Geschichte der O

Ich glaube das es auch etwas damit zu tun hat das sich Frauen nicht so leicht ihre Neigungen eingestehen. Und auch ihre Vorstellungen von ihren Wünschen meist weit von der Realität entfernt sind.
Der selbst gebackene Mann.
In einem Zirkel kann man sich auf Diskretion verlassen, daß ist für viele ein geschützter Raum. Meist ist auch dort der Mentor zu finden, und der hat immer ein Auge auf sie.
Und da man nur nach Empfehlung in den Zirkel aufgenommen wird braucht man wen der einen einführt und auch die Regeln und Richtlinien erklärt.
Sicher tun sich Männer leichter wenn sie ihren Neigungen nachgehen möchten.
Aber die Frauen schreien immer von Gleichberechtigung, aber es gibt weil kein wirklicher bedarf da ist eben sehr wenige Männer die Dienste anbieten.
 
@Mitglied #337407 ....
Und da man nur nach Empfehlung in den Zirkel aufgenommen wird braucht man wen der einen einführt und auch die Regeln und Richtlinien erklärt.
Ich weißt nicht, ob Du (modru) mit Deinen Annahmen / Vermutungen richtig liegst, wir (mein Gebieter und ich) kennen bereits recht lang vier´, fünf D/s-Paare (ein kleiner intimer Zirkel) mit denen wir uns privat und ohne irgenddeine ›institutionalisierte‹ Form ein-, zweimal im Jahr in gehobener Atmosphäre treffen. Die Treffen sind neben dem Dresscode sehr zwanglos und respektvoll, würden wohl vielen das Klischee zerstören. Die Paare (darunter auch ein lesbisches), schon alle etwas gereifter, leben alle schon recht lange in festen D/s-Beziehungen zusammen, keine der subs bezeichnet sich aber als ›O‹, auch wenn wir alle Anleihen am Roman bzw. dem Film von 1975 nehmen, Kleidung, Schmuck ...., Praktiken. Ob der Roman und der Film uns aber insbesondere bei der Kleidung, beim Schmuck inspiriert hat, oder es einfach auch die Tatsache ist, dass es einschlägige Angebote gibt, k.A.
Die Paare leben ihre Neigungen sehr unterschiedlich aus. Für uns gilt bei den Treffen ›schauen: ja, angreifen und mehr: nein‹.
 
@Mitglied #337407 ....

Ich weißt nicht, ob Du (modru) mit Deinen Annahmen / Vermutungen richtig liegst, wir (mein Gebieter und ich) kennen bereits recht lang vier´, fünf D/s-Paare (ein kleiner intimer Zirkel) mit denen wir uns privat und ohne irgenddeine ›institutionalisierte‹ Form ein-, zweimal im Jahr in gehobener Atmosphäre treffen. Die Treffen sind neben dem Dresscode sehr zwanglos und respektvoll, würden wohl vielen das Klischee zerstören. Die Paare (darunter auch ein lesbisches), schon alle etwas gereifter, leben alle schon recht lange in festen D/s-Beziehungen zusammen, keine der subs bezeichnet sich aber als ›O‹, auch wenn wir alle Anleihen am Roman bzw. dem Film von 1975 nehmen, Kleidung, Schmuck ...., Praktiken. Ob der Roman und der Film uns aber insbesondere bei der Kleidung, beim Schmuck inspiriert hat, oder es einfach auch die Tatsache ist, dass es einschlägige Angebote gibt, k.A.
Die Paare leben ihre Neigungen sehr unterschiedlich aus. Für uns gilt bei den Treffen ›schauen: ja, angreifen und mehr: nein‹.
das bestätigt für mich etwas, das ich in meinem längeren Beitrag zu beschreiben versucht habe. Ihr kennt denselben Roman, ihr kennt denselben Film, manche übernehmen Kleidung oder Schmuck, trotzdem lebt jedes Paar seine Beziehung anders. Genau deshalb sehe ich die Geschichte der O weniger als Vorbild denn als Projektionsfläche. Nicht der Roman formt die Beziehungen. Die Beziehungen entscheiden selbst, was sie daraus mitnehmen.... und trotzdem interessiert mich die Psychologie dahinter mehr 🤷‍♂️.... wie auch in meiner D/s Beziehung...
 
Leider ist Gruppendynamik ein Thema, außerdem werden subs teilweise einfach als Verbrauchsfleisch gesehen.
Das gibt es gewiss, das hängt halt von den Gruppen u.ä. ab, deswegen würden wir ja auch nicht in irgendwelche Clubs etc. gehen ...:nono: In einem kleinen intimen Zirkel, in dem man sich gut und lange kennt, sollte das aber kein Thema sein ....
 
Ich weißt nicht, ob Du (modru) mit Deinen Annahmen / Vermutungen richtig liegst, wir (mein Gebieter und ich) kennen bereits recht lang vier´, fünf D/s-Paare (ein kleiner intimer Zirkel) mit denen wir uns privat und ohne irgenddeine ›institutionalisierte‹ Form ein-, zweimal im Jahr in gehobener Atmosphäre treffen. Die Treffen sind neben dem Dresscode sehr zwanglos und respektvoll, würden wohl vielen das Klischee zerstören.
Ja es muss ja kein großer Zirkel sein. Ich kenne auch 3 kleine Gruppierungen so mit 10 personen oder bis zu 30 Personen. Und das komische ist meist, daß iist ein leichter Frauen Überschuss bei den Einzelpersonen zu finden ist.
Und "O" ist nicht immer Thema, das miteinander treffen. Das Essen und die Gespräche, und es endet immer in einem anderen einschlägigen Lokal wo man untersich ist. Und die auch die verschiedenen Möbel dafür haben.
Man trifft doch auch immer wieder die gleichen Menschen an den Stammtischen.
 
Ja es muss ja kein großer Zirkel sein. Ich kenne auch 3 kleine Gruppierungen so mit 10 personen oder bis zu 30 Personen. Und das komische ist meist, daß iist ein leichter Frauen Überschuss bei den Einzelpersonen zu finden ist.
Und "O" ist nicht immer Thema, das miteinander treffen. Das Essenund die Gespräche, und es endet immer in einem anderen einschlägigen Lokal wo man untersich ist. Und die auch die verschiedenen Möbel dafür haben.
Bei uns sind's halt nur Pärchen. Eines der Paare, dass auch sonst mit Veranstaltungen zu tun hat, organisiert die Treffen, meist ein Zwickelwochenend. Das Schwierigste ist, einen Termin zu finden, alle sind wir beruflich zeitlich ziemlich in Anspruch genommen .... Passende Locations, die tolerant und verschwiegen genug sind, solche Treffen in ihren Räumen zuzulassen - nette Hotels, Ferienhäuser ... - zu finden, ist wohl gar nicht so schwierig; bis jetzt waren sie alle super ....
Und ja, erlesene Speisen und Getränke, ausgesuchte Musik, gepflegte Konversation, Gespräche über Gott und die Welt bilden die Basis für intensives BDSM-Erleben ....
 
Ja es muss ja kein großer Zirkel sein. Ich kenne auch 3 kleine Gruppierungen so mit 10 personen oder bis zu 30 Personen. Und das komische ist meist, daß iist ein leichter Frauen Überschuss bei den Einzelpersonen zu finden ist. .. Das Essen und die Gespräche, und es endet immer in einem anderen einschlägigen Lokal ...
Man trifft doch auch immer wieder die gleichen Menschen an den Stammtischen.

.... Passende Locations, die tolerant und verschwiegen genug sind, solche Treffen in ihren Räumen zuzulassen - nette Hotels, Ferienhäuser ... - zu finden, ist wohl gar nicht so schwierig; bis jetzt waren sie alle super ....Und ja, erlesene Speisen und Getränke, ausgesuchte Musik, gepflegte Konversation, Gespräche über Gott und die Welt bilden die Basis für intensives BDSM-Erleben ....
Ihr redet inzwischen über zwei verschiedene Dinge. Mein längerer Beitrag war eigentlich der Versuch aufzuzeigen, wie unterschiedlich derselbe Roman von uns allen interpretiert wird.
Mittlerweile diskuttiert ihr beide gar nicht mehr über die Geschichte der O sondern über eure jeweils eigene Art, BDSM zu leben.

@Mitglied #433600 beschreibt eher organisierte Zirkel mit Mentoren, Empfehlungen und klaren Strukturen mit anschliessenden Ausklang.

@Mitglied #758974 dagegen einen über Jahre gewachsenen Freundeskreis langjähriger D/s-Paare ohne diesen streng organisatorischen Rahmen.

Und dann gibt es heute noch Veranstaltungen, bei denen Dresscode, Ambiente oder auch der Preis schon bestimmen, wer überhaupt kommt.
Das alles ist ja gar kein Widerspruch. Es sind einfach unterschiedliche Wege, Menschen mit ähnlichen Neigungen zusammenzubringen. Jede dieser Gruppen entwickelt mit der Zeit ihre eigenen Spielregeln. Das kennt man genauso aus Golfclubs, Segelvereinen oder privaten Dinner-Runden.
 
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