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Die ÖVP geht jetzt auch schon in Richtung 0. Das, was man den Lokalbesitzern da antut oder angetan hat, ist ja krank. Zuerst bauen sie alles um, und nach ein paar wenigen Jahren soll das alles umsonst gewesen sein!?
Eh klar, dass sich alle paar Jahre Regierungen (oder zumindest einzelne Ministergesichter) ändern und somit auch die Meinungen (=Gesetze) zu verschiedenen Themen. Sind aber keine Investitionen im dreistelligen Bereich gewesen...
Sie müssen alle Kosten, die sie da verbaut haben (wenn das Rauchen eben komplett abgeschafft wird) ersetzt bekommen. Ist ja eh klar, dass das kein Faymann und kein Mittlerlehner aus der eigenen Taschen bezahlt wird, sondern "wir" alle.
Eh klar, dass sich alle paar Jahre Regierungen (oder zumindest einzelne Ministergesichter) ändern und somit auch die Meinungen
ist ja ein typisch österreichisches Phänomen: sollen wir, sollen wir nicht und vielleicht ändern wir mal wasunsere Behörden sind ganz einfach lächerlich - überall anders funktioniert das schon längst ohne diesen "bürokratischen Aufwand"
schau so lange der nichtraucherschutz in ö. im "tabakgesetz" geregelt ist, wird sich nie was ändern :-D
Nach längerer Abwesenheit möchte ich mich hier auch noch einmal zu Wort melden. Ich habe leider nicht alle Postings der letzten Tage gelesen, daher bitte ich um Verständnis, wenn ich vielleicht das eine oder andere wiederhole, was ein/e andere/r schon geschrieben hat.
Ich finde es kurios und fast schon pietätlos, dass der tragische Tod von Kurt Kuch von diversen politischen Kräften dazu benutzt wird, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Gerade die politische Klasse wird gewiss einigermaßen aufatmen, weil dieser außergewöhnliche Journalist tot ist, denn dessen Aufdeckungen waren schon für den einen oder anderen sehr unangenehm und wären es wohl auch in Zukunft gewesen. Daher sind es Krokodilstränen, die hier geweint werden.
Kurt Kuch war Kettenraucher und ist an Lungenkrebs gestorben. Ob er nicht zum Raucher geworden wäre, wenn es schon immer ein generelles Verbot in Lokalen gegeben hätte, wissen wir nicht. Es ist aber MMN völlig schwachsinnig zu glauben, dass ein starker Raucher wie er rechtzeitig vor Ausbruch der Krankheit aufgehört hätte, nur weil es in keinem Lokal mehr möglich gewesen wäre zu rauchen.
Wie schon ganz am Anfang des Threads erwähnt, halte ich als Nichtraucher seit Geburt die "österreichische Lösung" für sehr gut. Es wurde dabei diversen Interessen entsprochen: Wir Nichtraucher dürfen uns in jedem größeren Lokal über rauchfreie Bereiche freuen, die Wirte brauchen auf die offenbar ausgabefreudigeren rauchenden Gäste nicht verzichten, und Raucher können ihrem Genuss oder Laster (wie man will) nachgehen, während sie gemütlich Kaffee, Wein oder anderes trinken, Zeitung lesen, tratschen, Kartenspielen, etc. Die Welt ist nicht schwarzweiß, und eine differenzierte Lösung ist meist recht intelligent.
Ich wüsste eigentlich nicht, was an dieser Lösung schlecht ist aus Sicht der Gäste. Ich muss auch sagen, dass ich seit Einführung dieses Gesetzes schöne Verbesserungen spüre - früher hatte ich schon eine eigene Kleiderablage auf der Terrasse für das verrauchte G'wand, heute muss ich meine Kleidung nach Lokalbesuchen nur noch ganz selten lüften. Und den unangenehmen Nikotingeruch in der Nase gibt's jetzt auch viel seltener. Was will man also mehr?
Das einzige Argument, das für ein generelles Rauchverbot spricht, ist jenes des Arbeitnehmerschutzes für die Kellner. Das ist sicher ernstzunehmen, keine Frage. Wäre hier aber großer Bedarf gegeben, müssten die lautesten Forderungen aus der Gewerkschaft vida kommen. Ich habe zumindest keine vernommen. O.k., die Ministerin ist selbst Gewerkschafterin (der Gemeindebediensteten, Anm.), aber gerade von ihr habe ich das Argument des Arbeitnehmerschutzes eigentlich nicht gehört. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die treibenden Kräfte eher "Bundeserziehungsberechtigte" sind als Arbeitnehmerschützer.
Der Grund, warum die Gewerkschaft sich hier nicht allzu sehr hinauslehnt, kann evtl. darin liegen, dass die meisten Kellner selbst Raucher sind. Ein generelles Rauchverbot hätte daher wohl nur geringe Auswirkungen auf deren Gesundheit. Abgesehen davon, wie schon bspw. matteo richtigerweise angemerkt hat, die Etablierung von privaten Raucherklubs (mit Mitgliedskarte etc.) wird immer möglich sein, und das dort arbeitende Personal wäre auch wiederum dem Nikotin ausgesetzt.
Jetzt will man also das Rauchverbot einführen, aber die Wirte haben ja Geld für Raumteilungen etc. ausgegeben. Die nun am Horizont sichtbare Lösung ist geradezu typisch für Politiker: Der Steuerzahler soll den Wirten ihre Kosten ersetzen. Um fremdes Geld ist ihnen ja noch nie etwas zu teuer gewesen.
Noch was zum Thema Rauchverbote in Freibädern, etc.
Das mag zwar befremdlich klingen, aber ich fände es schon gut, wenn es auch auf Liegewiesen Nichtraucherbereiche gäbe. Ich habe schon das eine oder andere Mal den Platz gewechselt, weil der Wind mir den Rauch von Nachbarn direkt in die Nase geweht hat. Das war eigentlich unangenehmer als im Wirtshaus, weil man im Bad einfach nicht damit rechnet. Auch hier wäre ich für "österreichische Lösungen". Somit wäre wieder einmal vielen gedient.
Aber ich fürchte, differenzierte Gesetze sind immer weniger gefragt, der Trend geht zum Schwarzweiß-Denken.

bin zwar strikter raucher und es stört mich, wenn in Restaurants geraucht wird![]()
....und wennst gmütlich in einer Bar sitzt, bei an Bier....gehst jedesmal für a Tschick vor die Tür ??Nach längerer Abwesenheit möchte ich mich hier auch noch einmal zu Wort melden. Ich habe leider nicht alle Postings der letzten Tage gelesen, daher bitte ich um Verständnis, wenn ich vielleicht das eine oder andere wiederhole, was ein/e andere/r schon geschrieben hat.
Ich finde es kurios und fast schon pietätlos, dass der tragische Tod von Kurt Kuch von diversen politischen Kräften dazu benutzt wird, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Gerade die politische Klasse wird gewiss einigermaßen aufatmen, weil dieser außergewöhnliche Journalist tot ist, denn dessen Aufdeckungen waren schon für den einen oder anderen sehr unangenehm und wären es wohl auch in Zukunft gewesen. Daher sind es Krokodilstränen, die hier geweint werden.
Kurt Kuch war Kettenraucher und ist an Lungenkrebs gestorben. Ob er nicht zum Raucher geworden wäre, wenn es schon immer ein generelles Verbot in Lokalen gegeben hätte, wissen wir nicht. Es ist aber MMN völlig schwachsinnig zu glauben, dass ein starker Raucher wie er rechtzeitig vor Ausbruch der Krankheit aufgehört hätte, nur weil es in keinem Lokal mehr möglich gewesen wäre zu rauchen.
Wie schon ganz am Anfang des Threads erwähnt, halte ich als Nichtraucher seit Geburt die "österreichische Lösung" für sehr gut. Es wurde dabei diversen Interessen entsprochen: Wir Nichtraucher dürfen uns in jedem größeren Lokal über rauchfreie Bereiche freuen, die Wirte brauchen auf die offenbar ausgabefreudigeren rauchenden Gäste nicht verzichten, und Raucher können ihrem Genuss oder Laster (wie man will) nachgehen, während sie gemütlich Kaffee, Wein oder anderes trinken, Zeitung lesen, tratschen, Kartenspielen, etc. Die Welt ist nicht schwarzweiß, und eine differenzierte Lösung ist meist recht intelligent.
Ich wüsste eigentlich nicht, was an dieser Lösung schlecht ist aus Sicht der Gäste. Ich muss auch sagen, dass ich seit Einführung dieses Gesetzes schöne Verbesserungen spüre - früher hatte ich schon eine eigene Kleiderablage auf der Terrasse für das verrauchte G'wand, heute muss ich meine Kleidung nach Lokalbesuchen nur noch ganz selten lüften. Und den unangenehmen Nikotingeruch in der Nase gibt's jetzt auch viel seltener. Was will man also mehr?
Das einzige Argument, das für ein generelles Rauchverbot spricht, ist jenes des Arbeitnehmerschutzes für die Kellner. Das ist sicher ernstzunehmen, keine Frage. Wäre hier aber großer Bedarf gegeben, müssten die lautesten Forderungen aus der Gewerkschaft vida kommen. Ich habe zumindest keine vernommen. O.k., die Ministerin ist selbst Gewerkschafterin (der Gemeindebediensteten, Anm.), aber gerade von ihr habe ich das Argument des Arbeitnehmerschutzes eigentlich nicht gehört. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die treibenden Kräfte eher "Bundeserziehungsberechtigte" sind als Arbeitnehmerschützer.
Der Grund, warum die Gewerkschaft sich hier nicht allzu sehr hinauslehnt, kann evtl. darin liegen, dass die meisten Kellner selbst Raucher sind. Ein generelles Rauchverbot hätte daher wohl nur geringe Auswirkungen auf deren Gesundheit. Abgesehen davon, wie schon bspw. matteo richtigerweise angemerkt hat, die Etablierung von privaten Raucherklubs (mit Mitgliedskarte etc.) wird immer möglich sein, und das dort arbeitende Personal wäre auch wiederum dem Nikotin ausgesetzt.
Jetzt will man also das Rauchverbot einführen, aber die Wirte haben ja Geld für Raumteilungen etc. ausgegeben. Die nun am Horizont sichtbare Lösung ist geradezu typisch für Politiker: Der Steuerzahler soll den Wirten ihre Kosten ersetzen. Um fremdes Geld ist ihnen ja noch nie etwas zu teuer gewesen.
Noch was zum Thema Rauchverbote in Freibädern, etc.
Das mag zwar befremdlich klingen, aber ich fände es schon gut, wenn es auch auf Liegewiesen Nichtraucherbereiche gäbe. Ich habe schon das eine oder andere Mal den Platz gewechselt, weil der Wind mir den Rauch von Nachbarn direkt in die Nase geweht hat. Das war eigentlich unangenehmer als im Wirtshaus, weil man im Bad einfach nicht damit rechnet. Auch hier wäre ich für "österreichische Lösungen". Somit wäre wieder einmal vielen gedient.
Aber ich fürchte, differenzierte Gesetze sind immer weniger gefragt, der Trend geht zum Schwarzweiß-Denken.