Jeder ist bei mir Willkommen. Jeder darf selber glauben was er will. Ja, es geht um Glauben und Vertrauen, denn wirklich wissen tun wir alle nichts. Bei vielen ist das Vertrauen in Wissenschaft, Politik beschädigt. Das macht mir Sorgen und das gehört eigentlich mal ordentlich diskutiert und auf den Grund gegangen... Passiert aber nicht. Stattdessen drängt man diese Leute in Ecken, aus den Restaurants, aus dem alltäglichen Leben (bei uns in der Schweiz gibt es keine gratis Tests mehr), einige sogar aus ihrem Studium und bald muss man sich vielleicht um den Arbeitsplatz Sorgen machen? Nur weil man sich "frei" gegen was entschieden hat, bei dem immer von allen Seiten beteuert wird, dass es eine freiwillige Entscheidung sei und bleiben soll?
Was passiert mit diesen Menschen, deren Vertrauen zu gering ist. Es wird definitiv so nicht gestärkt....
Ich höre von einer jungen Mitstudentin, die weinend bei der ersten Impfung auf dem Stuhl sass, ich höre von einem Mann der sich nun doch impfen lässt, weil er nur so zu seinem im Koma liegenden Vater darf... Ich denke an die Worte des einen Geschichtslehrers "Wir fühlen uns in unseren Ländern sicher. Wir können auf die Rechtstaatlichkeit vertrauen, aber passt auf, dieses System ist fragiel und nicht so stabil wie wir es glauben, dass es sei..." Ich lese die harte Rhetorik gegen die "Impfverweigerer" in den Medien... Ich mache mir langsam Sorgen...