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Ich kenne zum Beispiel die Geschte des Iran, ich weiß um den jahrhundertealten Konflilt um die Krim, die Geschichte des Zionismus. Einerseits befriedigend, da gebe ich Dir durchaus recht.
Aber umso mehr geschichtliche Zusammenhänge ich im Laufe meines Lebens verstanden habe, desto weniger wollte ich mit dieser Welt zu tun haben. Umso wichtiger wurde es mir möglichst unabhängig von ihr und dem ganzen Wahnsinn leben zu können. Ich habe die Lust daran verloren hinzusehen, die Menschem zählen weder im Iran, noch in Russland, noch in Palestina oder Israel.
zwar sind wir schon wieder sehr weit weg vom TE-thema, aber bei einem enorm wichtigen seitenzweig!
ich kann dich gut verstehen - und je mehr man weiß bzw. analysieren kann, desto mehr graust einem heutzutage. dennoch kann ich deinen weg nicht gehen - ja ich darf es (in meinem ganz persönlichen moralischen gefüge) nicht einmal. denn spätestens mit der fortpflanzung habe ich die verantwortung übernommen, für die zukunft mein bestes zu geben. und ich kann von anderen nichts verlangen, was ich nicht selber zu geben bereit bin.
wo wären wir heute, wenn unsere vorfahren nicht für so vieles gekämpft und so vieles geschafft/geschaffen hätten?
klar schwingt das pendel gerade schlimm zurück, und stehen wir in vielem wieder mitte der 1930er. oder sogar schlimmer.
aber wie pearl s. buck so treffend schrieb: Die Hoffnung aufzugeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preiszugeben.



