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Find ich gut! (Kurzfassung)Glücklich und zufrieden im Hier und Jetzt, solange ich mir die Fähigkeit erhalte, mich weiterzuentwickeln. (Kurzfassung)
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Find ich gut! (Kurzfassung)Glücklich und zufrieden im Hier und Jetzt, solange ich mir die Fähigkeit erhalte, mich weiterzuentwickeln. (Kurzfassung)
Ja, frühkindliche Bindung und die Erfahrung bedingungsloser Liebe sind elementare Faktoren für die Entwicklung gesunder Beziehungs- und Liebesfähigkeit.Glaubst du man kann einem das lieben schon sls Kind kaputt machen?
Nö, Selbstliebe als Voraussetzung für Abgrenzung und Erhaltung des "Ich" im "Wir".Selbstliebe=ich werde von anderen geliebt!?
Seh ich nicht so, eher man erträgt die liebe und zuneigung des anderen nicht.
Da fängt es dann an........
das hab ich schon verstanden, aber Zb: Ich liebe mich nicht werde aber trotzdem geliebt, das führ dann zu Problemen.Nö, Selbstliebe als Voraussetzung für Abgrenzung und Erhaltung des "Ich" im "Wir".
Jeder hat eine andere Vorstellung vom „optimalen Ich“ – für manche bedeutet es Fitness, für andere innere Ruhe, mentale Stärke, persönliche Entwicklung oder gute Beziehungen.
Mich würden eure Gedanken zu folgenden Fragen interessieren:
- Was macht ihr konkret für euch?
- Was treibt euch an?
- Was erwartet ihr von anderen?
Gibt es hier Menschen, die einfach glücklich sind – ohne den Drang zur Weiterentwicklung?
Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?
Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?
Jops, ich verstehe, dass Fromm das so definiert. Aber mich interessiert eher weniger, was er genau sagt, sondern ob der Begriff dadurch nicht alles und damit auch nichts mehr erklärt.Wenn es nach Fromm geht, nicht.
Das ist schon ziemlich spannend, aber du gehst da schon ziemlich philosophisch ran. Mich würde trotzdem eher dein persönlicher Blick interessieren – wie ist das bei dir konkret?Für mich liefert Albert Camus eine interessante Antwort in dem er folgendes sagt:
Glück ist kein dauerhafter Zustand des Friedens und auch kein Geschenk des Himmels.
Es ist eine trotzige, kämpferische Geisteshaltung.
Glücklich sein bedeutet, der Sinnlosigkeit der Welt ins Gesicht zu lachen, die eigene Freiheit zu spüren und das Leben im Hier und Jetzt so intensiv wie möglich zu leben – einfach, weil es das einzige ist, was wir haben.
Er macht das in seinem Buch der Mythos des Sisiphos plausibel in dem er uns den von den Göttern bestraften Sisiphos als glücklichen Menschen sehen lässt.
Sisiphos jammert nicht und klagt auch nicht wegen seines Schicksals , er bittet nicht um Gnade und geht nicht in den Suizid.
Er macht unaufhörlich weiter als trotzige Rebellion gegen die Sinnlosigkeit seines Schicksals (der Mensch in der Revolte)
Der Fels ist seine Sache, sein ganz persönliches Schicksal das er annimmt und sein Glück liegt nicht darin den Stein am Berg zu platzieren sondern im Handeln selbst.
Ebendeswegen kann ich Sisphos tatsächlich als glücklichen freien Menschen sehen.
Da kommt die Fähigkeit zur Abgrenzung zum Tragen, "erdrücken" kann mich nur jemand, wenn ich schlecht abgegrenzt bin, mir die Person zu nahe kommen lasse.Wenn ich keine Liebe empfinden kann (mag meinen Partner aber doch sehr gern,und er ist mir wichtiger wie alles andere), ich aber einen Partner habe der mich fast erdrückt mit seinen Gefühlen und seinem tun.
Das meinte mit die liebe des anderen kaum ertragen.
Ja ich bin zufrieden wenn ich in den Spiegel schaue. Oder auch nicht. Je nachdem worauf ich mich fokussiere.Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?
Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?
Das ist schon ziemlich spannend, aber du gehst da schon ziemlich philosophisch ran. Mich würde trotzdem eher dein persönlicher Blick interessieren – wie ist das bei dir konkret?
Davon spricht Fromm ja. Wenn man sich selbst liebt, kann man auch lieben (heißt auch, die Liebe des anderen ertragen).Wenn ich keine Liebe empfinden kann (mag meinen Partner aber doch sehr gern,und er ist mir wichtiger wie alles andere), ich aber einen Partner habe der mich fast erdrückt mit seinen Gefühlen und seinem tun.
Das meinte mit die liebe des anderen kaum ertragen.
DankeDa kommt die Fähigkeit zur Abgrenzung zum Tragen, "erdrücken" kann mich nur jemand, wenn ich schlecht abgegrenzt bin, mir die Person zu nahe kommen lasse.
Und da schließt sich der Kreis zur Selbstliebe, die Selbstfürsorge und Abgrenzung stützt.
So versteh ich es,DankeDavon spricht Fromm ja. Wenn man sich selbst liebt, kann man auch lieben (heißt auch, die Liebe des anderen ertragen).
Menschen haben auch andere Level von Liebe geben und nehmen. Da muss natürlich eine Balance da sein, damit es funktioniert.
Genau das thematisiert Fromm in seinem Buch.das hab ich schon verstanden, aber Zb: Ich liebe mich nicht werde aber trotzdem geliebt, das führ dann zu Problemen.
Werd ich wohl mal lesen müssen,find ich intressant.Genau das thematisiert Fromm in seinem Buch.
Dreht sich nicht alles im Leben im weitesten Sinne um die Liebe?Wenn Liebe auch Bedürfnis, Mangel und Trauma umfasst – was unterscheidet sie dann noch von allgemeinen psychischen Entwicklungsprozessen?
Kann ich nur empfehlen!Werd ich wohl mal lesen müssen,find ich intressant.
Spannender Einblick, danke dir.Ja ich bin zufrieden wenn ich in den Spiegel schaue. Oder auch nicht. Je nachdem worauf ich mich fokussiere.
Ich bin zum Beispiel sehr zufrieden mit meiner Muskulatur. Wenn ich meine Arme sehe erfüllt mich das mit Stolz. Wenn ich meinen Körper und meinen Bauch sehe dann weiß ich dass das nicht perfekt oder das ideale Sixpack ist. Aber ich komm von 180kg... Und bin sehr zufrieden mit dem 90 die davon noch über sind.
Es gibt auch Ecken und Kanten die ich an mir nicht mag. Meine Zähne zB sind vom Rauchen und viel zu viel Café nicht so wie ich sie gerne hätte. Gepflegt, sauber und regelmäßig kontrolliert... Keine Frage. Aber eben farblich nicht so weiß wie ich das schön fände.
Wir alle sind glaube ich ein Sammelsurium von Stärken und Schwächen. Fehler sind menschlich. Aber insgesamt fühle ich mich gut und bin stolz auf mich. Sogar sehr stolz.
Auch wenn ich weiß dass es, für jeden Körpertyp isoliert betrachtet, bessere, schönere Menschen gibt. Mit trainierteren Armen, flacheren Bäuchen, definierteren Pos, weißeren Zähnen, schöneren Füßen,...
Aber das ist mein Körper. Und ich mag ihn. Insgesamt!
Und Zufriedenheit ist etwas anderes als Glück für mich.
Zufriedenheit ist ein Grund Zustand den man dauerhaft oder fast dauerhaft erreichen kann. Und ich würde sagen die meisten Tage haut das für mich ganz gut hin.
Glück ist momentan. Meistens der Moment wenn irgendeine Form von Leid endet. Sei das, das erste Mal Sex nach Monaten Single Dasein oder sei das ein Soda Zitrone nachdem man eine Stunde immer durstigen wurde. Glück ist leider nur momentan.
Und wie der Buddhismus lehrt: wer zu sehr an diesem Glück anhaftet oder versucht es dauerhaft zu erlangen wird merken dass sich jede Form von Glück wieder in Leid verwandelt.
Das erste Soda Zitrone wenn man bei einer Wanderung einkehrt ist pures Glück... Wenn einem aber (hypothetisch) dann jemand eine Pistole an den Kopf hält und man gezwungen wird die restlichen 6 Liter die herumstehen auch noch zu trinken wird sich das sehr schnell in Leid verwandeln.
Mich würden eure Gedanken zu folgenden Fragen interessieren:
- Was macht ihr konkret für euch?
- Was treibt euch an?
- Was erwartet ihr von anderen?
Gibt es hier Menschen, die einfach glücklich sind – ohne den Drang zur Weiterentwicklung?
Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?
Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?
Da bin ich voll bei dir! Aktiv sein, dem Leben einen Sinn verleihen und nicht nur darauf warten, dass das Schicksal einem etwas brauchbares entgegenwirft - find ich richtig gut.Sorry für den kurzen Einblick in die Idee des Absurden, aber tatsächlich ist dieser Gedanke lebensbestimmend für mich.
Mein Glück liegt im Tun, im aktiv gestalten und Dinge in die Hand nehmen.
Ich versuche in meinem Leben zu agieren und weniger zu reagieren.
Sinngemäß und Camus frei übersetzt ist es eine Sünde sein Leben nicht zu leben und daran zu verzweifeln.
Editt:
(nachdem ich nachgeschlagen habe)
das Originalzitat
Denn wenn es eine Sünde gegen das Leben gibt, so besteht sie vielleicht nicht so sehr darin, daran zu verzweifeln, als auf ein anderes Leben zu hoffen und sich der unerbittlichen Größe dieses Lebens zu entziehen.“
Ehrlich gesagt habe ich in der Arbeit so viel Training und körperliche Anstrengung dass ich mich, für mich, meistens hauptsächlich belohne.z.B. was du im Alltag für dich machst oder was dich antreibt. Wie sieht das da bei dir aus?