenwahn führt. Die Sauriere überlebten wegen ihrer Grösse die Katastrophe vor 70 Mio. Jahren nicht und der Grössenwahn von Hitler und Mussolini führte deren Völker ins Elend.
 
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